UMFRAGE: Rechtsschutzversicherung

Dieses Thema im Forum "Versicherungen" wurde erstellt von Budge, 31.10.2012.

  1. Budge

    Budge Benutzer

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    Frage an Euch: Habt ihr eine Vermieter Rechtsschutzversicherung? Und seid ihr bisher damit gut gefahren? Oder geht's auch ohne (unabhängig des Mietklientels)?

    Ich freue mich auf viele Antworten! Danke!
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 31.10.2012
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    wir haben keine. geht prima auch ohne.
    in den letzten 27 jahren gab's auch nur einen einzigen fall bei dem es vor gericht ging und anwaltlicher beistand nötig wurde (wir haben gewonnen).
    wenn ich hochrechne was 'ne vermieter-rechtsschutz kostet, tippe ich mal, dass wir selbst wenn wir verloren hätten billiger weggekommen wären...
     
  4. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Hallo Budge,
    kommt drauf an, welche Art von Mieterklientel Du hast.
     
  5. tokape

    tokape Erfahrener Benutzer

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    Genau, wenn du hochpreiswohnungen hast mit Leuten die arbeiten gehen, kann sich so etwas unter umständen lohnen!
    Unsere lieben SGBII Leute haben so niedrige Mieten, dass vor Gericht der Streitwert immer am unteren Bereich ist. Da sind Gerichts- und RA Kosten so niedrig, dass es sich nicht lohnt.
     
  6. Budge

    Budge Benutzer

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    Es sind in der Tat keine hochpreisigen Wohneinheiten die ich vermiete. Unterer mittlerer Standard - in den Wohnungen alles relativ ordentlich. Drei von fünf WE sind öffentlich gefördert. Die Mieter haben ein WBS, sind aber nicht arbeitslos soweit ich weiß.

    Auch wenn es im Streitfall um SGB II Leute ginge, orientieren sich doch nicht die Kosten der Räumungsklage an den fehlenden Mieteinnahmen oder?
     
  7. Budge

    Budge Benutzer

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    Zumal vielleicht auch eine einfache Rücklagenbildung ausreichend wäre. Die hätte evtl. den Vorteil das man Glück hat und es haben sich über 27 Jahre Rücklagen i.H.v. bspw. 27.000 Euro für Rechtsstreitigkeiten angesammelt die darüberhinaus Zinsen bringen, anstatt die Versicherungsgesellschaft damit zu füttern.

    Den schwierigen Spagat gilt es zu bewältigen, wenn ihr versteh was ich meine :)
     
  8. #7 lostcontrol, 01.11.2012
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    genau so sieht's aus - nett dass du's ausgerechnet hast...
     
  9. Budge

    Budge Benutzer

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    Naja geht so, linear ohne Risikovariablen gedacht ist im Prinzip ziemlich durch die rosarote Brille gerechnet :D
     
  10. #9 lostcontrol, 01.11.2012
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    also bei uns hat das jetzt ja immerhin über ein vierteljahrhundert geklappt...
    auch vorher gab's keine prozesse, wenn auch immer mal wieder ärger und meines wissens auch ein, zwei anwaltsbrieflein die natürlich auch geld kosten, aber eben zu einem positiven effekt führten.
     
  11. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    "Auch wenn es im Streitfall um SGB II Leute ginge, orientieren sich doch nicht die Kosten der Räumungsklage an den fehlenden Mieteinnahmen oder?"
    Njet, sondern am Streitwert, i.d.R. der Jahresmiete.

    "Zumal vielleicht auch eine einfache Rücklagenbildung ausreichend wäre. Die hätte evtl. den Vorteil das man Glück hat und es haben sich über 27 Jahre Rücklagen i.H.v. bspw. 27.000 Euro für Rechtsstreitigkeiten angesammelt"
    Bei unseren 4 Wohneinheiten würden wir in 27 Jahren 12640€ an Versicherungsprämien zahlen. Wir haben die RS_Vers. hauptsächlich abgeschlossen, um die (aus Erfahrung) hohen Zwangsräumkosten abfangen zu können.
    Die heutzutage immens hohen Zinsen, die gezahlt werden, haben wir vernachlässigt, da wir ja Steuern sparen.:evil::brille002:
     
  12. Budge

    Budge Benutzer

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    Es wäre ja mal interessant die Kosten der Versicherung und die Kosten des Schadens gegenüber zu stellen. Durch die Blume gerechnet also:

    500 Euro KM + 200 NK = 700 Euro pM
    Ab Zahlungsverzug bis Räumung 12 Monate Wartezeit

    1. 8400 Euro Mietausfall

    Welche Kosten kommen dann noch?

    2. Anwalt i.H.v. ?
    3. Gericht i.H.v ?
    4. Gerichtsvollzieher i.H.v ?
    5. Einlagerung i.H.v ?

    Oh je...mir wird auf einmal ganz schlecht :D
     
  13. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Budge:

    "Es wäre ja mal interessant die Kosten der Versicherung und die Kosten des Schadens gegenüber zu stellen. Durch die Blume gerechnet also:
    1. 8400 Euro Mietausfall"
    Bleiben am VM hängen.

    "Welche Kosten kommen dann noch?
    2. Anwalt i.H.v. ?
    3. Gericht i.H.v ?
    4. Gerichtsvollzieher i.H.v ?
    5. Einlagerung i.H.v ?"
    Übernimmt die RSV.
     
  14. Budge

    Budge Benutzer

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    kann man die grob beziffern?
     
  15. tokape

    tokape Erfahrener Benutzer

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    Aber klar kann man das grob beziffern! Aktuelles Beispiel: ich klage gerade jemanden raus. Netto-KM 265,- EUR.

    Gerichtskosten 360,-
    Gerichtsvollzieher incl. Schlüsseldienst: 300,-
    Anwalt 1.000,-
    Einlagerung: Berliner Räumung. Ich lager die Sachen selber im Keller ein. Ansonsten ca. 3.000,-

    Die ganze Sache hat von Klageerhebung bis Räumung 6 Monate gedauert. In diesem Fall hat Gott sei Dank des Jobcenter weiter gezahlt. Ansonsten wäre noch ein Mietausfall von 2120,- zu verbuchen (2x 265,- kommen noch dazu weil er die damals nicht gezahlt hatte. Daher auch die Kündigung)
     
  16. susa2

    susa2 Neuer Benutzer

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    Genau kann man es nicht sagen. Wie hier schon erwähnt wurde, kommt es aufs Mieterklientel und den Monatsmieten an.

    Hast du viele Hartz4-Empfänger oder Geringverdiener, die es mit der Zahlungsmoral nicht so ernst nehmen, kann es schon öfters vorkommen, dass man wegen der Nichtzahlung der Miete mal vor Gericht muss.

    Oder du vermietest besonders hochwertige Wohnräume mit einer hohen monatlichen Miete. Kommt es da mal zu einem Gerichtsstreit, können die Gerichtskosten entsprechend groß werden, da die Grundlage für die Kosten von dem Streitwert abhängig ist.
     
  17. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    ... und wie wird der Streitwert ermittelt?
     
  18. tokape

    tokape Erfahrener Benutzer

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    bei Mietsachen ist es, so glaube ich, die Jahresnettomiete.
     
  19. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Es sei denn, die Betriebskosten sind als Pauschale vereinbart; dann kämen sie noch dazu.
     
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