Unfähiger Verwalter

Diskutiere Unfähiger Verwalter im WEG-Verwaltung Forum im Bereich Wohnungseigentum; Hallo, Ich bin Eigentümer von 1 Eigentumswohnung und Bevollmächtigter 1 weiteren EW sowie insgesamt 3 Garagen in einer Eigentumswohngemeinschaft...

  1. #1 Kugelblitz1, 19.10.2015
    Kugelblitz1

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    Hallo,

    Ich bin Eigentümer von 1 Eigentumswohnung und Bevollmächtigter 1 weiteren EW sowie insgesamt 3 Garagen in einer Eigentumswohngemeinschaft mit insgesamt 6 ETW und 4 Garagen. Ich halte somit 340/1000 Anteile an der Gesamtmaßnhame.
    Als Verwalter fungiert ein Rechtsanwalt, welcher 2 Wohnungen und 1 Garage mit insgesamt 320/1000 Anteile in Eigentum hat. Die Restanteile von 340/1000 verteilen sich auf 2 weitere Wohnungseigentümer.
    Bei den jährlichen Eigentümerversammlungen benutzt der Verwalter seine Stimmrechte um eine jeweilige Entlastung zu erhalten, trotzt meiner Einwendungen gegen unrichtige Abrechnungen, welche sich Jahr für Jahr automatisch potenzieren. Die 2 weiteren Eigentümer sind total unwissend und meinen, ein Rechtsanwalt als Verwalter mache alles richtig und stimmen folglich mit ihm. Bei erfolgten gerichtlichen Außereinandersetzungen beauftragt sich der Verwalter in einer Person als Rechtsanwalt und läßt sich seine Tätigkeiten von der Gemeinschaft zusätzlich bezahlen. Nach Ablauf des Verwaltervertrages und Neubestellung konnte er nur durch seine eigenen Stimmen die Mehrheit erhalten.
    Meine Fragen:
    Hat der Verwalter überhaupt in seiner eigenen Sache Stimmrechte?
    Darf ein Verwalter sich als Rechtsanwalt in eigener Sache kostenträchtig beauftragen?
    Wie bekommt man so einen prozessgeilen Verwalter abgewählt?
    Danke für Ihre Antworten.
    Kugelblitz
     
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  3. #2 Martens, 19.10.2015
    Martens

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    Bei der Bestellung des Verwalters und bei der Beauftragung als Rechtsanwalt: ja.

    Sofern in seiner Vollmacht und / oder im Vertrag die Beschränkungen gem. §181 BGB aufgehoben sind (wovon ich mal ausgehe): ja

    Wie immer: mit der Mehrheit.

    Gegenfragen: klagt der Verwalter wirklich gegen seine eigenen Abrechnungen oder klagt nicht etwa der Eigentümer, der meint, die Abrechnungen wären falsch?
    Und wie sind die Gerichtsverfahren ausgegangen? Wurden die Abrechnungen gehalten oder waren sie nach Ansicht des Gerichtes falsch?

    Christian Martens
     
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