Vermieter behauptet offene Mietschulden -> Nebenkostenzahlungen - Erstellt keine Abre

Dieses Thema im Forum "Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung" wurde erstellt von Sebastian-D, 30.07.2013.

  1. #1 Sebastian-D, 30.07.2013
    Sebastian-D

    Sebastian-D Benutzer

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    Hallo, ich habe folgendes Problem.
    Zunächst das wichtigste:

    Ich lebe zusammen mit meiner Mutter in einer Wohnung eines
    6 Parteien Hauses.

    In 2011 ist mein Vater verstorben.

    Meine Eltern haben viel ärger mit dem VM hinter sich, und an Diversen
    "Baustellen" Arbeite ich Heute noch.

    Als mein Vater verstarb, und wir gucken mussten das er ein vernünftiges Begräbnis
    bekommt, hat der VM "seine" chance ergriffen, und hat erstmal die Kaltmiete erhöht. (Exakt 20%)

    Das war schon sehr fies, aber so geht das nunmal..

    Seit dieser Mieterhöhung die wir Akzeptiert, und auch Zahlen
    will der Vermieter jedoch eines NICHTS Wissen, bzw. scheint es ihm "entgangen" zu sein.

    Der Mietvertrag ist noch in DM (Miete, und Extra ausgewiesen, NK je Person)

    Der VM verlangte von uns die Zahlung an Nebenkosten für weiterhin 3 P + 15 € Extra.

    Seine Behauptung:

    "Betrag x Bezahlen Sie schon Jahrelang"

    Es wurde dem VM mitgeteilt, das Laut Mietvertrag nach Personen Bezahlt wird.
    Darauf sagte der VM das sei nicht Wahr, und beauftragte seinerseits
    einen Rechtsanwalt, der "seiner" Ansicht nach für "Recht & Ordnung" sorgen sollte.

    Da der VM in der Ges. Mietzeit, soweit ich mich von Klein Kind an, bis Jetzt errinnern kann
    war bisher alles von dem was er Sagte, oder sogar Schriftlich (Drohung) abgegeben hatte
    alles heiße Luft, und so war die Angelegenheit für mich erstmal vom Tisch.

    Nach 3 Monaten kam dann plötzlich Post vom RA des VM's, indem bescheinigt
    wurde das er für seinen Mandanten (also unserem VM) tätig sei,
    und kam mit dem Selben Schreiben daher wie das was der VM eingereicht hat.

    Diesem RA habe ich Schriftlich mitgeteilt, das der Mietvertrag aus Dez. 89
    Die Kosten die damals vereinbart wurden bei MV-A vereinbart wurden, das diese
    zu Zahlen sind.

    Nun sei hier anzumerken, das es seit bestehen des Mietverhältnisses
    von seiten des VM's keine Abrechnungen gefertigt wurden, obwohl dies
    nach dem MV so vereinbart wurde.

    Nachdem der RA des VM's uns angemahnt hat, und mitteilte
    das die Miete + Nebenkosten = x €

    Bei der Summe die der VM und jetzt nochmal sein RA angefordert hat, viel auf
    das die Anforderung zu den Nebenkosten um 35 € übersteigt.

    Ich Teilte dem RA mit, das eine Abweichung der Eigentlich zu Zahlenden NKVv
    orläge, und er mit dem Abweichungsbetrag, den Ges. Betrag, in Höhe von 85 €
    doch mal in Zahlen - Nebenkostenabrechnung - Belegen sollte.

    Es tat sich erstmal garnichts, was ich schon erwartet habe, denn
    ich habe mir schon gedacht, das es nun erstmal darum geht das der VM
    die Abrechnung erstellen müsste, und dann seinem RA zu Prüfung bzw.
    zur Durchrreichnung an uns übergibt.

    Aber wie zu erwarten war, es kam keine Abrechnung.

    Weiter hieß es immer wieder, das die genante Summe schon immer durch meine Eltern bezahlt wurde.

    Während des hin und her, gab es keine klärung von seiten des Vermieters.

    Es verging ein halbes Jahr, als ein Mahnbescheid vom Amtsgericht kam
    indem hies das 35 € x7 Monate = 245,00 € + anwalt + gerichtskosten..
    über 300 € Ges.

    Da mir das nun zu mühsehlig wurde, habe ich einen RA für Mietrecht
    aufgesucht, ihm den Fall geschildert, und mit großem Interesse, übernahm
    er den Vorliegenden fall.

    Dem Mahnbescheid wurde widersprochen.

    Dann kam wieder ein "Lebenszeichen" des VM's und dessen RA
    man käme mit jedem Weiterem Monat in weiterum Zahlungsverzug.

    Unser RA schrieb dem Gegn. RA das dieser die Forderung
    Begründen soll und nunmal mehr eine Abrechnung erstellen aus dem hervorgehen soll
    das die Forderung des VM'S sich dort wiederspiegelt.

    Zunächst hies es, es gäbe keine Abrechnung.

    Wieder Funkstille.

    Dann gab mir der VM ende 2012 Nebenkostenabrechnungen
    der Jahre 2007-2011.

    Die Abrechnungen 2007-2010 Trugen in der Überschrift
    "Nebenkostenabrechnung JAHRGANG Korrektur"

    Der Abrechnungen ist ein Hsndschriftlicher Vermerkszettel begefügt gewesen
    dieser Bezog sich auf die Wasserkosten.

    Da Schrieb der VM das im Haus ja eine Gastro ist, und das
    im Haus 2 Wasseruhren gibt.

    Die Hauptuhr wird durch die neben uhr (Gastro) bereinigt
    und was nun Übrig bleibt, ist der Hausverbrauch.

    Dieser wird dann auf die Mieter "umgewälzt"

    Und hier hört mein "Verständnis" auf, weil ich die Berechnung nicht verstehe.

    Der VM hat für die Berechnung zu 2011 angegeben das die Wasserkosten
    fast 2/4 ausmachen sollen.

    Anzumwerken ist, das es zu 2011 4/6 Wohnungen Vermietet waren.

    Die Angaben sind daher Zweifelhaft, da die Teilung der Gesamt Summe durch
    Anzahl der Vermieteten Wohnungen nicht zur Erechneten Summe des VM's kamen die er zu unserer Wohnung angegeben hat.

    Daraufhin habe ich versucht eine Ausrechnungzu versuchen Pro Kopf, abera
    uch hier komme ich nicht auf das Ergebnis.

    Dem Vermieter habe ich dann mitgeteilt, das ich die Abrechnungen nicht nachvollziehenk
    ann, da für mich zur Prüfung das wesentliche Fehlt.

    Ich bekam durch einen Bekanten eine Beispielabrechnung die ich sodann
    an meinem VM übersendet hatte.

    Dieser ist mit kleinen Makierungen ausgestattet gewesen, und im Anschreiben
    dazu habe ich mitgeteilt, das die Makierungen dem Mietvertrag (Angaben was in Nebenkosten vereinbart wurde) entspricht.

    Zurück kam dann nach weiteren 2 Monaten die Info, das mein Beispiel für das
    Mietobjekt keinerlei anwendung finden könne, da es sich bei der Abrechnung
    um eine Abrechnung mit "mehreren" miteigentümern handelte, und daher
    keinerlei anwendung finden könne.

    Ich muss dazu sagen, das die Beispielabrechnung die ich dem VM zukommen
    lassen habe eine "Reale" Nebenkostenabrechnung war.

    Diese ist jedoch Anonymisiert wurden, und lediglich das markiert was nach vertrag vereinbart war.

    Die Abrechnung ist durch eine Hausverwaltung erstellt worden, mit allem was dazu gehört.

    Die Abrechnung ist nichts anderes als eine Abrechnung die unser VM auch
    hätte erstellen können, denn alle angaben über Unkosten, etc hat er doch.

    Was er mit uns abrechnen kann also darf, und was nicht ist mir bekannt.

    Der VM jedoch sträubt sich mit Händen und füßen dagegen.

    Nun wurde dem VM mittels RA mitgeteilt, das die Abrechnung angefochten wird
    und nicht Detailiert ist, und um eine einsichtnahme der Belege gebeten.

    Darauf meldete der RA der VM's, ich habe kein Anrecht auf Kopien.

    Kopien sind aber erforderlich weil der VM nicht mehr im Selben ort Wohnt wie wir.

    Er Wohnt in einer anderen Stadt, wo man (Ich habe keinen FS, und somit kein Auto)
    Mit einer Zugfahrt (3,5 h in 1 Richtung, mithin 7 h unterwegs)
    Nicht möglich sind, zumal ich dafür extra "Urlaub" nehmen müsste.

    Die Zeit die man Bräuchte zur einsicht in die Unterlagen, werden auf ca.
    2,5 - 4,5 h geschätzt.

    Somit wäre man 9,5 - 11,5 h nur wegen der Nebenkosten unterwegs.

    Ein Halber Tag, das ist nicht realisierbar.

    Da Schrieb sein RA ich habe kein Anrecht auf Kopien.
    Ich könne aber einsicht in die unterlagen bekommen.

    Der VM verweigert aber eine aussage, wo die unterlagen gesichtet werden können.

    In der Zwischenzeit sind seit der VM den Mahnbescheid versendet hat
    und diesem Fristgerecht widersprochen wurde, mit hinzuziehung des AG aus unserem Wohnort
    sind 2,5 Monate vergangen.

    Wir mussten uns Schriftlich mit dem AG in Verbindung setzen wo uns
    eine Frist bis 1.7. gegeben wurde.

    Vorher wurde 2x Versucht das der VM für klarheit sorgen sollte, aber er geht auf nichts ein.

    Unser RA hat dem AG mitgeteilt, das der VM seine "Ansprüche"
    bis 31.7. beim AG einzureichen hat, und hier auch alles betreffend der
    Nebenkostenabrechnungen mitteilen muss.

    Meine Einschätzung in diesem Fall ist jene, das der VM weiterhin auf durchzug
    schaltet, und dem AG keine unterlagen zukommen lässt.

    Ganz am anfang ist der Mieterverein involviert gewesen, gab aber nach
    3 Schreiben an dem VM aber auf.

    Es wurde der 1. RA Bestellt, dieser Konnte auch nichts tun, ausser
    das er uns eine Empfehlung ausgesprochen hat
    selbst zu klagen.

    Er hat den VM zwar dann auch 3x angeschrieben, aber auch hier nichts.

    Seitdem der VM meint, er hätte angebliche Forderungen uns gegenüber, diem
    eines Erachtens unbegründet sind
    konnte ich nur mittels des 2. Hinzugezogenen RA etwas erreichen.

    Wie würde das Gericht im Zweifel entscheiden, wenn sich herrausstellt, das
    der VM

    2x durch uns
    3x Mieterverein
    3x 1. RA
    2x 2. RA

    Den VM angeschrieben hat um die Sache mit den Nebenkosten nun
    endlich zu klären?

    10 x vm Angeschrieben, ohne jegliche Reaktion des VM's.

    Meines erachtens spricht das nicht gerade für den VM.

    Ich bin mir aber wohl bewusst, das jeder Fall in Punkto Nebenkosten
    als "Einzelfall" bei den Gerichten für viel arbeit sorgt.

    Hattet ihr schonmal ähnliche fälle?

    Ich weiss es ist viel Text, aber es ist alles drin, wie es dazu gekommen ist.

    Die art und weise, wie das alles passiert sind, lassen nur den einzigen schluß
    zu, das dieser VM einiges dafür dran setzt, das Mietverhältnis so schwerw
    ie möglich zu machen.

    Dies zeigte sich schon 2x hintereinander in Folge, das der VM
    nicht gerade Kooperativ ist, da in der vergangenheit ab 2011 Mietzuschuss
    Wohnungsamt gestellt werden musste, und sich nun zum 2ten mal in Folge
    zeigte das er das Formular für das Wohnungsamt (Angaben über den Vermieter zum Wohnraum)
    Entweder Falsch, oder garnicht, bzw. im Fall vorriger Woche zwar Korrekt ausgefüllt, aber
    mit verschweigung der Nebenkosten abgab.

    Ohnehin dieser Aktion, ist es so, das diese Angaben gegenüber dem Wohnungsamt
    richtig gestellt werden musste, und das mittels erklärung
    die Kopie des MV, und Kontoauszüge die die Mite + NK zeigt
    vorzulegen.

    Nun müssen wir den 31.7. noch abwarten.
    Ich könnte mir durchaus vorstellen, das ich bald zu lesen bekomme
    von unserem RA das der VM bei nicht reagieren sich ein eigentor geschossen hat
    und ein Versäumnisurteil ausgesrpchen wird.

    Dieser Sachverhalt ist ziehmlich Krass, und ich denke das hat bestimmt noch keiner
    von euch durch, was ich hier mit meiner Mutter und dem VM durchmachen muss.

    Indess das der VM ja keine Abrechnung erstellt, kommt man mit den Nachbarn des Hauses ja hier und da ins Plaudern
    und so konnte ich erfahren, das keiner der anderen Mietparteien aus dem Hause eine Abrechnung bekommen hat.

    Meine Mutter, und wenn mein Vater noch leben würde, hätten vom
    gesamten Haus her das längste Mietverhältnis. - 27,5 Jahre.

    Ich habe Ex NAchbarn getroffen durch zufall, und so kam man ins Gespräch
    wie es denn so läuft, und ob man zu bestimmten dingen noch immer
    Probleme hat...

    So habe ich erfahren, das selbst die EX Nachbarn aus dem Hause
    keinerlei Abrechnungen erhalten haben.

    Auch das Spricht nicht gerade für den VM..

    Doch leider kann ich mich je weiter ich mich damit reinversetze wohl nicht
    stützen, schon garnicht vor gericht?

    Für einige Punkte die auf der derklageliste stehen, bin ich als Zeuge angegeben,
    denn dann müsste ich ja vor Gericht mitteilen, das ich Kentnis davon habe,
    das im Ges. Haus keine Abrechnungen existieren.

    Wiegesagt, 4 Mietperteien, und von den anderen 3 weiss ich das die auch
    keine Abrechnung bekommen haben.

    Könnte ich also eine Chance haben, das die angelegenheit zugunsten auf meiner
    Mutter und mich ausgeht?

    Dem AG ist mitgeteilt worden, das ja schon x fach der versuch unternommen
    wurde aussergerichtlich klare verhältnisse zu schaffen.

    Doch der einzige der das kann, der VM.. tut dies gerade eben nicht.
    Er verlangt von uns Kosten die nicht vereinbart wurden.

    Will aber im gegenzug keinerlei Abrechnungen erstellen.

    Ich gewinne immer mehr den eindruck das der VM sich nicht in seine
    Karten gucken lassen will.

    Wenn es aber so einfach ist etwas zu fordern, ohne eine
    Rechnung vorzulegen die Prüfbar ist

    Werde ich wohl auch bald rechnungen schreiben, mit behauptungen Person x Schulde mir geld.
     
  2. AdMan

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  3. #2 Pharao, 30.07.2013
    Zuletzt bearbeitet: 30.07.2013
    Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi Sebastian-D,

    das mag zwar euch gerade sehr unpassend gekommen sein und evtl war das aus Vermietersicht auch nicht gerade der super passende Zeitpunkt damit anzukommen, aber das ist nun mal das Recht des Vermieters die Miete laut Mietvertrag zu erhöhen.

    Und sorry, aber ein Vermieter kann hier auch nicht immer Rücksicht drauf nehmen, denn ansonsten ist morgen dann das Auto des Mieters kaputt, übermorgen dann ..... usw.

    Sorry, aber dein Text liest sich nicht gerade einfach.

    Also, wenn laut Mietvertrag zB das Wasser nach Personen abgerechnet wird, dann müsst ihr dem Vermieter einfach nur mitteilen, wieviele Personen da wohnen und demenstprechend muss der Vermieter das dann berücksichtigen. Sowas wie ein "das haben sie schon immer gezahlt" interessiert hier niemanden.

    Allerdings wird oft nicht alles nach Personen abgerechnet, wie zB die Heizung. Auch kann es sein, das im MV andere Posten nach anderen Umlageschlüsseln vereinbart sind. Soweit hier also keine anderweitige Änderung des Umlageschlüssel besteht, interessiert nur das was im MV vereinbart wurde und auch wenn dieser MV 100 Jahre alt ist.

    Wenn der Vermieter keine Betriebskostenabrechnung macht (dazu hat er aber 12 Monate zeit nach Ende des Abrechnungszeitraums), dann kann man die Nebenkostenvorauszahlungen m.E. einstellen, weil dann davon auszugehen ist, das keine Nebenkosten anfallen. Der Vermieter ist meines Wissens verpflichtet eine jährliche Abrechnung zu machen !

    Sollte der Vermieter nach der Frist eine Abrechnung machen, kann er nichts mehr Nachfordern, falls es zu einer Nachforderung käme. Guthaben muss er aber trotzdem ausbezahlen.

    Das ist immer ganz wichtig (gerade wenn das alles unklar ist), denn wenn du das nicht tust, dann bekommt ansonsten derjenige automatisch immer Recht (ohne weitere Prüfung oder Einspruchmöglichkeit), der den Mahnbescheid erstellt hat.

    Deswegen muss man hier auch Widersprechen, damit es dann ggf. vor Gericht geht und dann das Gericht feststellt wer hier Recht bekommt bzw hat.

    Du hast natürlich ein Recht die Belege einzusehen. Ein Recht auf Kopien hat man meines Wissens nur, wenn die persönliche Einsichtnahme für dich unzumutbar wäre, allerdings musst du dann oft die Kopien bezahlen.

    Wenn der Vermieter im unrecht ist, wird ihm das letztlich nix bringen, weil er dann vor Gericht verlieren wird :)

    Versäumnisurteile sind die schönsten Urteile überhaupt ==> geht schnell und ihr bekommt Recht ;)

    Auf lange sicht würde ich mir aber gedanken machen, ob ich da weiter wohnen will ?!
     
  4. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Ich würde mir die Nebenkosten vom letzten Abrechnungszeitraum geben, wo er Dir rechtzeitig die Nebenkostenabrechnung zugeschickt hat. Biete ihm an die Gebühren der Kopien zu zahlen. Das muss er nämlich, weil er weit entfernt wohnt. Du Must nicht zu ihm fahren.:150: Hast Du Deinem Vermieter damals die Sterbeurkunde übersandt? Dann muss er den Personenschlüssel auf 2 Personen ändern. 2012 kann er nur 2011 an Nebenkosten zurückfordern. Ich denke nicht, dass er damit durchkommt.
     
  5. #4 Sebastian-D, 30.07.2013
    Zuletzt bearbeitet: 30.07.2013
    Sebastian-D

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    Danke für die Antworten, das beruhigt mich jetzt doch etwas :-).

    Da ich mich zu wenig mit dem Mietrecht auskenne, habe ich selbst versucht
    mal im Mietvertrag zu wälzen, um zu gucken was da nun genau steht.

    Folgendes, und das habe ich in meinem Text oben nicht erwähnt:

    Es gibt zwar Heizung, das kann man aber als qausi Zentralheizung
    der "Einzelnen" Wohnung ansehen.
    Es ist eine Kombitherme (Gasetagenheizung) für Warmwasser & Heizung.
    Die Kosten hierzu werden Direkt mit dem Örtlichen (Stadtwerke) versorger bezahlt.

    Der Wohnungsstrom genauso, und dies ist ja eigtl. völlig Normal, das dies
    durch den Mieter übernommen wird??

    Im Mietvertrag steht das es (Wie gesagt, Vertragsabschluss war Dez. 1989)
    4 Personen.

    Nebenkosten "Pro Person à 50,00 DM" (25,56 €)

    Vollgende NK sind vereinbart:

    - Grundsteuer
    - Müllabfuhrgebühren
    - Str. Reinigungsgebühren
    - Schornsteinfegergebühren
    - Versicherungsbeiträge - diese sind im einzelnen nicht aufgeführt
    - Beleuchtungskosten, Allgemeinstrom
    - Wasserversorgung und Entwässerung

    Zu Ziffer 3 heisst es, das die zu Ziffer 2 (O.g. Vereinbarungen)
    das auf jene Kosten Nebenkosten/Betriebskosten eine Vorrauszahlung
    von z.Zt. (Handschriftl. VM) 50,- Pro Person monatlicher Zahlung
    mit Jährlicher Abrechnung.

    Weiter Schrieb er in dem Vertrag: = 200,- 4 Personen im Haushalt


    Dem Vermieter ist damals als mein Bruder ausgezogen ist ein
    entsprechender Hinweis mitgeteilt worden, (Schriftl. wie Mündlich) das
    wir ab Mai 2008 nur noch mit 3 P = 150 DM (76,68 €)

    Als mein Vater verstarb, ist dem VM bei pers. Antreffen im Haus
    (Damals war er regelmässig anzutreffen, jetzt wo so nach und nach die Gerichtliche auseinandersetzung bevorsteht, lässt er sich nicht mehr Blicken, so das sich derzeit auch schon die anderen Mieter im Hause fragen, was mit dem VM los ist weils ja sonst nicht seine art ist)

    mitgeteilt worden das mein Vater verstorben ist.
    Ich teilte dem VM ebenfalls mit, das wir ein Problem haben
    was das Konto meines Vaters angeht. Es gab von uns (also meiner Mutter und mir)
    keinerlei zugriff möglichkeiten auf
    das Konto, um die Nebenkosten zu Reduzieren.

    Es lag keine Kontovollmacht vor.

    Ich sagte dem Vermieter, das solange wie wir keinen Zugang zum Konto
    haben, das wie die Nebenkosten AB Mai 2011 nicht angepasst bekommen haben.
    Dies zog sich bis August 2011 hin, ab da ist das Konto durch die Bank
    Eingefroren worden.

    Mietzahlungen wurden dann von dem Konto meiner Mutter aus gezahlt.
    Durch die Bank meines Vaters konnte ich vor Stillegung noch die letzten Kontoauszüge ziehen
    wo ich festgestellt habe, das die Miete von Mai - August von diesem
    Konto abgegangen ist.

    Als wir durch den Bestatter die Sterbeurkunde bekommen haben
    habe ich diese Kopiert, und weil noch andere Sachen in klärung waren
    mittels Mieterverein habe ich die Sterbeurkunde an den VM weiterleiten lassen.

    Dabei ist dem VM ebenfalls mitgeteilt worden, das für die Zeit Mai - August 2011
    Zuviel an NK gegangen ist, und gab den Hinweis, das der VM die Zuvielgezahlten Kosten
    auf das Ihm bekannte Mieterkonto meiner Mutter zurück überweisen sollte.

    Es Waren 102,24 € die dabei zuviel gezahlt wurden.

    Das Selbe schreiben, nur das wir das diesmal selbst verfasst hatten
    haben wir dem VM nochmals per Einschreiben & Rückschein zugeschickt, und
    er hat das Schreiben auch erhalten.

    Er muss das Schreiben irgendwie zur "Kenntnis" genommen haben aber eine Rückzahlung
    gab es bis zum Heutigem Tage nicht.

    Ich habe es erstmal darauf belassen, da mir aufgefallen ist
    nachdem ich mir die Abrechnung angeschaut habe
    ist mir beim durchrechnen der Gezahlten Nebenkosten aufgefallen
    das der VM Gelder "Verschleppt" hat.

    Da ich für die Jahre zuvor ja die Kontoauszüge meines Vaters
    von 97 - 2011 ja GsD noch hatte, habe ich mir die
    anderen Abrechnungen ebenfalls angesehen.

    Überall sind Gelder verschleppt, mal mehr, mal weniger..

    Das sind in etwa Summen, von wenigen Cents, oder gar, und
    das gilt für die 2011 Rechnung, 280,00 €

    Bei einer NK "Forderung" des VM's i.H.v. 250,00 €

    Zum einen ist die Wohng 86m² groß, und er gab an bei den Berechnungen
    "ca. 88m²" - Dies sind für die Ges. Abrechnung (Ausser Wasser, weil nicht Nachvollziehbar)
    alleine für die 2 m² 35 € mehr, die der sich einsacken will.

    Nachdem ich das überprüft habe soweit es mir möglich war, denn
    der VM hat zu den Abrechnungen keine Weiteren unterlagen beigereicht
    so das ich die Zahlen zur Rechnung verwenden musste
    die er "Vorgab".

    Aufgrund der Gelderverschleppung und meiner Nachrechnung betrefflich
    der im Vorraus gezahlten Nebenkosten konnte ich feststellen
    das es zu 2011 lediglich einen Zahlungsbetrag als Offene Forderung
    des VM's i.H.v. 36,00 € rausgekommen sind.

    Hier konnte wie mehrmals erwähnt die Wasserkosten
    nicht errechnet werden, da die Verteilung der der VM vorgenommen hat
    nicht nachvollziehbar ist.

    Weder die m² der Whg, noch Anzahl der Vermieteten Wohnungen, noch die
    Ges. Anzahl (Personen des ganzen Hauses) führten dabei zu keinemv
    ergleichsergebnis des Vermieters.

    Die Abrechnungen gab er mir ende Dez. 2012, bzw. zu Silvester.
    Gleichzeitig hat er das per Post versendet gehabt und kam erst zum 2.1.13 an. (Einschreiben)

    Für jede Abrechnung die er angefertigt hatte, gab es den Hinweis, das
    die jeweiligen Zahlungen
    30 Tage nach erhalt an das "Bekannte" VM Konto zu überwiesen sei.

    Zu erst habe ich erstmal einen Widerspruch für die Abrechnung 2011
    eingelegt, und habe Begründet, das die Abrechnung Fehlerhaft ist
    und das dabei auch Falschangaben zu den Real gezahlten Nebenkosten vorhanden sind.
    Ich habe dem VM ebenfalls Schriftlich mitgeteilt, das ich
    diese Abrechnung (Fehlerhaft) nicht anerkenne.

    Habe zudem darauf hingewiesen, das ich bei der Überprüfung nicht
    auf das Ergebnis komme, was der VM ermittelt hat, dessen Kosten
    für unsere Wohnung (Wasser & Abwasser) "Anteilig" zu Zahlen ist.

    Ich bat darum, das er mir eine Rechnungsaufstellung mitteilen sollte, wo er
    den Rechenschweg aufzeigen soll, das ich das nachvollziehen kann.

    Denn 3 Wege klappten nicht (m² auf Whg, Vermiete Wohnungen (4/6), Ges. Pers. Haus)

    Der VM Schrieb darauf, das er selbst keinerlei Fehler in der Abrechnung erkennen
    könne, und das alles io ist.

    Er verwies nochmals auf die Zahlung.

    Daraufhin habe ich mich mit meinem Bekanten zusammen gesetzt, und er
    gab mir daraufhin die Nebenkostenabrechnung für eine Wohnung
    die er selbst Vermietet hat, und ich den "Mieter" kenne. (Cousir)

    Die Bsp. Abrechnung ist Geschwärzt worden, und ist darauf hin mit entsprechenden Stellen Makiert worden
    das man nachvollziehen kann, worauf ich hinaus wollte.

    Der VM jedoch hat diese Bsp. Abrechnung abgeschmettert, und begründete dies ja damit
    das die Abrechnung keinerlei Anwendung finden könne, weil für Miteigentümer.

    Die Abrechnung ist wie erwähnt durch eine Hausverwaltung erstellt worden
    und weder der VM (Mein bekanter) noch sein "Mieter" (mein Cousir) hatte
    gegen diese Abrechnung irgendwelche einwendungen.

    Ich muss dazu auch sagen, wenn ich die beiden Abrechnungen
    also die von meinem Bekannten, und die des VM'S vergleiche
    so fällt auf, das mein VM sehr viel ausgelassen hat.

    Die Abrechnung der Hausverwaltung meines Bekanten, die 1:1 auch
    an den Mieter weitergeleitet wird ist Detailierter als die meines VM's.

    Bei dieser Abrechnung geht alles, Wasser, Strom etc.
    Einfach alles was zur Miete dazu gehört
    Sauber aufgeschlüsselt.

    Diese Abrechnung war so einfach wie Simpel, das ich diese Abrechnung
    innerhalb von 10 Minuten nachvollziehen konnte Ohne Fehler.

    Bei der Abrechnung meines VM's hingegen brauchte es TAGE.

    Ich habe daraufhin dem VM widerholt das Bsp. Schreiben zugeschickt, und
    habe diesmal die Vereinbarten Nebenkosten trefflich unseres Mietvertrages
    nun Deutlicher mit einem Grünem Stift markiert.
    Nicht relevantes habe ich mit einem Rotem Stift durchgestrichen.

    Dies wurde auch unsererseits dem VM so komuniziert, aber er erkennt dieses
    Beispielmuster (So habe ich es Deklariert) einfach nicht an.

    Er behauptet weiter munter vor sich hin, es sei alles io.

    Nachdem ja einiges hin und her ging, war der Mieterverein, 1. RA und später 2. RA
    damit vertraut worden, das er beim VM nach haken soll was nun los ist.

    Dabei dachte ich mir, das wenn er sich unbeeindruckt auf Schreiben von mir
    als auch Mieterverein war (gegen dem Mieterverein als auch VERmieterverein hatte er immer was auszumäkeln, und kochte seine "eigenen" Süppchen)

    Als das alles nicht Fruchtete, blieb keine andere Wahl als zu einem RA zu gehen.

    Jedoch zog auch das nicht beim VM.

    Bei der Sache mit dem Mahnbescheid, wurde der 1. Ra vom fall abgezogen, und
    ich nahm mir einen anderen Ra. - Ebenfalls Spezialisiert auf Miet, und Eigentumsrecht
    sowie noch ein Spezialgebiet: Nebenkosten.

    Auch hier zeigt sich der VM nach wievor unbeeindruckt, er sagt er sei im Recht und er müsse garnichts.

    Es sind mehrfach die Belege der Einzelnen Positionen mehrmals in Kopie
    angefordert worden.

    Dabei ist dem VM unsererseits schon angeboten worden das wir
    bis 0,15 € je Kopie bezahlen.
    Soviel zahlt man hier in der Gegend wenn man beispielsweise in
    einem Kopiershop geht. Und davon gibt es in meiner Wohngegend mehr als Reichlich.

    Der Vermieter gab alle Schreiben seinem RA der mitteilte, das wir
    als Mieter garkein Anrecht auf Fotokopien der Belege haben, und das wir
    ja die Belegeinsicht "Vor ort" beim VM einsehen könnten.

    Dann fand ich im Netz ein paar urteile, die darauf ausgelegt sind
    das wenn der VM nicht im Selben Ort wie der Mieter Wohnt
    das der VM hingehen muss wenn es für den Mieter unzumutbar ist
    (Und das ist es, Aufgrund der langen Fahrt - mit allem drum und dran, bis zu 12 h)

    Zumal noch ein Gesundheitliches Handicap meiner Mutter noch dazu kommt.
    Sie hat Atrose am linken bein, und das Schwankt zum Rechten über, und
    ist äussert schmerzhaft.

    Sie schafft es ab und dann nicht einmal 50 m zu laufen, ohne
    Starke schmerzen dabei zu haben.

    Es bleibt also nichts anderes übrig, das der VM uns die Belege in Kopie einschicken muss.

    Dem Anwalt von uns ist das ebenfalls mitgeteilt worden, und er hat auch
    gesagt, das aufgrund des Handicaps meiner Mutter eine solche
    anreise nicht zugemutet werden kann.

    Also wurde dem RA des VM's angeschrieben das man weiterhin Kopien anfordere.
    Dann gabs die Selbe info "Kein Anrecht auf Kopien".

    Man Bot weiterhin an, das mal die Orriginalbelege beim VM einsehen kann.

    Ich habe nochmal mit unserem RA gesprochen, mein bekannter ist mit
    dabei gewesen, das wir, also mein Bekannter und ich uns die "mühe"
    machen wollen, zum VM zu Fahren, um die unterlagen zu Sichten.

    Also musste nun ein Termin abgesprochen werden.

    Dem Geg. Ra. wurde mitgeteilt, wo man denn die unterlagen einsehen
    könne, und je nach Örtlichkeit entschieden wird weiterhin diese Unterlagen in Kopie anzufordern, oder nicht.

    Dies ist nun im April 2013 gewesen, und eine Antwort gab es nicht.

    Noch ein Punkt, der nicht gut aussieht für den VM.

    Er fordert und fordert und macht und tut, aber
    er gibt mir nicht die nötige möglichkeit das ich das überprüfen kann.

    Da wir wegen den "Angeblichen" Mietschulden sowie noch anderen
    Sachen die in dem Prozess Paralel geführt werden müssen
    wurde dem Gericht schon mitgeteilt
    das alle Unterlagen offen zu legen sind.

    Da ich ja auch als Zeuge angegeben bin, da es mich
    unmittelbar ebenfalls alles Betrifft, bleibt mir keine andere Wahl
    als vor Gericht entsprechend die Aussage zu tätigen, das
    von unserer Seite schon alles Menschenmögliche
    versucht wurde, um die angelgenheit aussergerichtlich zu Klären.

    Aber der VM rückt nichts raus, und gibt keine Möglichkeiten
    zur Einsicht in die Unterlagen, so dass ich das selbst
    überprüfen kann.

    Solange wie der Punkt der Nebenkosten "Streitig" ist
    Sehe ich das nicht ein, etwas zu bezahlen, was Fehlerhaft ist.

    Ich weiss bald nicht mehr weiter.

    Ich weiss das es eigtl. Besser wäre eine andere Wohnung zu suchen.
    Aber erstmal eine Passende Wohnung, bzw. Vergleichbares finden.

    Das ist bei dem gewaltigen Preisanstieg der Letzten 6 Jahre Praktisch unmöglich.

    Selbst wenn ich eine Wohnung anmieten würde
    die 20-35m² kleiner ist würde man schon mehr bezahlen (KALT)
    was wir jetzt schon "WARM" Zahlen.

    Um Günstiger weg zu kommen als das was wir derzeit schon WARM
    Zahlen, müsste ein kompletter Ortswechsel stattfinden um Preisgünstigere
    Mieten vorzufinden.

    Oder man müsste in gegenden hinziehen, wo die Kriminellität am
    Höchsten liegt, und des Nächtens nachts um 3 Typen umher gehen
    denen man besser aus dem Weg gehen sollte.

    Ich finde es ja Nett, das man mir anrät besser wegzuziehen, aber
    das ist wie oben bereits erwähnt keine wirkliche
    Alternative, ohne einen Kompletten Wohnortswechsel durchzuführen.

    Zusatz:

    Ich kann im Gesamten Mietvertrag nichts über irgendwelche Verteilerschlüssel finden.
    Dies fand schon der Mieterverein damals sehr komisch.
    Und dem 1. Anwald ist es zunächst nicht aufgefallen, ihn musste ich nochmals drauf hinweisen.
    Dem 2. Ra. ist schon bei der Durchsicht des Mietvertrages (Ausgabe (Jahrgang??) 89 - Haus & Grund)
    so ist jenem aufgefallen, es gibt keinen Verteilerschlüssel.

    Was die Wohnung betrifft:

    Es gibt in allen Wohnungen keinen Wasserzähler.
    Der einzigste Wasserzähler befindet sich im Keller.
    Daran angeschlossen ist die Gastro, und die Hauptuhr wird mit der Gastrouhr bereinigt.

    Der Rest ist dann Haussache, und wird auf die Mieter umgelegt.

    Übrigens:

    Mir ist bekannt, das eine Mietpartei hier aus dem Hause im Keller eine Waschmaschiene hat.
    Die Stromzufuhr kommt aus dem eigenen Stromzähler des Mieters, aber die Wasserleitung
    für die Waschmaschiene hat keinen Sep. Wasserzähler, so das die Wasserkosten für die Waschmaschiene
    zusätzlich auf die Hausuhr gehen.

    Die Gastro hat ebenfalls eine Eigene Waschmaschiene, die auf ihren eigenen Wasserzähler geht.
     
  6. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi,

    wenn es eine Etagenheizung ist, dann zahlt i.d.R. der Mieter direkt an den Versorger, sodass dieser Punkt dann nicht in den Nebenkosten vorkommt. Gleiches ist es mit dem Wohnungsstrom, weil hier i.d.R. auch der Mieter dirket das mit dem Versorger abrechnet bzw mit dem Versorger einen Vertrag hat.

    Also bis max 10% Abweichung wäre durchaus vertretbar. Hiergegen wirst du m.E. nichts machen können.

    Eigentlich brauchen wir hier nicht weiter diskutieren, denn wenn du schon einen RA hast, dann wird der deine Interessen schon richtig vertreten.

    Nur weil du oder der Vermieter mit einem RA ankommt, bedeutet das nicht das deswegen jemand was "einsehen" muss, das er im unrecht ist oder sagt nicht umbedingt auch was darüberaus, wer letztlich Recht bekommen wird.

    Jeder RA wird versuchen seinen Mandanten best möglich zu vertreten, ganz unabhängig wer im Recht ist. Ein guter RA wird nur seinem Mandanten darauf Hinweisen, das er evtl vor Gericht damit wenig Chancen hat, wenn er eindeutig sich im unrecht befindet.

    Letztlich wird hier wohl oder übel ein Gericht entscheiden müssen, wer Recht bekommt.

    Auch wenn das hier nicht ganz "gerecht" ist, so sollte man die Kirche im Dorf lassen oder betreibt der Mieter hier eine Großwäscherei ?
     
  7. #6 Sebastian-D, 30.07.2013
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    So ganz so abwegig ist das mit der Waschmaschiene nicht.
    Der Ex Nachbar der hier weg zog, hatte zuvor bei seinem Einzug zu April/Mai 2010 mit
    dem VM darüber gesprochen, und mit absprache mit diesem die Waschmaschiene im Keller
    aufgestellt.

    Meines erachtens seltsam, da die Wohnung gleich geschnitten ist.
    Sie gleicht ja der, der unseren Wohnung.

    Im Bad kann die Maschiene keinesfalls aufgestellt werden, da es hierfür keinen
    Wasseranschluss gibt.

    Bei uns befindet sich der Anschluss in der Küche.

    Gut, nun mag die Küche nicht sonderlich groß sein mit 4x4 m aber
    bei uns steht sie in der Küche.

    Mir fällt aber gerade ein, das schon damals für die Maschiene der Nachbarn
    keine Sep. Wasseruhr vorhanden war.

    Lediglich die Stromzufuhr wurde dahingehend geändert, das vom
    Sicherungskasten der Nachbarn (Zähler) eine Leitung bis in den Waschkeller verlegt wurde.

    Ich wollte lediglich nur wissen, ob bei dem Problem was ich habe, ob das auch schon jemand durch hatte.

    Der Rechtsanwalt hat zu mir gesagt, das er davon ausgeht, mit allem
    was in dem Prozess geführt werden muss, das wir eine Gewinnchance von 80% haben.

    Die Nebenkosten sind darin miteingeschloßen, weil selbst mein RA kann diese
    Abrechnungen des VM nicht überprüfen.

    Der VM gibt ja keine unterlagen raus.
    Sein Anwalt bot ja zu letzt an das man die unterlagen Pers. beim VM
    einsehen könnte, aber der VM bzw. sein RA will keinen Termin abstimmen.

    Ich will ja auch entlich mal ruhe in dieser angelegenheit haben.
    Aber es haut ja nicht hin.

    Mir ist ja auch bekannt bzgl. Nebenkosten Abrechnungen angeht, das jede 2.te Abrechnung "Fehlerhaft".

    In unserem Fall (Haus) liegt die Qoute dabei wohl bei 100%, wobei
    man eher sagen sollte, keiner hat eine Abrechnung.

    Da wir hier im Haus eine Gastro haben, so frage ich mich wie das läuft
    denn der Gastro Betreiber hat ja den meisten verbrauch (Frischwasser) und Versicherungen etc.

    Es geht mich als Mieter zwar nichts an, aber irgendwie ist das alles
    sehr seltsam.

    Ich bin mir keiner Schuld bewusst, ich habe nichts zu verbergen.

    Da ich aber gemerkt habe, das selbst Mieterverein, nichts gebracht hat, und die
    beiden Anwälte auch nichts, bin ich echt am verzweifeln.

    Daher blieb nur der weg per Widerklage alles was mit dem krempel zu gehört, alles mit
    in den Prozess mit aufzunehmen.

    Dem Gericht ist mitgeteilt worden, das die Widerklage ggf. noch erweitert wird.
    Der VM, der ja der Kläger ist, hat sich diesen "Vorbehalt" nicht offen gelassen.

    Anwälte sind von Grund auf verschieden, dessen bin ich mir ja bewusst.

    Mein VM hat ja klage eingereicht, und wir mussten uns bis zum 1.7. beim AG melden.
    d.h. hier musste der RA aktiv werden.

    Die Rücksprache das der RA alles in die Wege leiten konnte, Fand mitte Juni statt.
    Der RA von uns hat bis zum Stichtag gewartet, und hat dem AG die entsprechenden
    Widerklageeinreichung gemacht, und entsprechend 5. Punkte eingereicht.

    Dadurch, das dies sehr Kurzfristig geschah, ist mir auch klar, wieso sich unser RA soviel zeit lies.

    Der VM kann somit die Klage nicht mehr zurück ziehen, und hat das Süppchen gekocht,
    und wir haben es nur noch nachgewürzt, und nochetwas verfeinert.

    Bisher von allem Spricht es nicht für den VM.

    Wieso sträubt man sich so sehr vor einer Abrechnung??

    Das tolle ist ja, das ich mitlerweile das gefühl habe, es geht hier noch um einiges mehr, aber bin
    mir nicht so sicher.
    Ich halte mich von dem was die anderen Nachbarn für Ärger haben ja komplett raus, aber
    ich habe hier und da den Verdacht, und dazu fühlte ich mich zu 2010/2012 mehr als nur 1x bestätigt, das
    der VM Steuern hinterzieht.

    Dem FA muss er doch auch alles mögliche Offen legen, bezüglich der Vermietung.
    Bei keinerlei unterlagen, nichts zu machen, da hat er doch nix von.

    Soll mir eigtl. egal sein.

    Mir gehts nur mehr darum, das ich eine vernünftige Abrechnung bekomme
    die nicht Fehlerhaft ist.

    Im Übrigen steht auch noch die Abrechnung zu 2012 noch aus.

    Ob da nochwas kommt..

    Ich glaube da bald nicht mehr dran.

    Weihnachten steht ja auch bald vor der Türe und so... :verrueckt009:
     
  8. #7 sara, 30.07.2013
    Zuletzt bearbeitet: 30.07.2013
    sara

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    Also ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass für eine 86qm Wohnung die Nebenkosten lt. obiger Aufstellung (oh. Heizung) pro Monat mit nur 51,12€ ausreichend sind!

    Das hat nun auch aber gar nichts mit Personen zu tun. Nur das Wasser wird nach Personen abgerechnet, die anderen Kosten nach Wohnfläche.

    Wie du schreibst hat der VM keine Nebenkostenabrechnungen erstellt. Bei der ehemaligen Vorauszahlung von 102,24€ mag da auch noch etwas Guthaben rausgekommen sein.
    Bei 76,68€ letzte Jahre wird es schon knapp...

    Aber du wirst sicher nicht mehr mit 51,12€ pro Monat, mit 2 Personen an Nebenkosten für eine 86qm Wohnung auskommen!

    Dafür sind die Gebühren in den letzten 24 Jahren doch um einiges angestiegen.
    Und die im Mietvertrag vereinbarte Vorauszahlung ist keine fixe Vorauszahlung für immer sondern diese ist bei Kostensteigerungen anzupassen.
    Lies mal genau deinen Mietvertrag durch, was zu Vorauszahlungen steht!
     
  9. #8 Sebastian-D, 30.07.2013
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    Im Mietvertrag steht, das die Zahlungshöhe durch den VM angepasst werden kann.
    Die einzige vorraussetzung ist jedoch, das es hierzu eine Passende Abrechnung gibt.

    Und in den Jahren 1989 - 20xx gab es diese Abrechnungen nicht.

    Der VM hat auch keinerlei Steigerung angekündigt, bzw. eine Höhere Zahlung
    angefordert.

    Er hat nur, und daran kann ich mich nur waage dran errinnern wo mein Vater noch lebte
    das er da sagte, das die NK Zahlungen zu knapp seien.

    Wiegesagt, in all den Jahren hat der VM kein Gebrauch gemacht, um Höhere NKV anzufordern.

    In dem Fall was den Mietvertrag angeht, konnte ich anhand der
    Kontoauszüge feststellen, das es eine Mietanpassung
    der KALT Miete gab.

    Dies geht ins Jahr 1998 zurück, bei der die Miete um 20% erhöht wurde.
    Dann wurde sie nicht mehr erhöht, und in 2011/2012 nochmals um 20%.

    Bei der 1. Erhöhung konnte ich keinerlei Schriftlichen verkehr feststellen, sodass
    ich mich hierbei frage, wie es damals dazu gekommen ist.

    Der Jenige, der es wissen müsste, kann ich leider dazu nicht befragen, weil Tot.

    Den VM hab ich darauf mal Pers. angesprochen, und der behauptet mein Vater
    habe dies Freiwillig gemacht.

    Das kann ich mir aber nicht vorstellen das er das Freiwillig getan hat, das lag ihm fern.

    Ich bin mir bewusst, das man mit dem was wir Zahlen (51,12 €)
    mit sicherheit nicht auskommen, aber solange wie ich
    keine Vernünftige (Richtige) NKA vorliegen habe, bleibt nichts anderes übrig als das zu
    zahlen, was 89 vereinbart wurde, denn wie gesagt, der VM hat kein Gebrauch gemacht, und hat die NKV keinerlei erhöhung angefordert.

    Die Mieter die über mir wohnen (DG) und unter mir
    Zahlen an Nebenkosten unterschiedlich.

    Ich weiss in etwa dies hier:

    Anbau:
    1. + 2. E - Leerstand - Wohnungsgrößen jeweils 37,00 m²
    3. Etage - 37,00 m² - NK: 40,00 € - 1 Person

    Hauptgebäude:
    1. Etage 86,00 m² - 100,00 € - 2 Personen
    2. Etage 86,00 m² - 51,12 € - 2 Personen
    3. Etage 86,00 m² - 130,00 € - 3 Personen

    Und jetzt kommt etwas, was niemand versteht...

    Der Höchst Betrag an NK sind 130,00 €.
    Ich weiss das für jede Wohnung die Kosten als "Person" angerechnet sind.
    In den anderen Wohnungen gillt jede "Erwachsene" Person als 50,00 €.
    Kinder Zählt/Sieht der VM als Halbe person, berechnet aber 30,00 €.

    Aber hier nochmals:

    Aus E1. War zuvor auch eine 3. Köpfige Fam.
    Hier ist der Preis der NKV geflossen.

    Und nein, selbstverständlich hat niemand eine
    Nebenkostenabrechnung des Vermieters erhalten.

    Meinen Nachbarn aus 3. E. isses wurscht, und sind selbst erfreut
    wenn keine Abrechnung, müssen se ned Zahlen.

    Den Nachbarn aus 1. E. isses auch egal, wobei mir
    die Nachbarin erzählte, das sie gerne auch mehr Zahlen würden.

    In der Zeit wo wir in dem Haus eine Wohnung haben, haben wir Zahlreiche
    Mieter kommen und gehen sehen.

    Bei 2 gab es auch Stress, betrefflich der nicht erstellten Nebenkostenabrechnung.

    Am Anfang ist der VM super nett und freundlich, und erzählt einem das blaue vom Himmel herunter.
    Dem seine Sachen (er hat immer dieselbe leier drauf) kenne ich derweil
    auswendig.
    Er hat soviel versprochen, was alles noch gemacht werden soll etc.

    Bei der Vermietung die Ende 2011 stattfand, wäre ich am liebsten ins Treppenhaus
    gerannt, und wäre mal bei dem gespräch dabei gestanden, um mal zu erfragen, wann
    denn nun das versprochene nun entlich umgesetzt wird.

    Konnte mich dabei aber noch zurück nehmen.

    Die nachbarn die 2010 in 1. E. einzogen, habe ich schon von vornherein bei einzug
    einiges abgewinnen können, und auch hier hat der VM denen das Blaue vom Himmel erzählt, was noch alles gemacht wird, und was für ein toller kerl er doch sei - *wüüürrrggg*..

    Als ich den Nachbarn von unseren Problemen erzählten die wir mit dem VM haben
    da sagten beide noch: Ne, der hat das doch versprochen.. der macht das schon...

    Das die "leeren" versprechungen des VM's bei den beiden wie schon erahnt nicht
    umgesetzt wurden, brauche ich nicht zu erwähnen oder??

    Denn als diese Nachbarn selbst einige mir sehr bekannte Probleme hatten (Stichpunkt Heizung)
    war schon alles klar.

    Dann ging bei denen mal was kaputt, und seitdem fing es an, der der VM zu denen
    wie ein Kotzbrocken rüber kam.

    Und da haben se dann zu mir gesagt.. "Sebastian, hätten wir mal blos auf deinen Rat gehört, und wären besser nicht eingezogen"..

    Also damit macht man sich keine Freunde.

    Und das sind die erwähnten Ex Nachbarn, zudenen ich noch Kontakt habe.
    2,5 Jahre sind die hier gewohnt, und zogen dann weg, weil
    sie die ewigen versprechungen des VM's leid waren.

    Aber um nochmal auf die NK zurück zu kommen.

    Ich würde ja auch gern mehr zahlen, aber dann soll er bitteschön mal
    aus dem Quark kommen, und entsprechende Abrechnungen machen
    und auch vorlegen, denn er selbst hat dafür ja mit unterschrieben,
    und das geht auch Deutlich, da Schriftlich hervor, das Jährlich abgerechnet wird.
    Zudem das noch zusätzlich mit nem BGB Paragraphen angegeben ist, das bei
    Monatlicher Vorrauszahlung Jährlich abzurechnen ist.

    Nun wird mir so langsam auch klar, wieso mein Vater sich das alles hat bieten lassen..
    Aber bei mir, da beisst der VM auf Granit.
     
  10. Pitty

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    Hast Du Sylvester unterschrieben, dass Du sie erhalten hast? Hat er die mit Zeugen übergeben?

    Wenn nicht zählt das Datum vom Einschreibebrief 2013. Dann ist sie zu spät zugestellt.
     
  11. #10 Sebastian-D, 31.07.2013
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    Es waren leute aus dem Hause hier.
    Die Nachbarin von Oben, und die Nachbarin von unten.
    Die haben eigtl. nur gesehen das der VM mir einen Briefumschlag übergeben hatten.

    Das hätte ja dann alles mögliche drin stehen können.
    Von daher ka..

    Und da diese Nachbarn teils auch ärger haben mit dem VM
    halten die sich selbst aus "fremden" angelegenheiten raus.

    Es hat mich nichts unterschreiben lassen.
    Er gab mir nur den Briefumschlag in die Hand (Umschlag verschlossen da verklebt)
    Wiegesagt, unterschreiben, von wegen "dankend erhalten" oder so etwas in die Rictung musste ich nichts.
     
  12. Pitty

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    Muss ja kein Brief drinnen gewesen sein. Von daher Zustellung 2013, den Briefumschlag hast Du hoffentlich noch mit dem Einschreibevermerk und Poststempel.:brille002: Dann kann er nichts zurückfordern.
     
  13. #12 Sebastian-D, 31.07.2013
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    Selbstverständlich habe ich den Umschlag und alles.
    Liegt auch in Kopie bei meinem RA vor.

    Abgabe bei der Post war: 31.12.12
    Und bei mir kam es dann zum 2.1.13 an.

    Selten habe ich über sowas gelacht..

    RA hat auch schon gesagt, kann der VM vergessen, aber vm kam an mit von wegen
    Nachzahlungen würden nicht bezahlt worden sein, und gab an
    er habe nie zahlungen erhalten aus 2007-2011.

    Ich habe keinerlei Post oder Abrechnungen bekommen.
    In all den Jahren wo diese Wohnung in dem Haus bewohnt wird, gab es ja nie
    irgendwelche Abrechnungen.
    Kam alles auf einmal am 31.12.12 und per post für die Jahre 2007-2011.

    Die Abrechnungen 2007-2010 haben alle in der Überschrift "Korrektur".

    Ich frag mich nur was es da zu Korrigieren gibt/gab, wenn wir noch nie irgendwelche
    Abrechnungen bekommen haben.

    Heute ist Stichtag, der 31.7. wo er sich gegenüber dem AG zu äussern hat, und
    davon absieht weiter von mir "ungültige" Kosten einzufordern oder nicht.

    Bin auf Post gespannt, die ich dann Aktuell vom RA von uns bekommen werde.
    Es riecht schon förmlich nach -> Versäumnisurteil.

    Dann wäre 1/5 Punkten Automatisch abgehakt.
     
  14. sara

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    Ist bei einem der Jahre dieser Abrechnungen für 2007 - 2010 ein Guthaben rausgekommen?

    Wenn ja, dann ist das an euch auszuzahlen. Die Nachforderungen sind verjährt und können nicht mehr gefordert werden, wenn es keine Nebenkostenabrechnung fristgemäß gab.
     
  15. #14 Sebastian-D, 31.07.2013
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    Da mir keine unterlagen vorliegen, betrefflich das ich die Zahlen die der VM
    angegeben hat, kann ich nicht beurteilen ob es ein mögliches Guthaben hätte gegeben hat, oder nicht.

    Denn ich kann die Wasserkosten nicht nachvollziehen, und diese sind nicht
    gerade unerheblich.

    Täte ich die Positionen Frischwasser, und Abwasser abziehen
    weil sie nicht nachvollziehbar sind, würde auf jedenfall betrefflich ALLEN
    Abrechnungen zu einem Sehr Hohen Guthaben resultieren.

    Auch wenn diese Abrechnungen "Verjährt" sind, habe ich da dennoch möglichkeiten
    das ich doch noch Geld zurück bekommen kann?

    Wir Zahlen immer die Miete, und haben noch nie Mietminderung machen müssen.
    Davon haben wir zu meist abgesehen, wenn sich die Sache Schnellstmöglich klären lassen konnte.

    Ansonsten sind alle Abrechnungen, also 2007-2011 als Forderung zugunsten des VM offen.

    Da ich aber die Abrechnungen nie bekommen habe, und er was fordert, was ja Gesetzlich gesehen nicht mehr geht
    und er das einfach nicht wahr haben will, und er ja behauptet, wir hätten mietrückstände, aus offenen Nebenkosten..

    Miete + NK werden dem VM beides gleichzeitig überwiesen.
    In den Verwendungszweck wird ferner der Betrag der zu überweisen ist
    aufgeschlüsselt

    etwa so:

    Ges. Zahlung - NK-Ges. Summe - NK pp Summe

    Und die Kontoauszüge die das ausweisen, haben wir selbstverständlich.
    Er behauptet wir hätten bei ihm Schulden, aber auf der anderen Seite
    egal ob ich das tue, oder der RA, der VM legt keine Beweise auf den Tisch in Form von
    Abrechnungen.

    Diese sind schon zig fach angefordert worden nebst unterlagen zur Domumentation
    das man das alles Nachvollziehen kann, mit dem Zusatz, das Kopiekosten erstattet werden.

    Aber er rührt sich keinen millimeter, und behaupte weiter Sturr, es wären Schulden offen, und beweist diese nicht.

    Wenn das alles durch ist, bin ich echt schon am überlegen, das der VM
    zusätzlich eine Anzeige an die Beine bekommt.

    Ich bin auf der anderen Seite sogar schon am überlegen gewesen die NK Zahlungen völlig auf Eis zu legen, und garnichts mehr vorab zu überweisen.
    Sondern nur noch die Nakte Miete und das Geld, was für die Nebenkosten
    bestimmt wäre, auf ein Sparbuch abzulegen, mit dem Vermerk: Nebenkosten.

    Mieterverin, 1. Ra. + 2. Ra. raten aber völlig davon ab, und sagen ich soll die volle
    NKV Zahlen.

    Ich weiss nicht was ich davon halten soll.

    Wie soll man denn sonst etwas erreichen?
     
  16. #15 Pharao, 31.07.2013
    Zuletzt bearbeitet: 31.07.2013
    Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi,

    ganz so einfach geht`s nun auch nicht. Nur weil du was nicht nachvollziehen kannst bzw. der Vermieter hier noch keine Belege vorgezeigt hat, bedeutet das ja jetzt nicht, das du den ganzen Posten deswegen rausschmeißen kannst. Du bemängelst ja nicht den Posten ansich, denn er ist ja Umlagefähig, sondern nur wie er sich zusammensetzt bzw die Höhe. Natürlich muss m.E. nun der Vermieter mal die Belege ausrücken, damit man das nachvollziehen kann.

    Meines Wissens läuft die Verjährung erst an, wenn dir die Abrechnung vorlieg, sodass hier noch keine Verjährung eingetreten ist, weil der Vermieter dem ja bisher nicht nachgekommen ist. D.h. meiner Meinung, das wenn ein Guthaben nun entstehen sollte, das das der Vermieter dir noch ausbezahlen muss.

    Was bedeutet "zu gunsten des VM offen" ?

    Wie schon mal geschrieben, der VM hat nach Ende des Abrechnungszeitraums 1 Jahr zeit die Abrechnung zu machen. Nach dieser Frist kann er nichts mehr Nachfordern, wenn sich aus der "verspäteten" Abrechnung eine Nachforderung ergäbe. Guthaben wäre aber weiterhin auszubezahlen.

    Das ist immer so leicht gesagt, aber eine Anzeige muss einen Straftatbestand erfüllen. Welcher soll das hier sein ?

    Das was bei euch gerade abläuft ist einfach nur, wir streiten uns und das ist kein Strafttatbestand.

    Da der Vermieter jetzt ja die Abrechnungen nachträglich gemacht hat, wenn auch da noch Unklarheiten zu einzelen Posten sind, kannst du jetzt nun m.E. nicht die NK-Vorauszahlungen komplett einstellen bzw wäre nicht ratsam.

    Na wenn die dir das anraten, dann solltest du das auch so machen !

    Im übrigen versteh ich eh nicht, warum wir hier darüber diskutieren, wenn du doch anwaltlich schon vertreten wirst !!!
     
  17. #16 Sebastian-D, 31.07.2013
    Zuletzt bearbeitet: 31.07.2013
    Sebastian-D

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    Mir geht es u.a. darum, sich vorab austauschen zu können.

    Eben, da ja abrechnungen derweilen ja vorliegen, ist mir ja angeraten worden
    die zahlung nicht einzustellen.

    Es ist aber im gänzlichen Streitig, weil ich das nicht prüfen kann.
    Er gibt mir ja nicht die chance, das ich das überprüfen kann.
    Schreiben kann ich auch viel, und behuapten das wäre so.

    Aber er geht nicht darauf ein, die kopien anzufertigen, und bekommt dafür die kopiekosten ersetzt.
    noch macht er überhaupt irgendetwas.

    Und zu letzt bot sein RA an, das man das ja einsehen könnte, BEIM VM..
    Der wohnt aber nicht hier im ort, sondern einige km weit weg (3 stellige KM)

    Er wurde ja auch schon gefragt wann man denn prüfen könnte, und nen Termin vereinbaren.

    Aber seit er den Prozess nun so verlagert hat, das aus dem Mahnbescheid jetzt was Gerichtliches draus wird, macht er in dieser Hinsicht garnichts mehr.

    Mein Anwalt sagte zu den Abrechnungen, ich selbst kann daraus wohl nichts mehr fordern.
    Ferne müsse ja der VM alles offen legen, damit man die Abrechnung(en) überhaupt irgendwie überprüfen kann.

    Derzeit ist der VM am drücker, und seine Zeit läuft mit dem Morgigen Tage aus, und
    dann hat er Pech gehabt.

    Der RA konnte mir aber auch nicht sagen, bei nicht erfüllung des VM's ob dieser
    mir ggf. die schon gezahlten NK-Leistungen komplett zurückzahlen müsse.

    Dies könne nur vor gericht, und mittels Gericht geklärt werden.

    Ich werde wie gesagt Anwaltlich Vertreten, aber mir gehts mehr um den "Erfahrungsaustausch".

    Dabei ist es egal, ob VM od. Mieter sich dabei zu wort melden.

    Ich habe leider nichts vergleichbares finden können.
     
  18. #17 Pharao, 31.07.2013
    Zuletzt bearbeitet: 31.07.2013
    Pharao

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    Ah ok, dann hier meine Erfahrung dazu, wie es auflaufen kann (nicht muss!):

    Wenn sich zwei streiten und alles nur noch über Rechtsanwälte läuft, dann zieht sich das manchmal ewig in die länge. Da wird manchmal garnicht auf eine Frist eingegangen oder zu einem Sachverhalt, manchmal auch nur in aller letzter Sekunde, ect. Da fordert der eine RA was, dann fordert der andere RA wieder was ganz anderes und nicht immer kommt man so weiter.

    Und deswegen muss es irgendwann dann zu Gericht, damit endlich mal jemand darüber entscheidet, WER hier Recht hat.

    Na das liegt wohl daran, das auch wenn jemand was ähnliches selber erlebt hat, das es trotzdem hier ganz anders laufen kann.
     
  19. #18 Sebastian-D, 31.07.2013
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    Joa, so in etwa stelle ich mir das ja auch gerade vor, bzw. so geht es
    ja schon seit ewigen Monden, das immer mehr dazu kommt.

    Unser RA musste sich ja aufgrund weil der VM den Mahnbescheid nun so umgewandelt hatte
    das es jetzt zur Klärung an das Ortsässige (Mieter) AG läuft.
    Etwas andere wäre meines wissens nach eh ausgeschlossen, zumal auch der
    Wohnort gleichzeitig im MV steht, das dieser Gerichtlicher auseinandersetzungen einzuschalten ist.

    Da der VM ja auch nicht trotz zusätzlicher anmahnung die unterlagen
    nicht zur Prüfung rausgegeben hat, und da deswegen jetzt das Örtliche AG
    deswegen bestellt werden muss

    hat unser RA dem Gericht geschrieben, das der Kläger - Hier der VM bzw. sein Rechtsvertreter (Ich wollte schon Verdreher schreiben) - aufgefordert
    ist, bis zum 31.7. die nötigen unterlagen derweil Gerichtlich einzureichen
    so das nun das Gericht Prüfen soll, was nun sache ist.

    Bis 23:59:59 hat er ja in dem sinne ja noch zeit, aber ich glaube nicht
    bei der Masse an Unterlagen die dazu notwendig sind, das diese alle samt per FAX losgeschickt wurden...

    Daher warte ich erstmal ab, was sich nun ergeben wird.

    Ich werde bestimmt noch in der 1. od. 2 August Woche noch etwas von unserem RA
    mitgeteilt bekommen.

    Mal abwarten was da noch alles passiert.
     
  20. Pharao

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    Hi,

    der Vermieter hat den Mahnbescheid erlassen, du hast dem Widersprochen und nun kann der Vermieter vor Gericht gehen.

    Was anderes kannst du m.E. auch nicht machen.

    Du akzeptierst die Forderung weiterhin nicht, also wirst du diese bis Dato auch nicht zahlen und wenn der Vermieter weiter an seiner Forderung hängt, muss er vor Gericht. Und wenn er die nötigen Unterlagen nicht einreicht, dann wird man diese auch nicht berücksichtigen bei der Urteilsfindung.
     
  21. #20 Papabär, 31.07.2013
    Papabär

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    Boah ... welch eine Tapete.

    Ich habe mir jetzt nur den ersten Beitrag von Sebastian-D angetan (bzw. den Rest nur überflogen), aber für mich liest sich das so, als ob Du gute Karten hast.

    Mit den Anwälten von irgendwelchen Verbänden habe ich auch keine guten Erfahrungen gemacht ... der "freie" Fachanwalt (Nr. 2?) scheint da mehr "Biss" zu haben.

    Ich würde mich an Deiner Stelle auf dessen Aussage verlassen. Wichtig ist auch, dass bei den Mietzahlungen (z.B. im Verwendungszweck) eine aussagekräftige Tilgungsbestimmung angegeben wird (d.h. für welchen Monat die Zahlung sein soll), sonst kommt der Vermieter auf die Idee, die Zahlungen mit den strittigen Rückständen zu verrechnen - folglich wären laufende Mieten offen und man verliert schnell den Überblick.

    Die 50,- €/Person-Regelung scheint sich nur auf die Vorauszahlungen zu beziehen. Die Vorauszahlungen können NACH einer Abrechnung von jeder Partei durch Erklärung in Textform angemessen angepasst werden. Ohne Abrechnung keine Anpassung.

    Hierzu habe ich im Text keinen Hinweis gefunden, aber wie gesagt ... ich habe einen Großteil auch nur überflogen.


    Ich muss nochmal kurz Erbsen zählen:
    Ganz bestimmt nicht!
    Mahnbescheide werden in der Regel von Mahngerichten erlassen (generell können Bescheide ja nur von Behörden ... aber wem erzähle ich das :50:). Der Vermieter hat den Bescheid nur beantragt.
     
Thema: Vermieter behauptet offene Mietschulden -> Nebenkostenzahlungen - Erstellt keine Abre
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