Untermieter - wieviele Besucher müssen wir dulden

Diskutiere Untermieter - wieviele Besucher müssen wir dulden im MV - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Hallo, wir vermieten zwei Studentenzimmer als Untermiete in unserem Haus. Der eine Mieter (recht neu), hat in letzter Zeit sehr häufig Besuch,...

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  1. #1 Käthe27, 09.11.2017
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    Hallo,

    wir vermieten zwei Studentenzimmer als Untermiete in unserem Haus. Der eine Mieter (recht neu), hat in letzter Zeit sehr häufig Besuch, teils auch von mehreren Leuten. Nun hat er uns angekündigt, dass 3 Leute für eine Woche zu ihm zu Besuch kommen werden. Wir empfinden dies als extrem störend und möchten das nicht. Es ist laut und voll im Haus und in ein 15 qm Zimmer passen 4 Personen auch nicht wirklich rein. Auch die Nebenkosten verteuert es.

    Müssen wir Besuch von so vielen Personen in seinem Zimmer dulden? Haben schon oft vermietet, aber noch nie dieses Problem gehabt ...
     
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  3. #2 ehrenwertes Haus, 09.11.2017
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    Warum sollte dein Untermieter nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern empfangen dürfen?

    Besucher kann er haben soviele in sein Zimmer rein passen und die Türe noch zu schließen ist, überspitzt gesagt.
    Wie sich die Gäste in dem Raum verteilen oder stapeln, sollte nicht euer Problem sein.

    Wenn ihr das nicht möchtet, redet mit ihm. Sachlich und ohne Vorwürfe.
    Entweder ihr findet einen Kompromiss mit dem beide Seiten leben können oder ihr solltet euch friedlich Trennen.
     
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  4. #3 Chris_W, 09.11.2017
    Zuletzt bearbeitet: 09.11.2017
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    Hallo Käthe27,

    du kannst deinen Mieter aber nicht vorschreiben, wie oft sie Besuch empfangen dürfen! Solange es keine "besseren" Einwände dazu gibt, wirst du das wohl dulden müssen. Und wegen einer eventuellen Ruhestörung, hier wäre es völlig unerheblich ob der Mieter gerade Besuch empfangen hat oder nicht. Grundsätzlich ist hier der Mieter zuständig, das die Ruhezeiten & Lautstärken aus seiner Wohnung kommend eingehalten werden.

    Ansonsten gehe ich mal davon aus, dass du für die Nebenkosten eine Pauschale vereinbart hast. Nachteil von einer Pauschale ist allerdings, das mit dem Betrag x alles abgegolten ist, unabhängig vom tatsächlichen Verbrauch. Und das wegen einer Woche Besuch jetzt die Nebenkosten bzw. Verbräuche unverhältnismäßig stark ansteigen, das halte ich für ein bisschen übertrieben. Mal abgesehen davon, das es auch Einzelpersonen gibt, die z.B. Müll wie eine Großfamilie produzieren können oder dessen Wasserverbrauch. Wenn dir das nicht gefällt, dann darfst du eben keine Pauschalen vereinbaren.
     
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  5. #4 Käthe27, 09.11.2017
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    Hmmm, ich habe jetzt im Internet gefunden, dass nicht eine unbegrenze Anzahl an Personen eingeladen werden darf, speziell im Fall von Untermiete, aber nicht genau definiert ist, wie viele es sein dürfen. Das Hauptproblem, ist, dass ja auch Räume gemeinsam genutzt werden (das Bad ist unser Zweitbad und natürlich der Flur). Und da stört das schon erheblich.

    Wegen der Pauschale: Ich wüsste jetzt nicht, wie wir das anders machen sollten. Das Zimmer hat ja keinen eigenen Zähler.
     
  6. #5 Käthe27, 09.11.2017
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    Wegen einer Woche nicht, aber er hat generell sehr viel mehr Besuch als die anderen Miter davor. Eigentlich mehrmals die Woche ein bis zwei Personen. Mich nervt das. Wir haben das Zimmer an ihn vermietet, nicht an ihn und X Freunde und Bekannte. Ich will in meinem Flur und meinem Bad nicht andauernd unbekannten Personen begegnen. Der Mieter davor hatte seine Freundin zu Besuch und damit hatte es sich. Mal war sie hier, mal er dort. Der andere Mieter hat manchmal seine Freundin und manchmal seinen Bruder hier, aber nie beide gleichzeitig und halt ab und an. Damit kam/komme ich gut aus. Auch der Mieter neben ihm ist schwer genervt, auch von der Lautstärke dort. Er ist zwar schon nett, aber das Zusammenleben geht so nicht.
     
  7. #6 Käthe27, 09.11.2017
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    Ist es aber. Weil ja auch Räume gemeinsam benutzt werden. Und da will ich nicht andauernd Fremden begegnen. Wenn die nur in seinem Zimmer blieben, meinetwegen.
     
  8. #7 Tobias F, 09.11.2017
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    Es gibt eine ganz einfache Möglichkeit das zu verhindern, und euch zudem von fremden Menschen (in Flur und anderen Räumen) zu beschützen: Vermietet nicht mehr.
     
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  9. #8 Chris_W, 09.11.2017
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    Hallo Käthe27,

    was die anderen Mieter gemacht haben oder nicht gemacht haben, das spielt hier keine Rolle. Du kannst keinem Mieter vorschreiben wie oft er Besuch emfangen darf! Wenn du selber hier als Vermieter in dieser WG wohnst, kannst du diesem (in deinen Augen) unliebsamen Mieter in der Regel leicht kündigen. Ansonsten kann man dir nur den Ratschlag geben, dann vermiete eben nicht, wenn du mit den Rechten der Mieter ein problem hast.
     
  10. #9 Käthe27, 09.11.2017
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    Mann, mann, mann bekommt man hier gleich unfreundliche (und wenig hilfreiche) Kommentare. Was soll denn das? In München sind alle Studenten superfroh, wenn man Zimmer vermietet, zumal wir moderate Preise verlangen. Insofern wären beide Mieter wahrscheinlich nicht sehr glücklich darüber, wenn wir nicht mehr vermieten. Und es ist das erste Mal, dass wir solche Probleme haben. Aber vielleicht habt ihr recht und ich sollte die Mietverhältnisse einfach beenden. meine Kinder werden ohnehin auch größer, da können wir den Zusatzraum auch langsam brauchen. Bezweifle nur, dass dies nun im Sinne der Mieter ist.
     
  11. #10 immodream, 09.11.2017
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    Hallo Käthe27,
    das sind keine unfreundlichen und wenig hilfreichen Kommentare.
    Dein Problem ist, das du früher an pflegeleichte Mieter vermietet hast.
    Jetzt nutzen die neuen Mieter ihre Rechte aus und du siehst jetzt Mal den Unterschied zwischen diversen Mietern.
    So geht es uns anderen Mieter bei der Vermietung von Wohnungen ebenfalls.
    Grüße
    Immodream
     
  12. #11 ehrenwertes Haus, 09.11.2017
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    Käte, ich glaube du verwechselst da was.

    Du fragst ja nicht aus reiner Menschenfreundlichkeit an, wv Besucher dein Untermieter haben darf, sondern weil es dir auf den Keks geht.

    Hier bekommst du Meinungen zur rechtlichen Einschätzung. Mietrecht ist aber nicht unbedingt nett zu Vermietern oder Mietern.

    Beide Seiten im Mietrecht haben ihre Pflichten und Rechte.
    Eine WG stellt immer höhere Ansprüche an das Miteinander und Rücksichtnahme auf die Mitbewohner als eine Hausgemeinschaft mit lauter getrennten Wohnungen. Daher sind Kündigungen bei Untermietung ja auch einfacher als im "normalen" Mietrecht.

    Aber...
    Nur weil du bisher Glück hattest mit deinen Untermietern, heißt das nicht, das auch Jeder WG-tauglich ist.
    Vielleicht hast du es nur schlecht ausgedrückt, aber was hier von mehreren aus deinem Text verstanden wurde ist:
    Mieter soll zahlen aber unsichtbar und nicht hörbar sein, Besuch nur wenn es sich gar nicht vermeiden läßt...
    (auch wieder überspitzt) und so klingt das schon sehr negativ eingestellt gegenüber deinen Untermietern.

    Rede mit deinem "Problem-"Mieter und findet eine gemeinsame Lösung oder trennt euch.
    Das sind die Alternativen die du hast.

    WG bedeutet nicht Narrenfreiheit für alle. Wenn du dich da nicht durchsetzten kannst, solltest du evt. mal darüber nachdenken, ob du wirklich WG-tauglich bist oder nur in dieser Konstellation nicht.
     
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  13. #12 Käthe27, 09.11.2017
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    Freundliche Antworten sehen eigentlich schon anders aus als "Dann vermiete halt nicht mehr" (zum Beispiel könnte man schon auch ein gewisses Verständnis dafür aufbringen, dass man als Vermieter nicht andauernd neue und viele Leute im Haus haben möchte, von denen man rein gar nichts weiß - oder wären Sie damit glücklich?). Aber es ist schon okay, ich denke, ich werde beide Mietverhältnisse kündigen, da es sich um möblierte Zimmer handelt, ist das sehr einfach. Mir tut es zwar bisschen leid, weil die beiden in München/zentraler Lage nichts mehr für knapp 300 Euro inkl. NK finden werden und wahrscheinlich jammern werden, aber letztlich, wie gesagt, kann ich den Wohnraum langsam auch für meine Kinder brauchen.
     
  14. #13 Käthe27, 09.11.2017
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    Nein. Mit allen hatte ich bisher ein fast schon freundschaftliches Verhältnis, sie kamen auch zu Feiern und ich hab öfter mal für die mitgekocht, wenn sie Prüfungen hatten oder so. Dass viele von ihren Partnern Besuch hatten oder der Familie, war gar kein Problem. Als Ausgleich haben sie aber halt auch nicht einfach ohne zu fragen andauernd Leute eingeladen. Ich persönlich finde das auch unschön, wenn ich, gerade wenn mein Mann auf Dienstreise ist, plötzlich 2 mir völlig unbekannten Männern in meinem Hausflur gegenüberstehe - erhöht mein Sicherheitsgefühl nicht wirklich. Zumal unsere Räume ja auch teils für die zugänglich sind.

    Aber, wie gesagt, ich kann ihm, wenn ich morgen gleich kündige, ohnehin problemlos zum Monatende kündigen und ich denke, ich mach gleich klar Schiff und kündige beiden.
     
  15. #14 Käthe27, 09.11.2017
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    Aber interessant finde ich es doch, dass man als Vermieter quasi verpflichtet wird, Besuch jeder Art und egal welcher Anzahl zu dulden, selbst wenn Räume gemeinsam genutzt werden, was ja eine ziemliche Einschränkung des eigenen Lebens darstellt. Ich vermute, wenn das allen Vermietern von Studentenzimmer so klar wäre, würde fast keiner mehr welche im eigenen Haus / der eigenen Wohnung anbieten. Frage mich, ob solche Regelungen nicht auch mitverantwortlich für den Mangel an Studentenzimmern in größeren Städten sind.
     
  16. #15 ehrenwertes Haus, 10.11.2017
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    Teilweise stimmt das sicherlich.

    Teilweise hat der Wohnungsmangel, nach meiner Meinung, aber auch viel mit den gestiegenen Ansprüchen der Wohnungssuchenden zu tun.

    Und zum Teil auch an einer Bildungspolitik, bei der die Anforungen für eine Hochschulreife immer nur weiter abgesenkt wurde, statt die jungen Leute auf eine Hochschulausbildung vorzubereiten. Ingenieursstudiengänge beginnen mit Abiturschwerpunkten auf Sport und Religion ... naja, man muss nicht alles verstehen, was sich manche Politiker dabei denken...

    Und noch einigen anderen Dingen.

    Aber diese Diskussion würde hier wohl zu weit führen :15:
     
  17. #16 Sweeney, 10.11.2017
    Zuletzt bearbeitet: 10.11.2017
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    Meine Vorredner haben bereits erläutert, dass der Vermieter keinen rechtlichen Anspruch auf ein Direktionsrecht über die Besucher des Mieters ableiten kann. Es ist bereits vor dem Entschluss ein WG-Zimmer zu vermieten zu erwarten, dass Mieter im Rahmen ihrer freien Lebensgestaltung Personen empfangen dürfen, und diese Möglichkeit auch nutzen werden.

    In der Praxis ist der Vermieter jedoch keineswegs hilflos einer für ihn qualvollen Situation ausgesetzt. Einerseits gibt es die erleichterte Kündigungsfrist im Sinne des § 573a BGB, oder der Mieterschutz wird direkt ausgeschlossen durch § 549 Abs. 2 BGB. Letztere Konstellation könnte im hier diskutierten Fall greifen, denn der Vermieter bewohnt dieselbe Wohnung und das Zimmer wurde möbliert vermietet.

    Aus den vorbenannten Umständen gerät das Gleichgewicht der jeweiligen Interessen von Mieter und Vermieter in eine signifikante Schräglage zu Gunsten des Vermieters. Tanzt der Mieter nämlich nicht nach des Vermieters Pfeife, so droht ihm die Kündigung - diese erfordert in dieser Konstellation im Übrigen keine Begründung.

    Der Vermieter hat folglich die Möglichkeit klare Regeln zu formulieren und jede Verletzung dieser mit einer Kündigung zu begegnen.

    Der Vermieter sollte jedoch zunächst kritisch reflektieren, ob das Zusammenleben mit fremden Menschen in der gleichen Wohnung überhaupt kompatibel zum eigenen Lebensstil ist. Ferner sollten klare Regeln bereits im Vorab kommuniziert werden, sodass Mieter nicht erraten müssen, was dem Vermieter missfallen könnte. Eine klare Kommunikation ist also eine grundlegende Voraussetzung für das erfolgreiche Zusammenleben in dieser Konstellation - zumindest an diesem Punkt könnte Nachholbedarf bestehen.

    Sofern der Vermieter ohnehin nicht der WG-Typ ist, bei der Mieterauswahl die jeweiligen Lebensstile nicht berücksichtigt werden und es zudem vernachlässigt wird, klare Regeln bereits im Vorab zu kommunizieren, dann ist die Reibung vorprgrammiert und das Gejammere groß.
     
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  18. #17 Käthe27, 10.11.2017
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    Was ich noch anmerken wollte, da es vielleicht missverständlich war, es handelt sich dabei je um Übernachtungsbesuch. Also nicht, jemand kommt tagsüber vorbei, sondern er will jetzt 8 Nächte lang 3 weitere Personen in seinem Zimmer übernachten lassen und auch sonst ist dies 3 bis 4 mal die Woche der Fall. Ich glaube, es ist auch ein bisschen eine Frage der Kultur, er hat wohl eine sehr große Familie, zu der auch Cousins 3. Grades zählen und die beherbergt er halt alle ausnahmslos. Mal sehen, wie die beiden heute auf die Kündigung reagieren, hoffe, es gibt da nicht noch Probleme.
     
  19. #18 Käthe27, 10.11.2017
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    "Sofern der Vermieter ohnehin nicht der WG-Typ ist,"

    Das kommt halt darauf an, wie. Ich empfinde es als unangenehm, so viele unbekannte Leute in einer Wohnung zu haben, die teils auch für diese unbekannten Leute zugänglich ist. Und ich denke, damit bin ich jetzt nicht alleine. Bisher hatten wir, wie gesagt, da keinerlei Probleme.
     
  20. Jobo45

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    @Käthe27
    Ist es Deinem Mieter überhaupt bewusst, dass Dich der Besuch stört!
    Ich kann mir vorstellen, dass Du aufgrund Deiner Vermietererfahrung diesen Punkt bei den Vorgesprächen zur Vermietung vielleicht gar nicht angesprochen hast (warum auch hat ja bisher gut geklappt).
    Also vor der Kündigung würde ich klar stellen, wie Du Dir das Mietverhältnis vorstellst und ob er bereit ist sich auf diese Wünsche ein zu lassen.

    Als meine Eltern ihre 4 Zimmerwohnung 1963 gekauft hatten, wurde auch ein Zimmer vermietet, da gab es die klare Ansage, keinen Übernachtungsbesuch, einmal die Woche Baden (Dusche war damals in dieser Wohnung nicht vorhanden bzw. das tägliche Duschen war nicht üblich) .
    Heute steht dies Zimmer leer und es würde ihnen im Traum nicht mehr einfallen dieses Zimmer zu vermieten, die Zeiten haben sich eben geändert, die Ansprüche auch.
     
  21. #20 ehrenwertes Haus, 10.11.2017
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    Naja, Nägel mit Köpfen hast du zumindest versucht. Hoffen wir mal, das es auch formal korrekt ist oder deine Untermieter evt. Formfehler nicht bemerken.

    Vielleicht hat deine jetztige Erfahrung aber auch was Gutes. Falls du später nochmal Untervermieten möchtest, wirst du wohl mehr über deine Vorstellung von Zusammenleben reden und auch ein paar klarere WG-Regeln aufstellen ;-)

    Bisher hast du vermutlich angenommen, Vermieter sein ist immer nur leicht und angenehm.
    Man kann sich seine Mieter ja aussuchen und muss nicht Jeden nehmen.
    Stimmt auch, bis man auf die unangenehmen (Unter-)Mieter trifft und die können echt eklig sein bzw. werden.
     
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