Verwaltungsvertrag aus dem Jahr 1996

Dieses Thema im Forum "WEG-Verwaltung" wurde erstellt von Ennasus, 14.07.2010.

  1. #1 Ennasus, 14.07.2010
    Ennasus

    Ennasus Neuer Benutzer

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    Ich hätte nachfolgende Frage. Habe zum 31.07.2010 meine ETW verkauft. Teilte dies meiner Hausverwaltung mit. Diese teilte mir darauf hin mit das der von mir am 31.05.96 geschlossene Verwaltervertrag mit einer Kündigungsfrist von den üblichen 3 Monaten wäre. So das ich nun die Verwaltergebühr bis zum 31.05.2011 zahlen muss da auch eine Veräußerung des Objektes nicht von der Kündigungsfrist entbindet. Ist dies rechtens ??
     
  2. AdMan

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  3. malloy

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    Normalerweise tritt doch der Käufer an Deine Stelle für den WEG-Verwaltervertrag. Oder will die Verwaltung nun für ein und die selbe Wohnung zweimal Hausverwaltungsgebühren in Rechnung stellen, einmal von Dir bis Vertragsende und einmal von dem Käufer ab WEG-Einstieg?
    Ansonsten das im Innenverhältnis mit dem Käufer abrechnen, im Notarvertrag steht doch sicherlich, dass mit Übergang alle Nutzen und Lasten übernommen werden. Bei uns muß man bspw. auch händisch miteinander die Grundsteuer für das Restjahr anrechnen, da die Grundsteuer bis zum Steuerjahresende beim ehemaligen Eigentümer abgebucht wird und grundsätzlich immer erst je zum 1.1. von Stadtseite auf den neuen umgestellt und dann dort eingefordert wird.

    Und wieso bis 31.5.11? Bei 3 monatiger Kündigungsfrist zum Monatsende wäre das doch eh der 31.10.10.

    Ich weiß nicht wie das bei Euch id WEG geregelt ist, aber ohne Wohnung sind doch gar keine Leistungen der Wohnverwaltung mehr möglich, dafür hast Du ja einen Nachfolger, der wiederum vermutlich gem. WEG diesen Verwaltervertrag bei dieser Verwaltung ohnehin abschließen MUSS.

    Oder reden wir nicht von der eigentlichen Hausverwaltung für die Wohnung in einer WEG selber, sondern von einem separat abgeschlossenen Vertrag zur Mietsonderverwaltung o.ä.?
     
  4. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Keineswegs... der Wohnungseigentümer hat für die WEG-Verwaltung keinen Vertrag mit dem Verwalter. Der Vertrag besteht zwischen der Gemeinschaft und dem Verwalter. Damit gibt es auch nichts, in das der Käufer an Stelle des Verkäufers eintreten könnte.


    Man wird von einer unvollständigen Sachverhaltsdarstellung ausgehen können. Wenn nicht gekündigt wird, wird sich der Vertrag vermutlich immer um ein ganzes Jahr verlängern.

    Wie es geregelt ist, weiß ich selbstverständlich auch nicht. So kann es aber nicht geregelt sein.

    Es gibt keine andere Möglichkeit...
     
  5. malloy

    malloy Erfahrener Benutzer

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    Schön. Und was spricht der Fachmann jetzt zu dem Problem des TE? Dass der TE als einzelnes Mitglied der WEG (und jeder andere einzelne Eigentümer der WEG) bis Laufzeitende des Gesamtvertrages des Verwalters mit der WEG für jede Wohnung zahlen muß, obwohl er keine Wohnung mehr dort hat, aber ebenso (doppelt) alle neuen Eigentümer parallel, die dort eine Wohnung kaufen?
    Also würden so bei etwa 100 tatsächlichen Wohnungen in dem Haus nicht nur (als Beispiel) diese abgerechnet, sondern bei 30 Eigentümerwechsel in den 5 Jahren bis zum Vertragswechsel weiter alle Alteigentümer, die verkauft haben, ebenso wie die Neueigentümer der verkauften Wohnungen? Somit wir nicht nach 194 Wohnung abgerechnet, sondern nach allen ehemaligen, neuen und Bestands-Eigentümern? Somit hätte die Verwaltung bei 100 Wohnungen nicht 100 Verwaltergebühr-Einkommen (also pro Einheit), sondern 70 Wohnungen ohne Eigentümerwechsel + 30 Alteigentümer + 30 Neueigentümer der selben (!) Wohnungen (also pro Eigentümer irgendwann während der Laufzeit addiert) bei 5-Jahres-Verträgen (31.5.1996 bis 31.5.2001 bis 31.5.2006 bis 31.5.2011).
    Wir sind hier im WEG-Unterforum, darum schließe ich weiter einen Einzelvertrag für ein gesamtes Haus mal aus. Der TE schrieb von einer Wohnung dort, die er verkauft hat.

    Da mein Text ja jetzt hinreichend auseinandergepflückt und auf vielleicht meiner falscher Nomenklatur jenes Vertrages herumgeritten wurde, kann der Mann vom Fach dem TE ja dann vielleicht besser helfen oder sinnigere Fragen stellen? Denn ich habe, zugegeben, keine fachliche Ahnung, und nur mehrere Wohnungen in verschiedenen WEG-Hochhäusern, die verwaltet werden von verschiedenen Hausverwaltungen, bei denen ich bei Kauf der Einheiten jeweils diesen bzw. einen ähnlichen Vertrag unterschreiben mußte, während der Voreigentümer mit dem Übergang der Nutzen/Lasten aus dem Notarvertrag hierbei automatisch ausschied...
     
  6. #5 Ennasus, 15.07.2010
    Ennasus

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    Guten Morgen, also ich habe nochmals nachgeschaut. Es handelt sich um einen Sondereigentumsverwaltungsvertrag. Dieser begann am 31.05.1996. Da ich nicht 3 Monate vor Ablauf gekündigt habe, soll der Vertrag der sich ja um 1 Jahr stillschweigend verlängert hat, bis zum 31.05.2011 zahlen. Wo ist hier der Sinn wenn man die Whg veräußert hat ?
     
  7. RMHV

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    Es geht nicht darum, wo der Sinn ist. Es geht schlicht und einfach darum, dass Verträge einzuhalten sind.

    Was um alles in der Welt kann der Verwalter dafür, dass die Wohnung verkauft wurde? Warum sollte er also auf Ansprüche verzichten?
     
  8. #7 Ennasus, 15.07.2010
    Ennasus

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    Na ja, so sehe ich das nicht. Das Objekt ist für mich als Eigentümer schließlich veräußert. Weshalb sollte dann noch nach Verkauf an den „ehemaligem" Eigentümer Ansprüche erhoben werden ? Ich halte dies für eine reine Abzocke!
     
  9. #8 pragmatiker, 15.07.2010
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    wir halten fest: die frage bezieht sich auf einen mietsonderverwaltungsvertrag.
    dieser muss mit 3-monatiger frist gekündigt werden.
    verträge sind zu halten.
    ergo: der ex- eigentümer sollte den vertrag kündigen und muss bis vertragsende zahlen.
     
  10. #9 Ennasus, 15.07.2010
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    Das ist klar das Verträge zu halten sind. Ist ein Vertrag aus dem Jahr 1996 noch rechtsgültig ! Das ist hier eine weitere Frage
     
  11. #10 pragmatiker, 15.07.2010
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    meinen sie die frage ernst ?

    :banana nein, alle verträge verjähren nach 3 jahren, also muss kein mieter nach eintritt dieser verjährung noch miete zahlen...

    :b2t selbstverständlich. übrigens, das BGB stammt aus dem jahr 1900 ist ist noch gültig.
     
  12. #11 Ennasus, 15.07.2010
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    Na super, vielen Dank für die freundliche Info. Bei Ihnen kann man sich jeden weiteren Kommentar schenken.... :wink
     
  13. #12 Christian, 15.07.2010
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    .. bei den Fragen und den Reaktionen auf die durchaus korrekten Antworten aber auch.

    :wink
     
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