Verstärkte Sicherung einer Wohnungseingangstür

Diskutiere Verstärkte Sicherung einer Wohnungseingangstür im MV - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Guten Tag, nach einer Zwangsräumung nebst Vermieterpfandrecht versucht der ehemalige Mieter nun wiederholt in die Wohnung einzubrechen...

Peter Schmitz

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Guten Tag,

nach einer Zwangsräumung nebst Vermieterpfandrecht versucht der ehemalige Mieter nun wiederholt in die Wohnung einzubrechen offensichtlich um noch Gegenstände zu bergen. Der Polizei ists egal, die nimmt nur (angeblich) die Anzeige auf und fährt dann wieder weg.

Kennt jemand vorübergehende Maßnahmen zur Türsicherung (geht nach innen auf) die sich nicht einfach mit einem Fußtritt außer Kraft setzen lassen?

Danke

Mfg
 

ehrenwertes Haus

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Kennt jemand vorübergehende Maßnahmen zur Türsicherung (geht nach innen auf) die sich nicht einfach mit einem Fußtritt außer Kraft setzen lassen?
Warum tauscht du nicht das Taustürschloss? Dann ist der Zutritt zum Haus schon mal erschwert.

Die Wohnungstür kann man evt. mit einem Kontaktalarm versehen. Der sollte sich per Funk abschalten lassen, damitt der Schreihals nicht bei jedem berechtgten Öffnen der Tür auch los geht.

Kameraüberwachung. Das kann abschrecken, muss aber es aber nicht.
Einer Kameraüberwachung müssen alle Parteien im Haus zustimmen, wenn sie legal sein soll.
Du kannst aber für dich nachrechnen, ob in deinem Fall eine Geldstrafe in Kauf nehmen oder Sachbeschädigungen an der Wohnungstür kostentechnisch günstiger ist.Legal kannst du die Wohnung, bzw. das Haus beobachten, indem du selbst Wache stehst oder z.B. Freunde aktivierst Türsteher zu spielen, einen Wachdienst oder Privatermittler beauftragst. Alles keine günstigen Lösungen, die man für kleines Taschengeld bekommen kann.

Relativ günstig, verglichen mit Bewachung durch Personen, bieten manche Wachdienste Schutzhunde für Objektbewachung an.
Solche Hunde sind eigentlich nicht für Wohnungsbewachung gedacht und ausgebildet. In einem MFH würde ich mir den Einsatz solcher tierischen Wächter sehr gut überlegen, auch bei einem EFH ohne entsprechende Umzäunung. Fragen kostet aber nix.

Der Polizei ists egal, die nimmt nur (angeblich) die Anzeige auf und fährt dann wieder weg.
Was soll die Polizei auch anderes tun? Ein Wachposten auf Staatskosten wird deswegen nicht vor der Tür platziert. Terminabsprachen mit dir oder der Polizei, wann dein Ex-Mieter gedenkt die Wohnungstür auszubrechen/einzutreten wird es ebenfalls nicht geben.
 

Peter Schmitz

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Warum tauscht du nicht das Taustürschloss? Dann ist der Zutritt zum Haus schon mal erschwert.

Bringt nichts. Tür wird ja auch immer mal von anderen Leuten geöffnet und der Demographie im Haus ist leider alles egal.


Die Wohnungstür kann man evt. mit einem Kontaktalarm versehen. Der sollte sich per Funk abschalten lassen, damitt der Schreihals nicht bei jedem berechtgten Öffnen der Tür auch los geht.

Gibts das fmit Handyalarm?


Was soll die Polizei auch anderes tun? Ein Wachposten auf Staatskosten wird deswegen nicht vor der Tür platziert. Terminabsprachen mit dir oder der Polizei, wann dein Ex-Mieter gedenkt die Wohnungstür auszubrechen/einzutreten wird es ebenfalls nicht geben.

Es mag naiv klingen aber ich bin bisher davon ausgegangen dass Rechtsstaat bedeutet dass Leute die wiederholt Straftaten begehen auch mal eine Nacht im Knast verbringen dürfen.
 

Gast24091

Es mag naiv klingen aber ich bin bisher davon ausgegangen dass Rechtsstaat bedeutet dass Leute die wiederholt Straftaten begehen auch mal eine Nacht im Knast verbringen dürfen.

Unser Staat ist schon ziemlich überfordert mit den vielen geringeren Vergehen. Bei uns wird ein Einbruchversuch nicht mal mehr Vor-Ort aufgenommen.

Die weitere Sicherung der Wohnungstür würde ich mir vornehmen, ggf. mit Alarm.
 

Peter Schmitz

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Mal ne andere Frage:

Angenommen dem gelingt sein Einbruch und ich kann ihm das nicht nachweisen, muss ich ihm am Ende seinen Kram noch ersetzen?
 

ehrenwertes Haus

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Gibts das fmit Handyalarm?
Mit Sicherheit. Musst dich halt erkundigen.
Wenn du auf Handyalarm gehen möchtest, wäre auch eine Kamera in der Wohnung möglich.

Es mag naiv klingen aber ich bin bisher davon ausgegangen dass Rechtsstaat bedeutet dass Leute die wiederholt Straftaten begehen auch mal eine Nacht im Knast verbringen dürfen.
Klar, aber doch nicht präventiv für den Fall dass weiterer Blödsinn geplant ist.
Unter "Schutzhaft" versteht man weniger mögliche Sträftäter vor dem Begehen weiterer Straftaten zu schützen, das ist eine Art Opferschutz, wenn es Leuten ans Leben gehen soll oder stark vermutet wird. Trifft bei dir sicherlich nicht zu.

Angenommen dem gelingt sein Einbruch und ich kann ihm das nicht nachweisen, muss ich ihm am Ende seinen Kram noch ersetzen?
Klaro, wenn du für die sichere Verwahrung seiner Sachen verantwortlich bist...
 

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nach einer Zwangsräumung nebst Vermieterpfandrecht versucht der ehemalige Mieter nun wiederholt in die Wohnung einzubrechen offensichtlich um noch Gegenstände zu bergen.
Dir ist bewußt, dass der Ex-Mieter einen Anspruch auf Herausgabe der unpfändbaren Dinge hat?
Daran ändert auch ein Vermieterpfandrecht nichts.
 

Peter Schmitz

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Dir ist bewußt, dass der Ex-Mieter einen Anspruch auf Herausgabe der unpfändbaren Dinge hat?
Daran ändert auch ein Vermieterpfandrecht nichts.

Was er da haben wollte hat er nach dem ersten Versuch bekommen. Hat ihn nicht gehindert es erneut zu versuchen.
 

Gast24091

Was er da haben wollte hat er nach dem ersten Versuch bekommen. Hat ihn nicht gehindert es erneut zu versuchen.
Ist der ein Vollpfosten? Der Schwachmat kann dich doch sicher anrufen um was zu holen, statt dessen bricht er ein.
Okay, ist der direkte Weg....
 
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