umzug wegen abriss

Diskutiere umzug wegen abriss im MV - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Hallo, habe mal ein paar fragen, und zwar wohne ich in leipzig Grünau in einem Plattenbau dieser soll nun abgerissen werden! Nun wollte ich mal...

leipziger83

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Hallo,

habe mal ein paar fragen, und zwar wohne ich in leipzig Grünau in einem Plattenbau dieser soll nun abgerissen werden!
Nun wollte ich mal wissen, welche kosten der vermieter übernehmen muß und welch auf kulanz des vermieters erstattet werden, und wie es aussieht mit der renovierung der neuen wohnung da wir in dieses haus vor 4 Jahren eingezogen sind und die wohnung voher auch komplett Renoviert wurde, wobei wir bei einigen dingen dies auch bezahlen mußten.
Wie zum beispiel das fließen der Küchenzeile, müßten wir nun auch wieder die kosten übernehmen?
Und wie sieht es mit den außenrollos aus, habe hier noch Holzfenster und daran habe ich außenrollos befesigt in der neuen wohnung sollen jedoch vom vermieter aus gleich neue fenster installiert werden aus plastik.
Kann ich darauf bestehen das dieser mir wieder außenrollos Anbringt da meine dort nicht mehr befestigt werden können da es welche sind mit Festerverschraubung es gibt ja aber auch welche mit mauer verschraubung.

Danke schon mal im vorraus
 
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RMHV

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Der Vermieter hat ein berechtigtes Interesse an der Beendigung des Mietverhältnisses. Bei einem geplanten Abriss wären die Kosten einer Fortsetzung des Mietverhältnisses nach einem Widerspruch für den Vermieter derart hoch, dass nahezu jede vom Mieter vorgetragene Härte im Vergleich zum Vermieterinteresse geringfügig erscheinen muss. Ein Widerspruch wird für den Mieter also kaum zur Fortsetzung des Mietverhältnisses nach einer Kündigung führen können.
Mit einer zulässigen Kündigung wird ein Mietverhältnis beendet. Der Mieter hat dann das Recht und vor allem die Verpflichtung, die Wohnung fristgerecht zu räumen und heraus zu geben. Weitere Ansprüche des Mieters gibt es im Grundsatz nicht.
Macht der Vermieter im Vorfeld einer Kündigung Angebote zur einvernehmlichen Aufhebung des Mietverhältnisses, kann selbstverständlich verhandelt werden. Man sollte dabei nur bedenken, dass man sich auch verzocken kann und dann nicht nur mit leeren Händen dastehen kann, sondern vielleicht auch noch Kosten in beträchtlicher Höhe zu tragen hat.
 

leipziger83

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Also heißt das im Klartext das der vermieter keine kosten tragen muß, und ich normaler weiße auf den ganzen Kosten sitzen bleibe?

Sie wollen zwar einige Kosten übernehmen nur wollte ich wissen wie es halt aussieht weil ich keine Wohnverschlechterung haben will und ich im moment nicht das Geld habe die Kosten nocheinmal zustemmen, da meine Lebensgefährtin Arbeitslos geworden ist, die wir vor 4 Jahren schonmal stemmen mußten.

mfg
 

RMHV

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Original von leipziger83
Also heißt das im Klartext das der vermieter keine kosten tragen muß, und ich normaler weiße auf den ganzen Kosten sitzen bleibe?

Sie wollen zwar einige Kosten übernehmen nur wollte ich wissen wie es halt aussieht weil ich keine Wohnverschlechterung haben will und ich im moment nicht das Geld habe die Kosten nocheinmal zustemmen, da meine Lebensgefährtin Arbeitslos geworden ist, die wir vor 4 Jahren schonmal stemmen mußten.

mfg


Auch wenn es für einen Mieter nur schwer erträglich zu sein scheint, ist mit dem Abschluss eines Mietvertrags weder eine Garantie für alle Ewigkeit verbunden noch der Schutz vor allen Unwägbarkeiten des Lebens.

Ich werde wohl nie verstehen können, warum Mieter ständig den Versuch machen, Ansprüche gegen Dritte mit der eigenen, insbesondere finanziellen, Situation zu begründen.

Ein Mietverhältnis ist ein Schuldverhältnis über die Nutzung von fremden Eigentum gegen Bezahlung und kann unter gewissen Voraussetzungen auch vom Vermieter ordentlich beendet werden. Das Nutzungsrecht des Mieters endet dann mit Ablauf der Kündigungsfrist. Der Mieter hat die Mietsache zu räumen und zurück zu geben. Nach dem Ende des Mietverhältnisses hat der Mieter kein Recht zur weiteren Nutzung und der Vermieter keinen Anspruch auf weitere Zahlungen. Damit sind sämtliche Ansprüche bei ordentlicher Beendigung des Mietverhältnisses vollständig beschrieben.

Nur mal zur Verdeutlichung der Abwegigkeit gewisser Vorstellungen: könnte man sich vielleicht vorstellen, dass der Vermieter mit genau der gleichen Argumentation über das Ende des vom Mieter gekündigten Mietverhältnisses hinaus noch irgendwelche Zahlungen verlangen könnte? Welch eine Entrüstung würde wohl ein derartiger Versuch eines Vermieters auslösen?
 
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