Verbrauch Warmwasser

Dieses Thema im Forum "Kaltwasserversorgung" wurde erstellt von indi.jones, 06.03.2009.

  1. #1 indi.jones, 06.03.2009
    indi.jones

    indi.jones Neuer Benutzer

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    nur eine kaltwasseruhr

    hallo,

    wer weiß hier weiter :

    in unserer Dg wohnung gibt es einen WWZ und einen KWZ. dummerweise läuft de WWZ auch dann ,wenn die zirkulation anspringt. d.h der mieter zahlt für warmwasser, das er nicht verbraucht hat, weil keine armatur in gebrauch war...
    der KWZ funktioniert wie er soll.
    gibt es eine möglichkeit ,sich den falschen WWZ weg zu denken und mit einer methode nur über den kaltwasserverbrauch auf den ungefähren warmwasserverbrauch zu schließen ????

    bin mal gespannt !

    ciao
     
  2. AdMan

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  3. #2 Taliesin, 07.03.2009
    Taliesin

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    Hallo

    also rein von meinem einfachen Verständins her solltest Du Deinen Vermieter mal darauf hinweisen, dass er seine Art der Verbrauchsermittlung nochmal überarbeiten sollte. :vertrag

    Der Warmwaserzähler muss in die Kaltwasserzuleitung vor die Erhitzung, also vor die "warme Seite", dann wird auch nur das entnommene Wasser gezählt. Eine andere Möglichkeit wäre die Installation eines "negativen" Zählers in den Rücklauf des Warmwassers. Die Differenz zwischen Vor- und Rücklauf ist der Verbrauch.

    Hast Du denn den Vermieter schon auf die offensichtliche Falschzählung hingewiesen?
    Wenn ja, wie hat er sich dazu geäußert?

    Gruß
    Tali
     
  4. RMHV

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    Sorry, aber das an Unsinnigkeit kaum zu überbieten...

    Wenn es einen Warmwasserzähler in der Wohnung gibt, wird es auch eine zentrale Warmwasserversorgung geben. Ein Wohnungswasserzähler, der in der Kaltwasserzuleitung der zentralen Wasserversorgung montiert wäre, könnte bestenfalls den Verbrauch der gesamten Warmwassermenge messen, niemals aber den Wohnungsverbrauch, und wäre daher zur Kostenverteilung völlig sinnlos.
    Gibt es keine zentrale Warmwasserversorgung, sondern Wassererwärmung in der Wohnung, benötigt man wiederum keinen Warmwasserzähler für die einzelne Wohnung.

    Es wird kein Verfahren geben, mit dem aus dem Kaltwasserverbrauch ein brauchbarer Wert für den Warmwasserverbrauch abzuleiten wäre.
    Naheliegend wäre der Gedanke, die Verbrauchsmengen der restlichen Wohnungszähler (w+k) zu addieren und von der Gesamtmenge Kaltwasser abzuziehen. Die führt allerdings dazu, dass sämtliche Messfehler zu Lasten des so ermittelten Warmwasserverbrauchs einer einzigen Wohnung gehen würden. U.a. aus diesem Grund kann eine Kostenverteilung nicht auf der Grundlage einer Verbrauchsermittlung nach dem Differenzverfahren erfolgen. Es bleibt nur die Schätzung.
    Zu prüfen wäre bei der beschriebenen Störung auch, ob nicht die weiteren Warmwasserzähler den gleichen Fehler aufweisen und damit die gesamte Verbrauchserfassung unbrauchbar ist.
     
  5. #4 Taliesin, 07.03.2009
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    och, dann hast Du aber noch nicht viel erlebt, ich könnte sowas leicht überbieten.
    Wenn man jemandes Aussage abwerten will, sollte man sein Pulver nicht gleich beim ersten Mal verschießen :D

    Aber natürlich hast Du recht, ein Warmwasserzähler in der Kaltwasserzuleitung der Erwärmung würde nur den Gesamtwarmwasserverbrauch zählen, es war wohl noch etwas früh am Samstag, als ich geschrieben habe.

    Nichtsdestotrotz ließe meine 2. Möglichkeit, einen zweiter Zähler im Rücklauf der Wohnung durch die Differenz eine sichere Verbrauchsmessung zu.

    Ansonsten bliebe nur eine Uhr vor jeder Warmwasserentnahmestelle HINTER der Zirkulationsleitung.

    Oder wie wird sowas im Regelfall realisiert?

    Ich gebe zu, ich habe damit keine Erfahrung, ich bin mit Elektroboilern und Durchlauferhitzern aufgewachsen und habe diese Art der Warmwasserbereitung für meine Wohnungen übernommen.

    Gruß
    Tali
     
  6. RMHV

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    Auch dieses kann keine sinnvolle Messung ergeben. Eine Zirkulationsleitung ist dazu da, das Warmwasser immer in der Betriebstemperatur bereitzustellen. Ohne Zirkulationsleitung würde das warme Wasser nach Beendigung der Entnahme in der Leitung zwischen Warmwasserspeicher und Entnahmestelle stehen und langsam aber sicher abkühlen. Bei der nächsten Entnahme müsste dann erst das inzwischen erkaltete Wasser aus der Leitung ablaufen und warmes Wasser aus dem Speicher nachlaufen. Damit wird Wasser verschwendet und es dauert auch eine gewisse Zeit bis warmes Wasser an der Entnahmestelle ankommt.
    In der Zirkulationsleitung wird das warme Wasser nun permanet in Bewegung gehalten. Ein Zähler, der in der Zirkulationsleitung eingebaut ist, müsste damit unabhängig von einer Entnahme permanent zählen und könnte damit auch seine Aufgabe, die verbrauchte Wassermenge zu erfassen, keinesfalls gerecht werden. Dies gilt für jede beliebige Anzahl von Zählern an Jeder beliebige Stelle der Zirkulationsleitung.
     
  7. #6 Taliesin, 07.03.2009
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    Da sind wir völlig einer Meinung

    Dem kann ich allerdings nicht zustimmen.

    Wenn ich in die Zirkulationsleitung jeweils in den Vor- und Rücklauf eine Wasseruhr setze, laufen beide ständig und müssten im Idealfall jederzeit die gleiche Durchflussmenge zählen.
    Wenn ich jetzt aber den Wasserhahn aufdrehe, entnehme ich zwischen den Uhren Wasser, d.h. die Uhr im Vorlauf läuft weiter, die Uhr im Rücklauf zählt langsamer bzw gar nicht, je nach entnommener Wassermenge.
    Das Wasser, welches die Rücklaufuhr im Vergleich zur Vorlaufuhr weniger gezählt hat, ist logischerweise die entnommene Menge :wink

    Dass das so evtl nicht gemacht wird, entzieht sich meiner Kenntnis, funktionieren würde es.

    Gruß
    Tali
     
  8. #7 indi.jones, 15.03.2009
    indi.jones

    indi.jones Neuer Benutzer

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    hallo RMHV und Tali !

    danke für eure beiträge.

    so wie es aussieht gibt es also keine berechnungsmethode, um den ww-verbrauch raus zu bekommen ?!
    ich dachte es gibt da irgend etwas....

    ich bin übrigens auch auf der vermieterseite nur muß ich so nach und nach den unglaublich pfusch vom hausbau 1990 ausbaden und verstehen !

    ich wollte einfach die installation von wwz an jeder verbrauchsstelle vermeiden...

    vielleicht hat ja doch noch jemnad ne idee !!!!!

    gruß

    indi
     
  9. joker

    joker Benutzer

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    Zu der Differenzmessmethode:
    Die funktioniert nicht da die Wasseruhren nicht für Dauerbetrieb ausgelegt sind.
    Die Theorie stimmt! Aber in der Praxis nicht machbar.

    Man kann nur einen Abgriff von der Zirkulationsleitung machen von dem dann alle Zapfstellen in der Wohnung gespeißt werden. An den Abgriff dann den Zähler.
    Nachteil ist dass die Zirkulation nichtmehr bis zur Zapfstelle reicht und man doch etwas kaltes Wasser weglaufen lassen muss.
     
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