Verjährngsfrist für Neenkotenabrechnung

Dieses Thema im Forum "Fristen" wurde erstellt von mrfloppy, 01.02.2008.

  1. #1 mrfloppy, 01.02.2008
    mrfloppy

    mrfloppy Neuer Benutzer

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    Hallo,

    nun habe ich mal eine Frage eines Mieters. Der vorhergehende Vermieter (Besitzer), meiner neu erstandenen Immobilie hat den Mietern circa 8 Jare keine Nebenkostenabrechnung erstellt. Nun fragte mich einer meiner neuen Mieter, ob er dagegen noch vorgehen kann, ode ob dies nun verjährt wäre?

    Ich wäre froh, wenn ich ihm hier eine fundierte Auskunft geben könnte.

    Danke euch..
     
  2. AdMan

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  3. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Jas und Nein. Die übliche Verjährungsfrist beträgt 3 Jahre und die ist hier auch anzuwenden. Damit kann der Mieter eine Abrechnung der letzten 3 Jahre fordern.
    Ich frage mich jedoch, um überhaupt eine Vorauszahlung und damit eine abrechnung vereinbart wurde. Normalerweise ist ein Mieter ja sofort auf dem Plan, wenn er von seinen Vorauszahlungen keinen Cent zurückbekommt.
    Er hat also ein pers Interesse, eine Abrechnung zu bekommen.

    Schau mal in den Vertrag. Vielleicht wurde auch eine Pauschale vereinbart und du musst keine abrechnung erstellen und der Mieter kann auch keine fordern.
    Beachten musst du bei dieser BK-Abrechnungsart allerdings, dass eine Anpassung nach unten UND oben regelmäßig durchgeführt werden sollte...
     
  4. #3 mrfloppy, 02.02.2008
    mrfloppy

    mrfloppy Neuer Benutzer

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    Hallo capo,

    vielen Dank erst einmal. Nun auch wieder mit richtiger Tastatur und hoffentlich ohne Fehler ;-)

    Also in allen Mietverträgen ist eine Vorauszahlung auf Betriebskosten und keine Pauschale vereinbart. Und hier liegt z.b. eines meiner Probleme, der Vorbesitzer hat ca 8 Jahre keine Abrechnung erstellt, aber als ich diese letztes Jahr verlangte, erstellte er diese und da er so einiges an Nachzahlungen errechnete, gab er sie den Mietern.

    Problematisch ist nur, dass er z.b. den Vollunterhaltsvertrag für den Fahrstuhl kompett als Betriebskosten abrechnete, zwar den Nettowert (wie auch immer er dazu kommt), aber eben komplett, gemäß Mieterschutzbund darf er diesen aber nur zu 50% in Ansatz bringen. Das er dann noch 155 Euro Instandhaltungskosten allgemein eingerechnet hat (Rechnung hat er selbst über seine Firma erstellt) ist nur noch marginal.

    Wenn ich mich nun an bestehende Gesetze halte und alle Verträge übernehme werden sich natürlich die Mieter wundern, dass sie bei mir insgesamt 2000 Euro weniger Nebenkosten zahlen.

    Nun weiß ich einfach nicht, ob ich dieses Wissen weitertragen soll, oder Sie erst mit meiner Nebenkostenabrechnung vor vollendete Tatsachen stelle.

    Ich denke irgendwie es gehört zu meinen Pflichten (Wirtschaftlichkeit, etc.) hier auch korrekt zu informieren...
     
  5. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Information? Ja aber sicher nicht, wenn du jemand anderen belasten musst.
    Ich denke, dass die Mieter froh sein können, dass sie nun richtig "verwaltet" werden. Dann gibt's noch eine Rückzahlung, während alle anderen Mieter eine Nachzahlung erwarten dürfen. wenn das nichts ist...
     
Thema: Verjährngsfrist für Neenkotenabrechnung
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