Verschärfter Datenschutz nimmt Vermieter in die Pflicht

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  1. #1 ehrenwertes Haus, 02.01.2018
    ehrenwertes Haus

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  3. Andres

    Andres
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    Naja, ist halt mal wieder "böse EU"-Panik. Für den privaten Vermieter ist das alles ziemlich überschaubar, vor allem wenn man ohnehin einen bedachten Umgang mit Daten pflegt, und jeder wenigstens mittlere Makler oder Verwalter integriert das eben in die laufenden Beratungskosten, die ohnehin kaum zu vermeiden sind. Wer Mitglied in einem der diversen Vereine, Verbände usw. ist, bekommt das Thema außerdem noch im jeweiligen Verbandsorgan vorgekaut.
     
  4. #3 Wetterfrosch, 05.03.2018
    Wetterfrosch

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    Für mich ist da überhaupt nichts überschaubar, denn ein PC, der im Internet ist, kann jederzeit unbemerkt gehackt werden und wegen der paar Mieter kauft man sich keinen zweiten! Wo der Klempner oder Ablesedienst die Daten speichert, weiß man auch nicht. Für meine Begriffe ist das auch sein Problem und nicht meines. Wenn ich ihn mit einer Auskunft darüber belästige, dann sagt er: suche Dir einen anderen Handwerker, ich habe keine Zeit für so einen Quatsch!
    Für mich ist auch unklar, darf ich meinem Mieter überhaupt noch eine eMail schreiben oder ihn anrufen? Zumindest fragt der Mieter öfter per eMail an, ich denke dann darf man auch anworten. Aber darf man das noch ein zweites Mal, z.B. bei einer weiteren Rückfrage? Ich habe z.B. die Mieter ähnlich der Hausverwaltung angeschrieben, ob ich sie anrufen oder per eMail anschreiben darf - keine Antwort! Den meisten Menschen ist es eben lästig, auf so einen Unsinn zu antworten. Die Hausverwaltung war auch entnervt, denn sie mußte Hunderte Briefe zusätzlich wegen diesem Unsinn versenden. Für die ist eben auch alles ganz einfach, nur für den Vermieter, der für alles haftet, was er nicht überprüfen kann leider nicht. Wenn man das erste Mal eine horrende Strafe bezahlen mußte, kann es zu spät sein!
     
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  5. Andres

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    Das ist halt der Unterschied zwischen einer Pressemeldung und der Primärquelle: Der heise-Verlag muss griffig formulieren ("Schutz vor Datenklau"), weil er auf Reichweite angewiesen ist. Das könnte man dann tatsächlich so interpretieren, wie du es tust.

    Im Original liest sich das aber ein bisschen anders:
    Das ist exakt das, was ich oben als "bedachter Umgang mit Daten" bezeichnet habe: Angemessene Maßnahmen treffen, um Daten zu schützen - je sensibler die Daten, desto besser der Schutz. Beim Umgang mit den Daten, die einem Vermieter bekannt werden, ist das mit den üblichen Verdächtigen wie "System aktuell halten", "keine Inhalte aus zweifelhaften Quellen" und "sensible Daten nicht in die Cloud" locker abgedeckt. Das kann man sogar den hochpreisigen Produkten mit dem angebissenen Apfel noch beibringen ...


    Ich bin auch nicht gerade begeistert über noch mehr Bürokratie, aber diese Aussage kann ja wohl nicht dein Ernst sein. Also: Es ist das Problem des Mieters, wenn seine Daten missbraucht werden. Dann (und wohl nur dann) wendet er sich völlig zu Recht an die einzige Person, der er seine Daten jemals anvertraut hat - seinen Vermieter. Ob der Vermieter dann zur Erfüllung seiner Aufgaben Daten an eine Verwaltung, einen Handwerker, dessen ((((...-)Sub-)Sub-)Sub-)Subunternehmer oder sonst jemanden weitergibt, sollte doch nichts daran ändern, bei wem der Mieter auf der Matte steht. Wenn dein Auto kaputt ist, wendest du dich doch auch direkt an den Händler und nicht an den Personaldienstleister des Entwicklungsdienstleisters, der dem Zulieferer des Herstellers den Ingenieur vermittelt hat, der das fehlerhafte Steuergerät entworfen hat.


    Möglich, aber dieser Handwerker wird es in Zukunft äußerst schwer haben, noch Aufträge zu bekommen. Er muss ohnehin geeignete Maßnahmen in seinem eigenen Unternehmen ergreifen und der einzige zusätzliche Aufwand darüber hinaus besteht in der Verpflichtungserklärung, die er dem Vermieter gegenüber abgeben sollte - und das ist eine einmalige Sache.


    Das ist eine grundsätzliche Frage, die mit den Neuerungen der DSGVO nichts zu tun hat. Die Antwort darauf steht übrigens in den meisten Vordrucken für Mietverträge - nur nicht ganz so offensichtlich, wie du es vielleicht gerne hättest.
     
  6. #5 myhouse, 08.03.2018
    myhouse

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    Also die DSGVO hat es in sich. Prinzipiell muss man sich als Vermieter stets die Genehmigung einholen, dass die Daten von Mieter gespeichert werden dürfen. Passiert das nicht, könnte es Ärger geben. Die DSGVO tritt ab Mai in Kraft.
     
  7. Wired

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    Vielen Dank für Deine Ausführungen! :finger006:

    Ich nutze auch wegen der Sicherheit nur FOSS und habe "meine Cloud" auf meinem NAS. Die Clients (PC, Netbook, Mobiltelefon) und das NAS sind Passwortgeschützt. Beinhaltet der "bedachter Umgang mit Daten" Deiner Meinung nach auch die Verschlüsselung der Partitionen? Ich habe das bisher nicht gemacht um bei (bisher nicht nötigen) Datenrettungen mehr Möglichkeiten zu haben.

    Ich habe keine Ahnung, wie ein Nachweis meiner Bemühungen im Schadensfall aussehen könnte.

    Sollte man als Vermieter diese Verpflichtungserklärung sofort einfordern oder erst im Schadensfall? Bei Handwerkern, die Ihre Rechnungen als Word-Dokument verschicken, habe ich auch so meine Zweifel aber Alternativen sind oft rar. Etliche Gewerke sind, zumindest in unserer Gegend, nur noch schwer zu kriegen. Oder ist die "Schwere der Risiken" hier überschaubar, denn sie haben nur Adresse und evtl. Kontaktdaten? Dass Mieter A einen Installateur brauchte ist vermutlich auch kein hohes Sicherheitsrisiko.
     
  8. Andres

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    Höchstens bei einem System, mit dessen (physischem) Diebstahl man rechnen muss.


    Die Verpflichtungserklärung befreit mich ja nicht von meiner eigenen Haftung - ich kann nur im Fall der Fälle auf meinen Partner zurückgreifen. Also muss man eine solche Erklärung sofort verlangen oder kann sie sich ganz sparen.

    Ich bin im übrigen sehr gespannt, wie das in Zukunft laufen wird, wenn z.B. Handwerker (einfache) Mieterdaten brauchen. Theorie ist ja gut und schön, aber die Praxis ...
     
  9. Wired

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    Danke für Deine Einschätzung! :finger006: Bei einem Büro ohne Publikumsverkehr also eher nicht.

    Ich frage seit geraumer Zeit schon die Mieter ob ich Kontaktdaten an Handwerker weitergeben darf.Wenn nicht, müssen die Mieter sich beim Handwerker selber um Termine bemühen. Für die Zukunft werde ich über ein Schriftstück nachdenken und das Thema bei neuen MVs berücksichtigen.

    Mir macht die eigene EDV mehr Sorgen, schiesslich könnte man es immer besser machen. Deshalb danke, dass Du mir bei der Suche nach der Verhältnismässigkeit geholfen hast! :finger006:
     
  10. #9 Wired, 22.05.2018
    Zuletzt bearbeitet: 22.05.2018
    Wired

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    Ich muss doch noch einmal nachfragen: offenbar ist der Vermieter verpflichtet vor jeder Datenerhebung die Mieter zu informieren also auch vor jeder Ablesung der Zähler und der Erstellung der Heiz- und Nebenkostenabrechnung. Hier macht mich noch die Frist zur Löschung ratlos. Sind Zählerstände (Kaltwasser) nach Erstellung der Betriebskostenabrechnung zu löschen oder nach Ende des Mietverhältnisses? Ich konnte letztens die falsch abgerechneten Kosten eines vor 10 Jahren falsch montierten KWZ nur erstatten, weil die Abrechnungen und Zählerstände noch vorlagen.

    Ansonsten sehe ich es aber wohl richtig, dass den grundlegenden Rechten des Mieters auf Auskunft (mit dieser Information) und auf Kopie (im Rahmen der Abrechnung) genüge getan wird. Die Löschung ist im laufenden Mietverhältnis nicht möglich. Oder?

    Und ein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten muss wohl auch geführt werden, da die Verarbeitung "nicht nur gelegentlich" erfolgt (Art. 30 Abs. 5 DSGVO). So ganz verstehe ich nicht den Unterschied der beiden Listen aus Abs. 1 und Abs. 2 in Art. 30 DSGVO und die allgemeine "Beschreibung der technischen und organisatorischen Maßnahme" auch nicht. Ist hier die verarbeitende Software zu listen?
     
  11. Andres

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    Sobald der Zweck ihrer Speicherung erfüllt ist (das ist frühestens mit Verjährung aller weiteren Forderungen erreicht) und keine die Speicherung nicht mehr zur Erfüllung gesetzlicher Bestimmungen erforderlich ist (Aufbewahrungsfrist etc.).


    Nein, denn die Speicherung ist nicht (nur) abhängig vom Einverständnis.


    Abs. 2 dürfte dich eher nicht betreffen, da du kein Auftragsverarbeiter sein wirst.


    Das scheint mir ganz erheblich zu wenig zu sein, wenn man sich die Themenbereiche aus Art. 32 so anschaut.
     
  12. #11 BHShuber, 23.05.2018
    BHShuber

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  13. Nanne

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    Wann und warum brauchen Handwerker Mieterdaten?, und warum vom VM? An Fremde bzw. Handwerker gebe ich keine Daten von Mietern und es fällt mir im Moment kein Grund ein warum ich Daten liefern soll.
     
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  14. Olbi

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    Damit der Handwerker weiß, wann er wohin und zu wem soll? Und die Sachen bekommt er vom Auftraggeber, also Dir.

    Und dann soll es sogar Vermieter geben, die sollen mehr als ein Objekt haben.

    Hättest Du mal den Link von @BHShuber gelesen, wüsstest Du worum es geht.

    Und weil die Sache mal wieder außerhalb Deines Horizontes ist, verstehst Du es nicht.
     
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  15. Nanne

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    Deine unzivilisierten, blöden und herablassenden Bemerkungen verbiete ich mir, selbst wenn meine Frage für Dich nicht ganz verständlich ist. Es ist die Ausdrucksweise eines Laus.b..., oder, in Bayern würde man sagen, eines Flegels. Also Diskussionen anständig oder bleiben lassen.

    Die Anschrift eines Mieters ist kein Geheimniss und somit keine schützenswerten Daten im Sinne von Datenschutz, davon gehe ich aus, ohne den Link von BHShuber gelesen zu haben. (Ich liege da vielleicht falsch.) Zudem wird i.d.R. der Mieter vor dem Handwerkerbesuch verständigt und kann sich dagegen wehren etc. wenn er meint damit werden seine Daten unnötig preisgegeben. Um den Datenschutz hier nicht zu verletzen gäbe es die Möglichkeit, den Mieter anzuweisen, selbst den Handwerker seine Anschrift mitzuteilen.

    Ich gebe seit eh und jeh keine schützenswerten Daten von Mietern preis weshalb mich dieser neu erstellte Datenschutz im Augenblick nicht sonderlich erstaunt. Gelegentlich lese ich den Link...
     
  16. #15 ehrenwertes Haus, 23.05.2018
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    Naja, "anständig" diskutieren ist nur möglich, wenn man so anständig ist, die Argumente der anderen Seite anzuhören bzw. zu lesen.

    Nur dann kann man anständige Argumente dafür oder dagegen austauschen.

    Sry @Nanne, aber bei deiner Vorgehensweise, bei der du nicht bereit bist dich vor irgendwelchen Äußerungen zu informieren, kann nur heiße Luft dabei raus kommen. Du geht sogar so weit, Fachbeiträge völlig zu ignorieren und beharrst auf deiner nicht sachlich fundierten Meinung.

    Meine Eltern sagten dazu: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. (Wenn man nichts sinnvolles beizutragen hat.)
     
  17. dots

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    Gilt das auch für dich selbst?
    Ich gehe davon aus, dass du von etwas total falschem ausgehst.
     
  18. dots

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    Nein, du liegst nicht vielleicht falsch.
    Du liegst garantiert falsch!
    Warum informiert man sich nicht, bevor man seine (falsche!) Meinung (als Ratschlag!) in die Welt hinausposaunt - dann könnte man sich diese ganzen nachgeschobenen Erklärungen, dass man es ja eigentlich gar nicht weiß, sparen.
     
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    ..und versuchen zu verstehen. Würde ich dir auch raten, insbesondere auch den Rat deiner Elter beachten.

    Es ist müssig wegen einer simplen Frage einen derartigen Aufstand zu betreiben. Oder sind es die Punkte die mit Sicherheit für solche "Belehrungen" folgen?, und mancher für sein Selbstbewußtsein braucht?

     
  20. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Nanne, du selbst hast hier im Forum bereits Daten, die von dem Thema dieses Threads ("verschärfter Datenschutz") eingeschlossen werden, herausgegeben (und es wahrscheinlich ... ähh ... garantiert gar nicht bemerkt).
    Es stünde dir gut zu Gesicht, dich aus Diskussionen herauszuhalten, von deren Themen du offensichtlich so wirklich GAR keine Ahnung hast. Du weißt ja nicht mal, um welche Daten es überhaupt geht.
     
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  21. #20 Wired, 24.05.2018
    Zuletzt bearbeitet: 24.05.2018
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    Vielen Dank für den wirklich hilfreichen Link!

    Entschuldigung, ich habe immer noch Probleme mit den Löschfristen.

    Haus+Grund München schreibt, "Daten zu Betriebskosten sind mindestens bis zum Ablauf der Mietereinwendungsfrist aufzubewahren (gemäß § 556 Abs. 3 S. 4 BGB zwölf Monate nach Zustellung der Abrechnung)" und "Mietverträge und Betriebskostenabrechnungsunterlagen sind gemäß §147 AO zehn Jahre aufzubewahren". Die Daten zu Betriebskosten (Summe der Vorauszahlungen und Zählerstände, nehme ich an) sind aber physischer Bestandteil der Abrechnungen. Ich kann nicht eines löschen und das andere aufbewahren. Das Bayrische Landesamt für Datenschutzaufsicht schreibt in seinen Anforderungen für WEG-Verwaltungen als Löschfrist für die Erfassung und Abrechnung der Heiz-/Warmwasserkosten 10 Jahre (Gesetzliche Aufbewahrungsfrist). Kann die Unterscheidung zwischen Daten zu Betriebskosten und Betriebskostenabrechnungsunterlagen nicht vernachlässigt werden oder habe ich den Unterschied noch nicht richtig verstanden?

    Ausserdem fordert § 64 BDSG (neu) die Wiederherstellbarkeit der Systeme (was natürlich sinnvoll ist). Ich nutzte deshalb ein mehrstufiges Backup. Aber selbst wenn ich alle Sicherungen älter als ein Jahr löschen lasse können natürlich Daten gesichert sein, die gelöscht werden müssen - muss ich Daten auch aus dem Backup löschen?

    Wenn ich einem Mieter anbiete seine Kontaktdaten zur Terminabsprache an den Handwerker weiterzugeben, reicht dann eine Mail oder braucht man eine Unterschrift? Muss nicht auch der Handwerker um Einverständnis gebeten werden damit seine Kontaktdaten zur Terminabsprache an den Mieter weitergegeben werden dürfen? Oder kann ich die Kontaktdaten, die ich der Homepage des Handwerks entnommen habe, die er also veröffentlicht hat, ungefragt weitergeben?

    Den Informationspflichten und Auskunftsrechten, die sich aus der Vertragserfüllung und rechtlichen Pflichten (Heizkostenabrechnung) und dem berechtigten Interesse (Kontrolle der Mieteinnahmen) ergeben, muss offenbar vor jeder Verarbeitung Rechnung getragen werden. Ist es dann nicht sinnvoll, dies im Rahmen von Ergänzungen zum Mietvertrag zu regeln? Ein Widerspruch ist hier ja wohl nicht möglich.

    Völlig ratlos macht mich das Thema Transportkontrolle. Ich hatte gerade gestern mal wieder bei der Abrechnungsgesellschaft nachgefragt, ob ich Daten verschlüsselt (Mail) schicḱen kann, was vertneint wurde. Banken bieten übrigens auch keine verschlüsselten Postfächer für Ihre Kunden. Muss ich nun wieder alles per Post verschicken?

    Wenn ich mir übrigens die Informationen zur Auftragsdatenverarbeitung des Bayrischen Landesamts für Datenschutzaufsicht angucke, bin ich auch im Zweifel ob ich Handwerker finde, die dem genüge tun. Und ich bin bei einigen Gewerken echt froh überhaupt jemanden zu haben.

    Ja, ich sehe ein, ich habe viel zu spät begonnen mich mit dem Thema zu beschäftigen. Mea culpa. :(

    Edit: Gibt es Normen o.ä., denen verschliessbare Aktenschränke genügen müssen? Mich wundert, dass ich dazu nichts finde.
     
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