Unzufrieden mit der WEG Hausverwaltung - Allgemeine Fragen

Diskutiere Unzufrieden mit der WEG Hausverwaltung - Allgemeine Fragen im WEG-Verwaltung Forum im Bereich Wohnungseigentum; Hallo liebe Community, ich bin neu hier, weil ich leider derzeit nicht mehr weiter weiß und deswegen sehr auf einen Rat angewiesen. Ich hoffe...
Linda93

Linda93

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Hallo liebe Community,

ich bin neu hier, weil ich leider derzeit nicht mehr weiter weiß und deswegen sehr auf einen Rat angewiesen.
Ich hoffe sehr, dass ihr mir helfen könnt.

Folgende Situation hat sich bei mir ergeben:

--> Kurz zur Vorgeschichte:
Seit letztem Jahr besitze ich einen Immobilie in Wuppertal. Insgesamt sind 4 Wohneinheiten vorhanden. Diese Wohnungen werden von einer Hausverwaltung verwaltet. Soweit so gut.
Am Anfang gab es ein paar Aufhänger mit der Verwaltung, nichts großes, verlief alles reibungslos. Erst vor kurzem ca. 4-5 Monate, scheint mir die Hausverwaltung mit der Arbeit überfordert zu sein.

--> Folgende Probleme haben sich herausgestellt:
- Meine Mieteinnahmen werden von der Hausverwaltung monatlich sporadisch nicht überwiesen im nächsten Monat erhalte ich die Zahlungen dann doppelt.
- Angeblich wurde ein DKB Konto in meinem Namen eröffnet (Nennt sich das Treuhandkonto?), wofür ich quartalsweise Kontoführungsgebühren bezahle (16€), ohne irgendeinen Nachweis und ohne irgendeine Zustimmung von mir. Mir wäre es hierbei lieber, dass ich das Geld vom Mieter erhalte und die Forderungen dann an die Verwaltung überweise. Derzeit verfüge ich nicht über das Geld vom Mieter.
- Auf Anfragen von mir wird überhaupt nicht reagiert. Egal ob per E-Mail oder Telefonisch. Jedes mal wenn ich Anrufe heißt es immer Person XY ist im Meeting, wir rufen Sie zurück. Der Geschäftsführer ruft Sie zurück, egal wer - es kommt kein Anruf. Der Kontakt ist quasi tot.
- Wie die teilweise unterschiedlichen monatlichen Zahlungen zustande kommen weiß ich nicht, ich erhalte dazu auch keine Auskunft. Es ist jeden Monat ein anderer Betrag.

--> Meine Fragen diesbezüglich:
- Was sollte ich dagegen tun?
- Lohnt es sich hierbei zum Anwalt zu gehen?
- Darf ich meinen Hausverwaltervertrag kündigen und die Immobilie anderweitig verwalten lassen in diesem Objekt? (Ich wohne ca. 500 km entfernt)
- Welche Alternativen gibt es hierbei?
- Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

Ich bitte um Rat, da ich hierbei schon langsam am verzweifeln bin.
Die Wohnung gehört mir, es ist meine Vermieterin, aber derzeit ist es jedoch so, dass ich nicht die Kontrolle über mein Eigentum besitze!

Liebe Grüße,
Linda
 

Hutchinson Hatch

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Hallo @Linda93 , willkommen im Forum.
Erstmal habe ich eine allgemeine Frage: Möchtest du die Sondereigentumsverwaltung für Deine Wohnung kündigen, oder würdest du gerne eine komplett neue WEG-Verwaltung für die gesamte Immobilie bestellen lassen? Die Sondereigentumsverwaltung ist in der Regel problemlos kündbar, die Kündigungsfristen kannst du aus Deinem Vertrag entnehmen. Die Absetzung der WEG-Hausverwaltung ist nur in Abstimmung mit den anderen Eigentümern durch mehrheitlichen Beschluss auf der Eigentümerversammlung möglich.

Übrigens ist es durchaus denkbar, dass du ein Teil der Aufgaben selber übernimmst (wie z.B. die kaufmännische Komponente) und die SEV sich um die Dinge kümmert, die für Dich als Eigentümer mit langer Anreise schwierig zu realisieren sind. Du mußt nur eine SEV finden, die sich bereit erklärt, die Wohnung zu einem für Dich angemessenen Preis zu verwalten.
 
Andres

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- Was sollte ich dagegen tun?
Weniger kommunizieren, dafür zielgerichteter: Die Verwaltung verwaltet dein Geld, daher ist sie dir Rechenschaft schuldig, insbesondere § 259 BGB. Das ist genau der Ansatz für Fragen wie diese hier:
- Wie die teilweise unterschiedlichen monatlichen Zahlungen zustande kommen weiß ich nicht, ich erhalte dazu auch keine Auskunft. Es ist jeden Monat ein anderer Betrag.
Vielleicht ist im Vertrag, den du mit der Verwaltung geschlossen hast, konkret geregelt, wie diese Rechenschaftspflicht ausgestaltet ist, dann kann man sich auch darauf berufen. Ansonsten steht im o.g. § zwar sehr allgemein gehalten, aber m.E. doch ausreichend konkret, was abzulaufen hat. Also diese "geordnete Zusammenstellung" verlangen, schriftlich und unter Setzung einer angemessenen Frist.

- Lohnt es sich hierbei zum Anwalt zu gehen?
Im Moment würde ich das noch nicht tun. (Das wichtigste Wort im letzten Satz ist "ich" - für dich mag sich das anders darstellen.)

Wenn konkrete Anhaltspunkte bestehen, dass substanziell Geld weggekommen ist, sieht das anders aus, außerdem in Fällen, in denen man sich selbst überfordert fühlt. Da sämtliche juristische Daumenschrauben mit Kosten verbunden sind, ist aber nichts damit gewonnen, wegen 16 € im Quartal zum Anwalt zu rennen.

- Darf ich meinen Hausverwaltervertrag kündigen und die Immobilie anderweitig verwalten lassen in diesem Objekt? (Ich wohne ca. 500 km entfernt)
Ja. Für eine externe Verwaltung ist allgemein mit etwas höheren Kosten zu rechnen, als für die Verwaltung beim WEG-Verwalter, aber wenn die aktuelle Verwaltung es nicht schafft, dir tatsächlich Arbeit abzunehmen, macht es keinen Sinn, die für diese Nicht-Leistung auch noch zu bezahlen.

- Welche Alternativen gibt es hierbei?
Du darfst die Verwaltung gegenüber dem Mieter auch selbst machen. Ob das ratsam ist, hängt von den eigenen Fähigkeiten ab, auch die räumliche Entfernung ist ein Problem. Bei Unregelmäßigkeiten hinsichtlich der Zahlung hätte ich übrigens recht wenig Bedenken, den Mieter anzuweisen, die Miete zukünftig auf mein Konto zu überweisen. Von dort laufen dann die ausgehenden Zahlungen, z.B. Hausgeld, Verwaltervergütung, Kreditraten und so weiter.

Etwas Vorsicht ist trotzdem ratsam: Vor allem Anfänger unterschätzen gerne, was man in der Mietverwaltung alles falsch machen kann, neben den tatsächlichen Verwaltungsaufgaben insbesondere im persönlichen Auftreten gegenüber dem Mieter, außerdem die Belastung, die mit dem unmittelbaren Mieterkontakt (z.B. Mängelmeldungen zu jeder Tages- und Nachtzeit) verbunden sein kann, das erforderliche Netzwerk an Handwerkern und anderen Partnern vor Ort, ... . Wenn das Objekt erst einmal "verpfuscht" ist, könnte es auch schwierig werden, eine neue Verwaltung zu finden.

- Was würdet ihr an meiner Stelle tun?
Mit den Füßen abstimmen. Wenn die von mir bezahlte Verwaltung die vereinbarte Leistung nicht oder schlecht erbringt und keine Lust hat, mit mir zu reden, dann versuche ich nicht, die Leute zu erziehen. Die können gerne weiter vor sich hin wursteln und mein Geld bekommt so lange jemand anderes.

- Angeblich wurde ein DKB Konto in meinem Namen eröffnet (Nennt sich das Treuhandkonto?), wofür ich quartalsweise Kontoführungsgebühren bezahle (16€), ohne irgendeinen Nachweis und ohne irgendeine Zustimmung von mir.
Kleinigkeit, aber da du es ansprichst: Schau in den Vertrag, den du mit der Verwaltung hast. Du suchst nach so etwas wie Spesen, Auslagen oder ähnliches und dazu gibt es meist eine entsprechende Vereinbarung.
 
Darth_Vader

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Hallo Linda,

wie meine Vorredner schon geschrieben haben, betreut die WEG-Verwaltung das komplette Haus und die SEV-Verwaltung wäre etwas andres. Demnach gibt es da ein unterschiedliches Vorgehen.

Da Du schreibst, dass es das ereste halbe Jahr alles gut lief, und erst seit 4-5 Monaten Probleme gibt, wollte ich Fragen, ob es ggf. auch mit Corona und dem Starkregen zu tun haben könnte. Ich habe auch einige ETW´s in W-Elberfeld und je nachdem ging es da richtig Rund. Bei einer WEG-Verwaltung waren die Büros zerstört worden und das Telefon war für 3 Wochen nicht rereichbar. Gestern habe ich mit einer Verwaltung telefoniert, die mir erzählte, dass die wegen Corona zusätzlich noch bis zum Jahresende jede Woche 4 ETV´s verantstalten, mit Vorbereitung und Nachbereitung. (Die bekommen das immerhin noch irgendwie hin).
Bei einer weiteren WEG-Verwaltung habe ich auch seit über einem Jahr nichts mehr gehört. Die Versammlung 2019 ist ausgefalle und die Abrechnung für 2019 wurde auch noch nicht beschlossen. Für 2020 liegt mir noch gar nichts vor, und in 2 Monaten freut sich mein Mieter....

Ich will deinen Verwalter auf keinen Fall in Schutz nehmen, aber möglicherweise ist durch die aktuelle Lage tatsächlich überfordert.

Wenn es nur die 16€ sind, dann würde ich da noch etwas warten. Es kommen (bei mir) auch monatlich Schwankungen durch die Grundsteuer zustande, zwischen 15 und 70€ pro Wohneinheit je Quatal. Durch Wonenende zum Monatswechsel, und den Lastschriftverfahren kommt es auch zu Schwankungen am Monatsende. Auch dies könnte ein Grund sein.

Um welche Beträge schwankt der Geldeingang bei Dir denn monatlich? Sind die 16€ schon auffällig, oder fehlen schon mal 500€?

VG :wink
 
Linda93

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Hallo ihr Lieben, vielen Dank für eure Antworten! Die helfen mir schon einmal weiter.
Leider war ich in den letzten Wochen so sehr beschäftigt und hatte (vllt. zum Glück?) keinen Kopf für diese Sache.
Jetzt muss ich mir wieder der Sache widmen.

Wisst ihr vllt. wo ich eine gute Hausverwaltung in Wuppertal (Barmen) finden kann?

Die Mieteinnahmen sind hier aufgelistet.
Relativ durcheinander, evtl. mehrere Monate zusammengefasst. Ich hab keine Ahnung. Eine Antwort erhalte ich ja nicht.

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Darth_Vader

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Hallo Linda,

Es geht doch um die Mieterverwaltung, also der SEV-Verwaltung, oder nicht? Die Hausverwaltung, bzw. WEG-Verwaltung ist doch etwas anderes.
Handelt es sich dabei um die selbe Firma, oder sind das unterschiedliche Unternehmen?

Die Tabelle verstehe ich nicht. Welche Zahlungen sind denn tatsächlich geflossen, und was sollte fließen?
Was wurde vereinbart, und was verlangt die SEV-Verwaltung?
 
Linda93

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Hallo Linda,

Es geht doch um die Mieterverwaltung, also der SEV-Verwaltung, oder nicht? Die Hausverwaltung, bzw. WEG-Verwaltung ist doch etwas anderes.
Handelt es sich dabei um die selbe Firma, oder sind das unterschiedliche Unternehmen?

Die Tabelle verstehe ich nicht. Welche Zahlungen sind denn tatsächlich geflossen, und was sollte fließen?
Was wurde vereinbart, und was verlangt die SEV-Verwaltung?

Hallo Darth_Vader! Vielen lieben Dank für deine Unterstützung! Lass dich drücken.

Ja richtig, es handelt sich hierbei um die gleiche Firma. WEG Verwaltung = SE-Verwaltung
Tut mir leid wegen der Tabelle, kann ich natürlich verstehen. Ich habe die Tabelle noch einmal bearbeitet.
Hoffentlich verstehst du mehr als ich, denn das sind alle Informationen die ich bisher habe.
Ich hab eine bestimmte Zeit vergehen lassen, weil ich dann dachte, dass ich die Zahlungen nachvollziehen kann, aber dem ist nicht so.

Also oben habe ich die monatlichen Kosten aufgezählt, das ist soweit okay.
Das Hausgeld bezahle ich, richtig? Aber es sind 4 Parteien im Haus. Dementsprechend muss ich 1/4 davon übernehmen, in diesem Falle 28€? Richtig?
Komme ich dann Effektiv auf monatliche Einnahmen von 232,50 (Kaltmiete) - 32,13€ (Kosten SEV) - 28€ (Anteilig Hausgeld) = 172,37€?
Von den Überweisungen, die ich aufgezählt habe, werde ich sowieso nicht schlau. Einmal wurden mir 112€ abgebucht und dann wiederum gutgeschrieben.
Dann erhalte ich mal monatlich 233,50€ und dann wieder mal 433€.
Auf Anfragen wie die Zahlungen zustande kommen, reagiert die WEG nicht. Deswegen jetzt die Hilfe hier im Forum.

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Darth_Vader

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Hallo Linda,

da sind schon einmal gute Informationen bei :)
Die WEG-Verwaltung betrifft alle Eigentümer im Haus. Hier könnte man schon einmal vorfühlen, ob Du Kontaktdaten der anderen Eigentümer hast, und mal bei denen Anfragen, ob die etwas wissen und wie die zufrieden sind.
Die SE-Verwaltung sollte davon unabhängig sein. Grundsätzlich könnte man hier schon einmal schauen, wo die Verträge der SE-V sind und was da möglich ist.

Aber kommen wir erst einmal zu den Zahlen.
  • + 232,50 € Kaltmiete
  • + 70,00 € Nebenkostenvorauszahlung
  • - 112,00 €Hausgeld
    • Das Hausgeld zahlst Du, das ist korrekt. Allerdings nicht einfach zu 1/4, sondern gemäß Wirtschaftsplan. Es gibt Kosten, die pro QM der Wohnungen umgelegt werden, anderen nach Personenanzahl und wieder andere nach Eigentumsanteil. Heizkostenvorauszahlung orientiert sich am Verbrauch der Vorjahre.

      Das Hausgeld besteht zudem die umlagefähigen Kosten und den nicht umlagefähigen Kosten. Machen wir einmal folgende Annahme:
    • 60,00 € umlagefähig (Heizung, Wasser, Müllentsorgung, etc)
    • 5,00 € nicht umlagefähig (Kontoführungsgebühren, etc)
    • 25,00 € Instandhaltungsrücklage
    • 22,00 € WEG-Verwaltungskosten
    • (Bitte einmal im Wirtschaftsplan prüfen)
  • - 32,13 € SE-Verwaltungskosten
158,37 € wäre der thoretische Überschuss.
Jetzt würde noch einmal die Grundsteuer alle drei Monate aufschlagen. Diese ist zwar auf dem Mieter umlegbar, aber da er jeden Monat dasselbe zahlt, kommen hier auch Schwankungen zustande.

Weitere Positionen fallen mir spontan nicht sein.
Schwankungen kann ich mir noch erklären, wenn keine oder zu spät Miete gezahlt wird. Dann bist Du als Eigentümer der WEG trotzdem das Hausgeld schuldig.

So gerechnet, sollten nach 12 Monaten ca. 1900€ bei Dir eingehen, wenn ich die Tabelle richtig deute, sind es immerhin 2068,98€.
Abgesehen von einer fehlenden Kommunikation und einer ungenügend gleichmäßigen Zahlungsmoral schein kein "substanzielles Geld weggekommen" zu sein.


Ich würde nochmals schriftlich (vorab per Fax; mit dem Sendebericht per Mail; und dann per Postweg) um ein Gespräch bitten, und um eine schriftliche Abrechnung von 2020, da Du diese Angaben auch für Deine Steuererklärung brauchst. Hierzu eine Fritsetzung von 2 Wochen mit konkretem Datum.
 
Linda93

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Hallo Darth Vader! Als neuer User bist du hier kräftig am mithelfen. Das ist nicht selbstverständlich.
Großes Lob und vielen Dank hierfür. Ich hoffe sehr, dass du im Leben genauso viel positives erfährst, wie du hier mithilfst :o)
Vielen Dank nochmals!

Hallo Linda,

da sind schon einmal gute Informationen bei :)
Die WEG-Verwaltung betrifft alle Eigentümer im Haus. Hier könnte man schon einmal vorfühlen, ob Du Kontaktdaten der anderen Eigentümer hast, und mal bei denen Anfragen, ob die etwas wissen und wie die zufrieden sind.
Die SE-Verwaltung sollte davon unabhängig sein. Grundsätzlich könnte man hier schon einmal schauen, wo die Verträge der SE-V sind und was da möglich ist.

--> Die Kontaktdaten der Eigentümer habe ich nicht und sind mir auch nicht ausgehändigt worden. Ich habe auch danach nicht gefragt.
Wenn ich nach den Kontaktdaten fragen würde, ist die WEG verpflichtet mir diese auszuhändigen?
Ich muss leider immer davon ausgehen, dass die WEG sich bei meinen Anfragen weigert.

Aber kommen wir erst einmal zu den Zahlen.
  • + 232,50 € Kaltmiete
  • + 70,00 € Nebenkostenvorauszahlung
  • - 112,00 €Hausgeld
    • Das Hausgeld zahlst Du, das ist korrekt. Allerdings nicht einfach zu 1/4, sondern gemäß Wirtschaftsplan. Es gibt Kosten, die pro QM der Wohnungen umgelegt werden, anderen nach Personenanzahl und wieder andere nach Eigentumsanteil. Heizkostenvorauszahlung orientiert sich am Verbrauch der Vorjahre.

      Das Hausgeld besteht zudem die umlagefähigen Kosten und den nicht umlagefähigen Kosten. Machen wir einmal folgende Annahme:
    • 60,00 € umlagefähig (Heizung, Wasser, Müllentsorgung, etc)
    • 5,00 € nicht umlagefähig (Kontoführungsgebühren, etc)
    • 25,00 € Instandhaltungsrücklage
    • 22,00 € WEG-Verwaltungskosten
    • (Bitte einmal im Wirtschaftsplan prüfen)
  • - 32,13 € SE-Verwaltungskosten

Den Wirtschaftsplan habe ich hier:
Aus dem Lese ich folgendes heraus. Mein Anteil ist 72/1000 (7,2%).
Da kommt schon einiges Zusammen, was du auch natürlich erwähnt hast.
Die Verwaltergebühren z.B. 191,59€ : 6 Monate = 31,94€ pro Monat.
Kontoführungsgebühren werden nicht erwähnt (wo wurden diese abgerechnet und wo sehe ich das?). Eine Kalkulation habe ich nicht erhalten.

1636443160185.png

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158,37 € wäre der thoretische Überschuss.
Jetzt würde noch einmal die Grundsteuer alle drei Monate aufschlagen. Diese ist zwar auf dem Mieter umlegbar, aber da er jeden Monat dasselbe zahlt, kommen hier auch Schwankungen zustande.

Die Grundsteuer habe ich vor kurzem bezahlt. Bei der einen WEG Verwaltung, frage ich diese Kosten an, bekomme es Rückerstattet und die WEG verlangt dann diese Kosten wiederum vom Mieter. So kenne ich das.
Die jetzige WEG Verwaltung hat gemeint, dass diese Kosten umlagefähig sind (was ich schon wusste) und dass eine Erstattung nicht erfolgt. Mehr nicht.
Die Verwaltung hätte ruhig erwähnen können, wie der übliche Vorgang bei Ihnen aussieht, aber stattdessen lassen sie mich im Dunkeln.

Werden diese Kosten in den Betriebskosten erwähnt?
Verlangt die WEG/SEV in diesem Fall die Kosten vom Mieter?
Muss ich den Mieter persönlich anschreiben und diese Kosten von ihm verlangen?

In Zukunft muss ich mir eine andere Verwaltung suchen, das klappt mit der jetzigen einfach nicht. Ich habe mal Anfang des Jahres nach einer Mieterhöhung gefragt, weil diese schon länger zurücklag, darauf erhielt ich auch keine Antwort. Eventuell gehen mir dadurch schon zusätzliche Einnahmen verloren.

Weitere Positionen fallen mir spontan nicht sein.
Schwankungen kann ich mir noch erklären, wenn keine oder zu spät Miete gezahlt wird. Dann bist Du als Eigentümer der WEG trotzdem das Hausgeld schuldig.

So gerechnet, sollten nach 12 Monaten ca. 1900€ bei Dir eingehen, wenn ich die Tabelle richtig deute, sind es immerhin 2068,98€.
Abgesehen von einer fehlenden Kommunikation und einer ungenügend gleichmäßigen Zahlungsmoral schein kein "substanzielles Geld weggekommen" zu sein.

Hierbei ist das spannende jedoch, dass ich einen Mietsubventionsvertrag für 3 Jahre habe.
Die Wohnung ist im Mietvertrag wie folgt beschrieben: 46 m² für 232,50€ Kaltmiete. Das sind ca. 5,05€ pro m².
Im Vertrag steht geschrieben:

1636444054395.png


Das heißt für mich, dass ich hierbei keine 232,50€ erhalte, sondern 6€ x 46m2 = 276€ Kaltmiete. Es fehlen also ca. 40€ pro Monat und damit ca. 500€ im Jahr.
Ich müsste also laut deiner Rechnung bei ca. 2400€ liegen. Jedenfalls mehr als 2000€. Diese Ausgleichszahlung hat auch nicht stattgefunden.

Ich würde nochmals schriftlich (vorab per Fax; mit dem Sendebericht per Mail; und dann per Postweg) um ein Gespräch bitten, und um eine schriftliche Abrechnung von 2020, da Du diese Angaben auch für Deine Steuererklärung brauchst. Hierzu eine Fritsetzung von 2 Wochen mit konkretem Datum.

Liebe Grüße,
Linda
 

braut

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Die Verwaltergebühren z.B. 191,59€ : 6 Monate = 31,94€ pro Monat.

200 € für ein Wohnung sind durchaus typisch - im Jahr.

Kontoführungsgebühren werden nicht erwähnt (wo wurden diese abgerechnet und wo sehe ich das?). Eine Kalkulation habe ich nicht erhalten.

Kontoführungsgebühren stehen bei mir immer bei den nicht umlagefähigen Kosten und sollten aus der Betriebskostenabrechnung deutlich erkennbar sein

Die Grundsteuer habe ich vor kurzem bezahlt. Bei der einen WEG Verwaltung, frage ich diese Kosten an, bekomme es Rückerstattet und die WEG verlangt dann diese Kosten wiederum vom Mieter. So kenne ich das.

Ich kenne es genau umgekehrt: Grundsteuer muss der Eigentümer selbst bezahlen. Sie sind der einzige umlagefähige Posten, den ich der Nebenkostenabrechnung an den Mieter hinzufüge.
Werden diese Kosten in den Betriebskosten erwähnt?
Verlangt die WEG/SEV in diesem Fall die Kosten vom Mieter?
Muss ich den Mieter persönlich anschreiben und diese Kosten von ihm verlangen?

Du schuldest dem Mieter eine Nebenkostenabrechnung. Der Mieter hat seinen Vertrag mit dir, nicht mit der WEG, nicht mit dem Verwalter.

Die Grundsteuer schuldest du nicht der Verwaltung, sondern als im Grundbuch eingetragener Eigentümer direkt dem Finanzamt.
In Zukunft muss ich mir eine andere Verwaltung suchen, das klappt mit der jetzigen einfach nicht. Ich habe mal Anfang des Jahres nach einer Mieterhöhung gefragt, weil diese schon länger zurücklag, darauf erhielt ich auch keine Antwort. Eventuell gehen mir dadurch schon zusätzliche Einnahmen verloren.

Welche Art von Verwaltung hast du? Auch für Mieterhöhungen bist du als Vermieter selbst verantwortlich. Oder hast du irgendeine Verwaltungsform, wo die Verwaltung auch die Vermietung übernimmt?

Hierbei ist das spannende jedoch, dass ich einen Mietsubventionsvertrag für 3 Jahre habe.
Die Wohnung ist im Mietvertrag wie folgt beschrieben: 46 m² für 232,50€ Kaltmiete. Das sind ca. 5,05€ pro m².
Im Vertrag steht geschrieben:

Anhang anzeigen 1982

Das heißt für mich, dass ich hierbei keine 232,50€ erhalte, sondern 6€ x 46m2 = 276€ Kaltmiete. Es fehlen also ca. 40€ pro Monat und damit ca. 500€ im Jahr.
Ich müsste also laut deiner Rechnung bei ca. 2400€ liegen. Jedenfalls mehr als 2000€. Diese Ausgleichszahlung hat auch nicht stattgefunden.

Wo steht denn diese Vereinbarung? In einem Vertrag mit der Verwaltung? In einem Vertrag mit dem Verkäufer? Im notariellen Kaufvertrag?

Die Differenz musst du bei dem anmelden, mit dem du diesen Vertrag hast. Dann schuldet der dir diese "Mietsubvention".

Für mich ist verwunderlich, was du alles von der Verwaltung erwartest. Vielleicht gibt es solche Rundum-Sorglos-Pakete. Aber 200 € kommt mir dafür als zu gering vor. Ok, du zahlst 400/Jahr. Da mag das inbegriffen sein. Aber dann musst du nachsehen, was in deinem Vertrag mit der Verwaltung alles inbegriffen ist. Ich bekomme meine Miete direkt vom Mieter und zahle der Verwaltung ein monatliches WEG-Hausgeld. Rücklagen werden teils getrennt, teils inklusive ausgewiesen. Bei dir läuft das anders - du hast offensichtlich eine andere Art der Verwaltung. Aber mit vier Wohneinheiten wirst du dir nicht für deine Wohnung alleine eine andere Verwaltung suchen können sondern musst mit der Mehrheit der anderen Eigentümer nach einer anderen Verwaltung suchen. Bekommst du diese Mehrheit oder sind die anderen Eigentümer zufrieden?

Ob die Verwaltung dir die Daten der anderen Eigentümer herausgeben muss das weiss ich nicht. Aber du hast berechtigtes Interesse, diese über den Grundbucheintrag zu erfahren. Geh' also zu deinem Grundbuchamt.
 
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200 € für ein Wohnung sind durchaus typisch

Für ein halbes Jahr? Wobei je nach Objektstandort auch 27 Euro netto für die WEG-Verwaltung noch angemessen sein mag.

Kontoführungsgebühren stehen bei mir immer bei den nicht umlagefähigen Kosten und sollten aus der Betriebskostenabrechnung deutlich erkennbar sein

Bei Erstellung des WP (06/2020) waren manche WEG-Konten noch kostenlos!

Ich kenne es genau umgekehrt: Grundsteuer muss der Eigentümer selbst bezahlen. Sie sind der einzige umlagefähige Posten, den ich der Nebenkostenabrechnung an den Mieter hinzufüge.

Wobei hier ja wohl ein Rundum-Sorglos-Paket verkauft wurde, also mit SEV, damit erstellt der Verwalter auch die NK-Abrechnung.


Du schuldest dem Mieter eine Nebenkostenabrechnung. Der Mieter hat seinen Vertrag mit dir, nicht mit der WEG, nicht mit dem Verwalter.

Sie schuldet dem Mieter natürlich die NK-Abrechnung, nur schuldet der SEV-Verwalter wiederum ihr natürlich die NK-Abrechnung!


Welche Art von Verwaltung hast du? Auch für Mieterhöhungen bist du als Vermieter selbst verantwortlich. Oder hast du irgendeine Verwaltungsform, wo die Verwaltung auch die Vermietung übernimmt?

s.o.

Wo steht denn diese Vereinbarung? In einem Vertrag mit der Verwaltung? In einem Vertrag mit dem Verkäufer?

Klingt für mich nach einem Sorglos-Paket wie es früher gerne Strukturvertriebe unter die Leute gebracht haben. Interessant dass das jetzt wieder losgeht. Hoffentlich rechnet sich die Immobilie auch ohne die Subvention.

--> Die Kontaktdaten der Eigentümer habe ich nicht und sind mir auch nicht ausgehändigt worden. Ich habe auch danach nicht gefragt.
Wenn ich nach den Kontaktdaten fragen würde, ist die WEG verpflichtet mir diese auszuhändigen?
Ich muss leider immer davon ausgehen, dass die WEG sich bei meinen Anfragen weigert.

Selbstverständlich muss die WEG-Verwaltung Dir eine Eigentümerliste zugänglich machen. Im Zweifel verlangst Du einfach Einsicht in die Unterlagen (musst dazu aber wohl zur Verwaltung fahren).

Hierbei ist das spannende jedoch, dass ich einen Mietsubventionsvertrag für 3 Jahre habe.

Spätestens hier hätte ich von dem Kauf Abstand genommen, das war früher die übliche Masche der Strukturvertriebe. Rechnet sich die Wohnung auch mit der realen Miete? Weißt Du ob und zu welcher Miete eine Vermietung erfolgt ist?
 
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Selbstverständlich muss die WEG-Verwaltung Dir eine Eigentümerliste zugänglich machen. Im Zweifel verlangst Du einfach Einsicht in die Unterlagen (musst dazu aber wohl zur Verwaltung fahren).
Gilt das nur für die Vor Ort Besichtigung oder auch im Internet?
Ich denke ich bin auf der sicheren Seite, da sich ein Besuch der WEG Verwaltung aus ökologischer Sicht nicht lohnt.
Spätestens hier hätte ich von dem Kauf Abstand genommen, das war früher die übliche Masche der Strukturvertriebe. Rechnet sich die Wohnung auch mit der realen Miete? Weißt Du ob und zu welcher Miete eine Vermietung erfolgt ist?
Das oben ist die Miete ohne Subvention. Zudem wurde seit Jahren die Miete nicht mehr angepasst.
Die üblichen Preise in Wuppertal Barmen mit einer ähnlichen Ausstattung belaufen sich auf ca. 8€ pro m2.
Deswegen habe ich bei der Verwaltung nachgefragt.
 
immobiliensammler

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Gilt das nur für die Vor Ort Besichtigung oder auch im Internet?
Ich denke ich bin auf der sicheren Seite, da sich ein Besuch der WEG Verwaltung aus ökologischer Sicht nicht lohnt

Verstehe ich gerade nicht? Vor-Ort-Besichtigung von was?

Nochmal:
Du hast einen Anspruch auf Einsicht in die Verwaltungsunterlagen, nicht darauf dass die Verwaltung Dir Kopien schickt oder mailt. Bei einer normalen Verwaltung ist letzteres zwar kein Problem (die machen mir doch lieber ein paar Kopien als dass ich bei denen zwei drei Stunden lang zum Durchblättern ein Besprechungszimmer benutze und dafür noch ein Mitarbeiter dabei sitzen muss), aber bei Widerstand kannst Du nur die Einsichtnahme einklagen, und zwar am Ort der Verwaltung.

Ist die Verwaltung nicht in Wuppertal oder wohnst Du nicht in Wuppertal und hast dort ein Objekt gekauft?
 
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Unabhängig von der WEG-Geschichte: Du hast gegenüber dem SEV-Verwalter einen (ggfs. gerichtlich einklagbaren) Anspruch auf Rechnungslegung.

Wenn ich oben lese, dass Du für die SEV-Verwaltung monatlich 32,13 Euro bezahlst denke ich, dass damit die "Subvention" schon zum Teil bezahlt wird. Wenn ein WEG-Verwalter gleichzeitig noch die SEV-Verwaltung mitmacht sind eigentlich maximal 10 Euro netto üblich.
 

braut

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Das oben ist die Miete ohne Subvention. Zudem wurde seit Jahren die Miete nicht mehr angepasst.
Die üblichen Preise in Wuppertal Barmen mit einer ähnlichen Ausstattung belaufen sich auf ca. 8€ pro m2.
Deswegen habe ich bei der Verwaltung nachgefragt.
Bei einem Rundum-Sorglos-Paket kannst du nur bei der Verwaltung fragen. Aber du kannst sie nicht dazu zwingen, die Miete zu erhöhen.
Aber ich wiederhole mich: Schau nach, was in deinem Vertrag mit der Verwaltung steht.
 
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Verstehe ich gerade nicht? Vor-Ort-Besichtigung von was?

Nochmal:
Du hast einen Anspruch auf Einsicht in die Verwaltungsunterlagen, nicht darauf dass die Verwaltung Dir Kopien schickt oder mailt. Bei einer normalen Verwaltung ist letzteres zwar kein Problem (die machen mir doch lieber ein paar Kopien als dass ich bei denen zwei drei Stunden lang zum Durchblättern ein Besprechungszimmer benutze und dafür noch ein Mitarbeiter dabei sitzen muss), aber bei Widerstand kannst Du nur die Einsichtnahme einklagen, und zwar am Ort der Verwaltung.

Ist die Verwaltung nicht in Wuppertal oder wohnst Du nicht in Wuppertal und hast dort ein Objekt gekauft?
Hi. Ja, das du richtig geraten ;o) Ich bin in Bayern wohnhaft und besitze diese Wohnung in Wuppertal.
Deswegen die Frage wie es aussieht, wenn ich diese Dokumente online anfordere. Da muss ich mich noch erkundigen.

Unabhängig von der WEG-Geschichte: Du hast gegenüber dem SEV-Verwalter einen (ggfs. gerichtlich einklagbaren) Anspruch auf Rechnungslegung.
Du meinst damit, dass Sie mir nachweisen müssen, wie die Beträge zustande kommen, richtig?
Derzeit blockt die SEV meine Anfragen extrem ab, weil die dafür "keine Zeit" haben und ständig in Meetings sind.
Das ist aber nicht mein Problem, sondern ein Problem vom Inhaber des Ladens.

Wenn ich oben lese, dass Du für die SEV-Verwaltung monatlich 32,13 Euro bezahlst denke ich, dass damit die "Subvention" schon zum Teil bezahlt wird. Wenn ein WEG-Verwalter gleichzeitig noch die SEV-Verwaltung mitmacht sind eigentlich maximal 10 Euro netto üblich.
Tut mir leid, aber diesen Zusammenhang verstehe ich nicht.
Das heißt also, dass die WEG, die auch gleichzeitig SEV ist, weniger Kosten verlangen müsste, als ich derzeit bezahle, verstehe ich das richtig?
Aber wie kommt dadurch deiner Meinung nach eine Subvention zustande, wenn ich monatliche was drauflegen muss, anstatt dass ich mehr rausbekomme?

Sorry, wenn ich so viel Frage und eventuell nicht verstehe, aber ich möchte mich konstant weiterbilden und anderen ebenfalls helfen.
 
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Bei einem Rundum-Sorglos-Paket kannst du nur bei der Verwaltung fragen. Aber du kannst sie nicht dazu zwingen, die Miete zu erhöhen.
Aber ich wiederhole mich: Schau nach, was in deinem Vertrag mit der Verwaltung steht.
Ja leider und da hast du recht. Der Mietvertrag besteht zwischen Verwaltung und Mieter. Ich bin da außen vor.
Ich verfüge quasi über keine Gewalt von "meinen" Mieteinnahmen.
Der Mietvertrag zwischen SEV und mir ist marginal gehalten und zu Mieterhöhungen steht nichts.

Ich muss schauen, dass ich die Verwaltung lose werde und mir mehr Rechte für sichere.
 
Goldhamster

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Hallo und herzlich willkommen hier im Forum.

Besonders möchte ich erwähnen, dass du ein schönes Bildchen als Avatar gewählt hast....
Da biste mir doch gleich sympathisch :wink
 
dots

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Deswegen die Frage wie es aussieht, wenn ich diese Dokumente online anfordere. Da muss ich mich noch erkundigen.
Nein, musst du nicht.
Es sieht so aus, dass die Verwaltung dir vielleicht die gewünschten Unterlagen online zukommen lässt - wenn sie denn nett ist (und du sie bisher nicht zu sehr genervt hast).
Einen Anspruch auf irgendeine Zusendung der Unterlagen (egal, ob on- oder offline) hast du - wie bereits geschrieben(!) - nicht. Du hast aber einen Anspruch auf Einsicht in die Unterlagen. Aber das willst du ja nicht. Tja. dein Pech. Die Verwaltung kann ja schließlich nichts dafür, dass dir der Weg zu weit ist.
 
immobiliensammler

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Deswegen die Frage wie es aussieht, wenn ich diese Dokumente online anfordere. Da muss ich mich noch erkundigen.

Musst Du nicht, die Gesetzeslage ist eindeutig, nur Einsichtsrecht, keine Pflicht der Verwaltung, Dir irgendwas (per Mail oder Post) zu übersenden.

Du meinst damit, dass Sie mir nachweisen müssen, wie die Beträge zustande kommen, richtig?
Derzeit blockt die SEV meine Anfragen extrem ab, weil die dafür "keine Zeit" haben und ständig in Meetings sind.
Das ist aber nicht mein Problem, sondern ein Problem vom Inhaber des Ladens.

Du hast einen Anspruch auf Rechnungslegung, also was ist eingangen, was ist ausgegangen (Hausgeld, Gebühr SEV), was ist an Dich ausbezahlt worden. Darauf hast Du einen Rechtsanspruch, eventuell hilft bei solchen Verwaltungen ein Anwaltsbriefkopf!

Tut mir leid, aber diesen Zusammenhang verstehe ich nicht.
Das heißt also, dass die WEG, die auch gleichzeitig SEV ist, weniger Kosten verlangen müsste, als ich derzeit bezahle, verstehe ich das richtig?
Aber wie kommt dadurch deiner Meinung nach eine Subvention zustande, wenn ich monatliche was drauflegen muss, anstatt dass ich mehr rausbekomme?

Nein, sie darf verlangen was sie will (schließlich besteht Vertragsfreiheit) nur ist der Preis für die SEV meiner Meinung nach ziemlich überteuert. Und zu Deiner zweiten Frage: Wir machen so einen Vertrag, ich verspreche Dir X an Garantiemiete, verlange dafür Y an Gebühr, wenn nun die Differenz aus der tatsächlichen Miete und der Garantiemiete (X) kleiner ist als die überhöhte Gebühr (Y) dafür, wo ist dann Dein Gewinn (und mein Risiko)?

Das oben ist die Miete ohne Subvention. Zudem wurde seit Jahren die Miete nicht mehr angepasst.
Die üblichen Preise in Wuppertal Barmen mit einer ähnlichen Ausstattung belaufen sich auf ca. 8€ pro m2.
Deswegen habe ich bei der Verwaltung nachgefragt.

Du hast Dir die Wohnung und das Objekt hoffentlich vor dem Kauf angesehen! Wuppertal-Barmen kann auf dem Mietermarkt wahrscheinlich differieren.

Gerade solche Modelle waren früher bei den Strukturvertrieben gängiges Modell: Ich kaufe ein abgerocktes MFH, mache eine Pinselsanierung, packe dann eine Mietgarantie drauf und verkaufe die Wohnungen überteuert an Kapitalanleger am anderen Ende der Republik.
 
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