Untervermieten, ohne selbst ein Wort mitreden zu können?

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von Micha, 18.11.2006.

  1. Micha

    Micha Benutzer

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    hallo leute...

    seit ich hier den tipp mit haus und grund bekommen habe, bin ich dort mitglied.
    danke nochmals für den tipp. :zwinker

    nun hat sich trotzdem ein problem aufgetan.

    wie ich hier schon geschrieben hatte, vermiete ich ein komplettes haus mit garten...u.s.w.

    nun habe ich vor dies, da zwei etagen, vielleicht an zwei generationen (eltern, sohn...) zu vermieten, wobei einer der beiden den mietvertge alleine über die gesamze miete bekommt.
    der "sohn" sollte dann mit einziehen (andere etage) und die sollen untereinander das mit der miete und den heizkosten (anteilig) selbst rechnen.

    jetzt habe ich aber erfahren, das folgendes problem eintreten könnte, ohne das ich als vermieter einfluß drauf nehmen könnte.

    zieht dann nach einer zeit eine weitere person (nicht von diese familie!) z.b.. zum sohn (feundin) ein, somit sind plötzlich die bedinungen eines untervermietens gegeben!!??
    damit nicht genug, ziehen dann der sohn und dessen "rremde" freundin wieder aus, können ab dato die eltern erneut an jemanden ihrer wahl untervermieten, ohne das ich was machnen kann und obwohl ich im vertrag "kein unterverieten "als bedinung gestellt habe.
    dabei soll es keine rolle spielen, ob die fremde person mit im mietvertrag stand oder nicht (lezteres ist ja das problem, kann das doch nicht überwachen wer dort plötzlich mit drin wohnt).

    ist das wirklich so möglich, wenn ja, stelle ich mir ja selbst das bein, obwohl ich es noch weiß..!!!!
    im schlimmsten fall setzen dir die eltern ein paar kracher rein und hauen dann ab!! :wand:
     
  2. AdMan

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  3. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    So ist das nicht ganz. Weil du nur einen Vertrag mit den Eltern hast, ist es bereits untervermietung, wenn der Sohn rein soll.

    Entweder den einfachen Weg gehen und nur die Eltern sind Vertragspartner und damit können sie auch bestimmen, wer in der anderen Etage einzieht.
    Oder den anstrengenden Weg gehen und du vermietest auch die andere Etage.
    Den Vertragspartner kannst du dir dann raus suchen.
     
  4. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    In der Sache stimme ich im wesentlichen zu. Als Vermieter wird man sich eben entscheiden müssen...

    Mit drängt sich allerdings die Frage auf, warum man sich ständig am Begriff der Untervermietung festbeißen muss. Es liegt hier zunächst nur eine Gebrauchsüberlassung an den Sohn vor. Diese Gebrauchsüberlassung kann unentgeltlich oder gegen Entgelt erfolgen. Nur bei entgeltlicher Überlassung liegt ein Mietverhältnis vor. Bisher gibt es keine Information über Mietvereinbarungen. Schon aus diesem Grund ist die Unterstellung eines Mietverhältnisses nach aktuellem Kenntnisstand nicht zu rechtfertigen.
    Ein Gebrauchsüberlassung an Dritte bedarf der Genehmigung des Vermieters. Der Sohn ist allerdings kein Dritter im Sinne des Gesetzes. Damit ist eine Erlaubnis des Vermieters für die Gebrauchsüberlassung an den Sohn nicht erforderlich. Zieht eine Freundin des Sohnes ein, liegt eine Gebrauchsüberlassung an Dritte vor und es muss eine Erlaubnis des Vermieters eingeholt werden.
    Nach § 553 Abs. 1 BGB hat der Mieter in der Regel einen Anspruch auf die Erlaubnis, wenn nach Vertragsabschluss ein berechtigtes Interesse an der Gebrauchsüberlassung entsteht. Die Aufnahme der Feundin des Sohnes müsste man wohl als berechtigtes Interesse ansehen. Wäre die Mietsache dem Mieter nach Auszug des Sohnes insgesamt zu groß geworden, müsste man ein berechtiges Interesse zur teilweisen Untervermietung ebenfalls annehmen. Eine Verweigerung der Erlaubnis kommt in solchen Fällen nur in Betracht , wenn in der Person des Dritten ein wichtiger Grund vorliegt, wegen Überbelegung oder wenn es für den Vermieter aus anderen Gründen unzumutbar ist (was auch immer das sein könnte). Ein vertraglicher Ausschluss des Mieteranspruchs auf Erlaubnis einer Gebrauchsüberlassung ist nach § 553 Abs. 3 unwirksam.
    Der Vermieter wird bei Vermietung des gesamten Objekts also nur relativ wenig Einfluss auf die Belegung nehmen können.
     
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