Treppenhausreinigung

Diskutiere Treppenhausreinigung im MV - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Wir als Eigentümer in einem 5-Familienhaus haben über die Treppenhaus-Reinigung abgestimmt. Mit 3:2 Stimmen wurde entschieden, eine...

willi12

Wir als Eigentümer in einem 5-Familienhaus haben über die Treppenhaus-Reinigung abgestimmt. Mit 3:2 Stimmen wurde entschieden, eine Reinigungsfirma zu beauftragen. Ich war dagegen. Mein Mieter weigert sich nun strikt, die Reinigungskosten zu zahlen mit dem Hinweis, ich hätte ihn vorher fragen müssen.
 
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Wolfgang

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Wie lautet der Vertrag? Sind dort allgemein die Reinigungskosten aufgeführt bzw die BetrKV genannt? Wenn ja, dann musst du ihn nicht fragen, weil keine Vertragsänderung vorliegt. (Wovon ich ausgehe)

Aber deswegen musst du deinen Mieter normalerweise nicht fragen. Wie sollte das auch dann durchsetzbar sein, wenn dieser Mieter seiner Hausordnung nicht nachkommt? Er wird immer ablehnen, eine Firma zu beauftragen und trotzdem keine Hausordnung machen. Nee, Nee - Die Hütte gehört immer noch dir ;)
 

Beluga

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Normalerweise wird im Mietvertrag vereinbart, dass wenn der Mieter die Reinigungs-
arbeit nicht nachkommt, der Vermieter einen Ersatzdient auf Mieterkosten holen darf.
:vertrag


Offensichtlich aber in Deinem Fall führte Dein Mieter seine Reinigungsarbeit ordentlich regelmäßig :top selbst, sodass er nicht einsieht, weshalb "plötzlich Hausmeisterservice" :?
- siehe auch die hitzige Diskussion /Beiträge in "plötzlich Hausmeisterservice" !!!


Genau hier ist der Streitpunkt. Warum soll die Mehrheit die Portmonaie der Minderheit bestimmen dürfen, sogar für unbestellte Leistung, unnötige Ausgaben ??? :gehtnicht


Wer nicht putzen will, soll selbst oder durch die Verwaltung Putzdienst für sich holen.
- Diese Regelung ist synchron mit allen Mitverträgen. Ist absolut fair, allen Parteien gerecht. :top
Anders dagegen ist nur Überrumplung, Wichtigtuerei auf Kosten anderer. :shame
 

RMHV

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Original von Beluga
Wer nicht putzen will, soll selbst oder durch die Verwaltung Putzdienst für sich holen.
- Diese Regelung ist synchron mit allen Mitverträgen. Ist absolut fair, allen Parteien gerecht. :top
Anders dagegen ist nur Überrumplung, Wichtigtuerei auf Kosten anderer. :shame

Ein Wohnungseigentümer hat sich mit dem Kauf einer Eigentumswohnung den Regeln des Wohnungseigentumsgesetzes unterworfen. Fragen der Hausreinigung werden nun mal durch Mehrheitsentscheidungen geregelt. Begriffe wie Überrumpelung und Wichtigtuerei auf Kosten anderer sind in diesem Zusammenhang völlig verfehlt.
Die Eigentümergemeinschaft kann den einzelnen Wohnungseigentümer nicht durch Mehrheitsbeschluss zu Arbeitsleistungen verpflichten. Dazu wäre eine Vereinbarung erforderlich. Entweder gibt es eine Vereinbarung, dass die Eigentümer die Hausreinigung selbst durchführen, dann kann diese Vereinbarung nicht durch einen Mehrheitsbeschluss geändert werden oder, und das wird der Normalfall sein, es gibt keine entsprechende Vereinbarung. Gibt es keine Vereinbarung, beschließen die Eigentümer mit Mehrheit und dieser Mehrheitsbeschluss ist für alle Eigentümer verbindlich.
Soweit zum Verhältnis der Eigentümer. Das Mietverhältnis zwischen einem Wohnungseigentümer und dem Mieter ist ein völlig anderes Thema. Ob die Kosten der Hausreinigung auf den Mieter umgelegt werden können, wird vom Inhalt des Mietvertrags abhängen. Dabei ist allerdings nicht nur die Umlagevereinbarung für die Kostenart zu prüfen, sondern auch die Vereinbarung über die Durchführung der Hausreinigung durch den Mieter.
 

Beluga

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Die Reinigung wurde ja schon immer von den Bewohnern selbst ausgeführt.
Von daher wurden in Mietverträgen entsprechend vereinbart. - und -
"plötzlich Hausmeisterservice" ! :wand:
 

RMHV

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Die Reinigung wurde ja schon immer von den Bewohnern selbst ausgeführt.

Dass die Haureinigung in der Vergangenheit durch die Bewohner ausgeführt wurde, ist völlig irrelevant. Wenn die Eigentümergemeinschaf mit Mehrheit eine Änderung beschließt, gibt es eben eine Änderung für die Zukunft. Wer das als Eigentümer nicht akzeptieren kann, sollte die Finger vom Wohnungseigentum lassen. Als Wohnungseigentümer ist man nun mal zwingend Mitglied einer Gemeinschaft, die nach festgelegten Regeln funktioniert.

Von daher wurden in Mietverträgen entsprechend vereinbart. - und -
"plötzlich Hausmeisterservice" ! :wand:

Wie kann ein Wohnungseigentümer eigentlich einen Mieter im Mietvertrag Rechte einräumen, die ihm selbst nicht zustehen? Bei einem Mietvertrag über eine Eigentumswohnung muss der Vermieter zwingend Änderungsvorbehalte vereinbaren für alle Dinge, die durch die Gemeinschaft geregelt werden.
 

Beluga

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Wie können die Mehrheit den einzelnen Miteigentümer das Bestimmungsrecht , wie er seine Wohnung nutzen - hier bewirtschaften will, nehmen.

Durch immer mehr Aufbürdung von unnötigen aber laufenden Kosten werden die Wohnungen immer schwieriger vermietbar. - Zunehmend fragen die Mieter schon im Vorfeld über die Regelung über die Treppenhausreinigung, und nehmen dann wegen unnötiger Kosten von Anmietung Abstand.

Eine Regelung ist keine Regelung, wenn diese auf Egoismus beruht, sondern eine Rücksichlosigkeit.
- Gerade so etwas passt erst recht nicht in einer GEMEINSCHAFT ! :motzki

Was spricht überhaupt gegen Putzdienst für den Einzelnen Hausbewohnern, außer
Faulheit. - deshalb werden die faulen NICHT-PUTZER entsprechend unterstützt.
 

RMHV

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Original von Beluga
Wie können die Mehrheit den einzelnen Miteigentümer das Bestimmungsrecht , wie er seine Wohnung nutzen - hier bewirtschaften will, nehmen.

Durch immer mehr Aufbürdung von unnötigen aber laufenden Kosten werden die Wohnungen immer schwieriger vermietbar. - Zunehmend fragen die Mieter schon im Vorfeld über die Regelung über die Treppenhausreinigung, und nehmen dann wegen unnötiger Kosten von Anmietung Abstand.

Eine Regelung ist keine Regelung, wenn diese auf Egoismus beruht, sondern eine Rücksichlosigkeit.
- Gerade so etwas passt erst recht nicht in einer GEMEINSCHAFT ! :motzki

Was spricht überhaupt gegen Putzdienst für den Einzelnen Hausbewohnern, außer
Faulheit. - deshalb werden die faulen NICHT-PUTZER entsprechend unterstützt.

Vielleicht sollte man vor dem Kauf einer Eigentumswohnung vom Kaufinteressenten einen Sachkundenachweis verlangen :zwinker

Noch mal langsam zum mitschreiben...
Die Mehrheit nimmt dem Wohnungseigentümer keinswegs die Entscheidung über die Bewirtschaftung seiner Wohnung. Das Sondereigentum des Wohungseigentümers endet aber nun mal an der Wohnungseingangstür. Über die Verwaltung des Gemeinschaftseigentums entscheidet die Gemeinschaft selbst durch Mehrheitsbeschluss und nicht der einzelne Wohnungseigentümer. Das Treppenhaus ist nun mal auch dann Gemeinschaftseigentum, wenn die Entscheidungen der Gemeinschaft einem einzelnen Wohnungseigentümer nicht passen.
Die Gründe des Einzelnen für oder für oder gegen eine konkrete Regelung nach der Beschlussfassung durch die Gemeinschaft unerheblich.

Derjenige, der die Verpflichtung zu irgendwelchen Arbeiten auf seine Mieter abwälzen will, unterstellt den anderen Miteigentümern Faulheit. Wahnsinn...

Wer das Mehrheitsprinzip nicht akzeptieren kann, möge seine Eigentumswohnung verkaufen und auf eine unbewohnte Insel auswandern.
 
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