Umsatzsteueroption

Dieses Thema im Forum "Mietvertrag über Gewerberäume" wurde erstellt von Andres, 26.01.2016.

  1. Andres

    Andres
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  3. Andres

    Andres
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    Insbesondere die Einmaligkeit ist so nicht richtig. Du tust gut daran, nicht täglich den Kurs in dieser Frage zu wechseln. Grundsätzlich ist die Option aber nicht bindend und besteht für jeden einzelnen Umsatz erneut.

    Vielleicht hat sich der StB auch auf die Gestaltung des Mietvertrags bezogen. Dann stimmt die Aussage schon eher, jedenfalls bei sinnvollen Klauseln zu diesem Thema.

    Allgemein fehlt mir in dieser Aussage der Hinweis darauf, dass die Option in bestimmten Fällen gar nicht besteht, also nicht einmal einmalig.


    Man kann nicht alles wissen. Aber ein bisschen seltsam ist es schon ...


    Vorteil für dich und den Mieter: Durch die Option kann der Mieter die in den Betriebskosten enthaltene USt. als Vorsteuer abziehen. Das spart dem Mieter Geld, was deine Verhandlungsposition bei der Miete stärkt.

    Vorteil für dich: Du wirst selbst vorsteuerabzugsberechtigt, was vor allem bei größeren Umbauten oder sonstigen Investitionen an der Gewerbeeinheit oder (anteilig) am ganzen Gebäude interessant sein kann.

    Nachteil für dich: Verwaltungsaufwand. Ist aber zu stemmen, wenn man ein grundlegendes Verständnis für steuerliche Sachverhalte mitbringt.

    Nachteil für den Mieter: Kein mir bekannter.


    Mir fällt dazu höchstens ein, dass die Abrechnungen nicht alle nach dem gleichen Schema verlaufen. Wenn man das als Nachteil sehen will ...
     
  4. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Frage dazu Deinen Steuerberater
     
  5. susi

    susi Erfahrener Benutzer

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    Hat sie/er ja.:150:

    Nur zur Präzisierung: wenn in dem Objekt Mieter mit und ohne Vorsteuerabzugsberechtigung sind, wird bei Investitionen in des Objekt, also z. B. das Dach, der Vorzugsteuerabzug nach Anteil der Mieter mit Vorsteuerabzugsberechtigung berechnet. Gerade bei grösseren Investitionen passiert es wohl öfter, dass Vermieter erstaunt sind, wenn nur ein paar Prozent der Vorsteuer verrechnet werden - meinte mal mein Steuerberater. ;)
     
  6. #5 Jansen.Lars, 30.01.2016
    Jansen.Lars

    Jansen.Lars Benutzer

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    Danke SUSI, wir haben uns jetzt auch auf die Option als Vorsteuerabzugsberechtigt entschieden. Danke für die Hilfe
     
  7. #6 Jansen.Lars, 05.03.2016
    Jansen.Lars

    Jansen.Lars Benutzer

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    Hallo Freunde, mal eine ganz andere Frage. Sofern man sich entscheidet MwSt.-Frei sein Objekt zu verwalten, so hat man den Nachteil, dass man die MwSt. z.B. aus der Handwerker-Rechnung nicht mehr geltend machen kann. Dennoch kann man den Betrag der Rechnung absetzen. Wird hier bei dieser Konstellation der volle Rechnungsbetrag abgesetzt, also inkl. MwSt zählt dann wir Netto oder wird nur der tatsächliche Netto Betrag dann abgesetzt, ohne die MwSt. zu berücksichtigen?

    Und weiter,

    wenn ich unter diesen Bedienungen das Objekt an Gewerbetreibende vermiete, muss ich dann die Rechnung Netto stelle, also ohne extra MwSt. ausweisen zu müssen?

    Viele Grüße
     
  8. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Warum willst Du Handwerkerrechnungen geltend machen? Wohnst Du in dem Objekt?
     
  9. GJH27

    GJH27 Erfahrener Benutzer

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    Ich würd ja mal darauf tippen, dass es nicht um haushaltsnahe Dienstleistungen geht, sondern um die im Zusammenhang mit den Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung als Werbungskosten anzusetzenden Handwerkerrechnungen...
     
    Syker gefällt das.
  10. #9 Jansen.Lars, 05.03.2016
    Jansen.Lars

    Jansen.Lars Benutzer

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    Nein, es geht ausschließlich um die Vermietung und Verpachtung.
     
  11. Andres

    Andres
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    Ja, bis auf die Tatsache, dass die Steuer "Umsatzsteuer" heißt.


    Gegenfrage: Wie willst du USt ausweisen. wenn du keine abführst?
     
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