Verwalterstellung bei Gewährleistungsfragen

Dieses Thema im Forum "WEG-Verwaltung" wurde erstellt von Fremdling, 20.08.2016.

  1. #1 Fremdling, 20.08.2016
    Fremdling

    Fremdling Erfahrener Benutzer

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    Hallo Forianer!

    Es treten bei Wohnungseigentum eher "gefühlte Unkorrektheiten" (kein von den Miteigentümern objektiv erkennbarer und offenkundiger Schaden bzw. Fehler) am Gemeinschaftseigentum im Wohnungsbereich eines Sondereigentümers auf. In der Teilungserklärung existiert für die bemängelten Gewerke eine Regelung zur Instandhaltungs- und Instandsetzungspflicht durch den Sondereigentümer.

    In der Regel kann die Restgemeinschaft keine belastbare Wertung des Schadensfalles und der Schadensursache treffen, da sie keinen Zugang zu den Gewerken in der Wohnung hat.

    Wendet sich die Verwaltung nach "Schadensmeldung" durch den Sondereigentümer an den Gewährleistungsträger und wird dieser begründet nicht tätig, stellt sich die Frage, wie der Verwalter korrekt vorgehen sollte.

    Nun meine Fragen nach Eurer Meinung und Euren eventuellen Erfahrungen mit derartigen Vorgängen:
    1. Kann oder muss gar der Verwalter zwecks vom betroffenen Sondereigentümer ggf. geforderter gerichtlicher Klärung der konträren Meinungen (Sondereigentümer <=> Gewährleistungsträger) von sich aus aktiv werden?
    2. Oder muss zunächst zwingend ein diesbezüglicher Mehrheitsbeschluss herbeigeführt werden? (M.E. ist Mehrheitsbeschluss nötig.)
    3. Wie geht es weiter, wenn die Gemeinschaft z.B. aufgrund fehlender Einschätzungsmöglichkeit diesen Mehrheitsbeschluss ablehnt?
    4. Wie seht Ihr die Alternative in der Klage durch den betroffenen Sondereigentümer ohne Mitwirkung von Verwaltung und Restgemeinschaft? (M.E. wäre das die Folge von 3.)
    Für Eure Antworten meinen herzlichen Dank im voraus!
     
  2. AdMan

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