Verteilerschlüssel im Brunata Portal

Diskutiere Verteilerschlüssel im Brunata Portal im Abrechnungs-/Umlagmaßstab Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo! Ich finde im Brunata Online Portal keine Möglichkeit, für die Nutzer individuelle Verteilerschlüssel einzugeben. Brunata habe ich gefragt,...

  1. #1 Katharmo, 21.02.2020
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    Hallo!
    Ich finde im Brunata Online Portal keine Möglichkeit, für die Nutzer individuelle Verteilerschlüssel einzugeben. Brunata habe ich gefragt, da konnte es mir niemand erklären.

    Hat jemand von euch Erfahrung mit dem Portal und kann mir helfen?
     
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  3. #2 Katharmo, 23.02.2020
    Katharmo

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    Wirklich niemand?
    Ich habe an Brunata zwei konkrete Fragen gemailt. Eine zur Erfassung von Brennstoffkosten und die andere zu den individuellen vertraglich vereinbarten Verteilerschlüsseln.
    Man reagierte sofort, indem man mich anrief.
    "Sie kommen also nicht ins Internet?"
    Und genauso zielführend war der Rest des Gesprächs.
     
  4. Duncan

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    Meine Erfahrungen mit Metrona-Brunata sind fast 20 Jahre her und so toll, dass ich die schwer verdrängt habe. Da es sich im fraglichen Objekt im Gewerbenutzung handelt eröffne ich jedem der eine verbrauchsabhängige Abrechnung möchte, dass das dann halt runde 600 € teurer wird im Jahr als die Aufteilung nach Fläche, also er selbst wenn er anteilig einen anderen Mitmieter, der es in seinen Räumen wärmer haben mag da mitfinanzieren sollte, es immer noch erheblich günstiger für ihn und alle insgesamt ist...

    Und das Gespräch führe ich wenn es hochkommt alle 5-10 Jahre mit Neumietern, gerne mit einer aktuellen Angebotsanfrage bei den Platzhirschen unterlegt, dazu wird dann ein Taschenrechner gereicht und das Thema verschwindet wieder. Erheblich stressfreier als das Thema mindestens jedes Jahr zu haben. In den WEG (Wohnungen) lasse ich das über Ista machen und hab da jeweils noch eine Hausverwaltung zwischen geschaltet, die bekommen da monatlich ihr Schmerzensgeld um sich mit denen rumplagen zu müssen. Die großen Platzhirsche nehmen sich da alle nicht viel, da kannst du richtig Glück haben und mal nen guten engagierten Mitarbeiter erwischen, aber die Chancen sind so wie in der Lostrommel mit den Nieten...

    Wann immer es geht versuche einen kleinen lokalen Anbieter zu finden (oder mache es gleich selbst). Mal gucken sowohl bei der Volkshochschule wie auch bei der IHK hab ich schon Kurse nur zur Heizkostenabrechnung (und auch in Kombination mit kompletter Nebenkostenabrechnung) gesehen. Die lohnen sich ziemlich sicher sehr schnell. Dann ist nur noch das spannende Thema was geben die alten Mietverträge den nun wirklich heute in ganz neuer Rechtsumgebung her. Und damit meine ich nicht nur Mietverträge aus der Weimarer Republik, dem 1000-jährigem Reich und den Frühzeiten der DDR, auch "im Westen" ist und war das Mietrecht diversen Wandlungen unterworfen. Insbesondere im Bereich der Werkswohnungen im Schatten der Großkonzerne, Kohlezechen usw.
     
  5. #4 Katharmo, 23.02.2020
    Katharmo

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    Die Anregung, das Abrechnen zu erlernen, gefällt mir und ich kann mir das durchaus vorstellen. Ich habe noch drei Jahre Zeit, bis ich den Alptraum mit Brunata beenden kann, da wir den Vertrag vom Verkäufer übernommen haben und die zehnjährige Laufzeit dann erst endet.
     
  6. sara

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    Was genau meinst du damit?
    Wohnfläche z.T. 30% u. andere mit 50% ?
    Oder was?

    Dann kann ich mir vorstellen, dass Brunata das nicht macht.
     
  7. #6 Katharmo, 23.02.2020
    Katharmo

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    Ich meine die Verteilung der Heizkosten. In einem Mietvertrag steht z.B. 40% nach Wohnfläche und 60% nach Verbrauch. Und diese Verteilung muss ja nicht zwingend für alle Mieter gleich geregelt sein. In einer korrekten Abrechnung muss man das berücksichtigen, wenn eine Firma wie Brunata das nicht kann oder nicht macht, wer denn? Das sind doch die Profis.
     
  8. #7 sara, 23.02.2020
    Zuletzt bearbeitet: 23.02.2020
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    Bei der Heizkostenabrechnung sollte die Aufteilung nach Wohnfläche usw. gleich sein, denn ansonsten stimmt der gesamte Verteilschlüssel nicht mehr.
    Das wird sich weder Brunata noch andere ans Bein binden.

    Wie wurde denn bis jetzt in dieser Whg. die Aufteilung berechnet, und wie in den anderen Wohnungen? Ist ja schließlich nicht neu.
     
  9. #8 Katharmo, 23.02.2020
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    Wenn man ein MFH kauft und es IST aber nunmal nicht einheitlich in den Mietverträgen...
     
  10. #9 Katharmo, 23.02.2020
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    Bisher immer 50/50, bei allen. So ist es im Brunata Portal bei mir auch voreingestellt.
    Rechtlich spricht auch gar nichts dagegen, zukünftig unterschiedliche Verteilerschlüssel zu vereinbaren, solange jede Abrechnung für sich schlüssig ist und dem Mietvertrag und den Gesetzen entspricht.
     
  11. #10 sara, 23.02.2020
    Zuletzt bearbeitet: 23.02.2020
    sara

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    dann bleibt es dabei...

    Aber nur für das ganze Haus und nicht individuell jede Wohnung anders.
    Eine gesamte Änderung des Verteilschlüssels ist im Grunde nur bei Wärmedämmmaßnahmen am Gebäude zu begründen, bzw. mit dem Einverständnis aller Mieter.

    Nur das was du vor hast geht so nicht.
     
  12. #11 Katharmo, 23.02.2020
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    Ich will hier doch gar nichts in den Mietverträgen ändern, sondern die "gekauften" Mieter korrekt abrechnen, entsprechend ihren jeweiligen Mietverträgen. Dass es bisher falsch gemacht wurde, reicht für mich nicht, um es falsch fortzusetzen.
     
  13. sara

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    Hat sich jemand deshalb beschwert?
    Falsch wäre die Heizkostenabrechnung wenn du das änderst. Denn das geht so nicht.
     
  14. #13 Katharmo, 23.02.2020
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    Nein, es hat sich bisher niemand beschwert. Auch das ist kein Grund für mich, anders abzurechnen als im Mietvertrag vereinbart wurde.

    Ich habe dieses Haus gekauft und möchte die übernommenen vertraglichen Pflichten und Vereinbarungen einhalten, unabhängig von den Fehlern, die der vorherige Eigentümer=Vermieter (in diesem Fall) gemacht hat.
     
  15. sara

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    Dann viel Spaß dabei.

    Bei kalten Nebenkosten ist das möglich, denn die Differenzen die sich daraus ergeben gehen dann entweder zu lasten von dir oder dem Mieter, aber bei den Heizkosten geht das nicht! Dann wäre die gesamte Heizkostenabrechnung des Hauses nicht korrekt.

    Damit bin ich raus, vielleicht bekommst du noch von jemanden anderen den ultimativen Ratschlag.
     
  16. #15 immobiliensammler, 23.02.2020
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    Und wieso denkst Du, dass der Vertrag mit dieser Firma auf Dich übergegangen ist? Ich hätte die Chance genutzt und sofort eine mir genehme Firma (siehe Post von Duncan) beauftragt!
     
  17. #16 Katharmo, 23.02.2020
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    Ich hatte bisher noch keine Erfahrung mit Abrechnungsdienstleistern und hielt die Übernahme des Vertrages für richtig.
    Der Vertrag ist auf mich übergegangen, weil ich es wollte und die entsprechenden Unterschriften hierzu geleistet habe.
    Zudem konnte ich zu dem Zeitpunkt gar nicht wissen, dass die bisherigen Abrechnungen fehlerhaft waren.
     
  18. #17 Katharmo, 23.02.2020
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    Im juraforum habe ich gerade eine lange Diskussion zu unterschiedlichen Umlageschlüsseln gefunden, was ja meiner Frage sehr nahe kommt, auch wenn es da nicht speziell um Heizkosten geht.
    Da basieren die Aussagen auf Gerechtigkeitsempfinden, aber eine Rechtsgrundlage zur Verpflichtung zu einheitlichen Umlageschlüsseln konnte dort niemand nennen.

    Ich halte eine Vereinheitlichung nicht für verpflichtend und auch nicht für umsetzbar, vor allem in großen MFH. Eine vertragskonforme Abrechnung hingegen ja und genau dafür, so dachte ich jedenfalls, beauftragt man Abrechnungsdienstleister.
     
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  19. Andres

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    Ich halte es für unzulässig, wenn der Vermieter an den Betriebskosten dauerhaft und mehr als geringfügig etwas verdient. Das ist imho mit dem Grundgedanken aus § 556 BGB und § 1 BetrKV nicht vereinbar. Um das begründen zu können, wird man aber wieder einmal Treu und Glauben (§ 242 BGB) bemühen müssen. Das ist immer etwas unästhetisch.

    Der einzige Weg, um solche Effekte unter allen Umständen sicher auszuschließen, ist ein einheitlicher Umlagemaßstab für alle Nutzer. Eine Verpflichtung ist das aber trotzdem nicht.
     
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  20. #19 Katharmo, 23.02.2020
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    Ich stimme dir in allen Punkten zu.

    Und solange nicht alle Verträge einheitlich sind, muss ich den Verträgen entsprechend abrechnen. Wenn Brunata das nicht umsetzen kann, kann ich die dort in den nächsten drei Jahren zu erstellenden Abrechnungen nicht an meine Mieter weiterleiten, da mir ja bekannt ist, dass sie falsch sind.
     
  21. #20 FMBerlin, 23.02.2020
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    Ein einheitlicher Abrechnungsmaßstab für Heizkosten ist gerade in großen MFH der Regelfall und sehr leicht umzusetzen. Der Vermieter darf für zukünftige Abrechnungsperioden einen vorhandenen Abrechnungsmaßstab ändern, wenn es dafür gute Gründe gibt (Stichwort Billigkeit des Abrechnungsmaßstabes). Die Übernahme eines Hauses mit unterschiedlichen Abrechnungsmaßstäben in den übernommenen Mietverträgen und die Schwierigkeit dafür einen Dienstleister mit passender EDV zu finden halte ich für einen solchen guten Grund.
    Du mußt gar nichts ändern, da ja bereits seit Jahren nach einem einheitlichen Maßstab abgerechnet wird.
    Wer sagt Dir denn, daß nicht vor Jahren mal der Vermieter die Abrechnungsmaßstäbe vereinheitlicht hat, ohne daß dies in den Dir übergebenen Mietverträgen dokumentiert wurde? Ein einfacher Brief an alle Mieter vor Beginn einer neuen Abrechnungsperiode hättze dafür ausgereicht. Das kann auch gut mehr als 10 Jahre (Aufbewahrungsfrist) her und damit in den Verwaltungsunterlagen nicht mehr auffindbar sein.
     
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