Umlage der Miet-Kosten für neue Funkwärmemengenmesser

Dieses Thema im Forum "Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung" wurde erstellt von Logos, 19.10.2015.

  1. Logos

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    Ich überlege eine Umstellung von bestehenden Digitalen Wärmemengenmesser (Heizung) auf Funk Wärmemengenmesser umzustellen. (Miete oder Kauf muss ich noch prüfen)

    Darf ich die zusätzlichen Miet-Kosten für neuen Funk-Wärmemengenzähler auf die Mieter umlegen.
    (wenn Miete statt Kauf). Bisher werden nur die Ablesekosten von den Mietern getragen.
    In BetrKV Punkt 2 steht hier nur, dass die Wartung für Wärmemengenzähler etc. umgelegt werden kann. Bei Wasserzählern steht hier direkt was von Anmietung drin, bei Wärmemengenzähler nicht.

    danke schonmal vorab.
     
  2. AdMan

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  3. Syker

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    Hallo logos,

    Die Mietkosten für WMZ sind umlagefähig. Genau gehören sie zu den Heizkosten. Deshalb findest du in der BetrKV nichts darüber guck mal in die HeizkostenV.

    VG Syker
     
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  4. Andres

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    :lesen

    "Betriebskosten im Sinne von § 1 sind: [...]
    4. die Kosten
    a) des Betriebs der zentralen Heizungsanlage einschließlich der Abgasanlage, hierzu gehören [...] die Kosten der Anmietung oder anderer Arten der Gebrauchsüberlassung einer Ausstattung zur Verbrauchserfassung [...]"
     
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  5. #4 anitari, 20.10.2015
    anitari

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    Die Sache mit dem Lesen ist manchmal nicht so einfach[​IMG]
     
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  6. #5 anitari, 20.10.2015
    anitari

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    Mutt Du Punkt 4 lesen. Punkt 2 sind ja Kosten der Wasserversorgung.
     
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  7. GSR600

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    Wir stellen unseren kompletten Bestände nach und nach auf Funk um, allerdings wenn dadurch die Kosten für die Mieter steigen, wie z.B. bei der Umstellung von den kostenlosen Verdunstungsgeräten, müssen wir das ankündigen und wenn dann ein Teil der Mieter widerspricht, können wir zwar unmstellen, es gäbe dann aber Probleme damit die Mietkosten auf die Mieter umzulegen.
    Willst Du das für ein ganzes Objekt machen oder gehört Dir nur eine Whg ineiner WEG?
     
  8. #7 anitari, 20.10.2015
    anitari

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    Erhöhung von Nebenkosten müssen weder angekündigt werden, noch muß der Mieter dem Zustimmen.

    Ist die Umlage, Miete für Meßeinrichtungen wie z. B. Heizkostenverteiler, vertraglich vereinbart kann diese ohne jede Ankündigung umgelegt werden.
     
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  9. GSR600

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    Da es bei diesen Objekten aber bisher keine Mietkosten gab und diese nun neu dazukommen ist dies eine Änderung in der Messausstattung, die ja nicht zwingend notwendig ist aus diesem Grund wurde das per Ankündigung gemacht.
     
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  10. Logos

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    Danke erstmal an alle.

    @Andres: Danke, Punkt 4 hatte ich tatsächlich überlesen.
    Ich stimme somit @anitari zu, wer lesen kann, ich klar im Vorteil :148:


    @GSR600: Ich bin im Besitz aller Einheiten. Demnach stellt sich mir die Frage ob eine Umstellung nur "nach und nach" möglich ist, da ggf. alte Mietverträge die Nebenkosten noch nicht eingeschlossen haben.
    Eure Diskussion macht mir da keine Hoffnung, letztendlich will ich nicht auf den Kosten hocken bleiben.
    Bei neuen Verträgen kann man das in den Vertag ja aufnehmen, aber so viel Wechel hab ich nicht.

    Vermutlich kommt zu den Funk-Geräten noch ein zentrales Datenerfassungsgerät dazu.
    Ich habe mich noch nicht erkundigt was das alles kosten würde.

    Warum die überlegung zur Umstellung ? Man will halt mit der Zeit gehen, deshalb meine Überlegung zur Umstellung auf Funk.
    Ausserdem gehen mir die Mieter auf den #!*?%, die Ihren Verbrauch schätzen lassen müssen weil sie keine Zeit zum Ablesen haben und dann die Nebenkostenabrechnung in Frage stellen.
    :sauer032:

    Hat hier einer allgemeine Erfahrung wie das bei den Mietern angenommen wird und würdet ihr als Besitzer die Funklösung empfehlen oder eher bei der alt bewährten Digital-Lösung bleiben.
     
  11. Andres

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    Es gibt immer Querulanten, denen eine Änderung - egal welcher Art - nicht passt. Wenn ich einmal pro Woche jedem Mieter einen Goldbarren vor die Wohnungstüre lege, wird sich bestimmt einer beschweren, dass er sich daran den großen Zeh angestoßen hat. Davon abgesehen hatte ich bisher noch keine Einwände gegen die funkenden HKV.

    Bisher hatte ich auch noch keinen Ärger wegen defekten Geräten. Früher oder später wird das sicher mal kommen, aber so hoch kann die Ausfallquote gar nicht sein, dass es den Aufwand für die Ablesung übersteigt. Trotzdem ist meine bevorzugte Lösung nach wie vor der WMZ außerhalb der Wohnung. Geht aber nicht überall ...
     
  12. Logos

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    Gerade habe ich von einem sog. Zustimmungsverfahren gehört. Dh. ich muss das bei allen Mietern ankündigen. Wenn die Mehrheit innerhalb 1 Monats nicht widerspricht kann ich die Gerätemiete umlegen.
    Das müsste man dann erstmal machen.

    Ist ein Umstieg nach und nach auf Funk möglich d.h. erstmal 1 Wohnung auf Funk umstellen ?
    Ich nehme dann an, man kann die Mietkosten nur auf den einen Mieter direkt umlegen nicht auf das Gesamtgebäude zu Teilen auf allen, oder ?
     
  13. Andres

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    Ich halte das nur für erforderlich, wenn man erstmalig mietet. Ob du dann später eine andere Technik verwendest, dürfte nicht zustimmungsbedürftig sein.


    Technisch ja, organisatorisch musst du das mit dem Anbieter klären.


    Wenn man so etwas machen möchte, müsste man die Abrechnung zunächst nach Nutzergruppen aufteilen, ähnlich wie der Vorwegabzug für Gewerbeeinheiten. Ich finde das unverhältnismäßig kompliziert. Warum kündigst du die Miete der Geräte nicht einfach an - dann siehst du ja, wie du vorgehen kannst.
     
  14. #13 ImmerPositiv, 23.10.2015
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    Ich bin auch gerade dabei 4 Whg in einem Haus mit Heizkostenverteilern auszustatten.

    Viele Angebote reingeholt, jetzt einen mit 5 Jahren Laufzeit und erschwinglichen Mietpreisen gefunden.

    Ich persönlich habe die betroffenen Mieter angeschrieben und Ihnen mitgeteilt dass die Heizkosten dann ab Installierung der Geräte Verbrauchsabhängig abgerechnet werden und der Mietpreis der Geräte (hier bei jedem die Anzahl der Mietgeräre angegeben, den Mietpreis für jedes Gerät und die mtl. Sowie jährlichen Mietkosten aufgelistet die dann auch mit zu den Nebenkosten bzw. Heizkosten eingerechnet werden)

    Ablesen tun wir die Zähler selbst , aber auch der Mieter kann das machen, es ist ja ein Stichtag einprogrammiert an dem das Gerät dann wieder auf null springt und den Verbrauch in der Abrechnungszeit dann für 1 Jahr gespeichert wird (somit jederzeit innerhalb des Folgejahres für Mieter und VM kontrollierbar.

    Von Funkgeräten hatte die Messfirma abgeraten bei uns , Gute Frage warum, ich kann es jetzt gar nicht sagen *ja ich weiss, sollte man wissen ;-)), ich lasse es auch lieber erstmal ohne viel Schnick-Schnack, Geräte selbst ablesen oder ablesen lassen durch die Firma oder Mieter und erstmal alles gut....

    Wer weiss ob die Funkteile nocht durch iwas gestört werden können oder was auch immer ;-) ....

    LG
    Immer Positiv
     
  15. Logos

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    Eine Frage noch zur Umlage die mir noch nicht so ganz klar ist.
    Darf ich die Mietkosten dann nach Anzahl der Geräte oder nach qm umlegen ?
     
  16. Syker

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    Hallo logos,

    Die Mietkosten für HKV bzw. WMZ und WW-Zähler gehören zu den gesamt Heizkosten und werden nach den üblichen Verfahen (70%/30%) verteilt.

    VG Syker
     
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  17. Logos

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    Zur Ergänzung meiner eigenen offenen Fragen:
    Die Datensammler kosten nichts extra. Montag etc. übernimmt die Ablesefirma.
    Betrieben werden die Dinger mit einer langlebigen Batterie.

    Eine Umstellung nach und nach auf Funk ist zwar scheinbar möglich, aber man rät davon dringend ab. Vermutlich wg. den unterschiedlichen Nutzergruppen.

    Den Vergleich Miete vs. Kauf muss ich mir jetzt nochmal durch den Kopf gehen lassen.
    Ob die monatlichen Mehrkosten die Vorteile (keine Ablesetermine mehr) aufwiegen muss ich auch noch prüfen.
     
  18. GSR600

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    Wir legen Gerätemiete nach Anzahl um und das schon seit Jahren ohne Probleme.
     
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  19. #18 ImmerPositiv, 30.10.2015
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    So machen wir das auch.
     
  20. #19 ImmerPositiv, 30.10.2015
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    Logos, wir haben uns jetzt fürs mieten entschieden, wenn dann was ist mit den Geräten dann kann ich mich an den *Vermieter* wenden. Die Mietkosten dürfen ja umgelegt werden.

    Ablesen tun wir selber und abrechnen auch. (Ist ja auch ganz schön teuer wenn die Firmen das machen und gibt es da Fehlet in deren Abrechnung ist VM auch der Blöde) Wenn man weiss wie man das abrechnet ist es ganz einfach.

    Von Funk hatte man uns auch abgeraten (habe ich ja auch schon angesprochen) , also nehme ich mir lieber die Zeit oder mein Mann und wir gehen halt zum Ablesezeitraum kurz rum , schreiben die Stände auf etc., schauen kurz nach den Rauchmeldern und halten kurzes Schwätzken mit Mietern , sehen aber auch unser Kapital so minimum 1x jährlich von innen ;-)) inklusive der Wohnungen. (Funk, alles gut und schön, nur sicher kann man sich auch da nicht sein ob das alles so richtig übermittelt wird etc.)

    da wir auch teils in anderen Whgen solche Messgeräte haben (auch alle ohne Funk) haben wir da schon Übung drin, klappt bisher alles wunderbar.

    LG
     
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  21. Berny

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    Wir hatten zu Zeiten der Ablese-HKVs mal eine Falschablesung: statt 1 wurde 7 berechnet. Das beim Provider reklamiert, und drei Tage später hatten wir die korrigierten HK-Abrechnungen im Briefkasten.
    Jetzt haben wir funkende HKVs, von denen mal einer im Laufe des Jahres sich verabschiedet hatte. Er wurde schnellstens ausgewechselt - das war's.
    Ich würde immer wieder die funkenden Dinger nehmen, wir gehören ja nicht zu den ewig Vorgestrigen.
     
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