unterschiedliche Verteilerschlüssel

Dieses Thema im Forum "Abrechnungs-/Umlagmaßstab" wurde erstellt von Honsek, 12.06.2007.

  1. Honsek

    Honsek Neuer Benutzer

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    Hallo alle miteinander, die wissenden und die nicht wissenden !
    Habe beim Probleme wälzen dieses Forum gefunden und erhoffe mir Info`s. Bei uns gab es nun die nächste Abrechnung und da gibts etwas, was mir gar nicht passt. Unser Vermieter hat zwei große alte Mehrfamilienhäuser auf einem Grundstück. An diesem Grundstück existiert eine Wasseruhr vom Wasserverband, die der abrechnet. Nun hat das andere Haus Wasseruhren in den Wohnungen, was verbrauchsbhängige Abrechnung garantiert, für das andere Haus. In unserem Haus gibt´s eine Hausuhr, keine Wohnungsuhren. Nun nimmt der Vermitter die Einzelsummen des anderen Hauses, der Rest bleibt für unser Haus, die Hausuhr interessiert nicht. Es tritt eine Differenz von über 100 m³ auf (also unsere Hausuhr bringt 450m³) und der Rest von der großen sagt es sind 560 m³. Ist die Umlage der 550 m³ auf uns i.o., oder sollte der Vermieter nicht auf Pirsch gehen und gucken ob auf seinem Riesengrundstück (nach der Hauptuhr) nicht Wasser versickert
    oder gar "gemopst" wird. Sind Gartenwasseruhren nicht raus zu rechnen? Wir bezahlen reines Abwasser 4,81€ pro m³ und 1,68 € GG pro Tag. Da können Abwassergebühren für Gartenwasser auch schon teuer werden. Vielleicht kann mir jemand helfen, habe nix gefunden, ob diese Abrechnungsmethode rechtlich okay ist. Mir stinkt sie jedenfalls.
    Diese Methode existiert seit letzter Abrechnung, der hatte ich widersprochen, in der Hoffnung er geht auf Suche, wo dieses viele Wasser hin ist, aber nix hat sich getan, statt dessen dasselbe in grün.
    Vielen Dank
    Honsek

    PS: Fehlen Buchtsaben, werfe ich hiermit welche rein....
     
  2. AdMan

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  3. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    eine nicht verbrauchsabhängige Abrechnung kannst du direkt um 15% kürzen.
    Zudem muss die Differenz der "anderen" Uhr auch auf das Haus umgelegt werden.

    Gartenwasser ist Mietersache, da es zum Betrieb des Hauses gehört (sofern der Garten Allgemein ist)
     
  4. Honsek

    Honsek Neuer Benutzer

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    Warum kürzen? Und die Differenz interessiert den Vermieter ja nicht, er meint die abgelesen Wohnungsuhren des anderen Hauses ist genug. Der Rest ist unser, unsere Hausuhr liest er ja nicht ab und demzufolge kenn ich die Differenz von unserer Hausuhr zum Rest der für uns bleibt und der Vermieter schreibt, es ist egal was unsere hausuhr sagt, der Rest ist für uns. Und ich weiß nicht wie ich was dagegen tun kann, ich find`s nicht fair :?
    Jo, ist richtig, aber wir müssen dafür auch Abwasser zahlen, weil es nicht extra berechnet ist.

    Viele Grüße
     
  5. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    @capo: Das mit den 15% gilt meines Wissens nur für Heizkosten aber nicht für Kaltwasser.

    @Honsek: Dein Vermieter macht eine sogenannte Differenzmessung und rechnet danach ab.

    Das ist so nicht ganz korrekt. Denn es versickert kein Wasser nur die 100m³ Differenz kommen vom unterschiedlichen Zählverhalten der Wasseruhren. Da ein Wohnungswasserzähler erst bei ca. 3L/h anläuft werden eben diese 3L bei drebbelndem Hahn nicht gezählt. Auf alle Mieter und das Jahr verteilt kommt da schon einiges zusammen. Daher werden die Wasserkosten nicht nach m³ abgerechnet sondern einfach verteilt.

    Der Hauswasserzähler hingegen hat diesen "Schlupf" zwar auch, nur hängen da wesentlich mehr Zapfstellen dran die in der Summe den Zähler immer schön am laufen halten.

    Also bezahlt ihr den Messfehler des anderen Hauses mit.

    Richtigerweise müßte Euer Vermieter einfach eine Kostenverteilrechnung zwischen allen Wasserzählern hinter dem Hauptwasserzähler machen. Das wär einfacher und gerechter.
     
  6. Honsek

    Honsek Neuer Benutzer

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    @Heizer
    Leider kann ich meinen Vermieter nicht zwingen, nach meinen Wünschen abzurechen. Bei 100 m³ Diff. macht es 600 € für alle, würde er die Differenz auf alle aufteilen, wäre unser Anteil 50 €, da er nur auf unser Haus aufteilt ist mein Anteil 100 € von der Differenzsumme,mein Gesamtanteil waren somit 630 € reine Wasserkosten für`s Jahr und meines Wissens liegt das sogar noch gut im Verbrauchsdurchschnitt, obwohl 5,99€/m³ nicht billig ist (ohne die horrenden Gebühren). Da kann ich mich schwarz ärgern, aber der Weg zum Anwalt lohnt dann doch nicht wegen 50 €, bei den Anwaltskosten :top.
    Naja vielleicht hat ja noch jemand `nen heißen Tip, wie ich den Vermieter überzeugen kann, in Zukunft einfach fairer abzurechnen.
    Viele Grüße an alle
     
  7. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Natürlich kannst Du den Vermieter zu einer richtigen Abrechnung zwingen wenn er eine falsche abliefert.

    Er ist kein Versorger und kann daher auch keinen m³ Preis berechnen sondern hat eine Kostenverteilrechnung zu erstellen.

    Ganz nebenbei kannst Du ja auch mal die Eichfristen der Wasseruhren nachschauen. Sind die abgelaufen kann er seine Abrechnung eh durch die Esse jagen. Bei Kaltwasserzählern ist die Eichfrist 6 Jahre. Die Zähler müssen also mindestens 2001 oder später geeicht worden sein.
     
  8. Honsek

    Honsek Neuer Benutzer

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    @Heizer, hallo
    Die Eichfristen kann ich nicht überprüfen, ich hab keine Ahnung, wo im Gelände die Uhr versteckt ist , des weiteren ist die erst seit 2,5 Jahren angeklemmt, ich geh also davon aus, das die Eichfrist okay ist. Muss mir also etwas anderes einfallen lassen, also auf gut Willen von ihm, ich weiß nur noch nicht wie. :help
    Der Vermieter hat keinen m³ preis berechnet, sondern hat eine Gesamtsumme auf der Rechnung, welche er verteilt hat. Ich kenn aber die Grungebühren und die Preise, an Hand dessen konnte ich Rückschlüsse auf den ,ca. angesetzten, Verbrauch für uns ziehen. Auf die Beantwortung meines Widerspruches, noch ein anderer Grund-da hab ich aber Recht- hatte ich schon letztes Jahr :D, warte ich noch und da hoffe ich, dass Kopien zum Wasser mit geschickt werden. Ich habe ja mitgeteilt, dass ich diese Kosten erstmal unter Vorbehalt der Klärung zahle.
     
  9. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Aha. Dann ist die Abrechnung zwar immer noch falsch aber nach meinem Kenntnisstand rechtlich nicht angreifbar.

    Es handelt sich hierbei um eine Nutzergruppenabrechnung mit Vorerfassung in Form des Hauptzählers und des einen Hauszählers der nicht beachtet wird. Da die Vorerfassung nicht vorgeschrieben ist und auch pauschal gemacht werden darf, ist das zwar eigentlich nicht richtig, vor allem wenn ein Zähler vorhanden ist, aber dennoch zulässig.
     
  10. Honsek

    Honsek Neuer Benutzer

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    Hallöle,
    hat also niemand eine Idee, wie ich den Vermieter überzeugen kann, den übrig gebliebenen Rest nicht einafch auf uns zu verteilen, sondern unsere Hausuhr ebenso, wie die Wohnungsuhren des anderen Hauses, erstmal abzuziehen und dann den Rest auf alle zu verteilen?
    Gruß und schönes WE
     
Thema: unterschiedliche Verteilerschlüssel
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