Verwalterwechsel

Diskutiere Verwalterwechsel im WEG-Verwaltung Forum im Bereich Wohnungseigentum; In einer WEG gibt es Unzufriedenheit mit dem Verwalter. Der Verwaltervertrag läuft bald aus, bzw. steht zur Verlängerung an. Wie kann man als...

  1. #1 Vermietet_dasblog, 21.01.2015
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    In einer WEG gibt es Unzufriedenheit mit dem Verwalter. Der Verwaltervertrag läuft bald aus, bzw. steht zur Verlängerung an. Wie kann man als Eigentümer erreichen, dass auf der WEG-Versammlung auch über andere Verwalter und nicht nur über eine Vertragsverlängerung abgestimmt wird? Kann der Verwalter seine eigene Abwahl auf der Versammlung, welche er ja leitet, durch Geschäftsordnungstricks verhindern? Und wie verhindere ich, dass der Verwalter 'unfair' spielt?


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  3. Andres

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    Indem man rechtzeitig entsprechende Beschlussvorlagen einbringt.


    Letztens hat hier mal jemand geschrieben, dass der Verwalter eine Versammlung einfach beendet hat und gegangen ist, bevor entscheidende Beschlüsse gefasst wurden. Kurzfristig lautet die Antwort auf deine Frage also ganz klar: Ja, er kann.

    Langfristig sieht das etwas anders aus. Selbst wenn der Verwalter jegliche Beschlussfassung verhindern sollte, endet irgendwann seine Bestellung von alleine.


    Erschießen. (War das taktlos? :unsicher017:)

    Ernsthaft: Was der Verwalter tut oder nicht tut, kannst du letztendlich nicht ändern. Es macht auch wenig Sinn, sich darüber jetzt den Kopf zu zerbrechen. Wichtiger ist, dass du eine ausreichende Stimmenmehrheit hinter deiner Position versammelst, die in jedem Fall ein erneute Bestellung dieses Verwalters verhindert und im Idealfall zur Bestellung des neuen Verwalters, Kündigung des alten Verwaltervertrages und Abschluss des neuen Verwaltervertrages führt.

    Solche Dinge klärt man vor der Versammlung - ist für alle Beteiligten angenehmer. Sollte sich dabei herausstellen, dass alle Eigentümer einen anderen Verwalter wollen, ist das noch besser: Dann können Beschlüsse auch im Umlaufverfahren gefasst werden, was komplett ohne Mitwirkung des Verwalters geht.
     
  4. #3 PHinske, 22.01.2015
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    Die Eigentümer sind "das Volk"

    Den Ausführungen von Andres kann man nur zustimmen.
    Eine gute Vorbereitung des Verwalterwechsels und eine gute Kommunikation unter den Eigentümern sind das A und O, das zum Erfolg führen kann.

    Zu dem Beispiel von Andres, in dem der Verwalter vor Abarbeitung der Tagesordnung die Versammlung einfach beendet hat, kann ich Folgendes beitragen:
    Es handelt sich nicht um die Versammlung einer dusseligen Eigentümerschar rund um einen großen Verwalterkönig, sondern um eine Versammlung der Wohnungseigentümer, die von einem Versammlungsvorsitzenden moderiert wird, mit dem (und solange) die Mehrheit der Anwesenden einverstanden ist.

    Bei dem beschriebenen Verhalten empfiehlt sich ein spontaner Geschäftsordnungsantrag, solange die Eigentümer noch zusammen sind, um einen neuen Versammlungsleiter und einen neuen Protokollführer zu wählen.

    DANN kann es weitergehen mit dem Abarbeiten der Tagesordnung!

    Das gleiche Prozedere kann man machen, wenn es um die Verwalterwahl geht.
    Das heißt: Versucht der alte Verwalter seine Wiederbestellung mit Tricks zu erreichen, wird er als Versammlungsleiter ganz einfach abgelöst.
    Wenn man Kontakt zu den anderen Eigentümern im Vorfeld pflegt, kann man so etwas bereits im Vorfeld der Versammlung vorklären, damit es im Fall der Fälle auch wirklich weitergeht.

    Es grüßt PHinske
     
  5. Jobo45

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    Welche Meinung hat denn der Beirat? möchte der auch gerne den Verwalter wechseln?
     
  6. #5 Vermietet_dasblog, 22.01.2015
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    Danke soweit für die Anregungen. Vor allem das mit der Geschaeftsordnung ist ein sehr guter Punkt. Ebenso die gute Vorbereitung, an der arbeite ich ja gerade.

    Wie ist das mit der Tagesordnung, die verschickt ja der Verwalter. Der Punkt "Verlaengerung Verwaltervertrag" wird dort sicher kommen, ich moechte aber gerne idealerweise schon Material zu (idealerweise 2) Alternativangeboten mitschicken. Die WEG ist recht gross und die Eigentuemerliste aus dem Grundbuchamt vermutlich nicht ganz up to date.
    Wie seht ihr das: Rechtzeitiger Antrag an den Verwalter mit den beiden Gegenangeboten zum Mitschicken? Oder selber an alle Eigentuemer schreiben?
    Verwaltungsbeirat: Der hat sich noch keine endgueltige Meinung gebildet. Einer der drei ist fuer einen Wechsel, die anderen beiden (noch) nicht.

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  7. #6 Vermietet_dasblog, 22.01.2015
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    Grundsaetzlich hast Du recht. In diesem speziellen Fall sind fast alle Eigentuemer Selbstnutzer mit viel Angst vor Veraenderung und wenig Erfahrung. Aber klar, das alles laesst sich managen.

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  8. Andres

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    Dann muss noch ein weiterer TOP aufgenommen werden, denn unter dieser Bezeichnung kann kein neuer Verwalter bestellt werden.

    Warum 2 Alternativen? Die einen finden die erste Alternative toll, die anderen favorisieren die zweite und am Ende wird es keiner von beiden und man bleibt lieber bei der bewährten Gurke. Schlage den Verwalter vor, der dir am besten gefällt. Wer einen anderen Verwalter vorschlagen will, kann das gerne tun.


    In Deutschland wird man Eigentümer eine Immobilie nur durch Grundbucheintragung. Wer nicht im Grundbuch steht, ist kein Eigentümer.


    An den Verwalter schickst du die notwendigen Anträge. Um den Versand von geeigneten Unterlagen soll sich der neue Verwalter kümmern - der will hier schließlich sein Geld verdienen.
     
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