Umorientierung

Dieses Thema im Forum "Ausbildung zum Immobilienkaufmann" wurde erstellt von Neskaya, 28.06.2007.

  1. #1 Neskaya, 28.06.2007
    Neskaya

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    Hallo,

    Also derzeit studiere ich Übersetzen im 4.Semester (Bachelor, dh. ich hab noch 2 Jahre plus mein Auslandssemester vor mir). Leider habe ich schon recht früh (*hust* 2.Semester *hust*) festgestellt, dass dieser Beruf nichts für mich ist. Natürlich fragt man sich da wieso ich nicht schon längst abgebrochen habe, aber damals hatte ich noch keine Alternative...jetzt bin ich nach langem Suchen und Überlegen auf einige Berufsrichtungen gestoßen, die mich interessieren würden. Bevor ich irgendwo einen Neustart anfange, werde ich aber auf jeden Fall versuchen 1-2 Praktika zu machen um festzustellen, ob das wirklich etwas für mich ist, dh. sollte ich mich dafür entscheiden, wäre ich mir schon zu 99% sicher, dass das das richtige ist. Weil ich möchte nicht wieder nach 1-2 Jahren feststellen "Okay, war wohl wieder nix..."...
    Auf jeden Fall ist eine der Möglichkeiten, die mich interessieren würde die Immobilienwirtschaft. Dort gibt es ja dann die Möglichkeiten Ausbildung und Studium. Um es nochmal deutlich zu sagen, ich werde mein Übersetzerstudium abschließen, da ich es für dumm halten würde jetzt noch abzubrechen. Für dieses Jahr würde ich sowieso keinen Ausbildungsplatz mehr bekommen und nächstes Jahr auch erst im Herbst und da würde mir ja nur noch ein Semester fehlen. Also werde ich auf jeden Fall einen Bachelor in Übersetzen haben.
    Nun besteht natürlich die Möglichkeit einen Master zu machen (wird mir regelrecht aufgedrängt, weil eine Ausbildung ja sooo ein großer Rückschritt ist nach einem Studium), nur leider eben nicht für mich...denn mit einem Übersetzerbachelor komme ich ganz sicher nicht in einen Masterstudiengang Immobilienwirtschaft rein. Des Weiteren könnte ich mir den auch nicht wirklich finanzieren, denn dann würde mein Bafög wegfallen und zusätzlich kämen Studiengebühren hinzu (die ich momentan nicht habe, weil ich in der Pfalz studiere)...außerdem vermisse ich einfach den Praxisbezug. Natürlich könnte man während einem Master (sollte ich irgendwo einen nicht-konsekutiven finden) in den Ferien Praktika machen...aber die bräuchte ich um zu arbeiten...
    Okay, zweite Möglichkeit Ausbildung. Da hätte ich dann endlich meinen Praxisbezug, würde etwas verdienen, nur leider wäre das ja schon irgendwie ein Rückschritt nach dem Studium.
    So und nun bin ich auf etwas neues gestoßen, was ich irgendwie verdrängt hatte (denn ich wußte eigentlich dass es das gibt). Und zwar das duale Studium an einer Berufsakademie...dh. 3 Monate Praxis und 3 Monate Theorie im Wechsel. Und diese Möglichkeit reizt mich derzeit am meisten.
    Hat hier einer Erfahrung mit dem Studium an der BA? Ist das empfehlenswert? Ich lese überall wie schlecht und sinnlos ein BA Studium ist, nur hört man das meist von den normalen BWLern und Informatikern...ist das bei der Immobilienwirtschaft auch so schlimm?
    Wie stehen überhaupt meine Chancen mit einem abgeschlossenen Studium einen Ausbildungsplatz zu bekommen (den brauche ich ja auch für das BA-Studium)? Oder werden eher Abiturienten bevorzugt? Ich komme mir irgendwie jetzt schon so alt vor und wenn ich fertig bin, werde ich 23 Jahre alt sein (okay, das ist nicht alt, aber ich fühl mich trotzdem so...3 1/2 Jahre für ein Studium vergeuded, was man später sowieso nicht machen möchte)...oder heißt es dann evtl. dass man mit einem Uni-Abschluss zu überqualifiziert ist?
    Oder denkt ihr eine reine Ausbildung ist einem BA-Studium vorzuziehen?
    Ich mache mir wirklich Sorgen, dass sogar wenn ich jetzt etwas finde, was ich nach dem Studium machen will, ich trotzdem keine Chance habe, weil z.B. Abiturienten bevorzugt werden...
    Wie kommt es überhaupt bei den Arbeitgebern an, wenn man aus dem Bereich Sprachen zu Wirtschaft wechseln will...ich meine wenn Leute, die Architektur oder Informatik oder BWL studiert haben in die Immobilienwirtschaft wechseln wollen, ist das doch noch eher zu verstehen, als wenn jemand aus den Geisteswissenschaften ankommt... (wobei ich muss sagen, wir lernen ja nicht nur Sprachen...ich hatte 4 Semester Recht und 1 Semester Wirtschaft (dann hab ich zu Recht gewechselt, weil ich festgestellt habe, dass es nichts neues für mich ist...da ich ja auf dem Wirtschaftsgymnasium war)...
    Wie sind eigentlich die Berufschancen in der Immobilienwirtschaft. Einmal lese ich die Zukunft sieht rosig aus, anderswo lese ich der Zug ist schon längst abgefahren. Aber irgendwie denke ich mir doch auch eher das erste...Die Leute ziehen doch trotzdem um, oder in einem Erbfall wird das Haus verkauft...also irgendwie gibt es doch trotzdem immer etwas zu tun, oder nicht? Wie stehen die Chancen später im Ausland zu arbeiten? Oder ist es für sowas sinnvoller dann die Ausbildung auch direkt im Ausland zu machen?

    Vielen Dank schonmal an alle, die sich die Mühe gehabt haben, alles durchzulesen (ich kann mich irgendwie nicht kurz fassen *g*)

    Christina
     
  2. AdMan

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  3. Capo

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    Ba finde ich eine gute Möglichkeit (auch wenn ich diese Frackträger damals nicht leiden konnte :D)
    Wegen den Sprachen: Schau dir doch mal die aktuelle Wohnungswirtschaft an. Es gibt den kleinen Teil der Vermietung mit kontakt zu ausländischen Mitbürgern, die manchmal kein Deutsch sprechen.
    Der größere Teil der Wohnungswirtschaft ist die immobilienfonds-Sache mit AUSLÄNDISCHEN Investoren. Also wäre das ein tolles Betätigungsfeld für dich und die Chancen stehen gut.
    BA selbst finde ich klasse. Privatleben kann man zwar ziemlich vergessen, weil man entweder im Job oder im Studium heftig unterwegs sein muss.
    Wenn du mal wieder hörst, wie sinnlos ein BA Studium ist, schau dir mal an, wo die Absolventen nun sitzen. Nicht selten ist das die Chefetage. Nachteil: Nicht alle Firmen erkennen ein BA studium an. Das sind nur die größeren im Allgemeinen. Aber es werden immer mehr firmen...
    Sei dir im Klaren darüber, dass an der BA sicher soviel gelernt wird, wie bei einem 8 Semester Studium. Also ist das etwas gedrängter (was das heißt, sollte dir klar sein)
    Gerade die Wohnungswirtschaft steht älteren Azubis positiv gegebenüber. Würdest du von einem pickeligen Abiturienten ein Haus kaufen, auch wenn er seine Ausbildung fertig hat? Wenn der etwas von Finanzierung und Abschreibung labert, glaubt man kaum, dass der weiß, was es heißt, Schulden für ein Haus zu haben.
    Es wird einfach davon aus gegegangen, dass erfahrene Leute (so mit 25 lol) eher die Baufinanzierung oder ein Anlageprodukt verkaufen können.

    Reicht dir das als kurzer Abriss?
     
  4. #3 Neskaya, 30.06.2007
    Neskaya

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    Vielen lieben Dank für die Info!
    Also ich hab in den vergangenen Tagen viel im Internet recherchiert und gelesen und ich denke, dass die Idee mit dem BA-Studium wirklich gut ist.
    Jetzt muss ich also nur noch ein Praktikum machen um festzustellen, ob es denn auch wirklich das ist, was ich später machen möchte :-)
    Wo ist es sinnvoller anzufragen, bei einem kleinen oder einem größeren Unternehmen? Also wo stehen die Chancen besser, dass man auch verschiedene Bereiche kennenlernt.
     
  5. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Das kann man gar nicht sagen. Wenn dir eine Hausverwaltung reicht, könnte es auch eine kleine sein. Meist haben die auch intensives Makeln dabei und das wird in großen Firmen nicht so intensiv betrieben, weil der Name bekannt ist.

    Während bei einer großen Mietverwaltung sowohl die rechtlichen als auch die menschlichen Bereiche (Kundenkontakt) sehr wichtig sind.
     
Thema: Umorientierung
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