Vermieter droht mit Kabelanschlusssperrung

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von Ostseestrand, 07.05.2009.

  1. #1 Ostseestrand, 07.05.2009
    Ostseestrand

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    Hallo,
    ich habe ein Problem mit meinem Vermieter.
    Ich erhielt meine NK-Abrechnung am Wochenende und in dieser ist aufgeführt, dass ich die Nachzahlung von rund EUR 130,00 inkl. Rückstand innerhalb von 30 Tagen erledigen möchte. Gestern erhielt ich jedoch Post, mit der Aufforderung, den Rückstand von EUR 92,00 bis heute zu erledigen, da ansonsten "zur Schaffung finanzieller Mittel der Kabelanschluss gesperrt wird bis zum AUsgleich" und das die Sperrung und Entsperrung mit EUR 60,00 zusätzlich zu Buche schlägt.
    Meine Frage nun - wie soll ich hier reagieren? Ich bin Alleinerziehend und lebe derzeit von Amtsmitteln; ein sofortiger Ausgleich ist daher nicht möglich. Zudem habe ich ja gemäß der NK-Abrechnung ein 30-tägiges Zahlungsziel. Kann mir jemand helfen, wie ich mich hier jetzt richtig verhalten soll? Zudem würde die Sperrung des Kabelanschlusses ebenfalls bedeuten, dass mein Internetzugang ebenfalls lahmgelegt wird obwohl dies ein eigenständiger Vertrag zwischen KD und mir ist.
    Vielen Dank für eine kurze Antwort...
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 07.05.2009
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    ich frage mich wie das technisch gehen soll.
    bei uns hier versuchen die kabelbetreiber (kabel-bw) regelmässig, wenn ein mieter ausgezogen ist und entsprechend seinen kabelvertrag gekündigt hat, den anschluss zu "verplomben". wenn sperren so einfach wäre, warum schicken die dann aussendienstler raus mit so komischen kabeldosen-plomben?

    bezüglich geld vom amt wird das auch nicht klappen, denn das amt kommt nicht für kabelkosten auf (zumindest hier bei uns nicht).

    wenn du einen eigenständigen vertrag mit dem kabelbetreiber hast, dann wird man dir ganz sicher den anschluss nicht sperren, es sei denn du bist auch bei deinem direkten vertrag in zahlungsverzug.

    ich würde mich mal beim kabelbetreiber erkundigen.

    und ich glaube dein vermieter blöfft um dich unter druck zu setzen.
     
  4. #3 Ostseestrand, 07.05.2009
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    Hallo lostcontrol,

    vielen Dank für Deine Antwort.

    Das Sperren funktioniert hier in M-V scheinbar ganz einfach. Das haben die mit mir schonmal gemacht! Da musste ich mir Geld leihen, um die Sperrung zu beheben. Aus der Sperrung resultiert auch der Rückstand auf meinem Mietkonto. Den Vermieter interessiert das herzlich wenig, dass dann auch mein Internetanschluss gesperrt wird. Der Kabelanschlussbetreiber ist ein Mitgesellschafter des Kabelanbieters. Dort erhalte ich nur die Auskunft - "wenn der Vermieter uns nahe legt, den Anschluss zu sperren, dann tun wir das auch, denn der Vermieter wird schon einen Grund haben". Was soll ich da noch machen?
    Lediglich mein Internetanschluss ist ein Dritter Anbieter, hier Kabel Deutschland. Und ich habe weder bei Kabel Deutschland offene Rechnungen noch bei dem Kabelanbieter, denn der Kabelanschluss wird von mir mit der Warmmiete bezahlt.
     
  5. #4 lostcontrol, 07.05.2009
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    klar dass das den vermieter nicht interessiert. du hast schulden bei ihm, die möchte er eintreiben. und anscheinend kostet der kabelanschluss ja auch laufend geld, da ist es nur logisch, dass er das stoppen möchte, denn er muss da ja dann für dich bezahlen.

    aber ich komme bei deiner konstellation nicht so ganz mit.
    bei uns ist es so, dass man kabel in der wohnung hat oder auch nicht.
    das vorhandensein eines kabelanschlusses allein kostet aber kein geld, die entsprechenden kabel wurden eben ein mal im haus verlegt und benötigen normalerweise auch keiner wartung oder soetwas.

    bezüglich der verträge sieht das anders aus.
    wenn man mit dem vorhandenen kabel etwas anfangen möchte, muss man mit dem kabelbetreiber einen vertrag machen - z.b. fürs fernsehen oder eben auch für internet, telefon usw.
    diesen vertrag kann der vermieter machen und die entsprechenden kosten dann über die betriebskosten umlegen, oder
    jeder mieter macht selbst seinen vertrag mit dem betreiber.

    so wie du das erzählst gibt es bei dir wohl beides - einerseits einen vertrag mit dem vermieter (vielleicht fürs fernsehen?) und einen vertrag mit dir (fürs internet).
    oder wie läuft das bei euch?

    du hast eine warmmiete?
    bezahlst also die betriebskosten pauschal?
    warum bekommst du dann eine betriebskostenabrechnung?
     
  6. #5 Ostseestrand, 07.05.2009
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    Oh, ich sehe schon, bei Euch ist das etwas anders. Ich zahle Warmmiete also Kaltmiete + NK-Pauschale. Daher erfolgt eine NK-Abrechnung über den tatsächlichen Verbrauch (Wassser, Heizung etc). Entsprechend wird die NK-Pauschale dann an den Verbrauch angepasst. In den NK sind desweiteren allerdings auch die Gebühren für den Kabelanschluss enthalten (jährlich 87 EUR).
    Ich hatte entsprechend keine Wahl, hier selbst einen Vertrag fürs Fernsehen abzuschliessen. Lediglich der Internetvertrag läuft direkt zwischen Anbieter und mir.

    Kann ich irgendwie erwirken, dass der Anschluss nicht gesperrt wird?
     
  7. #6 lostcontrol, 07.05.2009
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    das widerspricht sich ja eben!
    wenn du eine PAUSCHALE bezahlst, dann ist das eine pauschale und weder erfolgt eine abrechnung noch musst du etwas nachzahlen oder bekommst etwas zurück.
    das ist ja der witz an der pauschale!

    das kann auch bei einer pauschale passieren, dass die angepasst werden muss (z.b. weil die energiepreise gestiegen sind).

    was sind das für gebühren?
    die gebühren fallen doch nur an, wenn man einen entsprechenden vertrag hat.
    ich würde mir an deiner stelle mal diesen vertrag des vermieters zeigen lassen - irgendwas stimmt da nicht.

    du hast also zusätzlich zum vertrag des vermieters mit dem kabelanbieter auch noch einen eigenen vertrag? warum???
    was rechnet der vermieter da denn mit dir ab?
    der vermieter hat einen vertrag mit dem anbieter, der jährlich 87 euro kostet. welche leistung gibt es dafür?
    und warum rechnet er überhaupt etwas mit dir ab, wenn du eine PAUSCHALE für die betriebskosten bezahlst?

    ich komm nicht mit.

    ja, in dem du bezahlst. da sehe ich keine andere möglichkeit.
     
  8. Mac

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    Mit dem gewählten Begriff "Warmmiete" sollte womöglich die Bruttomiete = Nettomiete + Nebenkosten gemeint sein. Ansonsten macht die Erstellung einer NK-Abrechnung keinen Sinn. Der gewünschte "Normalfall" i.R.d Vermietung und Verpachtung.

    Ein Hausanschluss des Kabelanmieters und Verteilung auf die Eigentümer. Weiterberechnung an die Mieter. Alles in Ordnung.

    Internetzugang über Kabelanschluss. Auch möglich.

    Zahlungsziel für BK-Abrechnungsnachzahlung (Annahme EUR 80,00) beträgt 30 Tage. Nachzahlung für Rückstand (Annhame EUR 50,00), damalige Entsperrungskosten sofort zu zahlen.

    Ja. Rückstand i.H.v. EUR 50,00 zahlen. Oder wenn eine Sperrung droht soll der Vermieter nachweisen, dass die BK-Abrechnung dir zugestellt wurde. Ich geh mal davon aus, dass diese nicht per Einschreiben zugestellt wurde. Hart aber wahr (und m.E. absolut praxisfremd, aber das steht ja nicht zur Diskussion).
     
  9. #8 Ostseestrand, 07.05.2009
    Ostseestrand

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    Hey Mac :wink

    sorry, natürlich meinte ich Bruttomiete... :wand:

    Die Umlage der Kosten des Kabelanschlusses ist auch völlig okay.
    Jawoll, Internet via Kabelanschluss jedoch eigener Vertrag.

    Wenn mir nun aber die BK-Abrechnung zugestellt wird, in der mir ein Zahlungsziel zum 02.06. gewährt wird mit einer expliziten Auflistung von "bestehender Forderung EUR 90,00" + "BK-Nachzahlung EUR 40,00"
    und dann gestern Post kommt mit der Aufforderung bis heute die offene Forderung von EUR 90,00 zu begleichen, andernfalls wird der Anschluss auf meine Kosten (nochmals EUR 60,-!!!!) gesperrt - ja gehts denn noch? :stupid Die können doch nicht heute so schreiben und morgen so. :? Und zum anderen - wo ist hier die rechtliche Grundlage einer Sperrung des Anschlusses? Ich könnte dies ja vielleicht verstehen, wenn ich nichts bezahlen würde. Aber ich zahle ja meinen monatlichen Mietzins!
    Habe ich die Möglichkeit, gerichtlichen Rechtsschutz gegen die Sperre des Anschlusses zu erwirken? :gehtnicht

    Danke im Voraus...
     
  10. #9 Christian, 07.05.2009
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    Warum bezahlst du denn nicht einfach das, was du bekommen hast?
    Ich geh doch auch nicht zum Bäcker und verlange, Brötchen zu bekommen, obwohl ich kein Geld habe!
    Gehts noch?

    Und nur, weil du monatlich einen Abschlag zahlst, heißt das noch lange nicht, daß damit alle Kosten gedeckt sind, also musst du evtl. nachzahlen.
    Und warum sollte der Vermieter fleißig erst mal das Geld vorstrecken, wenn du im das nicht erstattest?
     
  11. Mac

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    Bestehende Forderung ist nicht Bestandteil einer BK-Abrechnung sondern ein Hinweis auf offenen Zahlungen.

    Der Rückstand besteht doch schon länger aus der letzten Sperrung somit wird wohl aufgrund des Mahnlaufes und Überschreitung der damals gesetzten Frist selbige verschickt worden sein und hat nichts mit der o.g. BK-Abrechnung zu tun.
     
  12. #11 lostcontrol, 08.05.2009
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    darf ich mal sanft nachfragen was das für kosten sein sollen, wenn dafür weder fernsehen noch sonst irgendwas geleistet wird?
    dass das kabel irgendwann eingebaut wurde ist eine sache. üblicherweise läuft das auf kosten des eigentümers. das ist aber nichts, was etwas in den betriebskosten verloren hätte sondern gehört zur ausstattung.
    gewartet werden muss da nichts und das blosse vorhandensein von kabeln kostet keine 87 euro im jahr.
    also WAS BITTE wird dafür geliefert?
     
  13. Mac

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    Kabelanschluss = Kosten für die Nutzung des Kabel des Kabelbetreibers Fa xy GmbH für Fernsehen und mögliche Grundlage für Telefonieren, Internet etc.


    Auszug aus Rechnung xy GmbH an Eigentümergemeinschaft:
    Kabelanschluss (<- expliziete Bezeichnung der Fa. xy GmbH)
    Abrechnungsart: jährlich
    Beschreibung: Kabel Anschluss (je Haushalt) mit Regelleistung Jahreszähler...
    Menge: 12
    Nettoeinzelpreis ... usw.
     
  14. #13 lostcontrol, 08.05.2009
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    also irgendwas läuft da bei euch aber total anders als bei uns.
    hier ist das kabel (wie andere kabel, also z.b. stromkabel) eigentum des hauseigentümers und gehört zur ausstattung. ob es zu seinem zweck benutzt werden kann, hängt davon ab, ob man einen entsprechenden vertrag mit dem kabelbetreiber macht. der kabelbetreiber ist also lediglich für die versorgung mit "inhalten" (fernsehen, radio, internet etc.) zuständig und will auch nur dafür geld. genauso wie der stromversorger zwar die kabel benutzt, die dem hauseigentümer gehören und dem mieter als ausstattung zur verfügung gestellt werden, aber eben auch nur dann geld verlangen kann, wenn er tatsächlich strom liefert.
    fürs kabel selbst kann der kabelbetreiber kein geld verlangen, es gehört ihm ja nicht mal.
    und weil das kabel selbst auch keine wartung benötigt oder sonstige kosten erzeugt (genausowenig wie stromkabel oder andere kabel), kann der hauseigentümer da natürlich auch kein geld verlangen.
    das wäre ja wie wenn er fürs blosse vorhandensein von stromkabeln geld verlangen würde (also ausserhalb der kaltmiete, die ja normalerweise die ausstattung abdeckt).

    wie gesagt: das kabel selbst und die dazugehörigen dosen sind hierzulande eigentum des hauseigentümers - und nicht des kabelbetreibers. ergo kann der kabelbetreiber hierfür auch kein geld verlangen.
    geld kann der kabelbetreiber lediglich dafür verlangen, dass er über das kabel fernsehen, radio, internet etc. "in die wohnung schickt".

    mich würde interessieren wofür hier der hauseigentümer eigentlich geld verlangen will - kann er da irgendwas belegen?
     
  15. Mac

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    @lost

    Der Vermieter ist der Vertragspartner des Kabelanbieters. Der Vermieter ist derjenige, der in seiner Wohnung nun in der Lage wäre dem Kabelfernsehen zu fröhnen. Da er aber selbige Wohnung weitervermietet und sein Mieter das Kabelfernsehen weiterhin nutzen möchte legt er die verauslagten Kosten für die Kabelfernsehgebühren (Betriebskostenart: Kabelanschluss) i.R.d. BK-Abrechnung auf den Mieter/Nutzer um.

     
  16. #15 lostcontrol, 11.05.2009
    lostcontrol

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    so wäre das ja auch ok.
    aber es ist eben NICHT ok, wenn der mieter bzw. hier die mieterin, für die eigentliche dienstleistung, nämlich das fernsehen-können, selbst einen vertrag abschliessen muss.
    und das musste sie ja wohl, denn was soll dieser satz hier sonst bedeuten:

    dass die mieterin AUSSERDEM auch noch einen internet-vertrag hat, kommt dann noch hinzu.

    ich würde aber gerne wissen für was der vermieter hier geld verlangt, wenn sowohl der fernseh- als auch der internet-vertrag von der mieterin direkt mit dem kabelanbieter geschlossen wurden.
    das vorhandensein der benötigten kabel darf er sich nicht in den betriebskosten bezahlen lassen, wie will er hier laufende kosten auch belegen?

    ich weiss dass manche vermieter so unverschämt frech sind, sich ihre kabel bezahlen zu lassen - aber das ist eben nicht rechtens.
     
  17. malloy

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    ich glaube, ihr redet aneinander vorbei... hier wird von euch beiden "kabelanschluß" unterschiedlich ausgelegt. im alten sprachgebrauch ist ein kabelanschluß=fernsehen über kabel. neuerdings ist das aber alles nicht mehr so eindeutig, da man nun auch darüber telefonieren und surfen kann. somit ist heutzutage kabelanschluß=infrastruktur des kabels in der wand + die zusätzlich gebuchte dienstleistung.

    ABER:

    hier eben NICHT! sie konnte selber KEINEN vertrag zum kabel*fernsehen* abschließen, sondern schaut über den vertrag des vermieters, dessen kosten er an sie durchreicht! ist bei MFH eigentlich auch üblich, da idR mehrteilnehmeranschluß. ZUSÄTZLICH benutzt sie den kabelanschluß mitsamt der infrastruktur als basis für ihren internetzugang, NUR FÜR DIESEN hat sie einen direkten, eigenen vertrag mit der kabelfirma geschlossen. das kabel selber ist in der wand, aber damit das kabel funktioniert, hat der vermieter einen fernsehvertrag mit der kabelgesellschaft, damit saft auf der leitung ist. und um den geht es! kappt er den saft auf der fernsehleitung, für die sie rückstände hat, wird vermutlich unweigerlich auch ihr internet nicht mehr durchgeschleift werden können, wenn er das kabel aus der wand zieht und in der luft hängt.
     
  18. #17 lostcontrol, 11.05.2009
    lostcontrol

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    dann erklär mir doch bitte mal, was denn dieser satz bedeuten soll:

    da steht doch klipp und klar, dass sie den vertrag SELBST abgeschlossen hat?
    was bitte lässt sich der vermieter also bezahlen?

    was heisst üblich?
    bei uns hier in der gegend ist es nicht üblich, im gegenteil.
    wir machen das z.b. nicht so. da einige parteien noch nicht mal 'n fernseher haben, wäre das auch recht albern. mag ja zufall sein, dass ausgerechnet ich soviele nicht-glotzer als mieter habe, aber es ist nun mal so. und denen mag ich die kosten für einen mehrfachnutzervertrag nicht aufbrummen.
    übrigens lohnt sich ein mehrfachnutzervertrag auch erst ab einer bestimmten personenzahl, als ich das letzte mal nachgehakt habe, waren es glaub'ich 6 leute, die man dafür braucht, damit es tatsächlich billiger wird.
    und ich persönlich lege ganz bestimmt keinen gesteigerten wert darauf, noch mehr posten über die betriebskosten abrechnen zu müssen, wenn die mieter da auch selbst einen vertrag machen können.

    na eben nicht, sie schreibt doch:

    ich weiss ja nicht was für kabel ihr habt, aber wir haben KEINEN vertrag mit der kabelgesellschaft, unsere mieter können aber trotzdem fernsehen.
    es geht hier eben NICHT um "saft". das ist wie bei antennenkabel, die führen keinen strom sondern daten.
     
  19. malloy

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    ich lese:

    "Ich hatte entsprechend keine Wahl, hier selbst einen Vertrag fürs Fernsehen abzuschliessen."

    bedeutet für mich:
    sie hatte also KEINE möglichkeit, einen EIGENEN vertrag abzuschließen
    weil eben schon einer über den vermieter bestand!

    und eben NICHT:
    sie hatte keine andere wahl ALS selbst einen eigenen abzuschließen

    vielleicht verstehe ich das auch nur so, weil ich selber aus dem norden komme und das im schwäbischen sprachgebrauch anders verstanden wird? wichtig ist mE das eben *fehlende "ALS", welches daraus eine bedingung für und nicht gegen sie macht


    mag ja sein, aber wenn das hauptkabel des kabelanschlußes für ihre wohnung aus dem hausverteiler mechanisch herausgezogen und der anschluß verplombt wird oder was auch immer, hast du keine physische verbindung mehr. das kabelende im keller hängt wortwörtich irgendwo in der luft und führt von ihrer wohnung nirgendwo mehr hin, nur noch ins leere. und ihre datenpakete werden nicht durch die luft vom abgeschnittenen und zusammengerollten kabelende in der wand zur hauptverteilerdose einen meter weiter im keller der kabelgesellschaft fliegen.
     
  20. Mac

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    ...weil mein Vermieter bereits der Vertragspartner für diesen in der Wohnung befindlichen Kabelanschluss mit Nutzungsmöglichkeit ist und die Kosten im Rahmen der BK-Abrechnung auf mich rechtmäßig umlegt, da ich in die Ferne sehen möchte und keine grausliche Satelittenschüssel mir vor mein Fenster an die Hausfassade düblen kann/möchte/darf...

    @malloy: darauf ein kühles :bier und Eiswürfel für die Fingerkuppen
     
  21. #20 lostcontrol, 11.05.2009
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    ok - ist zweideutig ausgedrückt.
    für mich klingts halt so, als hätte sie einen eigenen vertrag auch fürs fernsehen.

    genau das darf die kabelgesellschaft aber garnicht machen. die kabel sind doch eigentum des vermieters bzw. hauseigentümers, das wäre illegal.
     
Thema: Vermieter droht mit Kabelanschlusssperrung
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