Vermieter schließt Warmwasserhahn und geht!

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von jamba, 27.07.2011.

  1. jamba

    jamba Gast

    Hallo,

    die Vermieter haben das hin und wieder über die Nacht gemacht, als ich noch nicht hier bei meinen Eltern gewohnt habe. Sie haben sich jedoch wenig beschwert.

    Ich habe damit allerdings ein großes Problem. Besonders in diesem Fall, wenn sie für eine Woche in Urlaub gehen und wieder die Warmwasserversorgung für zwei Wohneinheiten schließen! Nun sind sie nicht erreichbar.

    Ich bitte hier um ein Forum, das uns Information und Hilfestellung gibt.

    Welche Möglichkeiten haben wir? Schadenersatz geht mir zu weit, Streit muss ja auch nicht sein. Wie kann ich aber den Vermietern freundlich verklickern, dass sie das ja nicht nochmal machen sollen? (Falls sie mit Ausreden wie "Ups, vergessen" oder mit Erklärungen kommen, wie "Tut uns Leid, aber wir müssen die Kosten senken" oder sogar "Sie verbrauchen zu viel")
     
  2. AdMan

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  3. peewee

    peewee Erfahrener Benutzer

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    Duscht Ihr dann mit kaltem Wasser ?
    Der Vermieter kann Euch nicht einfach das Wasser abdrehen nur weil er im Urlaub ist. Habt Ihr kein warmes Wasser, dann ist das ein Grund für eine Minderung der Miete (auch wenn die eine Woche nicht viel an Höhe hergibt). Sollte der Vermieter den Hahn abdrehen aus Angst, dass Wasser in seiner Wohnung auslaufen könnte, dann muss er einen Haupthahn für seinen Bereich und einen für Euren Bereich anbringen, sodass er seinen Bereich wenn er wegfährt zu machen kann, aber Euer Bereich unberührt bleibt.

    Und Argumente wie: "Ihr verbraucht zu viel" gibt es nicht, da Nebenkosten bezahlt werden und wenn diese Kosten steigen, dann steigt auch die Nebekostenzahlung - ganz einfach. Auch Kosten senken gilt hier auch nicht, da Ihr die Kosten verursacht und diese dann auch tragen müsst.
     
  4. jamba

    jamba Gast

    Habe gerade festgestellt dass sie nicht weg sind, waren telefonisch nur nicht erreichbar.
    Das Cafe, das Sie besitzen, ist gerade ne Woche im Urlaub, daher meine Annahme.

    Habe die Vermieterin drauf angesprochen. Sie meinte, dass es sein könnte, dass ihr Mann an der Uhr etwas eingestellt haben könnte, dass es erst ab 7 Uhr warm wird und sie rede mit ihm darüber. So geht das aber leider nicht, wenn ich manchmal um 5 Uhr morgens duschen muss!

    Ist das legitim, dass man über die Nacht die Wärmezufuhr abstellt, wenn ja, ab wieviel Uhr haben wir Anspruch auf Warmwasser?
    Im Mietvertrag steht nichts von Uhrzeitangaben, klingt eher nach 24h-Warmwasserversorgungs-Zusicherung.

    Aber schonmal Danke für eine erste Rückmeldung!

    MfG
     
  5. #4 Baghira, 27.07.2011
    Baghira

    Baghira Erfahrener Benutzer

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    Bei der Warmwasserversorgung weiss ich das leider nicht.

    Beim Heizen meine ich gehört zu haben wenn es eine für das Haus "Zentrale" Heizung gibt
    das diese (Zeitig gesteuert) von 6-23 uhr zur verfügung stünden.

    Aber bei Warm wasser, wiegesagt weiss ich nicht, hab ich noch nie was von gehört, lediglich bei
    Einer Zentral Heizung das man hier Zeitlich regeln kann.

    U.a. ist es auch abhängig wie warm es in der Whg. ist.
    Ich mein da wäre mal eine EU-Richtlinie herrausgekommen in dem es hies, das in einer Whg.
    min. 18 grad celcis gewährt werden muss.

    Aber wie ich schon sagte, beim Warmwasser, weiss ich das nicht.
    ggf. dürfte wenn es ein warmwasserboiler ist ja auch nur dann anspringen, wenn eben heisses Wasser (Dusche/w-hahn) geöffnet/angefordert wird ankommen.
     
  6. #5 Kitzblitz, 27.07.2011
    Kitzblitz

    Kitzblitz Erfahrener Benutzer

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    Wenn dein Vermieter hier über eine Zeitschaltuhr etwas im Zusammenhang mit der Warmwasserzufuhr regelt, wird das wohl die Zirkulationspumpe für den Warmwasserkreislauf sein. Warmwasser wird schon da sein - im Warmwasserspeicher (Zentralheizung mit Warmwasserspeicher vorausgesetzt) - du musst nur länger das Warmwasser laufen lassen (erhöht natürlich deine Warmwassermenge, obwohl zunächst nur kaltes kommt), bis tatsächliches auch warmes Wasser aus dem Wasserhahn kommt.

    Ich habe die Zirkulationspumpe bei mir 1-Fam.-Haus auch so geschaltet, dass sie nur dann läuft, wenn auch regelmäßig Warmwasser gebraucht wird - das macht Sinn und spart Strom. Nur sollten dabei natürlich auch die Anforderungen eines Mieters berücksichtigt werden.

    Sprich einfach mit deinem Vermieter ganz offen über deine Probleme mit seinen Steuerzeiten und du wirst hoffentlich sehen, dass dein Vermieter gar nicht daran gedacht hatte, dass seine Zeiteinstellungen für dich problemetatisch sind.

    Gruß aus'm Ländle
    Ulrich
     
  7. #6 Unregistriert, 27.07.2011
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    Unregistriert Gast

    "fliessend warmwasser" gehört heute zum standard - und zwar rund um die uhr. das abzustellen ist NICHT in ordnung und ich bin mir ziemlich sicher dass es dazu auch rechtliche vorgaben gibt.

    "Beim Heizen meine ich gehört zu haben wenn es eine für das Haus "Zentrale" Heizung gibt das diese (Zeitig gesteuert) von 6-23 uhr zur verfügung stünden."
    das ist so nicht richtig. es geht nicht um die uhrzeit sondern um die temperatur. auch ich kenne den 18°C-wert, habe aber auch schon von 20°C gehört. allerdings rund um die uhr!

    "U.a. ist es auch abhängig wie warm es in der Whg. ist."
    die wärme der wohnung hat mit der verfügbarkeit von warmwasser nichts zu tun.

    "ggf. dürfte wenn es ein warmwasserboiler ist ja auch nur dann anspringen, wenn eben heisses Wasser (Dusche/w-hahn) geöffnet/angefordert wird ankommen."
    ein warmwasser-BOILER springt nicht erst an, wenn warmwasser angefordert wird, er hält es vor bis es gebraucht wird. du meinst sicherlich einen durchlauferhitzer, die springen dann an, wenn warmwasser angefordert wird.

    der vermieter muss sicherstellen, dass die mieter zu jeder beliebigen tages- und nachtzeit warmwasser zur verfügung haben, es sei denn er hat ohne warmwasser vermietet.

    was natürlich möglich ist, ist dass das vorgehaltene warmwasser (z.b. aus einem boiler, einer zentralen warmwasserbereitung oder einer zentralheizungsgekoppelten warmwassererzeugung) von vielduschern bereits verbraucht wurde, wenn der mieter duschen will, weil sie zu klein ausgelegt ist.
    wenn die vermieter ein café haben: könnte es sein dass da 'ne bäckerei dazu gehört und die leute alle sehr früh morgens aufstehen müssen, sogar vor dir, und deshalb das warmwasser schon verbraucht wurde und noch kein neues zur verfügung steht? aber auch dann muss der vermieter eine lösung finden, und wenn's der eigene boiler bzw. eigene durchlauferhitzer für die mietwohnung ist.
     
  8. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Wenn Reden nicht hilft gibt es ein Mittel was erfahrungsgemäß immer hilft. Mietminderung. Basta.

    Wasser hat 24h anzuliegen. Wenn ich mitten in der Nacht auf Klo gehe, will ich mir danach ordentlich die Hände waschen. Und zwar warm.
     
  9. #8 Unregistriert, 27.07.2011
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    Unregistriert Gast

    "Wasser hat 24h anzuliegen."

    heizer, hast du dazu 'ne vernünftige zitierfähige quelle?
    wär recht praktisch, für die 18°C/20°C-regelung bezüglich heizung gab's hier (im alten forum) ja schon mal was bei den allgemeinen infos, bezüglich warmwasser leider nicht. ich bin mir aber auch sehr sicher, dass das rechtlich geregelt ist, ich müsste mich schon sehr täuschen...

    schade dass es das alte "nachschlagewerk" hier nimmer gibt...

    grüssle
    loschdi
     
  10. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Ist die Frage Ernst gemeint?

    Genausogut könntest Du fragen wo steht, dass rund um die Uhr Strom oder Fernsehen anzuliegen hat.


    Es sagt ja niemand, dass 24h am Tag die Zirkulationspumpe laufen muss. Dann dauert es halt etwas länger bis warmes Wasser kommt, aber es kommt.
     
  11. #10 Papabär, 27.07.2011
    Papabär

    Papabär Erfahrener Benutzer

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    Also ´ne Quelle hab´ ich jetzt nicht gefunden, aber m. E. sollte man - wenn der Vermieter nicht einsichtig ist - durchaus mindern können.

    Ich meine, um Kosten zu sparen habe ich bei kleinen Häusern die Nachtabsenkungen ja selber auch so einstellen lassen, daß die Heizanlage nicht alle halbe Stunde anspringt, nur weil die Vorlauftemperatur unter 60°C gefallen ist ... aber komplett aus ...:152:
     
  12. #11 Unregistriert, 27.07.2011
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    @ heizer & @ papabär:

    hey, ihr geht jetzt davon aus dass die da 'ne zentralheizung haben, die auch warmes brauchwasser erzeugt.
    dass das nicht so sein muss, solltet ihr doch eigentlich wissen, oder nicht?
    es könnte da auch 'ne heizungs-unabhängige zentrale warmwasserbereitung geben (meiner ansicht nach auch sehr viel sinnvoller, sowohl ökologisch als auch ökonomisch, aber das ist ein ganz anderes thema).

    wir wissen ja eben nicht, wie das warmwasser dort erzeugt wird. das muss uns der TE erstmal erzählen.
    vorher können wir themen wie "zirkulationspumpe" oder "vorlauftemperatur" vermutlich erstmal ausklammern, auch wenn ich das problem (aus eigener erfahrung) auch erstmal in der ecke lokalisieren würde.
     
  13. jamba

    jamba Gast

    Also zunächst mal Danke für mehrere Meinungen, wodurch ich ein wenig Licht auf das rechtliche Verhältnis erhalten habe und nicht mit falschen Annahmen in ein direktes Gespräch mit dem Vermieter gehe.

    @Kitzblitz
    Die Stromersparnis war auch genau das Argument, das die Vermieterin kurz anführte, und von mir aus kann man das ein paar Stunden in der Nacht machen. Allerdings ist dann für mein Gefühl auch Mietminderung eine logische Folge dessen.
    Welche Beheizungsart das ist, weiß ich nicht, kenne mich nicht aus, aber ja, manchmal hat es Minuten gedauert, bis das Wasser warm wurde.

    @Papabär
    Bin mir (und die Vermieterin sprach auch nur Vermutungen aus), wie gesagt, nicht ganz sicher, ob es (ganz) abgeschaltet wurde, auf alle Fälle war es kalt.

    @Heizer
    Ja, ich will ehrlich gesagt auch das gute Gefühl haben, jederzeit warmes Wasser zur Verfügung haben zu können. Natürlich möglich, dass wir hier auf hohem Niveau meckern.

    Jedenfalls sind wir aber in unserem Haushalt vermehrt für Warmwasser in der Nacht, weil wir es doch brauchen. Aber ehe es verhärtet kann man sich sicher einigen. Das wird mein Ziel sein. Jetzt schauen wir aber mal, ob der Vermieter auf mein erstes Anliegen, statt um 7 Uhr bereits um 5 Uhr warmes Wasser zu haben, reagiert. Denn eigentlich brauchen wir es. Besonders im kommenden Fastenmonat Ramadan (August) auch schon wesentlich früher. Aber darüber lässt sich auch reden, bin ich mir sicher. Diese "Ausfälle" fingen ja erst in letzter Zeit an und sind wirklich nicht oft.

    Ich verabschiede mich nun von diesem Forum und danke nochmal für die zahlreichen Äußerungen! War sehr nett und hilfreich! :)

    MfG
     
  14. #13 Papabär, 27.07.2011
    Zuletzt bearbeitet: 27.07.2011
    Papabär

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    Nöö, ich bin jetzt nur von einer zentralen Warmwassererzeugung ausgegangen ... mit einem Beispiel, bei dem es sich um eine verbundene Anlage handelt.

    Ob ich 10 Liter Wasser nun über die Heizanlage oder über einen separaten Boiler erwärme ... der Energieaufwand dürfte - bei gleicher Ausgangstemperatur - wohl derselbe sein.

    Ich hatte nur die - ich nenne es mal "Wiedererwärmung" - so schalten lassen, daß sich das Wasser im Speicher nachts eben bis auf (ich glaube) 40°C abkühlen kann.

    Zwar habe ich jetzt noch keine Langzeitzahlen, aber bereits im Jahr der Umstellung hatten wir einen um ca. 16% niedrigeren Energieverbrauch (rechnerisch gewichtet zum Vergleich d. 5-Jahres Durchschnitts zuvor).
     
  15. #14 Unregistriert, 27.07.2011
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    es macht einen gewaltigen unterschied, ob du dein warmwasser IM SOMMER über die zentralheizung (gleich welcher art) erzeugst oder über eine abgetrennte warmwasserbereitung (gleich welcher art).
    explizit von den kosten her. es ist teurer die heizung durchlaufen zu lassen als das warmwasser getrennt zu bereiten..
    sowohl ökonomisch als auch ökologisch stellt sich die frage, ob eine zentral-HEINZUNG (die in den wintermonaten ihre "hochzeit" hat und auch genau dafür ausgelegt ist bzw. sein sollte) den sommer über weiter betrieben werden sollte "nur" um warmwasser zu erzeugen.
    klar ist: im einfamilienhaus spielt sich das finanziell im 3stelligen bereich ab, sprich: erträglich. ökologisch ist es da trotzdem so gut wie immer schwachsinn, und jeder EFH-eigentümer wird danach trachten die heizung im sommer komplett auszuschalten. im mietshaus (schon ab 4, 5 parteien) kann das aber auch ökonomisch total schwachsinnig sein. das muss man individuell prüfen.
    ich bin ja nun eine verfechterin ökologischer bzw. alternativer/regenerativer energienutzung. mit ziemlich viel erfahrung im bereich solarthermie (nicht nur als randerscheinung meiner tätigkeiten im bereich photovoltaik).
    aus meinen erfahrungen raus hab ich meine warmwassererzeugung von der heizung komplett getrennt. mit ökonomisch hohem erfolg. im privathaus (mit einliegerwohnung). aber: solarthermie eignet sich - meiner ansicht nach - leider nur sehr begrenzt für mietshäuser.

    im mietshaus kann eine thermische solaranlage das (wir sind immer noch beim SOMMER-modus) natürlich nur dann funktionieren, wenn es eine zentrale warmwassererzeugung gibt. um beim beispiel zu bleiben: diejenigen, die früh aufstehen, weil sie um 4:00 in der backstube antreten müssen, und morgens duschen (das ist auch so 'ne frage, ob man morgens oder abends duscht, aber ich will nicht vom thema abkommen), verbrauchen dann das warmwasser, das die solaranlage geliefert hat. im mietshaus mit mehreren parteien ist normalerweise die relation dachfläche zu bewohnern niedriger als im privathaus. dann haste halt morgens kein "solarwasser" mehr zum duschen, wenn die bäcker schon alles aufgebraucht haben, sondern musst zuheizen. wenn dann die mieter über ihre lokalen strombetriebenen boiler oder durchlauferhitzer zuheizen müssen, ist das schlicht unfair und auf jeden fall nicht sinn der sache.

    aber ich verquas mich jetzt...

    ich mein's ernst, die frage bleibt:
    was haben wir denn beim TE für eine warmwassererzeugung? es gibt jede menge möglichkeiten, und wir wissen nicht welche bei ihm am start ist...
     
  16. #15 Unregistriert, 27.07.2011
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    "Ob ich 10 Liter Wasser nun über die Heizanlage oder über einen separaten Boiler erwärme ... der Energieaufwand dürfte - bei gleicher Ausgangstemperatur - wohl derselbe sein."
    absolut NICHT.
    wenn du deine zentralheizung den sommer über durchlaufen lässt, hast du 'ne menge grundkosten. das monster im keller arbeitet und frisst.
    da kommt dich dann der betrieb eines lokalen elekto-boilers oder elektro-durchlauferhitzers billiger.
    das hängt aber natürlich von deiner zentralheizung ab. wenn du ein ölmonster aus den 70ern betreibst wird dieser unterschied deutlich höher ausfallen als bei einem brennwertkessel modernster bauart. ich hab vielleicht nicht allzuviele häuser, an denen ich diese aussage konkret festmachen kann (nur 4), aber die einsparungen moderner heiztechnik sind unübersehbar.

    loschdi
     
  17. #16 Papabär, 27.07.2011
    Papabär

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    Hallo loschdi,

    natürlich gebe ich Dir bezügl. des Monsters im Keller recht. Ich habe versucht die Sache rein aus physikalischer Sicht zu sehen (hätte wohl besser ... Energiebedarf ... schreiben sollen) - daß es einen Unterschied macht, wenn ich neben den besagten 10 Litern Brauchwasser noch 200 Liter Wärmeträger erwärme, habe ich als selbstverständlich vorausgesetzt.

    Hier ging es aber um die Möglichkeit Energie einzusparen durch abstellen, bzw. absenken der Wassererwärmung - und das Potential dürfte in beiden Fällen (mehr oder weniger) vorhanden sein.

    Außerdem ging es um die Aussage, daß die Themen "Zirkulationspumpe" bzw. "Vorlauftemperatur" eine Frage der Anlagenart wären (na, haste da etwa Dein loschdi vergessen? :zwinkernd002:). Und meiner Meinung nach spielt das dafür eigentlich keine Rolle (außer vlt. bei reinen Schwerkraftanlagen ... hab´ aber noch nie davon gehört, daß das auch bei WW-Ringleitungen angewendet wird).
     
  18. #17 Kitzblitz, 28.07.2011
    Kitzblitz

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    Doch, die Technik ist durchaus üblich. Der große Vorteil ist halt, dass fast sofort warmes Wasser aus dem Wasserhahn oder der Dusche kommt, weil das Warmwasser in der Steigleitung (mit Vor- und Rücklauf) zirkuliert.

    Die Zirkulationspumpe benötigt natürlich Strom und zudem wird das Warmwasser im Warmwasserkreislauf trotz Isolation stets ein wenig abgekühlt, so dass der Heizkessel nachheizen muss.

    Ist die Zirkulationspumpe abgeschaltet, muss das Warmwasser erst über die Steigleitung vom Warmwasserspeicher kommen, dabei kommen je nach Entfernung etliche Liter kaltes Wasser. Genau dieses Phänomen bestätigt "jamba" in seinem letzten Beitrag.

    Der Vermieter nimmt dem Mieter hier ein Komfortmerkmal weg, dass bei Wohnungsanmietung vorhanden war (und natürlich jetzt auch noch ist), was die Lebensqualität des Mieters beeinträchtigt und vor allem auch zu höheren Wasserverbrauchskosten führt (bis warmes Wasser kommt, geht das Kaltwasser vielleicht ungenutzt in den Abfluss).

    Gruß aus'm Ländle
    Ulrich
     
  19. #18 Unregistriert, 28.07.2011
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    @ papabär:
    die wörter "vorlauftemperatur" und "zirkulationspumpe" sind typische heizungs-begriffe, deshalb habe ich das kritisiert. nochmal: wir wissen nicht, welcher art die warmwasserbereitung beim TE ist, wir können aktuell also nur spekulieren. und das feld der möglichkeiten ist bei der warmwasserbereitung nochmal grösser als bei der heizung!

    ich könnte jetzt auch noch was von nachtstromtarifen dazwischen schmeissen - hier bei uns bei altbauten gibt's das häufig noch, selbst wenn garkeine elektro-nachtspeicherheizungen vorhanden sind. ich hab schon 'ne menge geld gespart damit, gewisse sachen zum deutlich billigeren nacht-tarif zu machen.
    vielleicht gibt's ja auch wirklich 'ne solaranlage und deshalb frühmorgens kein warmwasser, weil das vom letzten sonnentag schon verbraucht ist?

    wie gesagt: wir können nur spekulieren.
     
Thema: Vermieter schließt Warmwasserhahn und geht!
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