Vermieter-Probleme Gasanbieter (Gas.de / Grünwelt)

Diskutiere Vermieter-Probleme Gasanbieter (Gas.de / Grünwelt) im Heizung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Ich lese hier schon seit einiger Zeit mit und habe viele nützliche Informationen gefunden. Habe vor ca. einem Jahr die Vermietung einiger...

hkia08

Neuer Benutzer
Dabei seit
04.01.2021
Beiträge
4
Zustimmungen
2
Ich lese hier schon seit einiger Zeit mit und habe viele nützliche Informationen gefunden. Habe vor ca. einem Jahr die Vermietung einiger Mietshäuser von meinem dementen Vater übernommen. Habe mich eigentlich ganz gut eingearbeitet, aber mache halt nach, was er gemacht hat. Dazu gehörte: regelmäßiger Gasanbieterwechsel, um den Mietern die Kosten niedrig zu halten.

Habe nach einer Erhöhungs-Ankündigung Ende 2020 dementsprechend verglichen und bin im Jan 2021 zu Gas.de gewechselt, wäre theoretisch ca. 4.9 Cent pro kWh gewesen nach allen Boni. Langjähriger Durchschnitt knapp unter 6 Cent.

Ihr kennt die Geschichte wahrscheinlich. Gas.de hat im November zunächst eine Erhöhung angekündigt auf 12.8 Cent, und dann zum 2.12.21 die Belieferung eingestellt, und das erst am 6.12.21 mitgeteilt.

Bei einem Haus kam die Abrechnung recht schnell -- natürlich hatte man da zu meinen Ungunsten den 15% Neukundenbonus vergessen, so dass sich sogar eine Nachzahlung ergeben hätte. Habe dann ein Einschreiben geschickt und überraschender Weise war die Rechnung am nächsten Tag korrigiert, Rückzahlung avisiert 14 Tage nach Rechnungsdatum.

Ansonsten kamen noch keine Abrechnungen (wohl weil da selbst mit vergessenem Bonus Rückzahlungen fällig gewesen wären), obwohl mittlerweile 6 Wochen nach Belieferungsstop verstrichen sind. Also wieder einen Brief geschrieben und gespannt, was da jetzt passiert.

Selbst wenn mit den Abrechnungen alles klappt (inklusive Boni) und die Rückzahlungen kommen, steht jetzt noch die Frage nach Schadenersatz im Raum. Bin jetzt bei den örtlichen Stadtwerken untergekommen zu einem für derzeitige Verhältnisse fairen Preis von 7,8 Cent pro kWh. Theoretischer Schaden für die Restlaufzeit des Vertrages insgesamt etwa €900, natürlich verteilt über verschiedene Vertragskonten.

Meine erste Frage also, muss ich dem Schadenersatz nachjagen, oder kann ich das einfach bleiben lassen? Für die durchschnittliche Wohnung wird es sich da nur um etwa €20 handeln. Würde ich wenn es mich selbst beträfe natürlich sausen lassen.

Zweite Frage, muss man sich diese Anbieterwechsel eigentlich antun? Ich muss jetzt Briefe schreiben um Rechnungen zu erhalten bzw. korrigieren, bleibe vielleicht auf einigen Tausend Euro sitzen falls Gas.de die Rückzahlungen nicht rausrückt, und muss mich ggf. sogar noch mit der Schadenersatzforderung herumschlagen. Und wahrscheinlich werden einige Mieter rumstänkern, dass sie nächstes Jahr wesentlich höhere Gaskosten (die 7,8 Cent der Stadtwerke) haben. Also: kann ich einfach bei den Stadtwerken bleiben, oder muss ich regelmäßig wechseln?
 
Andres

Andres

Moderator
Dabei seit
04.09.2013
Beiträge
12.339
Zustimmungen
6.094
Meine erste Frage also, muss ich dem Schadenersatz nachjagen, oder kann ich das einfach bleiben lassen?
Dazu habe ich keine eindeutige Meinung. Es ist ja noch nicht einmal klar, dass es überhaupt Schadenersatz gibt.

Zweite Frage, muss man sich diese Anbieterwechsel eigentlich antun?
Dazu habe ich aber eine eindeutige Meinung: Nein.

Der "Grundsatz der Wirtschaftlichkeit" (§ 556 Abs. 3 BGB) bedeutet keineswegs, dass der Vermieter ständig dem billigsten Angebot hinterherjagen muss. Erstens heißt "Grundsatz", dass es Ausnahmen gibt, und zweitens heißt "Wirtschaftlichkeit" nicht "sparen um jeden Preis". Wenn der Anbieter plötzlich 1 €/kWh verlangt, muss sehen, dass man den Abflug macht, aber solange man sich noch in Sichtweite der Durchschnittswerte bewegt, ist das völlig ausreichend. Andere Kriterien wie Zuverlässigkeit, Verwaltungsaufwand u.ä. dürfen auch einbezogen werden. Die aktuelle Episode würde ich zum Anlass nehmen, in einen geeigneten Tarif des örtlichen Grundversorgers zu wechseln. Damit meine ich nicht die Grundversorgung selbst, aber die bieten ja auch sonst immer noch etwas an. Das ist nach meiner Erfahrung langfristig deutlich weniger stressig und von der Preisdifferenz wird niemand arm.
 

braut

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
17.09.2021
Beiträge
388
Zustimmungen
121
Anbieter wie gas.de gehen unter Umständen einfach in die Insolvenz, wenn zu viele Kunden dagegen klagen. Wenn du da schon auf dem gerichtlichen Weg bist, dann bleibst du auf den Kosten womöglich sitzen.

Probier's erst im Schlichtungsverfahren, wenn es das für dich gibt.

Als Vermieter würde ich bei nicht genutztem Eigenverbrauch mich eher für einen einzigen, vernünftigen Anbieter entscheiden, statt immer dem günstigsten Preis nachjagen. Das lohnt sich nur mit Neukundenprämien, die direkt dir zufließen - und dann droht gleichzeitig Ärger mit dem Mieter, wenn nicht er diesen Bonus selbst bekommt.

Bei Gas würde ich also wohl am ehesten einfach bei den örtlichen Stadtwerken bleiben. Da verstecken sich auch keine Kröten, wenn man z.B. wegen unerwartetem Krankenhausaufenthalt den rechtzeitigen Wechsel verpasst.

Wie oft wechselt ihr sonstiges - z.B. die Gebäudeversicherung? Bei mir erhöhen die derzeit jährlich um je etwa 10 %, aber die meisten anderen sind nochmals teurer.
 
immobiliensammler

immobiliensammler

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
17.09.2015
Beiträge
7.904
Zustimmungen
4.293
Ort
bei Nürnberg
Die ganze Vertragshopperei (jährlicher Wechsel um den Bonus abzugreifen) wird sich durch die neue Schufa-Datenbank dazu wohl früher oder später sowieso erledigen!
 

jorgk

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
29.11.2015
Beiträge
501
Zustimmungen
209
Als Mieter bin ich mit meinem Vermieter-Verwalter recht quer, da dieser nur bei dem örtlichen Grundversorger schaut. Ich finde das nicht i.O.. "Wirtschaftlich" handeln kann ja heutzutage nicht allein auf die nächsten 10 km Umkreis beschränkt sein - und das das Rechnungsformular auch immer schön das selbe bleibt, damit die Abrechnung nicht mal 3 min. Hirnschmalz erfordern darf.
Ich hoffe diesbezüglich sehr, dass sich da mal bei den Mieter- und/oder Verbraucherverbänden etwas bewegt, dass also mal ein paar Fälle vor Gericht gehen.

Als Vermieter bin ich froh, dass die Mieter ihren eigenen Stromanbieter wählen 'dürfen', ganz nach deren Risikopräferenz.

Und meine eigene Strategie: Ich schaue in die üblichen Listen und wähle dann allein Anbieter aus, bei denen was 'dahinter' steht. Also Städtische Versorgungsbetriebe (Stadtwerke) oder neumodische Namen, wo dann aber Städte/Stadtwerke/Kommunen/Länder (Mit)eigentümer sind. Lässt sich auf den Portalen inzwischen schon gut nachschauen.
Boni nehme ich erstmal aus der Rechnung raus - einmal verpasst und man hat die Ar...karte.
 

Ferdl

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
14.09.2015
Beiträge
2.872
Zustimmungen
1.398
Ort
Westerwald
Zu Wirtschaftlich gehört auch Versorgungssicherheit. Außerdem Vermute ich, dass wer auf ein Modell mit Vorkasse hereingefallen ist, auf den kosten sitzen bleibt.
Lieferantentreue kann sich auch lohnen, aktuell beim Strom Altkundenpreis ~32 ct/kwh, Neukundenpreis ~42 ct./kwh
 

Fremdling

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
14.08.2012
Beiträge
1.277
Zustimmungen
602
Ich hoffe diesbezüglich sehr, dass sich da mal bei den Mieter- und/oder Verbraucherverbänden etwas bewegt, dass also mal ein paar Fälle vor Gericht gehen.
Was genau versprichst Du Dir davon? - Mir fällt dazu bisher nur abstruses Zeugs ein:
  • Derartige Gerichtsurteile betreffen i.d.R. den speziellen Fall und sind für sonstige Nutzer nicht zwingend verallgemeinerungsfähig.
  • Marktrecherche mit Vergleich allen Konditionen seriöser Anbieter (wer klassifiziert diese?) im Gebiet von X mit anschließender Wechselpflicht für Vermieter/Verwalter zu (um welchen Betrag pro Einheit oder Jahr?) günstigeren Anbietern?
  • Quittung für Aufwand und Kosten in Form höherer Verwaltungsgebühren für die Nutzer?
Mitunter verliert ein spontaner Unmuts-Reflex seine Wucht, wenn die Mehrkosten für die einzelnen Nutzer in Euronen und Cent pro Abrechnungsjahr ermittelt werden.
 

hkia08

Neuer Benutzer
Dabei seit
04.01.2021
Beiträge
4
Zustimmungen
2
Vielen Dank für die Ratschläge an alle, die geantwortet haben!

Dazu habe ich keine eindeutige Meinung. Es ist ja noch nicht einmal klar, dass es überhaupt Schadenersatz gibt.

Wie auch braut unten schon sagt nehme ich mal an, dass die den Schadenersatz nicht bereitwillig leisten. Insofern war meine Frage eher, kann man das auf sich beruhen lassen, oder muss man es verfolgen? Zumal ich ja nur Kosten damit habe und die Mieter (im besten Fall) nur wenige Euro Vorteil. Dass es einen Schaden gab ist klar, und er ist in meinem Fall sehr einfach zu beziffern: Verbrauch in 28 Tagen im Dezember zu Kosten Stadtwerke statt Gas.de.

Dazu habe ich aber eine eindeutige Meinung: Nein.

Der "Grundsatz der Wirtschaftlichkeit" (§ 556 Abs. 3 BGB) bedeutet keineswegs, dass der Vermieter ständig dem billigsten Angebot hinterherjagen muss. Erstens heißt "Grundsatz", dass es Ausnahmen gibt, und zweitens heißt "Wirtschaftlichkeit" nicht "sparen um jeden Preis". Wenn der Anbieter plötzlich 1 €/kWh verlangt, muss sehen, dass man den Abflug macht, aber solange man sich noch in Sichtweite der Durchschnittswerte bewegt, ist das völlig ausreichend. Andere Kriterien wie Zuverlässigkeit, Verwaltungsaufwand u.ä. dürfen auch einbezogen werden. Die aktuelle Episode würde ich zum Anlass nehmen, in einen geeigneten Tarif des örtlichen Grundversorgers zu wechseln. Damit meine ich nicht die Grundversorgung selbst, aber die bieten ja auch sonst immer noch etwas an. Das ist nach meiner Erfahrung langfristig deutlich weniger stressig und von der Preisdifferenz wird niemand arm.

Super, danke! Werde also wohl bei den Stadtwerken bleiben, unter der Annahme, dass die auch nach Entspannung der Krise einen fairen Tarif bieten. Wie gesagt, die 7,8 Cent, die mir jetzt angeboten wurden sind in der jetzigen Situation sehr fair.

Als Vermieter würde ich bei nicht genutztem Eigenverbrauch mich eher für einen einzigen, vernünftigen Anbieter entscheiden, statt immer dem günstigsten Preis nachjagen. Das lohnt sich nur mit Neukundenprämien, die direkt dir zufließen - und dann droht gleichzeitig Ärger mit dem Mieter, wenn nicht er diesen Bonus selbst bekommt.

Die Boni hat mein Vater immer an die Mieter weitergegeben, und es wäre mir gar nicht in den Sinn gekommen, dass man sich die in die eigene Tasche steckt. Es ging ihm bei der ganzen Wechselei wohl nur um "Kosten gering halten."

Wie oft wechselt ihr sonstiges - z.B. die Gebäudeversicherung? Bei mir erhöhen die derzeit jährlich um je etwa 10 %, aber die meisten anderen sind nochmals teurer.

Da habe ich einige Vergleiche angestellt, denn diese Kosten steigen z.T. atemberaubend. Bei Gebäudeversicherungen lohnt es sich in meinem Fall nicht, weil die Schadenfreiheitsrabatte für langjährige Kunden signifikant sind. Bei vielen anderen Positionen (Wartung/Serviceverträge Aufzug, Hausmeister, usw) habe ich auch Steigerungen von 6-10% angekündigt bekommen, aber da gibt es bei uns leider kaum Alternativen. Zumal denke ich gerade bei Serviceverträgen, dass langjährige Geschäftsbeziehungen schon ein Paar Euro extra wert sind; schon besser wenn Handwerker auch kommen statt einem zu erklären, in den nächsten 14 Tagen ginge da gar nichts.
 
immodream

immodream

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
05.05.2011
Beiträge
3.708
Zustimmungen
1.956
Hallo hkia08,
ich habe mich im vor Jahren hier im Ruhrgebiet z. B. für einen großen und seriösen Versorger ( Gelsenwasser ) entschieden .
Liegt im Strom und Gaspreis zwischen 10-15 % unter dem Grundversorger eon .
Gute Hotline, seriöse Abwicklung .
Sicherlich hätte ich beim jährlichen Anbieterwechsel noch mehr sparen können.
Wird einem als Vermieter im Normalfall nicht gedankt.
Auch bei der Auswahl der Handwerker lege ich Wert auf zuverlässige Bedienung.
Was nützt es mir , wenn ich irgendeinen Einmann Betrieb finde, der die Wartung der Heiztherme sehr preiswert macht und bei Störungen einfach keine Zeit und Nerven hat, den Schaden zu beheben .
Gerade in der heutigen Zeit des Mangels an guten Handwerkern kann eine zeit- und nervenschonende Zusammenarbeit mit einem zuverlässigen Handwerksbetrieb die Vermietung erheblich erleichtern.
Wenn du für deinen Mieter den billigsten/preiswertesten Handwerker für die Wartung nimmst, wird der Mieter im Normalfall nicht einmal das merken und danke sagen.
Wenn er aber einige Tage in der kalten Wohnung sitzt weil dein Billighandwerker keine Zeit hat, droht der Mieter mit Mietkürzungen oder Hotelaufenthalt.
Ähnlich ist es bei den haustypischen Versicherungen .
Was nützt es dir, wenn du eine preiswerte Versicherung findest, die bei einem Schaden pingelig und unkulant ist , dafür aber eine niedrigere Prämie als die langjährige Haus und Hofversicherung hat.
Auch hier freut sich der Mieter, falls er das überhaupt registriert und nicht grundsätzlich schreit " alles zu teuer " und du darfst den Schaden aus der eigenen Tasche bezahlen oder bekommst einen Versicherungsvertrag mit Selbstbeteiligung.
Als Vermieter musst du zuerst an dich denken, da der Mieter es dir meistens nicht dankt, wenn du günstige Konditionen heraushandelst und selber hinterher nur zusätzliche Arbeit hast.
Grüße
Immodream
 

FMBerlin

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
29.08.2013
Beiträge
299
Zustimmungen
148
Wirtschaftlichkeitsgebot bedeutet, so zu handeln, als ob der Vermieter die Kosten selbst tragen müßte. Dabei würde er ja auch nicht immer den billigsten Anbieter wählen sondern auch Zuverlässigkeit und Qualität berücksichtigen bzw. überlegen, ob Risiko und Aufwand eines Schadenersatzstreites den möglichen Gewinn Wert sind.
 

hkia08

Neuer Benutzer
Dabei seit
04.01.2021
Beiträge
4
Zustimmungen
2
Als Vermieter musst du zuerst an dich denken, da der Mieter es dir meistens nicht dankt, wenn du günstige Konditionen heraushandelst und selber hinterher nur zusätzliche Arbeit hast.

Klar, da hast Du völlig Recht! Ich würde nie auf die Idee kommen, langjährige Geschäftsbeziehungen aufzukündigen, nur um den Mietern Geld zu sparen. Würde ich ja für mich selbst auch nicht tun.

Gleichwohl muss ich sagen, ich bin von den Nebenkosten in Deutschland recht entsetzt, und denke schon, dass ein bisschen Kostenkontrolle gar nicht schlecht ist. In München fallen Nebenkosten von €200-250 bei einer 65qm Wohnung mit €1300 Kaltmiete fast nicht ins Gewicht, aber in Städten wo so eine Wohnung bei €450 kalt liegt, sind die Nebenkosten (die ja nur unwesentlich niedriger sind als in den Ballungsräumen) dann schon ein Hammer. Und wenn die dann noch jedes Jahr 5-10% steigen, dann haut das für die Mieter ganz schön rein, ganz abgesehen davon, dass dann natürlich auch Mieterhöhungen schwierig sind, weil die "gefühlte" Miete ja eh jedes Jahr ~3% steigt.
 
CS.Immobilien

CS.Immobilien

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
05.06.2021
Beiträge
216
Zustimmungen
44
Gleichwohl muss ich sagen, ich bin von den Nebenkosten in Deutschland recht entsetzt, und denke schon, dass ein bisschen Kostenkontrolle gar nicht schlecht ist.
Unsere netten Berlin Chefs eher nicht, die schrauben kräftig an weiteren Kostenerhöhungen.

Das nächste wird die CO2 Abgabe für Vermieter werden und die Bereitstellung von temporären Verbrauchskosten.
 

hkia08

Neuer Benutzer
Dabei seit
04.01.2021
Beiträge
4
Zustimmungen
2
wobei die meisten nicht durch den VM beeinflussbar sind.

Klar, es ist eben der deutsche Gerechtigkeitswahn gepaart mit geschickter Lobbyarbeit. €4000 Gas und €2000 Euro Wasser auf ein Dutzend Wohnungen aufteilen, und dafür €1500 für Zähler ausgeben. Oder €700 jährlich für die Aufzugs-Notrufbereitschaft ausgeben müssen in einem Haus mit drei Rentnern, die als Aufzugswart geschult sind und von denen garantiert immer einer daheim ist. Und jetzt bald monatlich Informationen zum Energieverbrauch mitteilen. 🙄
 

Fremdling

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
14.08.2012
Beiträge
1.277
Zustimmungen
602
Klar, es ist eben der deutsche Gerechtigkeitswahn gepaart mit geschickter Lobbyarbeit.
Mitunter existieren für externe Dienstleistungen mit gern pauschal beklagten Kosten auch schlichte Gesetze, Verordnungen & Co., die der Betriebssicherheit, Gefährdungsvermeidung, etc. dienen (z.B. Aufzug). Professioneller Notruf kann Leben retten. Auch die Menschen am Notdienst-Telefon und Außendienstler für Notbefreiung, TÜV-Begleitung und Instandsetzung wissen -wie wir alle- eine angemessen Entlohnung sehr wohl zu schätzen.
 

Ferdl

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
14.09.2015
Beiträge
2.872
Zustimmungen
1.398
Ort
Westerwald
Mitunter existieren für externe Dienstleistungen mit gern pauschal beklagten Kosten auch schlichte Gesetze, Verordnungen & Co
damit hast du Recht. Jedoch ändert das nichts daran (eher im Gegenteil) das vieles, auch die Vernunft dem Gerechtigkeitswahn zum Opfer fällt.
Als Beispiel, ich habe ein Haus gekauft wo der Vorbesitzer alles Pauschal berechnet hat, einfach, billig und gesetzwidrig, aber für alle Beteiligten Lukrativ. Ich bin nun dabei dass auf rechtssichere Füße zu stellen. Preiswerter für die Mieter wird dies nicht, eher im Gegentum.
 

Fremdling

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
14.08.2012
Beiträge
1.277
Zustimmungen
602
Als Beispiel, ich habe ein Haus gekauft wo der Vorbesitzer alles Pauschal berechnet hat, einfach, billig und gesetzwidrig, aber für alle Beteiligten Lukrativ. Ich bin nun dabei dass auf rechtssichere Füße zu stellen. Preiswerter für die Mieter wird dies nicht, eher im Gegentum.
Verstanden. - Doch warum änderst Du es dann?
 
Thema:

Vermieter-Probleme Gasanbieter (Gas.de / Grünwelt)

Vermieter-Probleme Gasanbieter (Gas.de / Grünwelt) - Ähnliche Themen

Wussten Sie, dass Strom weltweit nur 2-5Ct pro kWh kostet ?: Hier mal eine interessante Email die bei uns ankam, die ich hier so gut es geht versuche einzukopieren: ****************** Wussten Sie, dass...
Oben