Vertragsabschluss als Immobilienmakler

Dieses Thema im Forum "Maklerforum" wurde erstellt von Mietar, 12.10.2012.

  1. Mietar

    Mietar Neuer Benutzer

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    Hallo,

    bekomme in 1-2 Wochen meine Zulassung nach 34c und würde mich noch einmal gerne über die Verträge informieren, bzgl. Vertragsabschluss bei erfolgreichem Immobilienverkauf, Wohnungsverkauf, Vermietung etc. Alles wichtige ist im Kopf, würd emich nur gerne über die rechtlichen grundlagen informieren, damit ich jede AGB etc nahc Deutschem Recht beantworten kann und es immer aktuell ist.

    Ich danke shcon jetzt!! :)

    lg!!

    K.
     
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  3. #2 lostcontrol, 12.10.2012
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    muss man für die zulassung nicht gewisse kenntnisse mitbringen?
    oder wie kann das sein dass du hier nach grundlagenwissen fragst?
    ich bin jetzt schon SEHR irritiert, eigentlich war ich davon ausgegangen dass ein makler mit zulassung auch entsprechende sachkenntnisse vorweisen kann...
     
  4. #3 Kitzblitz, 13.10.2012
    Kitzblitz

    Kitzblitz Erfahrener Benutzer

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    Darin liegt der Fehler. Du darfst ruhig unterscheiden zwischen geltenden Normen, Rechten, etc. und deiner persönlichen Auffassung. Ist beides im Einklang, bleiben deine Überlegungen stimmig.

    Hier die Voraussetzungen zur Erteilung einer Erlaubnis nach § 34c Gewerbeordnung:

    Für das Antragsverfahren und zur Erteilung ist kein Qualifikationsnachweis erforderlich. Notwendig ist jedoch der Nachweis der gewerblichen Zuverlässigkeit. Diese ist in der Regel gegeben, wenn die erforderlichen Unterlagen vollständig und ohne hinderliche Einträge vorliegen.

    Eine fachliche Qualifikation (Ausbildung mit Prüfung) ist also nicht erforderlich. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die Bandbreite der fachlichen Qualifikationen von Immobilienmaklern sehr groß ist.

    Wenn du einmal selbst ein Objekt kaufen würdest, könntest du das sehr gut bei den Besichtigungen beobachten. Von fast "0" Vorbereitung, über Falschinformationen zum Objekt, Falschversprechen möglicher Mieterhöhungen, falschen Erläuterungen zur Wohnflächenberechnung, keine Kenntnisse von Baumaterialien, Verschweigen anstehender Instandhaltungsmaßnahmen, Unkenntnis von Vertragsinhalten habe ich alles schon erlebt - größtenteils sogar fast alle Fehlleistungen in einer Person vereint.

    Zum Glück gibt es aber nicht nur schwarze Schafe.

    Gruß aus'm Ländle
    Ulrich
     
  5. #4 lostcontrol, 13.10.2012
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    Kitzblitz - mir wird schlecht.
    zum Glück musste ich mich bisher nicht mit so jemand rumschlagen...
     
  6. Tisha

    Tisha Erfahrener Benutzer

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    Gewerbeanmeldung sagt nix zur Qualifikation aus...

    Yepp Kitzblitz genauso ist es, leider!

    Zumindest sollten diejenigen, die sich einfach mal so als Makler beweisen möchten auch ausreichend versichern, da kann es dann zu "netten" Schadensersatzansprüchen kommen. Im Zweifel winkt die Insolvenz wenn nix zu holen ist auf der einen Seite und auf der anderen wieder einmal mehr der Frust!

    hier zum nachlesen, wie einfach man die Anmeldung erhält:
    § 34c GewO Makler, Anlageberater, Bauträger, Baubetreuer - dejure.org
     
  7. #7 lostcontrol, 14.10.2012
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    ehrlich gesagt sehe ich den zusammenhang jetzt nicht.
    hier haben wir jemanden, der sich 'ne lizenz zuschicken lässt aber nach grundlegenden dingen in einem forum fragen muss wie z.b. wie man "AGBs beantwortet" (???), wie verträge aussehen sollten usw. - mit anderen worten: jemand der bisher anscheinend wenig ahnung von der materie hat.
    ihr dagegen wurdet von einem makler hängen gelassen (der immerhin anscheinend mitglied im maklerbund ist und entsprechend eigentlich deutlich mehr ahnung haben sollte als der TE hier).
     
  8. #8 Brandenburgmakler, 03.01.2013
    Brandenburgmakler

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    Eine Mitgliedschaft in einem deutschen Maklerverband, sagt gar nichts über die Qualifikation des Maklers aus. Aber auch wirklich GAR NICHTS.

    Aber auch als Makler kann man nicht alles über ein Haus oder eine Wohnung oder Grundstück wissen, ist man doch auf die Aussagen des Verkäufers angewiesen. Natürlich besichtigt man den Kaufgegenstand selber und bringt so recht viel in Erfahrung. Man kann auch die Größen, ob nun Wohn- oder Nutzfläche, mit heutigen elektronischen Mitteln, ziemlich schnell feststellen und sich darauf stützen. Gleiches gilt übrigens auch für die Kubatur.
    Auch das Grundbuch oder Bauunterlagen stützen die Aussagen des Maklers, sofern es noch Bauunterlagen gibt.

    In unseren Exposés steht immer der Satz, dass " ... wir für die Richtigkeit der Angaben, trotz sorgfältiger Bearbeitung, keine Gewähr übernehmen." Damit ist der Makler eigentlich raus. Und noch eine Sicherung bauen wir ein. Das erste Exposé, welches wir versenden, geht immer an den Verkäufer. Erst wenn dieser uns die Richtigkeit der Angaben im Exposé bestätigt, gehen wir damit an die Öffentlichkeit.
    Eine Maklerhaftversicherung kann aber nichts schaden. Auch dann ist die wichtig, wenn angestellte Makler tätig sind und man selber bei den Besichtigungen nicht anwesend ist.

    In diesem Sinne

    Gruß
     
  9. #9 Blakharaz, 03.01.2013
    Blakharaz

    Blakharaz Erfahrener Benutzer

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    Ich bin und bleibe bei der Meinung, dass JEDER Makler min. Immobilienkaufmann sein sollte.
    Also mit Prüfung bei der IHK und so :-D


    Edit: Auch Immobilienkauffrau :-)
     
  10. #10 Brandenburgmakler, 03.01.2013
    Brandenburgmakler

    Brandenburgmakler Neuer Benutzer

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    Dem stimme ich vollkommen zu.

    Gruß
     
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