Vermieten eines alten Hauses - Probleme

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von bka24141, 23.01.2014.

  1. #1 bka24141, 23.01.2014
    Zuletzt bearbeitet: 23.01.2014
    bka24141

    bka24141 Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    23.01.2014
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Hallo zusammen,

    ich bin sehr froh, dieses Forum gefunden zu haben. Ich bin momentan in einer ziemlich schwierigen Situation, hoffe sehr dass ihr mir helfen könnt.

    Ich habe ein ziemlich altes Haus von meinem Vater geerbt: Der alte Teil des Hauses ist vor dem Krieg gebaut worden, der neue Teil aber in den 80er Jahren. Zwar ist kein Fachwerkhaus dabei, befindet es sich aber in einem ziemlich alten Zustand.

    Da ich bald aufgrund meines Jobs in eine andere Stadt ziehen muss, will ich das Haus vermieten. Ich habe schon einen potenziellen Mieter gefunden und habe ihm ein sehr günstiges Angebot gemacht. Das Haus ist ja etwa alt. Der potenzielle Mieter will ziemlich viel im Haus machen, wie z.B. das eine Badezimmer komplett neu einrichten, Streichen, tapezieren... Ich habe ihm gesagt dass er das Haus mit dem sehr guten Preis bekommen kann, so wie es ist. Er muss aber die ganzen Renovierungskosten selbst tragen. Er ist auch damit einverstanden. Der Hintergrund meines Gedanken ist: Ich vermiete das Haus sehr günstig, der Mieter muss aber sich um das Haus, oder zumindest den großen Teil davon, kümmern. Zusätzlich dazu kann er dann auch lang im Haus wohnen. Mit dem Preis ist so ein Deal fair, denke ich.

    Momentan bin ich dabei, mich mehr über den Vertrag und die Pflichten des Vermieters zu informieren, bevor wir tatsächlich einen Vertrag abschließen. Ich muss ehrlich sagen dass dieser Bereich wesentlich komplizierter als ich gedacht habe. Vor allem dass die Mieter hier in Deutschland sehr gut geschützt sind. Aus diesem Grund will ich erstmal wissen was für Probleme auf mich zukommen können. Wenn das Risiko zu groß wird, muss ich mir wirklich Gedanken darüber machen, ob es sich lohnt, das Haus mit dem Preis zu vermieten bzw. ob ich das Haus überhaupt vermiete. Ich will einfach nicht dass ich in ein Risiko eingehe, ohne davon zu wissen. Durch die ganzen Stories über die Ärger, die Vermieter mit den Mietern bekommen, bin ich etwa schockiert.

    Könnt ihr mir bitte ein Paar Punkte geben, auf die ich beim Vermieten so eines alten Hauses achten muss?
    In wiefern kann man vertraglich vereinbaren, dass die Mieter sich möglichst viel um das Haus kümmern muss?

    Ich danke euch im Voraus!
    Viele Grüße
    bka24141
     
  2. AdMan

    Schau mal hier in diesem Ratgeber. Dort findet man viele Antworten!

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 anna, 23.01.2014
    Zuletzt bearbeitet: 23.01.2014
    anna

    anna Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    26.08.2006
    Beiträge:
    102
    Zustimmungen:
    0
    Wir hatten das gleiche Situation vor 2 Jahren und ein altes Haus ohne Mietzahlung vermietet. Die Mieter sind verpflichtet, in Höhe der Miete Eigenleistungen am Haus zu erbringen. Im Mietvertrag ist alles geregelt. Die Mieter wohnen kostenlos, lassen alles aber verkommen. Die Ansprüche sind individuell. Unsere Mieter kommen mit ihrer Wohnsituation zurecht. Das Haus ist zugemüllt vom Keller bis unter's Dach, hinter dem Haus ist eine Müllhalde. Mittlerweile haben wir Angst um die Bausubstanz, denn wir sind als Vermieter verantwortlich, wenn etwas passiert. Nur sind die Mieter abwechselnd krank und können keine Arbeiten ausführen. Wir werden permanent belogen. Finanziell ist nichts zu holen.

    Zitat: "In wiefern kann man vertraglich vereinbaren, dass die Mieter sich möglichst viel um das Haus kümmern muss?"

    Vereinbart haben wir auch alles. Unser Mietvertrag wurde von einem Fachanwalt für Mietrecht gemacht und von den Mietern unterschrieben. Allerdings ist Papier geduldig. Um tatsächlich etwas durchzusetzen bleibt nur der Klageweg.

    Ich kann dich nur davor warnen. Vor dem Mietvertrag große Sprüche und dann tut sich nichts mehr. Hast du Lust, immer wieder zu kontrollieren, Fristen zu setzen, deshalb der "böse Vermieter" zu sein, der Druck macht ? Es kostet Nerven ohne Ende ! Für unsere Dummheit müssen wir mit Anwalts- und Räumungskosten bezahlen. Nie wieder, lieber leer stehen lassen !

    Gruß
    @nna
     
  4. #3 bka24141, 23.01.2014
    bka24141

    bka24141 Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    23.01.2014
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Anna,

    danke für die Infos.
    bei mir ist bisschen anders. Ich würde schon Geld für die Vermietung des Hauses bekommen. Nur war meine Frage dass inwiefern ich als Vermieter vertraglich mit dem Mieter vereinbaren kann, so dass er sich um die Reparatur kümmern bzw. die Kosten dafür selbst tragen muss. Ich weiß z.B. dass laut BGB der Mieter Kleinreparaturen übernehmen muss, wenn vertraglich so festgelegt wird. Aber für die Vermieter mehr auch nicht.

    Ich will einfach nur wissen was für einen rechtlichen Freiraum ich habe, damit ich möglichst wenig mit den ganzen Streitereien zu habe.
    Es ist mir klar dass egal wieviel man sich durch einen Vertrag absichert, wenn man Pech hat, hat man einen Mieter, der nicht dran hält und muss man am Ende drunter leiden. Aber wir nehmen hier an dass es nicht der Fall ist.

    Wie hast du vertraglich mit den Leuten festgelegt? Wurde der Vertrag von einem Rechtsanwalt, der sich mit Mietrecht auskennt, erstellt?

    Danke dir!
    VG
    bka24141
     
  5. anna

    anna Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    26.08.2006
    Beiträge:
    102
    Zustimmungen:
    0
    Natürlich, siehe mein Beitrag. Ich habe editiert!

    Wir haben auch die tollsten Verspechen bekommen. Vertraglich ist alles geregelt, aber ob der Mieter sich daran hält, ist eine andere Sache. Das kannst du dann leider nur auf dem Klageweg durchsetzten.
    Gruß
    @nna
     
  6. Andres

    Andres
    Super-Moderator

    Dabei seit:
    04.09.2013
    Beiträge:
    6.713
    Zustimmungen:
    1.253
    Gar nicht. Reparaturen und die normale Instandhaltung können - mit wenigen Ausnahmen für einige kleine Bereiche, Schönheitsreparaturen, Kleinreparaturen - nicht wirksam auf den Mieter übertragen werden. Bestenfalls kann man deine Haftung für bereits bestehende Mängel etwas einschränken.

    Lies hier im Forum ein paar Themen und du wirst sehr schnell merken, dass viele Horrorgeschichten mit solchen Eigenleistungs-Vereinbarungen beginnen. Wenn ich ernsthaft bereit bin, eine Wohnung in schlechtem Zustand aufwändig und teuer mit viel Eigenleistung zu sanieren, dann werde ich doch nicht mieten sondern kaufen.


    Dann gibt es noch die ganz allgemeinen Risiken und Probleme, die nichts mit dem Zustand der Immobilie zu tun haben: Du musst dich etwas um die Immobilie kümmern. Das kostet Zeit und erfordert manchmal, dass du persönlich vor Ort bist. Du musst dich um die Abrechnung der Betriebskosten kümmern. Zahlungsrisiken sind vollständig auf deinen einzigen Mieter gebündelt.

    Ich würde das nicht machen.
     
  7. sara

    sara Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.03.2013
    Beiträge:
    1.448
    Zustimmungen:
    200
    Ort:
    NRW
    hast du in diesem Haus jetzt gelebt?
    Kennst du die Gegebenheiten genau, Stand der Wasser u. Abwasserinstallation, Heizung usw.

    Schönheitsreparaturen sind eh vom Mieter zu leisten, wenn im Mietvertrag vereinbart. Ich habe auch die Wohnungen wohlgemerkt immer unrenoviert vermietet. Aber Installationen, würde ich auch nicht vom Mieter machen lassen.

    Du musst dich um das Objekt trotzdem kümmern wie Andres schon geschrieben hat. Da kommt es auch darauf an wie weit du davon entfernt wohnst und ob du das leisten möchtest.

    Ich würde dir eher empfehlen das Haus zu verkaufen, falls du nicht in der Zukunft planst, in das Haus zu ziehen.
     
  8. #7 immodream, 24.01.2014
    immodream

    immodream Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    05.05.2011
    Beiträge:
    2.207
    Zustimmungen:
    460
    Hallo,
    ich hab in den letzten 25 Jahren mit sogenannten Mietersanierungen nur schlechte Erfahrungen gemacht.
    Es wurde wie immer alles versprochen, meine Mieter kannten nur Fachleute ( ich weis nicht ,von welchem Fach die Ahnung hatten ).
    Alle von den Mietern durchgeführten Modernisierungen führten hinterher zu aufwändigen Nacharbeiten .
    Nie wieder Wohnungsrenovierung durch Mieter.
    Ich könnte seitenweise deren Taten beschreiben.
    Und was nützen dir Verträge, die vom besten Anwalt für Mietrecht ausgearbeitete wurden ?
    Nichts.
    Las die Bude leer stehen oder verkauf sie doch einfach .
    Bei mir dürfen die Mieter inzwischen nicht einmal die Türen streichen oder Dübellöcher verschließen.
    Wenn man sieht, wie Mieter Steckdosen, Türrahmen, Fliesen und Fensterrahmen mit streichen, kann ich nur sagen , Finger weg von meinem Eigentum
    Grüße
    Immodream
     
  9. anna

    anna Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    26.08.2006
    Beiträge:
    102
    Zustimmungen:
    0
    Wir hatten heute einen Termin zur Begutachtung der " vertraglich " vereinbarten Eigenleistungen. Es wurde in zwei Jahren so gut wie nichts gemacht. Das Haus ist eine Baustelle, zugemüllt vom Keller bis zum Speicher. Ausreden und Lügen ... Obwohl wir es vermutet haben, waren wir vom tatsächlichen Ausmaß geschockt.

    Jetzt kommen die Folgen auf uns zu und das wird teuer !
     
  10. #9 bka24141, 24.01.2014
    bka24141

    bka24141 Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    23.01.2014
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Hi,

    ich finde es sehr schön dass ihr eure Meinung/Erfahrungen hier äußert. Nur dadurch können wir uns, Vermieter, gegenseitig helfen.

    Also der potenzielle Mieter ist Architekt von Beruf, und zwar selbstständig. Anscheinend ist er von meinem Hause begeistert. Klar, denn für den Preis, was ich von ihm verlange, kriegt er normalerweise in der Gegend nur eine Wohnung mit der Hälfte der Wohnfläche meines Hauses. Mein Haus hat 5 Zimmer mit insgesamt ca. 230m2, zusätzlich dazu noch 250m2 Garten. Es passt von der Räumlichkeit her gut zu seinem Bedarf, da er eine Frau mit drei großen Kindern (zwischen 12 und 15) hat.

    Also ich denke dass es mit dem Hin- und Herfahren zwischen meinem Haus und dem zukünftigen Wohnort kein Problem wird. Ich werde ja nicht sehr weit weg von hier wohnen.
    Die größte Angst von mir momentan ist, dass die Rohren und Abwasserkanäle zu alt sind. Sie können bei intensiver Nutzung von so vielen Leuten große Probleme verursachen. Bereits hatte die Abwasserleitung in der Vergangenheit schon öfter Probleme. Irgendwie habe ich mit diversen Mitteln das Problem selbst gelöst. Perfekt sind Abwasserleitungen aber nicht. Zum Glück bewohne ich das Haus bisher alleine, von daher ist der langsamer Abfluss noch kein großes Problem.

    Ich habe seit gestern eine Idee und werde die mit dem potenziellen Mieter besprechen: ich lasse eine größere Renovierung für das Haus vom Mieter durchführen. Das betrifft die Bäder, den Boden, die Wände... Dies wird sozusagen ein Bestandteil des Vertrages. Nur wenn er die Sachen ordentlich nach einem genau festgelegten Plan macht, wie vertraglich geregelt wird, darf er das Haus bewohnen. (Ich weiß allerdings nicht ob sowas rechtlich möglich ist). Natürlich werde ich mich finanziell dran beteiligen. Als Gegenleistung dafür darf der Mieter mein Haus in einem bestimmten Zeitraum unkündbar bewohnen. (Oder nur gegen eine Summe X kann er gekündigt werden). Damit wäre das Risiko für ihn kleiner und die Investition würde sich lohnen. Für mich ist auch das Risiko auch etwa kleiner, solange das Haus ordentlich renoviert wird.

    Das hier ist nur meine Idee. Natürlich muss der Mieter mitmachen. Nehmen wir an dass es der Fall so wäre, was wären dann immer noch Risiken für mich?

    Vielen Dank
    Mit freundlichen Grüßen
    bka24141
     
  11. anna

    anna Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    26.08.2006
    Beiträge:
    102
    Zustimmungen:
    0
    Offenbar willst du die Risiken nicht sehen ? Ordentlich ist ein äußerst dehnbarer Begriff. Da erkenne ich schon den ersten Streitpunkt.

    Unser Mieter ist Ingenieur, die genaue Fachrichtung weiß ich nicht. Aber er hat vorher eine Schlosserlehre gemacht. Und er hat wirklich keine linken Hände. Aber krankheitsbedingt ( Depression ) kann er nur arbeiten, um Geld zu verdienen. Das Haus bleibt auf der Strecke - er sieht sich als Opfer seiner Krankheit. Er würde ja, wenn er nicht krank wäre .....

    Warum verkaufst du das Haus nicht ?

    Gruß
    Anna
     
  12. #11 Pharao, 25.01.2014
    Zuletzt bearbeitet: 25.01.2014
    Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    24.01.2012
    Beiträge:
    7.861
    Zustimmungen:
    508
    Hi bka24141,

    wir können natürlich nicht Hellsehen und natürlich will ich hier auch nicht Pauschal alle Mieter schlecht machen, aber ....

    .... ich lasse zB garnix von Mieterseite aus machen, einfach weil ich mit deren ihrer Ausführung nicht zufrieden bin bzw. auch nicht jedem Hobby-Möchtegern-Handwerker alles zutraue. Zudem kommt dann im schlimmsten Fall auch noch dazu, das man diesen Mieter-Pfusch irgendwann trotzdem richten lassen muss als Vermieter.

    ... ich persönlich halte auch nix davon, dem Mieter mit der Miete entgegen zu kommen a`la "dafür renovierst du das Haus selber, ect". I.d.R. ist das schwer vereinbar (da man das Pauschal kaum wirksam vereinbaren kann) und zudem fühlen sich die Mieter oft später nicht mehr so gebunden an diese Abmachungen oder man hat andere Vorstellungen von der Ausführung, ect. D.h. der Ärger ist hier schon fast vorprogrammiert, wenn du wirklich hier eine "Verbesserung" am Haus erwartest durch die Mietereigenleistung.

    ... auch das mit "Fair" musst du dir abgewöhnen. Das Angebot deinerseits mag durchaus sehr Fair sein, aber einen unliebsamen Mieter bekommst du deswegen auch nicht schneller wieder raus. Im ürbigen "lange Wohnen bleiben" kann der Mieter aus so, denn deine Kündigungsgründe sind doch eher als Vermieter sehr beschränkt.
     
  13. #12 bka24141, 25.01.2014
    bka24141

    bka24141 Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    23.01.2014
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Hi

    Nachdem ich eure Einträge hier lese, muss ich mir echt Gedanken drüber machen, was ich mit dem Haus mache.
    Meine Frage ist nur dafür, um zu gucken ob es für mich sich lohnt, das Haus zu vermieten. Anna hat auch recht, Verkaufen ist eine Alternative. Nur ich weiss nicht ob ich mit dem Verkaufpreis ein Objekt finden kann, das mir das gleiche ROI bringt. Ich muss mir wirklich alles nochmals genauer anschauen.
    In der Tat ist das Vermieten nicht einfach wie ich dachte.

    Danke für eurn Rat.
    VG
    Bka24141
     
  14. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    24.01.2012
    Beiträge:
    7.861
    Zustimmungen:
    508
    Hi,

    also Fakt ist doch mal, deine jetzige Immobilie ist etwas Renovierungsbedürftig, oder ? Evtl. ist auch die Lage etwas uninteressanter für Mietinteressenten bzw. Käufer ? Alles jetzt keine Punkte, die einen hohen Verkaufserlös erwarten lassen.

    Außerdem, wenn du jetzt auf die schnelle verkaufen willst, dann ist das oft nur über den Preis möglich. Alternativ ist natürlich abwarten bis der "richtige" kommt, der deinen Wunschpreis zahlen will. Das kann manchmal aber Jahre dauern. Zudem dann auch die Frage aufkommt, jetzt vermieten oder leer stehen lassen ? Wenn du vermietet verkaufen willst und in anbetracht, das die Immobilie etwas Renovierungsbedürftig ist, könnte das für Geldanleger uninteressant sein. Verkaufst du dagegen unvermietet und in anbetracht das es etwas dauern könnte bis du einen Käufer findest- auch eine leerstehende Immobilie verursacht kosten.

    Bevor ich an Verkaufen denken würde, wo du m.E. evtl. mit einem Verlust rausgehst, wäre die Frage doch erstmal, lohnt es sich die Immobilie in Ordnung zu bringen, also Geld reinstecken um dann vernünftig diese vermieten zu können :?
     
  15. #14 immodream, 25.01.2014
    immodream

    immodream Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    05.05.2011
    Beiträge:
    2.207
    Zustimmungen:
    460
    Hallo,
    wenn dein neuer Mieter Architekt ist, müsste er doch eigentlich etwas von der Haussanierung verstehen. Wieso ist der bereit, in andere Leute Haus Geld zu investieren und kauft bei den derzeitigen niedrigen Zinsen nicht ein eigenes Haus.
    Ich würde an deiner Stelle das Haus verkaufen. Vielleicht an den Architekten ?
    Meine Lebenserfahrungen und Vorurteile sagen mir, das Niemand für etwas eingesparte Miete so einen Aufwand an Sanierungen betreibt.
    Oder ist der Architekt so Pleite, dass er nicht einmal Geld von der Bank bekommt um dein altes Haus zu kaufen ?
    Grüße
    Immodream
     
  16. Duncan

    Duncan
    Super-Moderator

    Dabei seit:
    19.01.2014
    Beiträge:
    4.392
    Zustimmungen:
    1.418
    Ort:
    Mark Brandenburg
    @immodream: Brüder im Geiste?
     
  17. #16 immodream, 26.01.2014
    immodream

    immodream Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    05.05.2011
    Beiträge:
    2.207
    Zustimmungen:
    460
    Hallo Duncan,
    Danke. Leider fehlen mir beim meinem Studium die Jurasemester.
    Das muss dann mein Sohn durch sein BWL Studium ausgleichen.
    Grüße
    Immodream
     
  18. #17 Bürokrat, 28.01.2014
    Bürokrat

    Bürokrat Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    01.01.2014
    Beiträge:
    782
    Zustimmungen:
    0
    Um in das gleiche Horn zu blasen: Hände weg von Selbstrenovierern. Da habe ich zu erstaunlichen 100% schlechte Erfahrungen gemacht. Es ist verständlich dass du, wenn du mit Vermietungen noch keine Erfahrungen hast, gerne Verantwortung abgeben willst. Aber das ist der falsche Weg! Diese Leuten versprechen das blaue vom Himmel und wenn man dann einmal nachkontrolliert ist neue Farbe auf den Wänden (inkl. Trüler und Unregelmäßigkeiten) schon das höchste der Gefühle. Putz, Fliesen, Böden würde ich von Mietern nie machen lassen, Installationen schon gar nicht. Der Mieter fühlt sich als der große macher der dir als bösem Vermieter das Alter finanziert und du darfst nach Auszug alles wieder rausreißen lassen.
    Ich kann dir nur raten: Höre auf die einhellig neg. Meinungen hier: Wenn bei mir ein Mieter, und sei der erste Eindruck noch so gut, von Eigenleistungen anfängt schalte ich ab und warte nur noch sehnsüchtig auf das Ende des Geschwafels und des Besichtigungstermines.

    Fazit: Sanieren, dann Vermieten.
     
Thema: Vermieten eines alten Hauses - Probleme
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. altes haus vermieten was ist zu beachten

    ,
  2. probleme haus zu vermieten

    ,
  3. Ich kümmere mich um die Vermietung eines Hauses kann ich da Geld verlangen

    ,
  4. was ist zu beachten bei der Vermietung eines älteren Hauses
Die Seite wird geladen...

Vermieten eines alten Hauses - Probleme - Ähnliche Themen

  1. Vermietung an Menschen mit Behinderung

    Vermietung an Menschen mit Behinderung: Hallo alle zusammen, seit kurzem übenehme ich die Vermietung für das Mietshaus meiner Oma. Nun wurde wieder eine Wohnung frei und eine sehr nette...
  2. Mietvertrag nach Tod des Vermieters beendbar?

    Mietvertrag nach Tod des Vermieters beendbar?: Hallo zusammen, ich bin neu hier und habe eine Frage zur Ausgestaltung eines Mietvertrages. Folgende Situation: Der Eigentümer eines ZFHs lebt...
  3. Habt Ihr auch eine Wohnung im Haus, bei der es nicht so frisch riecht?

    Habt Ihr auch eine Wohnung im Haus, bei der es nicht so frisch riecht?: Hallo, wir haben im Haus eine, eigentlich zwei Wohnungen, wenn da jemand rein oder raus geht, riecht das ganze Treppenhaus. Es sind beides...
  4. Vermieter darf Gas Anbieter wechseln?

    Vermieter darf Gas Anbieter wechseln?: Guten Abend, ich bin Vermieter und habe das Gewerbe vom vor Besitzer übernommen. Der vor Besitzer hat Gas Vertrag von den Stadtwerke. Und Gewerbe...
  5. Feuchte Wohnung vermieten

    Feuchte Wohnung vermieten: Hallo, ich habe eine Wohnung, die schon immer ein Problem mit aufsteigender Feuchtigkeit in den Wänden hatte. Vor 2 Jahren habe ich diese etwas...