Vermieterrechte verbessern

Diskutiere Vermieterrechte verbessern im Was nicht passt - der Small-Talk Forum im Bereich Off-Topic; Hallo zusammen, ich bin neu hier und komme direkt mit einem Anliegen zu euch. Kann mir jemand sagen an wen oder an welche Stelle ich mich...

Sarah91

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Hallo zusammen,

ich bin neu hier und komme direkt mit einem Anliegen zu euch.
Kann mir jemand sagen an wen oder an welche Stelle ich mich wenden kann, wenn ich etwas in den Rechten der Vermietern verbessern möchte?
 

ehrenwertes Haus

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Kommt drauf an Was und auf welchem Weg du die Vermieterrechte verbessern willst, auf Landes- oder Bundesebene.

- Petition
- Bürgerentscheid bzw. Klage (BGH/VGH), mit den Ziel Gesetze zu ändern/kippen
- Ansprechpartner der Parteien
- Vermietervereine

Welche Verbesserung schwebt dir denn vor?
 

immobiliensammler

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Einen Verein gründen der das Thema angeht und dann genug Einfluss gewinnt um hier etwas zu bewegen oder selbst politisch aktiv zu werdend

(Die Grünen z.B. sind aus so einer Idee entstanden)
 

Ich-bin-es

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Was willst du genau verändern?

- einfach nur allgemein
- spezielles Gesetz

Davon würde die Vorgehensweise abhängen.
 

Sarah91

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Hallo an alle,

vielen lieben Dank für eure Rückmeldungen :finger006:.

Aus aktuellem Anlass wäre mir wichtig die Vermieterrechte im Bereich der Kündigungen etwas zu verändern.
Ich finde, dass bei Kündigungen kein Gleichgewicht mehr zwischen den Mieter- und Vermieterrechten besteht.
Wenn ein Mieter nicht ausziehen will bleibt einem Vermieter nur das Klageverfahren.
Welches für einen kleinen Vermieter teuer und langwierig werden kann.
In meinem Fall wurde aus Eigenbedarf gekündigt.
Fristgerecht und ordnungsgemäß.
Ich wäre auch bereit eine verlängerte Kündigungsfrist zu vereinbaren, damit den Mietern genug Zeit bleibt eine neue Wohnung zu finden.
Jedoch sind die Mieter der Meinung sie können sich dem entgegen stellen und ziehen nun nicht aus.
Und ich weiß, dass eine Kündigung auf Eigenbedarf nicht einfach ist.
Ich kann aber nicht wirklich nach vollziehen weshalb ich mein Haus in jeglicher Weise verändern darf wie es mir beliebt (natürlich im Rahmen von entsprechenden Baugenehmigungen), ich aber nun einen Nachteil habe, weil ich mein pflegebedürftiges Familienmitglied bei mir wohnen haben möchte um mich Tag täglich um denjenigen kümmern zu können.
Ich habe ja nicht gekündigt, weil mir deren Gesicht auf einmal nicht mehr gefällt. :unsicher004:

Habt ihr dazu vielleicht andere Meinungen?
Oder könnt ihr mein Problem nachvollziehen?
 

immodream

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Hallo Sarah91,
Vermieterrechte stärken ist in der Politik kein Thema.
Es werden seit Jahren nur die Rechte der schutzwürdigen Mieter gestärkt .
Vermieter sind grundsätzlich die Bösen.
Selbst wenn du im nächsten Jahr keine von den vermieterfeindlichen Parteien wählst, habe ich keine Hoffnung, das sich irgendein Politiker öffentlich für die Stärkung der Vermieterrechte einsetzt.
Ist leider so.
Grüße
Immodream
 

Ich-bin-es

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Hallo Sarah,

das verstehe ich sehr, sehr gut. Ich bin schon soweit, daß es mir einfacher scheint, eine Wohnung mit nervigem Mieter zu verkaufen statt mich auf langwierige, teure und womöglich schwierige juristische Auseinandersetzung einzulassen. Ist das ok, wenn es soweit kommt? Nein.

Andererseits denke ich schon, daß es auch einige raffgierige Vermieter übertrieben haben. Gesetze scheinen mir oft die Antwort darauf zu sein und die Idee dahinter ist natürlich der Schutz von elementaren Lebensgrundlage, wozu auch Wohnen gehört.

Ich glaube, es ist schwierig für Politik hier das richtige Maß zu finden. Wie oft gibt es Lücken im Gesetz, wo sich genau die fangen, die eigentlich nicht gemeint waren und andere, die genau die nutzen.

Ich denke, hier hilft nur politisches Engagement, sei es in Vereinen, Parteien oder Lobby. Wie immer. Es gibt keine „ Instanz“, wo man sich beschweren kann. Höchstens der Petitionsausschuss des Bundestages. Aber das ist frustig. Habs aus ganz anderen Gründen mal probiert. Meine Petition wurde zu anderen zu einer Sammelpetition gepackt, die mit meinem Anliegen eher weniger zu tun hatte.

Gruß
Ich-bin-es
 
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dots

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Ich finde, dass bei Kündigungen kein Gleichgewicht mehr zwischen den Mieter- und Vermieterrechten besteht.
Soll / muss / hat es das denn?
Beim Kauf eines Brötchens besteht auch kein Gleichgewicht. Der Bäcker muss Auflagen ohne Ende erfüllen, wohingegen der Brötchenverkonsumierer sich um nichts mehr Gedanken machen muss, außer ob es ein Sonnenblumen- oder Kürbiskernbrötchen sein muss.
 

Ich-bin-es

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Man muß sich natürlich fragen, was „Gleichgewicht“ hier heißen kann.

Vermieter bewegt sich in einem Bereich, wo er Geld verdient mit etwas, was für andere zur Lebensgrundlage gehört. Schon allein das bringt Schieflage rein.

Ich habe Sarah so verstanden, daß die Rechte auf Mieterseite zulasten des Vermieters oft überzogen sind. Hier wird das, was man gemeinhin für Rechte am Eigentum hält, schon ganz schön beschnitten.

Wirklich berechtigter Eigenbedarf wäre ein Beispiel, wo einem glatt die Lust vergeht. Trotzdem liebe Sarah wird man die (oft) rauskriegen. Ist nur schwierig. Eigenbedarfskündigungen sind halt andererseits auch DER Klassiker um Mieter loszuwerden. Was hast du denn bisher versucht? Oft wirds nicht damit getan sein, einfach die Kündigung abzuschicken.
 

Gast24091

Liebe Sahrah was Du( wir ) zunächst machen kannst ist bei Wahlen die drei populistische Parteien des linken Spektrums nicht wählen!
Es gibt noch zwei andere Parteien des Mittespektrums die aus VMSicht sehr gut wählbar sind.


Ja, das Mietrecht ist unausgewogen und der VM muss oft Glimmzüge unternehmen um zu seinen Recht zu kommen.
 
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GSR600

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So es reicht jetzt wenn nicht sofort Ruhe mit OT und dieser Kindergartenscheisse hier ist werde ich für Ruhe sorgen.
 

immodream

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Hallo Sarah,
da könnten jetzt alle Selbstständigen , die irgendwelche Waren verkaufen , genauso jammern, welche Rechte Heutzutage der Käufer hat.
Das Vermieten ist ein Geschäft und kein Hobby .Man kann damit Geld verdienen aber auch gewaltig Geld verlieren.
Ich habe vor dreißig Jahren und zwischendurch auch immer wieder Geld verloren, mit zunehmender Erfahrung am mehr Geld verdient als verloren .
Ich kenne die Rechte von Vermietern und Mietern und habe danach mein Vermietgeschäft ( ja ich schreibe Geschäft ) aufgebaut.
Wem als Vermieter die Spielregeln nicht gefallen , sollte ernsthaft überlegen , seine Immobilien zu verkaufen oder zum Nervenschonen von Fachleuten verwalten und bewirtschaften lassen.
Grüße
Immodream
 

Gast24091

Das Vertragsrecht muss wieder zum echten Vertragsrecht werden. Der Staat hat sich da nicht einzumischen.....Als VM darfst Du viele Dinge nicht mehr frei in deinem Sinne regeln.

Und Kündigungsräumungen sollten wesentlich schneller und preiswerter für den Vermieter werden. Im Ausland funktioniert das ohne Probleme.
Mietnormarden und dergleichen müssten die Härte des Gesetzes spüren, wie wärs mit einem Bußgeld oder Strafen! Uns als VM droht der Staat ständig mit der Keule Bußgeld.
 

dots

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Das Vertragsrecht muss wieder zum echten Vertragsrecht werden. Der Staat hat sich da nicht einzumischen.....Als VM darfst Du viele Dinge nicht mehr frei in deinem Sinne regeln.
Genau! Was mischt der Staat sich da ein? Man darf ja noch nicht mal ohne Führerschein Auto fahren (doch, ich kann gut Auto fahren!) oder die persönlichen Daten von @Gast24091 erfassen und weiterverkaufen! Schweinerei! Dabei war das echt Arbeit, die Daten zusammenzutragen, und jetzt bekomme ich keinen einzigen Cent dafür, obwohl ich bereits einen Käufer für die ganze Telefonnummern- und Namensliste habe!?!? Das kann ja wohl nicht sein!!! Warum mischt der Staat sich in meine privaten Geschäfte ein?
Kann man nicht ein Gesetz machen, das den Staat bestraft, wenn er unsinnige Gesetze macht? Wie wäre es mit einem Bußgeld?
 

Gast24091

Beispiel
Kriminelle verursachen einen Schaden von 5000 € der Staatsanwalt übernimmt das Verfahren.

Mieter verursachen beim VM 5000€ Schaden, in diesem Fall bleibt der Staat wie auch der Staatsanwalt untätig. Angemessen wäre ein Bußgeld in der Form , wenn der Vermieterschaden beglichen wird, wäre das Bußgeld geringer wenn nicht erheblich höher.

Natürlich wissen wir alle, bei den derzeitigen Kräften im Bundestag und -Rat kommen keine den Mieter einschränkende Rechte durch.
 
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Vermieterrechte verbessern

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