Verkauf Mehrfamilienhaus Öltank

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marina

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Liebes Forum,
ich habe heute eine Frage bzgl.des Verkaufs eines älteren Mehrfamilienhauses (14 WG):
Es handelt sich um ein Mehrfamilenhaus einer Ebengemeinschaft.Ich bin also nicht alleine befugt;
zu entscheiden,sondern eine unter vielen.Es kam die Frage auf,ob man den Öltank (24000 liter ) jetzt
noch einmal befüllen lassen sollte,da Öl jetzt preiswert ist.Die anderen Erben sind der Meinung die Füllmenge
könnte man in den Verkaufspreis getrennt mit einpreisen.Ich bin der Meinung,dass dies nicht möglich ist,,da
die Immobilie zum Verkauf steht und der Tankinha hierbei keine Rolle spielt.Möchte mich in künftigen
Verkaufsverhandlungen nicht lächerlich machen.Haus soll im Laufe des Jahres verkauft werden.
Vielen lieben Dank für Infos und bitte nicht gleich hauen.
Liebe Grüsse
Marina
 

set

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Ich würde es sein lassen. Abgesehen von den Kosten wisst ihr nicht was der zukünftige Eigentümer mit dem Haus/ Heizung vorhat. Vielleicht möchte er eine Gasheizung einbauen, da verursacht ein gefüllter Öltank nur zusätzliche Kosten.
 

ehrenwertes Haus

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Vielleicht möchte er eine Gasheizung einbauen, da verursacht ein gefüllter Öltank nur zusätzliche Kosten.
Dann kann das Heizöl zum tagesaktuellen Preis verkauft werden. Tank für diesen Zweck auspumpem kostet nichts.
 

jorgk

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Dann kann das Heizöl zum tagesaktuellen Preis verkauft werden. Tank für diesen Zweck auspumpem kostet nichts.
Ja, das Heizöl im Tank kann 'rück-verkauft' werden - mit einem gewissen Spread zwischen Verkaufs- und Ankaufpreis würde ich aber schon rechnen, auch wenn die Pumperei selbst nichts kosten täte ...
 

Andres

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Es kam die Frage auf,ob man den Öltank (24000 liter ) jetzt
noch einmal befüllen lassen sollte,da Öl jetzt preiswert ist.

Ah, Rohstoffspekulation. :huepfend001:

Kurzes Rechenexempel: Angenommen, man hätte in den letzten 12 Monaten den Tank zum Tiefstpreis weitgehend befüllt (d.h. er war zufällig zum richtigen Zeitpunkt leer und der Lieferant hatte Kapazitäten) und dann zum Höchstpreis verkauft, hätte man damit einen Gewinn von ca. 3500 € gemacht. Ist das wirklich eine relevante Größe beim Verkauf eines MFH mit 14 Wohneinheiten?


Möchte mich in künftigen
Verkaufsverhandlungen nicht lächerlich machen.

Eine berechtigte Sorge, denn sobald der Käufer merkt, dass auf diesem Weg der Kaufpreis "gepimpt" werden soll, nimmt er euch nicht mehr für voll.


Die anderen Erben sind der Meinung die Füllmenge
könnte man in den Verkaufspreis getrennt mit einpreisen.

Das scheitert schon daran, dass zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses der Füllstand bei Besitzübergang gar nicht bekannt ist. Ja, da kann man irgendetwas vereinbaren ("Tankinhalt zum Preis von ... je Liter"), aber wozu das Ganze? Heizöl ist für den Vermieter mehr oder weniger ein durchlaufender Posten. Wenn man teuer einkauft, mag das eine Zeit lang die Liquidität belasten, aber mittelfristig zahlen das die Mieter. Ich sehe da keinen Hebel für Verhandlungen.
 

set

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Dann kann das Heizöl zum tagesaktuellen Preis verkauft werden. Tank für diesen Zweck auspumpem kostet nichts.

Na wenn du jemanden kennst der das Öl zurückkauft und es auch noch umsonst abpumpt (was bei den meisten Tanks mit viel Aufwand verbunden ist) kannst du ihn ja mal bei uns vorbeischicken. Brauch wir es nicht für viel Geld entsorgen lassen.
 

Goldhamster

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Hallo,

ich würde es vom zur Verfügung stehendem Zeitfenster für den Verkauf abhängig machen. Daher würde ich zum Volltanken tendieren.

Goldhamster
 

Ferdl

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Ein randvoller Öltank macht rund 1000 € pro Wohneinheit
Oder grob geraten +/- 1 % vom Verkaufspreis
Um das mal in Relation zu setzen.

Die Frage ist auch wie lange hält der Rest Öl? Ich würde auf jeden Fall soviel Tanken dass das bis zum vermuteten Verkauf reicht.
Beim Verkauf von "gebrauchtem" Heizöl, d.h. ohne Zertifikat, ohne bekannte Qualität, bekommst du bei großen Mengen höchsten 10% vom Marktpreis wenn überhaupt.
 

immobiliensammler

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Beim Verkauf von "gebrauchtem" Heizöl, d.h. ohne Zertifikat, ohne bekannte Qualität, bekommst du bei großen Mengen höchsten 10% vom Marktpreis wenn überhaupt.

Wobei ich das aus der Praxis heraus so kenne, dass der Ölbestand an den Erwerber "veräußert" wird, ist ja (für Käufer und Verkäufer) ein durchlaufender Posten.
 

Ferdl

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Ich meinte den externen Verkauf (mit abpumpen), war uneindeutig formuliert.
 

Duncan

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Wobei ich das aus der Praxis heraus so kenne, dass der Ölbestand an den Erwerber "veräußert" wird, ist ja (für Käufer und Verkäufer) ein durchlaufender Posten.
Wobei sich der Ölpreis da so verhält wie der Kraftstoff beim Gebrauchtwagenhandel...
Im besten Fall geht der als "Zubehör" in den Kaufvertrag um die Grunderwerbssteuer zu mindern.
 

immobiliensammler

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Wobei sich der Ölpreis da so verhält wie der Kraftstoff beim Gebrauchtwagenhandel...
Im besten Fall geht der als "Zubehör" in den Kaufvertrag um die Grunderwerbssteuer zu mindern.

Ich nutze den "Ölverkauf", damit überhaupt eine korrekte Heizkostenabrechnung gemacht werden kann.

Mal zum Verständnis als Beispiel:
Eigentumsübergang: 01.01.2020 - Ölbestand 1.000 Liter, getankt zu 70 Cent/Liter, Wert also 700 Euro.

Wenn das nicht abgerechnet wird ergäbe sich ja m.E. folgende Situation:
Alteigentümer muss bei der Heizkostenabrechnung 2019 den Ölbestand absetzen damit die Mieterabrechnung stimmt.
Ich kann für das Jahr 2020 zwar 1.000 Liter Bestand ansetzen, habe dafür aber ja Kosten von 0 Euro, erst durch den "Kauf" vom Alteigentümer habe ich rechtlich hier auch 700 Euro Anschaffungskosten
 
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