Verjährung Anspruch Erstellung Nebenkostenabrechnung

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  1. #1 Peter Schmitz, 28.09.2019
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    Guten Tag,

    wir erstellen Nebenkostenabrechnungen mit Abrechnungszeitraum Kalenderjahr (01.01 - 31.12). Soll heißen, die Nebenkostenabrechnung von 2014 wird im Jahr 2015 erstellt. Bei einigen Mietern, bei denen die Nachzahlung/Rückzahlung geringfügig lassen wir die Abrechnung häufig bleiben. Nun will ein Mieter der 5 Jahre lang keine Abrechnungen erhalten hat diese noch haben. Meine Frage ist nun: Wir haben Mitte 2019. Welches ist das erste Jahr für das ich nun eine Abrechnung erstellen muss? Anders gefragt: Beginnt die Verjährungsfrist für die Nebenkostenabrechnung 2014 bereits 2014 oder erst ein Jahr später, Ende 2015?
     
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    Wieso erstellt ihr die nicht?
    Kleine Nachzahlungen buchen wir dann eben aus.
    Der Mieter hat ein Anrecht darauf, er kann ja evtl bei seiner EkSt was absetzen.
     
  4. #3 Peter Schmitz, 28.09.2019
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    Der Mieter kriegt Hartz 4, Nebenkosten sind ihm normalerweise egal, da er sie ja ohnehin mit dem Amt abrechnen müsste. Er hat allerdings diverse medizinisch festgestellte Persönlichkeitsstörungen, die dazu führen, dass er mit allen möglichen Leuten juristische Kleinkriege anfangen muss. Meine Vermutung ist, dass sein gegenwärtiges Ansinnen der Vorbereitung einer solchen Klage dient weswegen ich kein Interesse habe ihm mehr "Futter" zu geben als nötig. Deswegen würde mich interessieren, für welche Abrechnungen sein Anspruch auf eine Nebenkostenabrechnung überhaupt noch fortbesteht.
     
  5. GSR600

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    Erstell die fehlende doch einfach, weil wenn 1 fehlt wird er dann deswegen sicher auch Stress machen.
     
  6. #5 Peter Schmitz, 28.09.2019
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    Hast du trotzdem eine Meinung zu der ursprünglichen Frage?
     
  7. GSR600

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  8. #7 Peter Schmitz, 28.09.2019
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    Dann ergibt sich die Nachfolgefrage ob der Anspruch des Mieters auf eine Erstellung der Nebenkostenabrechnung nicht auch irgendwann verjährt. Sonst könnten Mieter ja 20 Jahre später noch eine Abrechnung anfordern mit Daten die dann nicht mehr vorhanden sind.

    Edit: jetzt doch nochdas hier gefunden.

    https://www.frag-einen-anwalt.de/Ve...ellung-der-Nebenkostenabrechnung--f21957.html
     
  9. GSR600

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  10. #9 Peter Schmitz, 28.09.2019
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    Edit noch gesehen? Der Anwalt dort sah das anders.

    Demzufolge würde der Anspruch auf Erstellung der Nebenkostenabrechnung aus 2014 ab 01.01.2017 verjähren, also Ende 2019. Das wäre dann die erste Nebenkostenabrechnung die wir erstellen müssten.
     
  11. GSR600

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    Zumal mich so rumgeiere total nervt.
    Der Vermieter hat die Abrechnung zu erstellen.
    Fertig da muss man nicht rumdiskutieren.
     
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  12. #11 Peter Schmitz, 28.09.2019
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    Bist du Vermieter oder Mieter?
     
  13. GSR600

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    Vermieter von 1.300 Wohnungen, also mein Arbeitgeber ist der Eigentümer.
     
  14. #13 Peter Schmitz, 28.09.2019
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    Du machst das also hauptberuflich. Die Person die das hier macht ist nicht mehr die jüngste und wird von diversen Leuten unterstützt die alle selbst im Beruf stehen und nun anfangen müssen Aktenordner zu wälzen nur um anderer Leute Ego zu befriedigen. Wenn ich nur eine Taste in der Bürosoftware drücken müsste wärs mir auch egal.
     
  15. GSR600

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    Haha, du bist witzig, das ist mehr wie nur eine Taste drücken.
    Alles richtig kontieren, evtl. aufteilen nach dem jeweiligen Verteiler, dem richtigen Jahr zuordnen usw usf.
    Das hat nix mit dem Ego zutun, der Mieter hat ein Anrecht drauf und der Vermieter ein Versäumnis gemacht. Also dazu stehen und nachliefern.
    Warum können heutzutage so wenige Menschen einfach mal Fehler eingestehen und ohne rumzulamentieren berichtigen?
     
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  16. #15 Peter Schmitz, 28.09.2019
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    Weil unsere Wohnungen in einer beschissenen Gegend in einer beschissenen Stadt liegen und zu einem Großteil von sozialen Problemfällen bewohnt werden, die ihre Pflichten als Mieter bei weitem nicht erfüllen, der hier vorliegende Fall eingerechnet. Und Ansprüche sind nicht nur zu erfüllen, sie sind auch einzufordern, dafür existieren Verjährungsfristen ja. Und nein, wir sind nicht die einzigen (respektablen) Vermieter die das so machen.

    Ich habe den Eindruck, dass du den Typen intern schon als armen, geschundenen Mieter eingeordnet hast, der jetzt von seinem bösen Vermieter übers Ohr gehauen werden soll, trotz meines vorbereitenden Kommentars. Sollte dies der Fall sein, können wir die Diskussion auch gleich hier beenden.
     
  17. RMHV

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    Selbstverständlich verjährt auch der Anspruch auf die Abrechnung.
    Der Beginn der Verjährungsfrist ist nachzulesen unter
     
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  18. #17 anitari, 28.09.2019
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    Geht's noch? Selbst wenn es nur 5,55 € sind, die Abrechnung ist zu erstellen und dem Mieter zuzustellen.

    Das ist doch kein riesen Aufwand.
     
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  19. #18 immobiliensammler, 28.09.2019
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    Woher weißt Du übrigens, dass die Nachzahlung/Rückzahlung geringfügig ist, ohne die Abrechnung zu erstellen? Würfelst Du das aus?
     
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  20. #19 ehrenwertes Haus, 28.09.2019
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    Hmmm, interessante Thoerie...

    Eine (korrekte) Abrechnung wird aus Altersgründen des VM nicht erstellt und weil es nur um das Ego der Mieter geht.
    Kannst du mir bitte den BGB-§ dazu nennen?
    Also die Idee gefällt mir. Jetzt weiß ich nur nicht, ob ich auch das erforderliche Alter dafür erreicht habe :152:

    Hmmm...
    Ich finde das eine sehr repektable Lösung, aus Vermietersicht.
    Aus Mietersicht, ist es dann aber auch respektabel, wenn die Mieter ihr geringfügiges Guthaben schätzen und auf Basis des geschätzten Guthabens eine geringfügige Anpassung der Nebenkostenvorauszahlungen vornehmen.
    Am Ende des Abrechnungszeitraums passt das dann ja wieder, wenn die Schätzwerte von Guthaben und Vorauszahlung miteinander verrechnet werden, natürlich nur geschätzt.


    Warum ärgerst du dich eigentlich über Lage, Mieterklientel, Vermietungsaufwand usw. und verkaufst nicht? Überlege dir doch mal den Zugewinn an Freizeit und Minus an Aufgaben, die du gar nicht machen willst.
    Wer zwingt dich denn zu so zeitintensiven Hobbys wie deine Vermietung?
     
  21. #20 Peter Schmitz, 28.09.2019
    Zuletzt bearbeitet: 29.09.2019
    Peter Schmitz

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    Weil sich die Bezugsgrößen (Grundsteuer, Müllentsorgung etc.) seit dem letzten Mal als eine Nebenkostenabrechnung erstellt wurde (vor ca. 7 Jahren) praktisch nicht geändert haben. Die Nachzahlungsbeträge der anderen Mieter mit genauso großen Wohnungen die allerdings eine geringere Vorauszahlung haben und die deshalb mehr nachzahlen müssen haben sich auch kaum geändert. Nur dieser Mieter hat die letzten Jahre keine Abrechnung bekommen weil seine Vorauszahlung nahezu exakt passt.

    Es geht nicht um das Ego _der_ Mieter. Es geht um das Ego dieses einen Mieters der wie gesagt ein (amtlich festgestellter) psychatrischer Sonderfall ist und seine Umgebung mit allem möglichen juristischem Kram tyrannisiert, inklusive der anderen Mieter. Er hat auch wie gesagt nichts davon und es war ihm bisher komplett egal. Sein plötzliches Interesse korreliert voll mit der Veränderung seines psychischen Zustandes.

    Weißt du was? Das wäre mir fast egal wenn ich nicht den Eindruck hätte dass du sagen willst dass der Mieter komplett willkürlich schätzen sollte oder besser gleich die gesamte Vorauszahlung einbehalten sollte.


    Weil die Aufrechterhaltung der Vermieterei das Lebenswerk der älteren Person (80) ist die vor Jahrzehnten damit angefangen hat als noch eine bessere Klientel in dem Haus wohnte. Mitterweile haben dort Drogensüchtige, Gewaltverbrecher, Pädophile, Einbrecher, Messis und sonstwas gewohnt. Selbst die Kaution von dem Musterknaben, der hier anscheinend so leidenschaftlich verteidigt wird, ist mehrfach überpfändet weil er Sachen im Katalog bestellt hat ohne zu bezahlen.
    Einen Verkauf würde die ältere Person als komplettes Scheitern betrachten und vermutlich gesundheitlich nicht durchstehen. Leider ist das ein Argument dass nur Mieter geltend machen können.

    Ehrlich, ich verstehe nicht warum hier einige so besessen davon sind Leute Geschenke zu machen von denen aus der einzig hilfreichen Antwort aus diesem Thread hervorgeht dass ich sie nicht machen muss. Habt ihr derart tolle Mieter dass sie es euch wert sind Jahre oder Jahrzehnte später noch wegen 5 € Aktenberge zu wühlen? Oder ist euer Bestand an Wohnungen so groß dass ihr Leute anstellen könnt die an eurer Stelle nachts um 3 Uhr rausfahren weil der aggressive Alkoholiker wieder seinen Wasserhahn abgerissen hat anstatt die teure Notdienstgebühr eines externen Handwerkers zu bezahlen? Oder einen Juristen der den 20seitigen Schriftsatz eines Neurotikers beantwortet der damit 10€ Mietkürzung begründen will? Oder einen Sanitärdienst der die Scheiße von den Wänden kratzt nachdem man den Messi nach 6 Monaten Mietausfall und Räumungsklage endlich vor die Tür gesetzt hat? Oder macht ihr das tapfer alle selbst? Wenn ja, gebt mir eure Nummer, ich zahl euch das doppelte was euch euer jetziger Arbeitgeber gibt!
     
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