Virtual Reality

Dieses Thema im Forum "Immobilien - Werbung" wurde erstellt von shap3d, 01.07.2013.

  1. #1 shap3d, 01.07.2013
    Zuletzt bearbeitet: 01.07.2013
    shap3d

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    Guten Tag liebes Immo-Forum.

    Ich habe hier nun schon zwei drei Berichte und Diskussionen über 3d Rundgänge gelesen und mich an das Forum erinnert.

    Mich würde vor allem interessieren, was Ihr von einer solchen Technik (Virtual Reality) haltet.
    Ich las einen Beitrag über Virtuelle Rundgänge, jedoch meine ich hier wirklich die Virtuelle Realität.
    Also die Möglichkeit in einer Immobilie umher zu laufen.
    Also das begehen von Gebäude in Echtzeit. Das interaktive wechseln von Materialien, so etwas in der Richtung.
    Ich beschäftige mich gerade Beruflich damit.
    Was wäre euch dabei wichtig, was muss so eine Technik können etc.?

    Die technischen Aspekte sind mir inzwischen klar, auch die Rahmenbedingungen. Da ich jedoch kein Immobilienmakler/Bauträger oder Häuslesbauer bin, bin ich mir nicht im klaren darüber, was inhaltlich wichtig ist. (Abgesehn vom Preis :).)
    Das die Technik oder Visualisierungen generell gebraucht werden und immer mehr zum Standart gehören ist mir dabei inzwischen auch klar.

    Mir persönlich wäre die Bedienbarkeit wichtig.
    Dass ich mir eben verschieden Beläge von Böden, Wänden usw. anschauen kann, dass ich mich frei bewegen kann, so etwas.


    Viele Grüße
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 01.07.2013
    lostcontrol

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    bei vermietung wird das wohl eher nicht nötig sein, denn da kann man ja tatsächlich termine machen zur besichtigung und materialien zu wechseln gibt's da im normalfall auch nicht.
    für bauträger mag das eventuell interessant sein, wird sich aber wohl auch nur bei sehr hochpreisigen immos tatsächlich lohnen.

    also ich schau mir ja doch recht viele inserate auf den verschiedenen portalen an, und dass das standard wäre kann man meiner ansicht nach nicht behaupten, im gegenteil - sowas hab ich bisher noch nirgends gesehen. und ich geh jetzt einfach mal davon aus dass stuttgart nicht gerade hinterher hinkt mit sowas...

    für wen wäre das denn deiner ansicht nach überhaupt interessant?
    bei vermietung interessiert es eher nicht, da der mieter da ja keine wahlmöglichkeiten hat. da wär's womöglich sogar kontraproduktiv, weil es den mieter womöglich noch auf dumme ideen bringt wie z.b. zu verlangen dass ein anderer boden reinkommt etc.
    bei bauträgern könnte das thema sein, klar - aber die haben doch dafür ohnehin innenarchitekten, sofern der kunde das überhaupt wünscht...
     
  4. shap3d

    shap3d Neuer Benutzer

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    Hi, danke schonmal für die Antwort.

    Ich denke auch, dass es für Vermieter eher uninteressant ist. Gedacht war es in Bezug auf Bauträger, Architekten und Immobilienmaklern von z.B. Bauwerken im Ausland, wo eben die Besichtigung nicht gerade ums Eck möglich ist.
    --> das muss garnichtmal sein. Wenn ich mir z.B. ein Haus bauen lasse, also z.B. von einem Bauträger, dann kann ich mir die Innenräume ohne Einrichtung schon für etwa 350€ erstellen lassen. Klar kommt das auf die größe des Hauses an und auf das, was ich alles sehen will.

    Ich hatte zu dem Thema schon Gespräche mit Leuten aus der Branche (Bauträger). Das war recht aufschlussreich. Einer verkauft Immobilien und für den wäre das ein Werbemittel. Die Leute die sich das anschauen, haben so die Möglichkeit zu sehen wo sie später mal wohnen werden (sogar in gewissen Grenzen in der Umgebung). Und ihnen fällt es wohl leichter eine Entscheidung zu treffen. Der Bauträger meinte dazu, dass einer der größten Kostenpunkte die Finanzierung von nicht verkauften Gebäuden ist. Also jeder Monat in dem man das Haus nicht verkauft, kostet wohl richtig Asche. Und da hilft so eine Visualisierung, das Objekt schneller an die Leute zu kriegen (daher kam auch die Idee mit den wechselnden Böden, da man sich alle Optionen einmal ansehen kann und das sogar morgens mittags und abends.) Und man bekommt halt viel mehr fürs gleiche Geld.

    Ein weiteres Gespräch war mit einer Familie, welche selbst gebaut hat und im Anschluss großen Ärger mit dem Architekten / Baufirma hatte, weil ihre Vorstellung gegenüber der gebauten Realität etwas auseinander ging. Sie gaben mir gegenüber zu, dass bei einer Investition von 500.000€ für ein Einfamilienhaus + Grundstück heutzutage, sie ruhig erwarten könnten, dass sie so eine Begehung sehen könnten. Dafür wären sie auch bereit gewesen einen gewissen Betrag selbst zu übernehmen. Wie gesagt .. bei Kosten zwischen, sagen wir mal 400 - 2000€ für einen kompletten Rundgang mit zusätzlichen Bildern und 360°Panoramen scheint das also eine Option zu sein.

    Ich meinte damit nicht direkt die Vitual Reality sondern Visualisierungen im allgemeinen.


    Aber wie gesagt .. ich selbst war noch nie in der Situation entscheiden zu müssen, ob ich "Virtual Reality" brauche. Wenn ich drüber nachdenk, könnte ich mir Vorstellen etwas Geld in die Hand zu nehmen.

    An sich sind die Möglichkeiten halt großartig. Ich verzichte auf ein wenig Realismus (also super realistische Bilder wird man da 2013 noch nicht erzeugen können) in der Darstellung und bekomme dafür, für praktisch das selbe Geld eine Umgebung in der ich mich bewegen kann, Fotos "Renderings" selbst schießen kann, wo immer und mit welchem Motiv auch immer ich möchte und mir sogar 360° Panoramen rauslassen kann, die z.B. Tag-Nacht-wechsel zulassen .. in denen ich verschiedene Optionen für Materialien usw. sehen kann.

    Ich finde das großartig :)

    Grüße
     
  5. #4 lostcontrol, 01.07.2013
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    ich denke für immobilienmakler ist das selbst fürs ausland nicht interessant, selbst wenn's um den verkauf geht - wenn dann für bauträger, die werden sich das wohl aber doch eher beim architekten holen, oder nicht?

    dafür braucht's dann aber doch nicht wirklich echte "virtual reality", dafür tun's doch die klassischen zeichnungen wie man sie bisher auch hat, oder nicht?

    der will das aber nicht bezahlen, richtig? immobilienmakler wollen normalerweise eigentlich alles geliefert bekommen, sonst verdienen sie ja letztendlich irgendwann nichts mehr dran, wenn sie sich um sowas selbst kümmern müssen. zudem haben sie garnicht die möglichkeit sowas selbst erstellen zu lassen, dazu fehlen ihnen ja die daten.

    klar ist leerstand teuer - erst recht natürlich wenn alles vorfinanziert wurde.
    aber die frage ist halt wie teuer ist so eine "virtual reality" - wenn's nur um ein paar hundert euro geht rechnet sich das vielleicht, sicher aber nicht wenn's mehrere tausend sind. dafür kann man schon länger leerstand haben.

    hier bei uns in der region fangen die bauträger erst an zu bauen, wenn sie schon mindestens die hälfte der wohnungen verkauft haben. sonst machen sie automatisch miese.

    ach, die verschiedenen böden und wände kosten nichts extra? die ganze funktionalität dass man sich das per mausklick zusammenstellen kann gibt's umsonst oben drauf?
    bist du sicher? der programmieraufwand ist ja nicht gering, das braucht ja auch 'ne benutzeroberfläche...

    das kann dir aber auch mit virtual reality passieren...

    woher kriegst du denn die bilder, wenn das ganze noch nicht mal gebaut ist bzw. sich noch im bau befindet?
    ich hätte da zudem bedenken wenn sich während des baus noch was ändert (was ja doch sehr häufig vorkommt).

    und WANN würdest du da etwas mehr geld in die hand nehmen?
    wenn du als bauträger wohnungen verkaufen willst, die bisher nur auf dem reissbrett existieren?

    ich fürchte die user werden erwarten dass die qualität bzw. der realismus mindestens pixar-niveau erreicht - so ist man das ja heute gewohnt. und wenn ich angucke was in inseraten so alles gezeigt wird an noch nicht real existierenden immobilien, dann würde ich das schon auch erwarten.

    und dieses programm willst du den leuten dazuschenken, zusätzlich zur 3D-geschichte? irgendwie kann ich das nicht so recht glauben...

    wenn du dieses programm tatsächlich verschenken willst find ich das auch großartig.

    aber red doch mal klartext was sowas denn kosten soll - damit werden deine marktchancen nämlich stehen und fallen...
     
  6. #5 Papabär, 01.07.2013
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    Also einen gewissen Bedarf beim Vertrieb sehe ich schon. Die Häuser/Eigentumswohnungen, die bei Verkauf noch nicht fertig gestellt sind, wurden ja bereits genannt.



    Als unsere Firma noch tiefer im Maklergeschäft hing, habe ich so eine 3D-Visualisierung mit Rundgang auch selber gemacht. Dazu hab´ ich ein Programm aus 2002 (oder so) verwendet (gab´s für 20,- € auf´m Grabbeltisch) - die Textur ist völlig ausreichend, und Begehungen des Hauses und des Gartens sind zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich. Auch kann man x Jahre vorspulen um Witterungseinflüsse und Pflanzenwachstum darzustellen.

    Beim ersten Haus habe ich noch über 3 Wochenenden dran gesessen ... mit etwas Übung hatte ich zuletzt ein 6 WE-Objekt anhand der vorliegenden Baupläne an 1½Tagen umgesetzt.

    Der einzige Haken an meinem Programm war/ist, dass man bei der Begehung die Türen nicht zu öffnen braucht ... man kann auch durch die Objekte hindurchgehen (das nervt insbesondere an Treppen - oder eben, wenn der Aufzug ohne den Betrachter losfährt :50:).

    Da das Programm auch eine Draufsicht zulässt, kann man auch wunderbar möblierte, farbliche Grundrisse (z.B. für Vermietungsanzeigen im Internet) erzeugen ... bislang hatte ich aber noch keine Muße, um so einen Aufwand zu betreiben.



    Richtig - hier ist das nicht anders.
    Und wer kauft schon eine Eigentumswohnung, wenn weder der Baubeginn, noch der Zeitpunkt der Fertigstellung absehbar ist? Richtig, nur jemand, der sich einen entsprechenden Vorbehalt (z.B. Rücktritt vom KV, wenn nicht Baubeginn bis ...) in den Kaufvertrag einbauen lässt. Um also überhaupt einen Cent Provision zu sehen, muss der Makler also zumindest diese Quote innerhalb einer bestimmten Zeit erfüllen. Da kann´s schon vorkommen, dass man nach jedem Strohhalm greift ... aber nicht, wenn der Strohhalm die halbe Provision auffrisst.



    Also losti ... das sind natürlich vorgefertigte Texturvorlagen, die sogar mein Uralt-Programm zuhauf anbietet.
    Außerdem bieten die meisten Programme wohl die Möglichkeit, die Datei im "Nur betrachten"-Modus abzuspeichern (ähnlich wie z.B. bei Powerpoint). Das (Haupt-)Programm wird dann nicht weiter benötigt ... wie das aber lizenzrechtlich bei professionellen Erstellern ausschaut weiß ich auch nicht.



    Zugegeben, da ist was dran ... aber hellseherische Fähigkeiten wird wohl niemand erwarten - und kleine Änderungen sind auch in der Software schnell umzusetzen.


    Sehe ich eigentlich nicht so. Gerade bei einer übermäßige Bildqualität wird dem Käufer irgendwann die Frage aufstoßen, wer das alles bezahlt ... und letztlich wird die Antwort "Ich" lauten.



    350,- € halte ich für reichlich überzogen ... von 2.000,- € brauchen wir garnicht zu reden.
     
  7. #6 shap3d, 02.07.2013
    Zuletzt bearbeitet: 02.07.2013
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    Hallo.

    kurze Frage nebenher, wie erstelle ich denn Zitate, die den Nutzer mit einbeziehen. Wenn ich hier die quote funktion verwende ist die immer ohne Bezug.

    Ok die Antworten überschneiden sich etwas, sollte ich jemanden von euch Übergehen, weißt mich bitte darauf hin.

    Ok ich lese also raus, dass für Immobilienmakler so etwas schonmal zu teuer ist. Wobei ich das interessant finde. Sie/du? (wie sind denn hier die Regeln für die Anrede ) meinten, dass es 1 1/2 Tage dauert mit diesem Programm etwas zu erstellen.
    Das sind doch aber auch ein haufen Kosten. Da wo ich herkommen kostet die Arbeit eines Ingenieurs 25 - 75€ die Stunde (Für die Firma, nicht was er Verdient). d.h. also 375 - 1125€ nur für die Arbeitszeit und das ohne jede Lizens. Vorrausgesetzt es sind "nur" 15h Arbeit.
    Nicht mit eingerechnet sind hier professionelle Lizensen. Ein Grabbeltischprogramm ist hier natürlich nicht in der Diskussion :) Ich zeichne meine CAD Pläne schließlich auch nicht mit Paint, auch wenn das vielleicht möglich wäre. Allein ein einziges CAD Programm erhöht den Stundensatz um etwa einen Euro. Dazu kommen Grafikprogramme und natürlich die teure Engine. Im Regelfall kann man hier etwa 5 - 20€ pro Stunde Zusatzkosten auf den Stundensatz an Strom, Lizensgebühr, Arbeitsgerät usw. rechnen.
    Versteh mich hier bitte nicht falsch. Wenn das 20€ Programm ausreicht, muss das mit in die Diskussion aufgenommen werden. Jedoch zeigt meine Erfahrung bisher, dass solche Programme die Effiziens senken und unterm Strich Geld vergraben. Wobei ich das in diesem Konkreten Beispiel natürlich nicht sagen kann. Das ist die Tendenz.
    @Papabär, nach was muss ich denn suchen. Dann muss ich nicht immer so wolkig Argumentieren.

    Die Qualität von der wir hier reden entleih ich mir jetzt mal aus der google-Suche :)
    http://michaelflocco.com/blog/wp-content/gallery/environments/ad04_final_a.jpg
    Das ist die Qualität von der ich hier rede. Ich finde jetzt nicht, dass das so weit von Renderings entfernt ist.
    Ich weiß, dass das Argument aufgeteilt kam. Aber einerseits erwartet "man" also Fotorealismus andererseits ist ein 20€ Hausplaner Tool ausreichend. Was ist denn hier nun richtig? Reicht also 1999 Grafik oder erwartet man schon Fotorealismus?
    Wer erwartet hier was? Weiter unten mach ich mal drei Konkrete Beispiele, damit wir die Argumentationskette besser ausdifferenzieren können. Ich persönlich erwarte eine hohe Qualität, wobei mir die letzten 5% super Realismus eigentlich egal sind. Daher kam ich auch zur Virtual Reality, die meinem Verständnis nach mehr als ausreicht, dafür aber interessante Funktionen bietet.

    Lizensierte Software heutzutage mit höchst möglicher Qualität kostet irgendwas jenseits der 100.000€. Es gibt natürlich auch günstigere Software z.B. von Google selbst. Diese ist aber technisch extrem unflexibel. Das gilt vor allem für das erstellen eigener Funktionen, der UI usw.. Die sog. SDK's sind hier natürlich Pflicht um eigene Shader oder Sonderfunktionen schreiben zu können. Der Sinn dahinter ist ja eine maximale Flexibilität.

    Das kommt natürlich ganz drauf an wieviel Aufwand man betreibt. Vorteil ist hier, dass man sehr viele Dinge automatisieren kann. Dadurch erreicht man schon eine sehr hohe Qualität zu relativ geringen Kosten. Wie bereits gesagt Vergleiche ich hier immer mit Renderings .. ein fotorealistisches Rendering kostet heute zwischen 600 und 1500€. In Einzelfällen auch weniger, aber da kann man dann nichtmehr von hohem Anspruch reden :). Woher ich weiß, was Renderings kosten? Ich habe Kontakt zu einigen Visualisierern im Raum Stuttgart und München und war selbst schon in dem Bereich tätig.

    ahhh .. das macht natürlich Sinn. Darf ich fragen, was man im Normalfall bei einem Gebäude für Renderbilder bezahlt? Die Firmen mit denen ich bisher gearbeitet habe nannten mir immer "etwa 0,5 - 1% der Bausumme" das wären bei einem kleinen Haus mit 500.000€ immerhin schon 2500 - 5000€. Ihr Argument dafür war, dass sie damit ihr Image aufpolieren und vor allem im Online-Auftritt seriöser wirken. Was natürlich nicht heißt, dass es auch Bauträger gibt, die seriös arbeiten und einfach garkeine Renderings machen :). Mir wurde hier auch ein paar mal der "Kundennutzen" als Wort hingeworfen. Wie seht Ihr das ? Ich selbst sehe gerne Visualisierungen, aber ich komme auch aus der sog. medialen Generation. Mir ist es wichtig, dass ich mich nicht hinsetzten muss um erstmal Pläne zu lesen, die Zeit hab ich garnicht. Ein Hersteller, der mir keine Bilder liefert beim Hauskauf, damit ich ohne größeren Zeitaufwand sehen kann, was ich da kaufen soll würde bei meiner Suche schon unten durch fallen. (Einzelfall, subjektiv. Wie sind eure Erfahrungen damit?)

    Ja genau, die kosten nicht extra. Wie Papabär richtig sagt, ist das inbegriffen. Im Regelfall führt man Datenbanken für so etwas. Natürlich müssen die selbst erstellt werden. Das ist ein einmaliger Aufwand und wird dann über die Zeit glatt gebügelt. Wirtschafftlich gesehen ist das aber ein nicht erwähnenswerter Posten für die Kostenkalkulation. Der eigentliche Aufwand hier ist das erstellen der Skripte und Programmteile, die in interaktion mit der UI dafür sorgen, dass ein Materialwechsel stattfinden kann. Allerdings ist Programmcode auch reproduzierbar und damit bleibt der Aufwand übersichtlich. Mit der UI verhält es sich ebenso.

    Generell, kann ich Ihnen versichern, dass (auch bei Renderings) ein professioneller Externer immer billiger ist als wenn man so etwas ohne expertise einem Angestellten hinwirft oder als Geschäftsführer selbst erledigt. Die arbeiten so überaus effizient, dass die Kosten nicht schlagbar sind. Außer man verzichtet massivst auf Qualität. Zudem ist das Wissen und können nicht gerade banal. Ein schönen Vergleich lieferte mir hier ein E-Techniker im Bekanntenkreis. "Ständig fragen mich Leute wieso man das studieren muss, weil ein paar Schaltungen selbst zusammen zu löten ist doch kein Problem" <-- Das ist richtig, doch versuchen Sie mal eine ALU oder die Schalttafeln einer Kompexen Maschine zu berechnen und zu erstellen, die Konkurrenzfähig und effizient sein muss. Sie werden sehr schnell an Grenzen stoßen. Ich würde sogar bezweifeln, dass jemand ein richtiges CAD-Programm in unter einem Monat lernen kann, aber ich schweife ab.

    (Dass Bau und Planung auseinander gehen)
    Ja das ist natürlich richtig. Jedoch zeigen Bilder und Pläne nur einen kleinen Ausschnitt. Man erhält weder ein Gesamteindruck noch kann man sich Details anschauen, die mir persönlich als Käufer wichtig sind. In einer Virtual Reality Umgebung kann ich als Kunde genau die für mich wichtigen Punkte aus der Perspektive ansehen. Das ist meiner Meinung nach ein sehr hoher Mehrwert.

    Nein nein .. nicht dazu schenken, das IST das Programm. Zudem ist das bereits Realität :) also das ist nicht der "wenn wäre Fall". Sondern der "Ist-Fall". Geschenkt wäre hier vielleicht übertrieben, da zumindestens für Panoramen ein kleiner Aufwand entsteht. Aber das ist ja das schöne an dynamischen Prozessen.


    Natürlich, darum ist man ja auch bemüht, dass ganze so Günstig wie möglich zu halten. Ich weiß grad nicht genau von wem das kam, aber es wurden die Änderungen noch angesprochen.
    Die sind im Normalfall kein Problem. Das Gebäude wird in der Regel ja erst mit einem gewissem Arbeitsstand zu einem Visualisierer geschickt. Und kleinere Änderungen am Grundriss, verschobene Fenster, leicht veränderte Wandaufteilungen usw. werden im Regelfall über eine Änderungspauschale abgedeckt. Oder anders geschrieben, das gehört zum Service dazu ;). Das gilt natürlich nur für einen begrenzten Rahmen, ich erwarte natürlich auch von Zeichnern und Architekten, dass die Wirtschaftlich arbeiten, auch wenn das oft Utopie ist. Aber ein wenig Planung ist da Gold Wert. Mein Büro macht z.B. immer ein kurzes Kundengespräch, dass Dateiformate klärt und Änderungstermine klärt. "Bis zum XY.ZT.2013" können Änderungen eingereicht werden .. bis zum XY.ZT.2013+2 sinken die änderbaren Optionen auf so und so. Das ist die "Minimalkosten" Variante. Natürlich kann man auch beschließen, dass das alle 5 min was geändert wird .. das kostet dann halt, dass sollte aber jedem klar sein. (auch wenn es das oft nicht ist .... )


    Ich nehme hier einmal drei kleinere Projekte:
    Die Preise sind aus dem süddeutschen Bereich und reale gebaute und angebotene Preise wie sie verkauft wurden, ich hoffe, dass deckt sich mit euren Erfahrungen.

    - Eigentumswohnung 100qm- 200.000€ (je nach Linie zwischen 180.000 und 240.000)
    - Einfamilienhaus 250.000€ für das Haus 285.000€ für das Grundstück nach dem Bodenrichtwert Leinfelden-Echtedingen. (570€/qm)
    -Mehrparteinenhaus mit 8 Wohneinheiten, Verkaufswert 2.000.000€

    nehmen wir die 0,5% wären das also:
    1000€
    2675€
    10000€

    Das sind jetzt mal Vorschläge, natürlich kann man die Preise zusammenbasteln, je nach Anspruch und damit teurer oder günstiger rauskommen. Das errechnet sich aus einem theoretischen Arbeitsaufwand, was das wirklich kostet kann man nicht sagen. Ich könnte mir aber Vorstellen, dass es sich etwa in folgenden Preisregionen abspielt. Ich denke das könnte realistisch sein.

    -Innenansicht, kein Schnickschnack+ Materialwechsel: ca. 430€ oder 0,215% der Bausumme. (Eigentumswohnung)
    -Haus mit Außenansicht, einfacher Einrichtung, mehreren Materialwechseln UND 360° Panoramen, die all diese Funktionen auch beinhalten: 1800€ oder 0,33% der Bausumme (Einfamilienhaus) (nur eine Innenansicht geht dann vmtl. wieder Richtung 400€)
    -Großes Gebäude mit individuellem Außenareal (also so wies da aussieht) Panoramen einigen Materialwechseln, ein und ausblendbarer Einrichtung. ca. 5400€ oder 0,27% der Baussumme. (Mehrparteingebäude)


    Um aufs eigentliche Thema zurück zu kommen. Ich finde das hoch spannend. Meine Gespräche mit Leuten aus dem Bekanntenkreis, also auch einige Architekten, Bauträger, Informatiker, Metzger zeigen immer wieder, dass so eine Technik super ist. Aber gleichzeitig sich niemand ran traut. Wieso ist das so?

    Viele Grüße
    Und danke für die relevanten Antworten.
    Puh, der Post jetzt ist ja ewig lang geworden. Ich hoffe die Informationsflut ist noch handhabbar.
     
  8. #7 lostcontrol, 02.07.2013
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    es zweifelt doch garniemand dran dass es teuer ist sowas zu erstellen.
    die frage für den kunden wird aber bleiben, ob es sich lohnt soviel geld dafür auszugeben.
    bei vermietung wird sowas sicherlich im normalfall viel zu teuer sein, erst recht für makler die das objekt meist nur ein einziges mal betreuen.
    und bei verkauf gibt's eben die genannten probleme.
    für hotels etc., die permanent ihre räumlichkeiten online vorstellen möchten mag sowas dauerhaft interessant sein und da mag es auch so sein dass sich die ausgabe lohnt (wenn auch nicht mit den veränderungsmöglichkeiten), aber für einmaligen verkauf und erst recht vermietung muss sich das eben rechnen, und dann sind 2.000 euro eben viel zu viel, die steckt man dann doch lieber in eine bessere ausstattung der wohnung etc.

    die frage die du dir zu allererst stellen musst ist die, ob das überhaupt gebraucht wird - egal ob für 20 euro oder für 2.000 euro.
    wenn ich mir anschaue was unsere wohnungsbaugesellschaften hier im großraum stuttgart so anbieten an simulationen, dann finde ich das völlig ausreichend. selbst für stuttgart 21 hat man nicht so einen aufwand betrieben wie du es offensichtlich für "kleine leute" betreiben möchtest. und bei stuttgart 21 wären 2.000 euro nun wirklich peanuts gewesen und sicherlich lohnenswert, wenn man damit leute hätte überzeugen können.

    drehen wir deine frage mal um:
    wieviel geld wäre es dir als kunden wert, wenn du die wohnung die du anmieten möchtest oder die wohnung die du KAUFEN möchtest bzw. das haus das du KAUFEN möchtest vorher per simulation in dieser qualität begehen könntest?
    wäre es dir 2.000 euro wert? würdest du diese kosten übernehmen?

    die fragen bleiben: wozu braucht man das, wer braucht das und wer ist bereit dafür zu bezahlen?

    das ist ja schön und gut, aber wer soll das bezahlen? und warum?
    mieter bezahlen das ganz sicher nicht, soviel ist klar.
    vermieter werden sowas nicht beauftragen wenn die mieter die kosten hierfür nicht übernehmen, warum auch, die mieter können sich die sache ja live anschauen.
    makler? die werden den teufel tun und für sowas geld ausgeben, die machen sich ja noch nicht mal die mühe selbst auch nur fotos oder grundrisse zu erstellen.
    wohnbaugesellschaften? schon eher. aber ob die so viel geld ausgeben möchten?

    na dann frag die doch mal an wen sie verkaufen.

    kann ich dir nicht sagen - frag doch einfach deine stuttgarter kollegen die damit schon geld verdienen, die werden's ja wohl wissen. ich arbeite nicht für eine wohnbaugesellschaft sondern bin nur privater vermieter, für mich lohnt sowas garnicht, wenn ich zusätzlich zu den vorhandenen bildern irgendwas visualisieren muss dann vielleicht mal 'ne einbauküche oder sowas, und da reicht z.b. das progrämmchen von ikea völlig, mal ganz abgesehen davon dass die hauseigene diplom-innenarchitektin gerne bereit ist ein paar schöne zeichnungen anzufertigen wenn nötig.

    was waren das denn für firmen und warum arbeitst du nicht weiter mit ihnen?

    ich seh da vor allem dass ich als kunde das ganze hinterher bezahlen soll.
    dass ich das vielleicht gerne sehe ist eine sache, klar ist das so, speziell bei mir erst recht, und ich guck mir das auch gerne auf diversen immoseiten an (wäre nett wenn du mal ein beispiel postest - im grossraum stuttgart habe ich ja bisher noch keines finden können, obwohl deine kollegen doch in dem bereich angeblich fleissig sind), mag das aber natürlich garnicht wenn das hinterher auf meiner rechnung steht.

    die pläne musst du trotzdem lesen - eine visualisierung oder ein virtueller rundgang entbindet dich davon nicht, im gegenteil - kaum was ist besser geeignet um zu verfälschen, das seh ich gerade an häusern die in meiner direkten nachbarschaft gebaut werden sollen und die virtuell mit kindermöbeln eingerichtet sind - in normaler erwachsenen-grösse würden diese möbel so da garnicht reinpassen.

    klar will man vorab bilder sehen, aber bilder (zeichnungen) sind nun mal was anderes als "virtual reality".

    in den allermeisten fällen wirst du aber diese materialwechsel garnicht brauchen. bei vermietung so oder so nicht. beim haus- oder wohnungskauf auch nur bis zu einem gewissen grad.

    die frage bleibt ob diese kosten überhaupt entstehen müssen. das ist ja einfach nur ein zusätzliches gimmick, das nicht wirklich zwingend nötig ist.

    tja... und wenn ich garkeine ALU oder schalttafeln berechnen bzw. erstellen muss?
    du scheinst zu glauben dass sowas wie "virtual reality" zwingend benötigt wird. das ist aber nicht der fall.

    punkte, die sich aber immernoch ändern können. und die änderungen dann mal eben einzubauen könnte ziemlich aufwendig und teuer werden...

    für wen? wohl nicht für den späteren immo-eigentümer.

    wie gesagt: bei uns hier in der region wird erst angefangen zu bauen wenn mindestens die hälfte schon verkauft ist. wenn potentielle käufer dann aber sagen "ich brauche aber einen balkon" oder "die wohnung muss aber behindertengerecht werden" dann kann das durchaus sein dass es da noch wirklich tiefgreifende veränderungen gibt.

    wenn's denn nur so wenig wäre - meist ist es deutlich mehr... ich habe hier in der nachbarschaft schon zig völlig unterschiedliche pläne sehen dürfen...

    ich frage nochmal:
    UND WER SOLL DAS BEZAHLEN?

    klar ist die technik super, keine frage.
    nur wer soll's bezahlen?
    darfst gerne von meinem privathaus sowas machen, fänd ich superklasse. wenn ich's nicht bezahlen muss. bis dahin bleibt's bei hübschen fotos, zeichnungen und rissen...
     
  9. #8 Papabär, 02.07.2013
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    Ich versuche mich mal in der Kurzform:
    Wer setzt auch einen Ingenieur an sowas ran? Ich meine, das Haus ist ja bereits fertig geplant ... es geht also nur darum diesen Plan in das Programm zu übertragen - wobei der Vertrieb z.B. auf die genaue Darstellung der Versorgungsleitungen m.E. durchaus verzichten kann (d.h. die Toilette muss bei der virtuellen Begehung nicht funktionieren). Das sollte (naja, zumindest theoretisch) die Praktikantin hinbekommen.


    Verstehe die Frage nicht.




    Aber mal ganz ehrlich: Wenn ich ein Omelett kaufen will, interessiert mich der Preis des Hühnerfutters doch herzlich wenig.


    Woher kommt Deine Erfahrung? Ich meine, es ist doch eigentlich überhaupt nicht möglich, den Vertriebseffekt einer virtuellen Besichtigung zu messen, oder?



    Die Qualität auf dem Bild ist natürlich Klasse ... aber außer im Urlaubsprospekt braucht man diese Qualität m.E. nicht. Ich habe Expose´s von MFH gesehen, die mit reinen Zeichnungen ausgekommen sind ... und die Häuser wurden trotzdem verkauft.
    (In der Sparte der Anlage-Objekte sind m.E. die Zahlen ohnehin wichtiger)


    Es ist zwar nur meine persönliche Meinung - aber ich denke, die 1999-Grafik würde im Regelfall auch noch ausreichen.
    Wenn ich eine Wohnanlage, mit z.B. 150 identischen Wohnungen vertreiben sollte, dann würde ich natürlich auf eine bessere Grafik zurückgreifen (weil nur 1 x erstellt und jedesmal verwendet werden kann) - aber dann würde ich den Käufern auch anbieten wollen, die Wohnung selber am Rechner virtuell einrichten zu können.



    Eine virtuelle Begehung wird die Baupläne und die Baubeschreibungen nur ergänzen - aber niemals ersetzen können. Wenn Du Dich beim Immobilienerwerb ausschließlich auf VR verlässt, dann bist Du bestens dafür geeignet, über´s Ohr gehauen zu werden.



    Auf Basis welcher Zahlen?


    Wie jetzt :? ... zeigt das Programm etwa auch an, wo die Bauarbeiter pfuschen werden? Das wäre natürlich etwas ganz anderes ... DANN lohnen sich auch die 5.400,- €.
     
  10. #9 shap3d, 02.07.2013
    Zuletzt bearbeitet: 02.07.2013
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    Halt halt stop,

    ich will das ja garnicht für Kleinstwohnungen anbieten. Dass das ganze für diese Art Makler uninteressant ist, haben wir ja schon festgestellt. Ich möchte herrausfinden, warum es soviel Renderings gibt (einfach mal ein paar Bauträgerseiten anschauen, darf man hier öffentlich überhaupt Namen nennen?) aber so wenig Virtual Reality gibt.
    Kleine Hilfe: bautraeger.net | Bauträgerverzeichnis | Ratgeber | Berlin, Hamburg, München » Baden-Württemberg, viele die eine Homepage haben, haben auch Renderings.

    Dass ein Vermieter seine echte Wohnung virtuell begehen will steht hier nicht zur Debatte, ich dachte, das wäre klar. Es geht um Neubauprojekte und alles für das auch Renderings nützlich sind. Ich persönlich finde, dass das auch für Häuslesbauer interessant sein könnte, aber das ist meine mir eigene Meinung und soll keine Unterstellung sein. Für 400€ würde ich mein Haus Virtuell begehen wollen, aber ich wiederhol mich jetzt nicht nochmal.

    Es ist schon richtig, dass ich Baupläne lesen muss, das gilt aber nur dann, wenn ich mich weitergehend mit einem interessanten Objekt beschäftige.
    Mein impliziertes Vorgehen wäre: Etwas zu suchen was mich anspricht --> Bedinungen klären --> Grundrisse beantragen. Dafür muss ich mich erstmal für den Verkäufer interessieren. Geh ich z.B. auf eine der Bauträgerseiten, haben die oft eine sehr schöne Seite, die betreiben Aufwand und kümmern sich darum, dass ich mich interessiere.
    Viele andere tun das nicht, die lass ich auch links liegen.

    Das ist ja mein Problem. Ich war noch nie in der Situation, selbst eine Immobilie zu kaufen, darum Post ich hier ja unter anderem.
    Aber eigentlich erwarte ich schon, dass ich etwas von dem Gebäude sehe. Wie gesagt, es geht ja auch darum, dass ich schon erstmal zu der Firma hingehe.
    Die Visualisierung ist hier ja kein Selbstzweck, sondern mehr ein Werbeschild das sagt "schau her, kauf mein Produkt". Gerade bei Fertighäusern oder Mehrparteinwohnungen die man mir andrehen will würde ich 2013 behaupten, ist das selbstverständlich, dass man mir das als Kunden anbietet, das tuen nämlich so viele, dass ich aussuchen kann.(jetzt nicht VR, aber zumindestens ein Rendering, wie immer: Neubau) Wie immer, meine Meinung.

    Wer soll das bezahlen? .. die Selben, die jetzt schon Geld dafür ausgeben natürlich.
    Es gibt ja einen offensichtlichen Bedarf. Ich wiederhole gerne nochmal: Wieso Rendering wenn auch Virtual Reality geht .. und nichtmal teurer ist.
    Das es auch Leute gibt, die glauben, das nicht zu brauchen mag sein, aber die interessieren mich nicht, da die sowieso den Sinn von so etwas nicht sehen.
    Zudem wird das in einigen Ausschreibungen gefordert, die haben schon gar keine andere Wahl.

    Wenn ich überall Kutschen sehe und frage "wieso kaufen die kein Auto" kann die Antwort schlecht sein: Weil sowieso keiner Kutschen braucht. Das riecht nämlich nach Trägheit (noch Kutsche zu fahren), und dass versuche ich zu verstehen. Dass 9/10 Leuten hier Fußgänger sind, müssen die selber wissen.
    Vielleicht missverstehen wir uns da, vielleicht wird das klarer wenn ich die eher abstrakten Renderings durch Fahrzeuge ersetze.

    An Bauträger und Immobilienhändler ^^, denen es das Wert ist. Bzw. über Umwege vom Architekten. Vor allem wenn es in der Ausschreibung für den Bauantrag gefordert wird. Dieses Wissen ist aber nutzlos. Mich interessiert ja gerade die Meinung von Bauträgern, Architekten und Maklern, die das kaufen, die das Interessiert und warum sie Renderings einer Virtal Reality Anwendung vorziehen.

    zwischen 600€ und 1500€, allerdings sind das wenige Quellen. Und wenn hier geschrieben wird 350€ ist viel zu viel, dann bezieht man entweder günstigere Renderings oder hat garkeine Bilder, was dann aber wieder uninteressant für meine Frage ist, sollte das trotzdem der Fall sein-> wie geht das dann? Selbst wenn ich Bilder aus meinem CAD Programm rausrechne und nachbearbeite entstehen dadurch beträchtliche Kosten und die sind dann auch noch echt nicht gut. Ob ich damit dann meine Produkte verkaufe sei mal dahingestellt.

    Naja das ist nicht schwer zu errechnen.
    Man braucht ein Arbeitsgerät und Software, diese kosten sind für jeden die selben.

    Habe ich eines davon nicht, bin ich nicht Konkurrenzfähig.
    Ein externer Spezialist hat sich auf die Optimierung der Vorgänge in diesem speziellen Bereich nunja .. spezialisiert. Ich bezweifle, dass eine Firma, welche keine Leute speziell dafür abstellt einen höheren Effizienzgrad erreicht. Geschweige denn auch nur annähernd an die Expertise herrankommt.

    Ein einfaches Zahlenbeispiel aus dem Leben: Ein Architekturbüro stellt einen AIP an 2300€ Monatlich. Der verdient also etwa 9.60€ auf die Stunde. (Fakt)
    Der macht: Architektur. Der hat schonmal garkeine Zeit dafür. Wird er jedoch abgestellt, macht er/sie in der Zeit genau NICHTS anderes. Eine 15 Stunden Arbeit kostet den Chef also 144€ + das was der Architekt in der Zeit hätte tun können + Nebenkosten. Gleichzeitig ist er in der Technik nicht geschult, Virtual Realty macht der schon gleich mal garnicht, weil dafür hat er das falsche studiert. Ein Visualisierer .. gehen wir vom schlimmsten Fall aus, ist nicht schneller. Dennoch ist es seine Arbeit. Ihm(ihr entgeht also kein Umsatz durch die Arbeit an einer Visualisierung. Und das ist auch noch ein günstiger Fall, sein Arbeitsgerät ist ebenfalls für die Aufgabe optimiert. Ehemalige Mitstudenten wurde ab und an als Rendersklaven angeheuert und an völlig veraltetes Gerät gestellt und produzierten freundlich ausgedrückt Mist, außer, bei Visualisierern, aber das würde mein Argument ja bekräftigen.
    Dazu habe ich keine Studie, das sind Erfahrungen aus meinem Umfeld, wenn du andere gemacht hast interessiert mich das natürlich. Ich habe es jedenfalls noch nie erlebt, dass ein Dilletant oder jemand der sich Teilzeit mit etwas beschäftigt günstiger arbeitet maximal, zu den selben Kosten.

    Wer sagt, dass ich das nicht tue ? Zudem erstens: heißt das nicht, dass ich für die Renderings mache, zweitens: ist das für das Thema super irrelevant, weil was die glauben und tun, weiß ich ja. Ich erhoffe mir ja andere Sichtweisen.
    Wenn es dich interessiert: Die interessieren sich dafür, da war aber sehr viel Diskussionsbedarf, die wussten schlichtweg nicht, dass es das gibt. Dieser Umstand existiert aber nichtmehr. Einer der größten Hindernisse ist das Wechseln auf eine neue Art der Dienstleistung.

    <-- dann wären wir vermutlich noch in der Steinzeit.
    Der Sinn meiner Aussage war, dass Leute schnell glauben, dass nur weil man auf einem sehr niedrigen Niveau Dinge selbst herstellen kann, das nicht heißt, dass es den Bedingungen am Markt gerecht wird. Das Renderings gebraucht werden ist ein Fakt. Warum es aber Renderings und keine VR ist, ist mir ein Rätsel. Dass Leute die keine Renderings wollen keine Renderings wollen ist hier wohl selbst erklärend. Dazu gleich mehr.

    Naja das gleiche kann man über Makler und über so viele andere Sachen auch sagen. Der Sinn einer solchen Sache liegt darin, Objekte an jemand hinzutragen. Es ist ein Werbemittel und oder eine Abkürzung um ans Ziel zu kommen. Saubere Kommunikation und Missverständnisse zu vermeiden ist - im professionellen Bereich - btw. kein Gimmik, keine Ahnung, wer dir das erzählt hat.

    @ Papabär
    Architekten setzten da z.B. Ingenieure dran und nicht nur AIP's oder Studenten, zumindestens nicht, wenn Quallität ihnen auch nur irgend etwas bedeutet. Aber selbst mit einem Stundensatz von 10 - 15 € kommt man da kaum günstiger raus.

    --> sry, ich meinte, welches Programm das ist und wie das Ergebnis aussieht. Ein Beispiel wäre schön, dass muss ja nichtmal das Programm konkret sein.

    Das so nicht Korrekt. Das stimmt nur, wenn ich ein Omlett kaufe. Wenn ich mir aber überlege ob ich es fertig bestelle oder selbst herstelle, muss ich das mit einbeziehen, da die bei mir ja auch nicht einfach auf dem Teller erscheinen.

    Aus der Arbeit mit solchen Programmen. Das hat auch nichts mit dem Vertrieb zu tun.
    Wenn ich in z.B. in einem CAD Programm ein Gebäude zeichnen muss stellt das einfach die tools nicht, die ein Professionlles 3d Programm zur Verfügung stellt. Um die gleiche Qualität zu erreichen (wenn das überhaupt möglich ist) brauche ich LOCKER die dreifache Zeit. Und ein CAD-Programm ist schon ein sehr professionelles Tool. Im .. XY 0815 Vorgartenplaner-SoftwarePyramiden Tool kann ich 90% der Fälle schon garnicht umsetzten, geschweige denn effizient arbeiten. Bei Stundensätzen von 20€+ ist eine verlorene Stunde pro Projekt auf 3 Jahre gerechnet schon ein ganzer haufen Geld. Lizensgebühren setzten sich da natürlich etwas anders zusammen, d.h. eine längere Benutzung ist im Vergleich noch günstiger, aber eigentlich ist das hier ja auch nicht das Thema.

    Das ist ja interessant.
    Das wäre ja super, niedrigere Qualität heißt weniger Kosten, dann kann das Ganze auch sehr viel günstiger sein. Aber die Überlegung ging ja dahingehend, ob es nicht ein ersatz für Renderings sein kann. Ich bin jetzt mal von so einer Qualität ausgegangen. Ich hielt das erstmal schon für sehr günstig (also 300 - 400€ für so ein ganzes Ding). Ich bin jetzt mal davon ausgegangen, dass man die höchstmögliche Qualität anstrebt, da sich das evtl. in mehr Kunden rechnet.

    Das lustige ist .. gewissermaßen tut es das wirklich.
    Ich habe mal gesehn, wie eine Firma eine Virtuelle Umgebung mit Kameras über die fertige Halle projeziert hat und somit feststellen konnte, wo es Mängel gibt.
    Klar, weiß ich wie das gemeint war.
    Wäre so etwas nicht auch schon im Bau, z.B. für die Bauaufsicht interessant?
    Aber vmtl. sehen die Leute da fehler schon fast instiktiv :).

    Grüße
     
  11. #10 Papabär, 02.07.2013
    Papabär

    Papabär Erfahrener Benutzer

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    So langsam steige ich aus:

    Was sind AIP´s ... und was UI´s? Unter des Begriff Rendering habe ich bislang den Prozess der Bildsynthese verstanden - das ergäbe in Deinem Text aber keinen Sinn (also verstehts Du scheinbar etwas anderes darunter). Ich verstehe auch den Unterschied zwischen "Virtual Reality" und "Rendering" nicht - zumindest nicht so, dass das eine das andere ausschließt.

    Das es bei Bestandsimmobilien wohl keinen Bedarf gibt - nun, darüber sind wir uns ja wohl einig. Was feststehende Bilder betrifft, so liefern die meisten Architekten (gut, ich kenne nur ´ne handvoll) bereits mit den Plänen einige gute Perspektiven, die dann auch für Expose´s verwendet werden können. Meist genügen die.

    Die Neuerung wäre ja nur, das Objekt noch vor der Fertigstellung virtuell besichtigen zu können. Und hierfür muss es m. E. nicht die Super(fast)fotorealistische Qualität sein. Alles was besser als Strichmännchenqualität ist und ggf. Licht/Schatten darstellt sollte genügen.

    Klar, einen 15Jährigen wirst Du damit nicht vom Hocker hauen ... aber ich (und vermutlich auch die meisten Menschen der Zielgruppe) bin z.B. mit ´nem Amiga500 aufgewachsen und mit Grafiken aus Spielen wie "Elite" oder "Ports of Call" verwöhnt worden. Alles was eine bessere Qualität hat, entlockt mir heute noch ein leises "Whow".


    Ich finde, der Vergleich stimmt schon ... schließlich war das "kaufen" doch der Tenor Deiner Frage, oder?


    Ich hab´ auch noch ´nen anderen Vergleich (der allerdings in der Tat ein wenig hinkt):
    Stell´ Dir vor, Du willst der Roskosmos technisch ausgereifte Kugelschreiber verkaufen, die auch im Weltraum funktionieren. Aber die verwenden lieber Bleistifte.
     
  12. #11 lostcontrol, 02.07.2013
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    hattest du nicht im EP noch behauptet dass virtual reality bereits standard wäre?
    und nein, ich werd nicht selbst nach beispielen suchen - ich schrieb ja bereits dass ich sehr häufig inserate anschaue, ich wäre längst auf beispiele gestossen, dem ist aber nicht so.
    darum hatte ich dich ja gebeten dass du uns einfach mal welche verlinkst.
    sei doch so lieb, du hast doch kollegen die sowas schon anbieten, wenigstens die müssten doch beispiele vorweisen können, oder nicht?

    das war bisher nicht klar - aber man hatte dich drauf hingewiesen dass vermieter wohl nur in ausnahmefällen deine kunden werden.

    was soll "virtual reality" deiner meinung nach einem häuslebauer nutzen?
    abgesehen davon dass es den chronisch leeren geldbeutel noch mehr belastet?

    würdest du mir mein privathaus für 400 euro in "virtual reality" so wie du sie beschreibst (also auch mit einrichtungsmöglichkeiten usw.) zur verfügung stellen? das ist ein deal, den geh ich ein.

    würdest du ernsthaft so vorgehen???
    und wieso musst du grundrisse "beantragen"?
    und warum muss dich der verkäufer interessieren? der kann dir doch eigentlich völlig egal sein. wen du über einen makler kaufst interessiert dich der verkäufer doch auch nur maximal als randfigur, oder?

    den aufwand musst du als käufer dann aber hinterher bezahlen, das ist dir hoffentlich klar, oder?
    und genau das schreckt 'ne menge leute eben ab.
    wenn ich weiss dass so 'ne virtuelle begeh-möglichkeit 5.000 euro kostet dann weiss ich auch, dass ich die als käufer mitbezahle. und darauf hab ich natürlich herzlich wenig lust.

    böser fehler - da könntest du nämlich wirklich richtig viel geld sparen.
    mal ganz abgesehen davon dass private verkäufer meist noch nicht mal 'ne eigene website haben und auch keinen grund eine solche zu erstellen für einen einmaligen hausverkauf.

    wenn das gebäude bereits steht gibt's doch fotos und du kannst es besichtigen.
    wenn's das gebäude noch nicht gibt, gibt's meist zeichungen und gute simulationen. vielen leuten reicht das völlig aus, da braucht's keine teure "virtual reality".

    du scheinst davon auszugehen dass man häuser grundsätzlich bei bauträgern kauft und sich aufgrund der firma für diese häuser entscheidet. das entspricht nicht so wirklich der realität. in der praxis wird dir die lage immer sehr viel wichtiger sein als ob es eine 3D-animation gibt auf irgendeiner website oder nicht.

    du musst da aber schon differenzieren - das produkt immobilie ist nur schlecht vergleichbar z.b. mit einem dampfkochtopf oder einem auto, bei dem das hauptaugenmerk häufig dem hersteller bzw. der marke gilt. bei einer immobilie spielt der hersteller (und somit sein werbeschild) eher eine untergeordnete rolle, da sind andere punkte (siehe oben: lage, lage, lage, lage, lage usw.) deutlich wichtiger.

    wie gesagt: zeig mal ein paar beispiele. ich bin immernoch nicht über "virtual reality" gestolpert in irgendwelchen inseraten, und wie gesagt, ich lese täglich inserate.

    und die wären? und warum sieht man dann nirgends irgendwelche "virtual realitys"?

    genau das bezweifle ich stark, dass es da bedarf gibt.

    sorry, aber wenn ich deinen rechenbeispielen folge finde ich das schon ziemlich teuer.
    ausser den 400 euro - die würde ich ja auch einfach so bezahlen weil ich's schick finde. aber ich glaub da hast du 'ne null vergessen, oder?

    wie gesagt, wenn das wirklich benötigt wird, warum sieht man's dann nirgends?

    die ausschreibungen zeigst du uns bitte mal.

    meinst du vermutlich umgekehrt.
    aber es bleibt dabei:
    wo sind denn deine zahlreichen beispiele? ich finde keine.
    du offensichtlich auch nicht, sonst wärst du doch sicherlich der mehrfachen aufforderung beispiele zu verlinken längst gefolgt, oder nicht?

    warum sie renderings vorziehen? einfache antwort: weil's deutlich billiger ist und zum standard gehört, d.h. nicht extra angefertigt werden muss.

    nach wie vor vergisst du die gesetze des marktes.
    wo die nachfrage höher ist als das angebot kannst du auch gänzlich ohne jegliche werbung verkaufen. entsprechend auch ohne "virtual reality"...

    ist ja alles schön und gut, aber die frage ob man das wirklich braucht bleibt immernoch stehen.
    den architekten braucht man zweifellos - und wenn's nur ist damit der bauantrag durchgeht.
    "virtual reality" braucht man nicht. das ist verzichtbar.

    das irritiert mich jetzt - du hattest doch behauptet dass diese firmen genau damit arbeiten und dass das alles ohnehin längst standard wäre? warum wissen die dann nicht dass es das gibt?

    das grösste hindernis hier dürfte eher das schaffen des bedarfs sein. der meiner ansicht nach aktuell nicht gegeben ist.

    nochmal: das hat schlicht und ergreifend mit dem preis zu tun.

    saubere kommunikation bedeutet bei immobilien vor allem eines, nämlich grundrisse, pläne usw. - die findest du nicht in einer werbekampagne.
    werbung als mittel zur sauberen kommunikation zu sehen finde ich ehrlich gesagt schon fast comedypreis-verdächtig. dass über werbung echte information weitergegeben würde ist doch illusion. und erst recht dass damit missverständnisse vermieden würden, genau das gegenteil ist doch der fall, kennst du nicht den witz mit der tampon-werbung?

    wenn du ein omlett selbst herstellen willst interessiert dich immernoch nicht der preis fürs hühnerfutter sondern maximal der preis für die eier...
     
  13. shap3d

    shap3d Neuer Benutzer

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    Hi,

    sry, also:

    AIP = Architekt im Praktikum. Wenn du Dipl.-Ing. Architektur bist, darfst du noch kein Architekt sein. Du gehst danach also 2 - 3 Jahre ins Praktikum für weiterführende Schulungen und Praxiserfahrung. Danach bist du dann Architekt. AIP's werden dabei ziemlich ausgenutzt. Die sind also ein Synonym für billige Arbeitskraft geworden. Tendenziell natürlich nur.

    UI = User interface. Also die Benutzeroberfläche, welche dich mit der Software interagieren lässt. Der Windows Explorer ist sogesehen eine UI. Oder die Oberfläche (wie die Knöpfe arrangiert sind und was die tun) auf einem Smartphone.

    Rendering = Zeichnen. Also jede Form des gezeichneten Bildes ist ein Rendering .. auch eine Handskizze. Hier wird das aber im Zusammenhang mit digital berechneten Bildern verwendet. So verstehe ich das.
    Habe ich da bisher irgendwo eine Logikfehler drin?

    VR und Rendering schließt sich nicht aus. Z.B. kann eine VR (Virtual Reality)Anwendung Bilder generieren.
    Ich frage mich, wieso Renderings (anstelle von VR) gekauft werden, obwohl VR eigentlich viel mehr leistet, aber das selbe kostet. Mit VR bekomme ich ja beides. Ich verzichte also auf etwas Bildqualität und bekomme dafür eine interaktive Anwendung, Bilder, Panoramen usw.. Ich treffe halt oft auf Menschen die mir sehr aufgeregt erzählen, wie dieser ganze Technik -klimbims quatsch ist. Aber man hat doch kaum Nachteile, dafür viele Vorteile? Ich kann das nicht nachvollziehen. Gibt es eine allgemeine Technik-Abscheu? Ich kenn das eigentlich nur von der letzten noch arbeitenden Generation also 50+, da können manche 2013 noch nichtmal office Richtig verwenden, dass lässt mir manchmal noch die Kinnlade runterfallen, vor allem weil es auf der anderen Seite einige gibt, die das auch mit 40 noch Problemlos lernen, wieso auch nicht.
    Kann das ein Problem sein?

    Ok das heißt also, dass Architekten schon für den Verkauf ausreichendes Material mitliefern. Das ist interessant. Vielleicht sind das dann auch größere Büros. Ich kenn hier ein paar, die eben in kleineren Büros arbeiten. Die Architekten geben Bilder schon auch mit, aber eben aus ihrer CAD-Software herraus. Ich höre mir dann meistens an, wie das Zeit frisst, wie man YXZ zu tun hat und jetzt noch so s***** Bilder generieren muss. Daher frage ich mich eben wieso die nicht einfach einen 3d-Partner haben. (haben sicherlich einige) und wenn die einen haben, kann der doch auch VR anbieten. Da krieg ich dann eben alle vorher beschrieben Vorteile. Das letzte mal, hat eine Bekannte geschimpft, dass sie damit ein ganzen Tag verschwenden musste. Ein externer hätte die Arbeit in 2h erledigt gehabt. Die sind ja technisch inzwischen auch auf dem Niveau, dass vieles schon in 3d da ist, man kauft also nur noch den Zwischenschritt, das ganze präsentabel zu kriegen, kein Mensch produziert heute mehr in reinem 2d, außer vielleicht Leute, denen es egal ist, was sie verdienen.

    Die Neuerung wäre bzw. ist vor allem, dass viel größere Mengen Werbeaktives Material erzeug werden kann und der Aufwand dafür nicht größer ist. Stell dir vor du gehst zu deinem Kunden. Dein Haus ist 2 - 3 mio€ Wert und für nichtmal 3k € kannst du jedem Kunden anbieten sich das Gebäude anzusehen. (Das ist jetzt auf den Bauträger nicht auf den Makler bezogen) Als "Gimmik" kann er sich auf deiner Homepage das ganze Gebäude nochmal in Panoramaform anschauen und Bilder gibt es auch noch, die man seinen Verwandten/Kindern/Partnern zeigen kann. Der wird sich an dich erinnern, anderen Leuten erzählen, was er für cooles Zeug da gesehen hat. Klar gilt dieses Argument nur am Anfang, also die ersten die das machen werden sicherlich mehr davon profitieren, wie wenn das ganze etabliert ist. Die Homepage ist hochwertiger usw..- Evtl. wird das auch noch günstiger.
    Der Mehrwert für den Kunden ist, dass er das Gebäude erleben kann. Das bindet ihn stärker an die Wohnung.
    Achja, weil das Argument mal kam. So etwas ist so realistisch wie man möchte. Wenn man es als Werbeargument nimmt, dass man den Kunden nicht bescheißt, kann das natürlich auch eine ehrliche Umsetzung sein. Man kann dann sogar sehen ob morgends die Sonne aufs Bett fällt oder welche Räume verschattet sind. Das geht alles auf Plänen nicht. Es nimmt dem Kunden viel "was wäre wenn" Spannung. Da man sich ja einfach alles ansehen kann.
    Wie sehen meine Kinder in ihrem späteren Spielzimmer aus--> kein Problem.
    Ok ich fang an zu fantasieren. Was übrigens auch ein schöner Effekt ist.

    Ok, wenn das qualitativ reicht, wäre es dann nicht auch für dich günstiger eine Partnerschafft einzugehen?
    Ich mein wenn man sich da auf eine Pipeline (also eine Richtlinie wie Arbeit wann und in welcher Form zu wem weiter gegben wird und bearbeitet wird) einigt. Sagen wir mal du schickst einem Partner eine Mail mit "dieses Haus" du kriegst deinen abgemachten Standart, die Kosten sollten dann nochmals sinken, weil es keine Absprache benötigt und du selbst sparst dir dann ein haufen Arbeit, die du in Aquise von Kunden und was auch immer stecken kannst. Ich weiß, dass hat jetzt nichts direkt mit VR zu tuen, das interessiert mich nur.

    hehe klar, dem 15 Jährigen möchte auch keiner ein Eigenheim andrehen, aber die werden auch bald 30 sein. Wie schon gesagt, der große Clou von VR ist ja eben die völlige Freiheit zu sehen, was ich möchte. Die optische Qualität ist mir auch nicht sooo wichtig, aber auch nicht unwichtig. Wenn mein Wohnzimmer in schönem Abendrot erscheint während die Sonne gerade untergeht, das macht schon was her, da geh ich wieder hin. Vor allem ist das ja kaum noch relevant. Also selbst "schlechte" Qualität ist heute schon Atemberaubend, wenn es nicht gerade ein Programm von 2001 ist oder eben ein reines CAD-Programm wo auf so etwas keinen Wert gelegt wird.

    hmmmm jain, eher das benutzen.

    Also ich wunder mich nur, wieso das noch nicht weiter verbreitet ist (VR) und versuche Gründe dafür zu finden. Tatsächlich ist es ja so, dass VR das selbe kostet wie Renderings, also hat mich die Software (Hühnerfutter) usw. nicht zu interessieren.

    In Bezug auf die Herstellung jedoch, entstehen mir kosten. D.h. wenn ich ein Objekt verkaufen möchte und stelle dafür selbst das Bildmaterial her, dann bin ich der Produzent. Dann muss es mich interessieren, was die Kosten sind, die mir entstehen und ein Vergleich wird Notwendig. Dein Geschäfft (wenn ich dich richtig verstanden habe) ist ja Gebäude zu verkaufen oder in irgend einer Form an einen Kunden zu übergeben. Wenn du jetzt aber selbst zum Visualisierer wirst, ist das Zeit die eigentlich nicht deiner Geschäftstätigkeit entspricht. Also z.B. wenn du Grundrisse usw. 1 1/2 Tage zusammen baust. Ein Visualisierer macht dir das bestimmt in einem halben Tag. Ob sich das dann Kostenmäßig rentiert ist natürlich eine andere Frage. Ergab das Sinn ? ^^

    Grüße
     
  14. #13 Papabär, 02.07.2013
    Papabär

    Papabär Erfahrener Benutzer

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    Nein, Du hast keinen Logikfehler gemacht ... aber ich war drauf und dran. Danke für die Erläuterung.

    Njaein ... ich bin reiner Hausverwalter (als solcher übergebe ich Bestandswohnungen an Mieter) - aber früher hat unsere Firma halt nebenbei auch Makleraufträge angenommen und daher bekommen wir z.T. immer noch Expose´s von Bauträgern o.ä. zugeschickt. Als Praktikant war ich mal eine Zeit lang in einer Firma - einer Art Holding - die schwerpunktmäßig MFH gekauft, saniert und vermietet hat.

    Wie bereits erwähnt - im Anlagesektor zählen hauptsächlich die Zahlen ... schließlich muss man den Banken etwas vorweisen können, um eine Finanzierung zu erhalten. Eine virtuelle Besichtigung kann da nur ergänzend wirken ... und das auch nur bei Neubauvorhaben bzw. bei absoluten Schrottimmobilien, die zur Sanierung anstehen (denn anderenfalls wäre eine Besichtigung vor Ort ja preiswerter).

    Außerdem will ein Geschäftsmann natürlich auch den Erfolg seiner Marketingmaßnahmen messen oder zumindest abschätzen können. So können wir aufgrund von Befragungen relativ genau sagen, wieviele Mietinteressenten sich aufgrund einer bestimmten Zeitungsannonce, Mund-zu-Mund-Propaganda, oder aufgrund unseres Internetauftritts gemeldet haben. Wie aber will man herausfinden, wieviele Interessenten sich nicht gemeldet hätten, wenn es eine virtuelle Besichtigung nicht gegeben hätte?
     
  15. shap3d

    shap3d Neuer Benutzer

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    --> nein

    --> dann ist das in deinem Umfeld oder im Bereich "Inserate" so, im Bereich der Bauträger nicht .. siehe die ganze lange Liste deutschlandweiter Bauträger und deren Internetauftritte, das ist ein einsehbarer Fakt, ich verstehe die Gegenwehr hier nicht, es ist schließlich offensichtlich.

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    Kaufen | Nord-Süd Haubau GmbH
    Home | WOLFF & MÜLLER Holding

    Also das waren jetzt wirklich die ersten Googletreffer .....

    Ich denke das geht ja. Ob ich das persönlich kann steht auf einem anderen Blatt. Wie beschrieben heißt: Ich zitiere mich hier jetzt mal selbst :D
    Ich glaub da ging es um eine 100qm Wohnung. Eine komplette Einrichtung wird dafür nicht drin sein denke ich mal.

    Hm ja schon, ich würde mein Eigenheim ja nicht von einem Makler kaufen. (Machen die das überhaupt? ) Sondern von einer Baufirma oder einem Architekten.
    Naja, der Verkäufer interessiert mich gigantisch, wenn ich den Eindruck hab, dass es ihm egal ist, ob meine 400.000€ +++ Ausgabe gut für mich ist oder nicht, geh ich da nicht hin. Für mich heißt das: ein Leben lang verschuldet sein, da such ich mir schon ganz genau aus zu wem ich geh.
    Keine Ahnung ob "beantragen" das richtige Wort war, aber ich will ja wissen worin ich wohn oder? Die Aufteilung, die Raumgröße, wo Süden Norden Westen Osten ist usw. Welche Räume verschattet sind und welche nicht. Also mich interessiert das. Das ist auch immer das erste nach dem ich Frage.
    Kauf ich mir eine Eigentumswohnug in einem Mehrparteinhaus (da dürfte dann der Makler wieder dabei sein) würde ich ebenfalls so vorgehen. Ich schaue mir die Internetseite des Maklers an und wenn ich das Gefühl bekomme, dass den das nicht juckt, was er da tut, dann such ich mir einen anderen, es gibt ja genug, oder gehe direkt zu einer Baufirma. Auch die Lage ist hier zweitrangig. Ich bin nicht so Eitel, dass ich unbedingt an dieser einen Selle in Stuttgart ein Haus brauche. Ich gehe da hin, wo es für mich am wirtschaftlichsten ist. Auf Inserate achte ich z.B. schon überhauptnicht mehr. In Zeitungen such ich eigentlich nur noch Mietwohnungen, aber da geh ich ja auch kein Risiko ein wenn ich irgendwo für 2 Jahre zur Miete bin. Da geh ich aber auch tunlichst nicht über einen Makler. Für mich ist das eine Konsequenzfrage. Wohne ich zur Miete sind meine Ansprüche sowieso nicht sehr hoch, dann bin ich dafür auch nicht bereit Aufwand zu investieren. Lasse ich mich wo längerfristig nieder, dann ist das eine Lebensentscheidung, die werde ich nicht leichtfertig treffen. Wie das andere Leute machen weiß ich da ehrlich gesagt nicht.
    Das Inserate für dich funktionieren weiß ich aus dem anderen Thema hier im Forum, das ist ja auch nicht widersprüchlich.

    Ah ich sehe das beantwortet vielleicht auch schon die Frage, was mir das als Häuslesbauer nutzt. Ich kann halt bequem Rundgänge machen ohne zu weitentfernten Gebäudepakrs zu fahren. Kann mir das mit nach Hause nehmen und es hilft mir eine Diskussion mit dem Architekten oder Bauherren zu führen die ich im Grundriss schwerer führen kann. Warst du schonmal in so einem Gebäudepark? Das muss doch sehr teuer sein, dass ist ja auch nichts anderes als eine Visualisierung, ich denke schon, dass die Leute sehen wollen, wo sie mal wohnen.

    Ich bin übrigens immernoch der Überzeugung, dass du von einer anderen Sparte der Branche berichtest/kritisierst, kann das sein? Keine Mietwohnungen, Bestand nur bedingt.

    Jaja, aber Bilder haben die ja sowieso, da bezahl ich sicherlich auch was. Zudem sind wir jetzt schon bei Bausummen von 2.000.000€ und mehr angekommen. Auf eine Wohnung runtergebrochen die noch 200.000€ Wert ist macht das noch 600 - 700€ aus (und da is dann wirklich jeder Schnickschnack dabei, also auch die Einrichtung) und die bezahle ich ja auch nur, wenn ich dann wirklich kaufe. Da kann ich mein Geld echt schlechter anlegen. Für das Geld kann ich mir im Idealfall ja dann auf die Weise mehrere Wohnungen anschaun, mir Bilder mitnehmen und vergleichen (da ich ja einfach sagen kann, hier jetzt .. machen Sie mir davon ein Rendering).
    Ich emfpinde das nicht als Beutelung, ganz im Gegenteil. Viel schlimmer ist es wenn ich die falsche Entscheidung getroffen habe und dann 200.000€ Weg sind.

    Ok danke, da werde ich dran denken, wenn es mal so weit ist.
    Und ich weiß, dafür haben sie ja dann den Makler. Ob der das dann anbieten will, wird vmtl. davon abhängen, ob er glaubt, damit mehr Kunden zu bekommen. Ich habe mal gehört, dass man für ein Hausverkauf etwa 8000€ bekommt als Makler, tuen einem da 400 so weh, dafür, dass man ein super Eindruck beim Kunden macht? Stimmt das überhaupt ? Also bitte nicht auslachen, ich hab echt keine Ahnung, was ein Makler für ein Haus an Provision bekommt, dass ist jetzt eine Zahl die mein erster Googletreffer mir gibt. Also 3 - 6% + 19% Mehrwertsteuer. Das wären bei meinem 200.000€ Objekt immerhin schon (4,5%) 10710€ oder 9000€ Netto. Also dafür will ich fei schon was sehen in Richtung Bilder und bei einem Neubau darfs da ein 650€ VR Durchgang eigentlich auch sein. Ein 400€ VR Durchgang ... schon erstrecht.
    Wobei bei Neubauten, das ja wie oben angesprochen sowieso über die Gesamtkosten abgewickelt wird, da hat der Makler ja nichtmal einen Nachteil und für Bestandsgebäude es fraglich ist, ob man dafür jemals eine digitale Version anfertigen wird.

    Ahhhh ja, dass beantwortet einige Fragen, danke.

    Und ja, so war ich das gewohnt. Also vor allem meine Eltern und die Eltern meine Freunde, die alle bauten haben das so gemacht. Die kaufen ja eigentlich auch kein Gebäude sondern erstmal ein Grundstück. Was dann da drauf kommt finde ich ist mit einem Kochtopf schon eher zu vergleichen, da es nunmal ein Produkt ist und mir da der Hersteller wichtig ist. Vor allem nach all dem Negativen, was man permanent über die Baubranche hört. Wie gesagt, meine Kollegen sind alle +-30 für die ist bauen gerade eh keine Option. Dafür sind die Gehaltslagen, selbst für Akademiker viel zu schlecht und die wirtschaftliche Situation hilft nicht gerade auf eine stabile Zukunft zu vertrauen, daher würde ich solche Entscheidungen viel viel vorsichtiger treffen.

    Und wenn ich ein Haus kaufe, kriege ich Bilder und Simulationen. Aber die sind A: selten gut und B: auch nicht kostenlos. Da sitzt ja auch einer dran und macht die.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein wirtschaftsunternehmen Bilder und "Simulationen" in dem land hier kostenlos mitliefert. Die leben ja sicherlich auch von was.

    Ja genau, aber warum macht dann keiner VR, wenn es doch das Selbe kostet ?



    Hä? ja klar, darum geht es doch. Genau das ist ja die Frage ^^.



    @ Papabär
    Das ist natürlich ein guter Punkt und bleibt wohl Spekulation.
    Mir würde sich da eben die Frage stellen: Ist es mir Wert so etwas anzubieten und dadurch ein besseres Verkaufsargument zu haben wie mein Konkurrent, bzw. ist mein Auftritt in der Öffentlichkeit interessanter.
    Da ja bisher noch keiner, oder sehr wenige VR benutzen, wirds dazu vmtl. auch keine Zahlen geben (zumindestens kenne ich keine). Wie bereits gesagt wundert es mich eben, dass Firmen die Renderings verwenden das nicht mal testen.
    Ich denke eben, dass der wirtschaftliche Mehrwert ist, dass ich als Kunde besser vergleichen kann. Wenn meine Immobilie hochwertig ist, kauft die ja auch jemand, aber ich habe viel zufriedenere Kunden, welche vielleicht ihren Bekannten wieder berichten, was sie so erlebt haben. Harte Zahlen müssen hier ja erstmal generiert werden. Der Punkt ist aber, dass ich ja die Bilder trotzdem bekomme. Ich weiß also, dass Bildmaterial mir XY Interessenten beschert. Dann ist doch Bildmaterial + VR Rundgang + Panoramen auf der Internetseite ein viel attraktiveres Angebot?
    Ich erhalte ja für die selbe Menge Geld einfach mehr Leistung, was spricht denn da dagegen?


    Grüße
     
  16. #15 lostcontrol, 02.07.2013
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    natürlich nicht - du brauchst das rendering ja als basis für VR.

    es kostet eben NICHT dasselbe, und das weisst du auch.
    du brauchst die ganzen basis-zeichnungen (renderings) ja als basis für VR, da fängst du ja nicht bei null an sondern baust auf etwas auf.

    VR kannst du nur generieren wenn du die basis dafür hast.
    extrembeispiel: du darfst von meinem privathaus eine "virtual reality" machen so wie du sie beschreibst. was brauchst du dafür von mir? ganz klar: die kompletten daten, und die sind logischerweise schon in zeichnungen verpackt, z.b. in bemaßte grundrisse und aufrisse. das liefert der architekt, und ohne diese zeichnungen kannst du keine VR gestalten, du brauchst sie als basis.
    bedeutet im klartext: das bekommt man nicht von dir, das muss man dir erstmal geben damit du überhaupt etwas machen kannst, denn selbst ausmessen tust du ja nicht, oder?

    erzähl doch mal wie du dir das vorstellst - kommst du vorbei, misst aus, machst fotos (nicht um sie einzubauen sondern wegen der details wie z.b. böden, wände usw.)? wohl eher nicht, oder?
    dann möchtest du dieses material also fertig angeliefert bekommen. das dürfte für 99,99% aller bestandsimmobilien ein problem sein, da kaum was im endeffekt so gebaut wurde wie es auf den bauplänen gezeichnet wurde, zudem muss man natürlich auch so einiges zusätzlich einrechnen wie vorbauten für toiletten-wasserkästen, trockenbauwände oder auch einfach nur die paar zentimeter die unter umständen für putzschichten dazukommen.
    eine immobilie komplett ausmessen zu lassen kostet aktuell schon locker mal mehrere tausend euro z.b. bei einem einfamilienhaus. und das wäre ja erstmal nur die basis für deine arbeit.
    oder willst du etwa mit circa-werten arbeiten? das würde dem widersprechen was du weiter oben geschrieben hast, nämlich dass deine VR-abbilder den klaren fakten dienen und missverständnisse ausräumen sollen.

    was ist denn an bildern und panoramen interaktiv wenn ich fragen darf?
    meinst du jetzt so sachen wie dass man simulieren kann wie sich der bewuchs entwickelt? oder wie die wandfarbe ausbleicht? aber das wäre ja höchstens aktiv, aber nicht interaktiv...

    weiter oben erzählst du doch dass eigentlich alle dir erzählen wie toll das alles wäre?
    sorry, aber du widersprichst dir so oft, das irritiert mich.

    auf die gefahr hin dass ich mich wiederhole:
    hohe kosten sind ein sehr gewichtiger nachteil. und geld zu verschenken hat heutzutage kaum jemand.

    ein problem in diesem zusammenhang sehe ich eher darin, dass es ganz offensichtlich junge leute gibt, für die leute über 40 (und die meisten die das was du verkaufen möchtest kaufen willst sind DEUTLICH älter) ganz offensichtlich geistig behindert sind, und denen sie nicht mal zutrauen mit den programmen zu arbeiten, mit denen sie bereits aufgewachsen sind.
    wenn du deine dienstleistung tatsächlich verkaufen willst darfst du nicht glauben dass über-40jährige das geistige niveau eines kleinkinds haben und ohnehin mit einem fuss im grab stehen. im gegenteil: DAS ist deine kundschaft. der JÜNGERE teil deiner kundschaft.

    das ist aber supernett von den architekten dass sie die bilder rausgeben (sarkasmus!!!) - sorry, aber in welcher welt lebst du? das ist teil der arbeit der architekten und diese bilder erstellen sie für den bauherrn und nicht für dich. diese zeichnungen bezahlt der bauherr, das machen die architekten nicht für sich selbst bzw. dich!

    welche vorteile waren das noch mal und wieviel sollen die zusätzlich kosten?

    du tust fast so als sei das 'ne erfindung aus neuester zeit. ALLE architekten "produzieren" schon sehr lange in 3D, hast du noch nie architekturzeichnungen angeschaut? ich habe das zeichnen in 3D von meiner mutter (diplom-innenarchitektin) gelernt, die ist übrigens - logischerweise - weit über 40.
    mehr kannst du an deinem computer auch nicht generieren.
    oder meinst du "echtes" 3D und ich muss mir 'ne brille aufsetzen für den rundgang? das wäre aber dann ganz sicher nicht für die fraglichen 400 euro zu machen...

    halt stopp...
    kann das sein dass du völlig falsche vorstellungen davon hast wie häuser bzw. eigentumswohnungen verkauft werden? oder wie kommst du drauf dass "immo-verkäufer" wie vertreter beim kunden vorbeischauen? klinkenputzen mit immos oder wie?

    damit man als bauträger für potentielle immobilienkäufer interessant ist muss man nicht "coole" technik auf der seite haben sondern immobilien anbieten können, die sich in guter lage befinden und bezahlbar sind.
    da kannst du noch so viel schnickschnack drumrum bauen, eine miese bude in schlechter lage kriegst du auch mit "virtual reality" nicht verkauft.

    das kann er doch bei einer besichtigung genauso gut machen?
    (irgendwie hab ich grad ein déjà vu - kann das sein dass ich das schon zig mal geschrieben hab?)
    warum sollte ein kunde (du meinst damit wohl den potentiellen käufer) einen mehrwert darin haben? das ist dann 'ne einmalige sache, die kannst du auch nicht mitvererben etc...

    siehe oben: du hast noch nie 'ne architekturzeichnung angeschaut, oder?
    einer entsprechenden zeichnung kann man auch ohne "virtual reality" entnehmen wie der lichteinfall ist.

    also erstmal wär's natürlich wünschenswert wenn man sich auf 'ne korrekte rechtschreibung einigen könnte.
    und dann gegenfrage:
    ich erteile dir also jetzt den auftrag dass du von meinem privathaus für die genannten 400 euro eine VR generierst.
    dann leg mal los.
    wie, du brauchst noch was? ja was denn? daten? zahlen? zeichnungen? zzzzzz.... ich dachte das sei alles inklusive?

    hast du denn schon mal ein haus gekauft? nur mal so am rande gefragt?
    irgendwie scheint es dem was du so schreibst nach nicht so zu sein als hättest du mit dieser branche überhaupt schon mal berührungspunkte gehabt...

    na hauptsache du weisst dann auch welche jahreszeit das ist...
    auch hier hab ich die befürchtung dass du garnicht alle faktoren so wirklich auf dem schirm hast...

    in deinem EP hast du behauptet es wäre standard...

    nein, da täuschst du dich gewaltig. VR kostet ZUSÄTZLICH!!! und zwar nicht zu knapp.

    bleibst du bei deinem 400-euro-angebot? ich hab zwischenzeitlich mit dem gefährten geredet, er würde das auch sofort bezahlen...

    du gehst immernoch davon aus dass der "visualisierer" sämtliche daten bereits im rechner verwertbar zur hand hat. so ist es aber nicht. du musst die daten erstmal erfassen. dafür brauchen auch profis teilweise schon den halben tag in dem du angeblich eine komplette VR generierst.
    ich glaube du verschätzt dich da gewaltig bzw. setzt voraus dass sämtliche von dir benötigten daten wie durch zauberhand in deinem computer vorhanden sind.

    also, machen wir den deal.
    du machst mir 'ne VR von meinem privathaus für 400 euro.
    darfst sofort loslegen.
     
  17. #16 lostcontrol, 02.07.2013
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    nenn doch einfach ein entsprechendes beispiel.
    selbstverständlich findet man bauträger auch im "bereich inserate" - oder meinst du das ernst dass die vertreter losschicken die klinken putzen gehen?
    abgesehen davon: ich hab recht häufig mit bauträgern zu tun, heute hab ich z.b. gleich mit dreien telefoniert. mittelgrosse aus dem grossraum stuttgart, keine 5-mann-büros.
    niemand von diesen firmen hat VR in seinen inseraten. trotzdem sind sie sehr gut im geschäft.

    wenn das so wäre, wo sind deine beispiele?
    ich hab ja schon mehrfach drum gebeten dass du welche nennst...

    ich dachte du arbeitest bereits mit mehreren firmen im stuttgarter raum zusammen die sowas anbieten? warum musst du dann danach googeln? jetzt sei nicht so geheimnisvoll, zeig doch einfach mal was her!

    also a) nix da, nicht zurückrudern und einschränken - ich will das schon mit den einrichtungsmöglichkeiten usw. - so wie du's geschrieben hast kostet das ja nichts extra. sonst wär's ja wirklich nur ein gimmick ohne absolut jeglichen nutzen für mich, das muss schon so sein dass ich wenigstens was damit ausprobieren kann, sonst ist es völlig nutzlos
    b) was soll das heissen "ob ich das persönlich kann" - ich hatte jetzt angenommen du bist fachmann auf dem gebiet und machst das selbstverständlich selbst? ist das nicht so? sonst kann ich doch gleich eine entsprechende firma beauftragen bzw. erfahrene leute, die haben nur dummerweise weit höhere preise als du...

    einrichtung muss auch nicht sein - mir reichen die optionen bezüglich wänden, böden, decken, türen, fenstern etc. völlig, mal abgesehen von so standards wie küche z.b. und natürlich einblendbare bemaßungen (aber die halte ich ohnehin für selbstverständlich).

    ok - damit ist klar das du tatsächlich absolut keine ahnung von der materie hast. damit bist du eigentlich per se aus dem rennen. ein grossteil der immobilien werden über makler ver- und gekauft.
    architekten entwerfen und planen häuser, sie verkaufen keine häuser.
    baufirmen bauen häuser im auftrag von bauherren, sie verkaufen keine häuser.
    bei wohnbaugesellschaften ist es so dass diese immobilien erstellen (und dafür architekten anstellen und teilweilse auch baufirmen bzw. diverse handwerker) und diese immobilien dann grösstenteils selbst vermarkten.

    so naiv bist du hoffentlich nicht wirklich, oder? da kriegt man ja angst...

    viel wichtiger ist dass du dir ganz genau aussuchst was du kaufst und in welchem zustand das ist.
    der verkäufer kann noch so ein gutmensch sein, wenn dir die bude unterm hintern wegfault hast du nichts davon wie nett der verkäufer war... (und - falls es dir nicht klar sein sollte - verkäufer sind KEINE fachleute, also weder architekten noch handwerker noch sachverständige noch gutachter - sie sind einfach nur verkäufer und ihr job ist logischerweise das verkaufen = nett und vertrauenswürdig beim kunden ankommen).

    danach musst du im normalfall nicht fragen, das kannst du alles den plänen entnehmen. dazu brauchst du auch keine VR. die pläne musst du nicht "beantragen" - die wichtigsten grundrisse kannst du dir doch heute in jedem inserat auf immoscout und konsorten schon angucken, DAS ist tatsächlich standard.

    den makler juckt sehr wohl was er tut - der will geld verdienen, was dachtest du denn? der makler kann dir natürlich am ehesten eine wohnung verkaufen wenn dir die gut gefällt, entsprechend wird er auf dich eingehen, aber diese empathie reicht gerade mal bis zum deal. sobald der deal unter dach und fach ist interessiert ihn das nicht mehr ob dir die bude wirklich gefällt oder ob du im sommer merkst dass der lichteinfall da anders ist als im winter oder ähnliches.
    bei baufirmen kannst du im normalfall wie gesagt garnicht direkt kaufen.

    ok - du hast also noch absolut garnichts in sachen immobilienbranche verstanden.
    bei immobilien zählt nämlich wirklich nur eines: lage, lage, lage.

    auch das nennt man "lage".
    "lage" ist nicht nur killesberg.
    "lage" kann auch heissen: nettes wohngebiet mit kindergärten, kinderspielplätzen und (weiterführenden) schulen in fussläufiger nähe, gutem ÖPNV-anschluss und wenig PKW-verkehr.
    "lage" kann auch heissen: schickes loft mitten in der city in direkter nähe zu sämtlichen hippen bars und lounges sowie zur shopping-mile.
    "lage" kann auch heissen: alleinstehendes EFH mitten in der pampa mit grossem garten für den ruhestand weit ab vom troubel der grossstadt und nervigen nachbarn mit plärrenden gören.
    die junge familie wirst du wohl eher nicht mit dem loft in der city glücklich machen können - genauso wenig wie das gutsituierte rentnerpärchen.

    aber du willst etwas verkaufen was letztendlich in inseraten käufer generieren soll?

    in der zeitung inseriert doch ohnehin kaum noch jemand - auch hier im forum dürfte das die absolute minderheit sein. mal ganz abgesehen davon dass sie VR im lokalblättchen wohl kaum realisieren lässt.

    du wärst leichtfertig genug einem verkäufer zu vertrauen nur weil er von irgendjemand eine coole simulation auf seine website hat setzen lassen. wenn die simulation so cool ist kann die immo ja auch nur cool sein oder wie?

    ich inseriere im internet. mit bildern und rissen. ausgewählte interessenten bekommen von mir den link auf meine entsprechende website zur fraglichen wohnung wo's noch mehr bilder, zeichnungen und natürlich infos gibt.
    das reicht den leuten normalerweise völlig, sie kommen ja ohnehin zur besichtigung vorbei.

    du meinst jetzt musterhäuser oder wie? ach komm - die sind doch nur begrenzt interessant. das guckt man sich mal im groben an um zu wissen wie die qualität des zu bauenden normalerweise so ausfällt, 1:1 zu dem haus das man selbst bauen will ist das doch nie. als "häuslebauer" bin ich so oder so jeden tag auf meiner baustelle, da kannst du aber 100%ig sicher sein - da brauch ich keine VR mehr, da hab ich RR.

    als "häuslebauer" bist du selbst der bauherr. der architekt arbeitet in deinem auftrag und hat selbst die grund- und anderen risse erstellt. der architekt wird mit dir über seine pläne reden wollen und nicht darüber was irgendein simulateur daraus gebastelt hat.

    ich hab sogar schon mal in sowas gearbeitet. allerdings wäre das kein gutes beispiel hier, da der focus da wo ganz anders lag.

    wie die leute später selbst dann mal wohnen werden sehen sie auch nicht im musterhaus.
    zumal die meisten musterhäuser früher oder später auch verkauft werden - die werden nicht als reine ausstellungshäuser für alle ewigkeit gebaut, falls du das eventuell denken solltest. wenn siedlungen gebaut werden gibt's ja logischerweise meist mehrere häuser der gleichen art, da behält der bauträger (die wohnbaugesellschaft/siedlungsgesellschaft) erstmal den daumen auf ein, zwei, drei beispielen drauf, die gehen dann unter umständen später günstiger übern tisch.

    dass ich selbst privat nur vermiete bedeutet nicht, dass ich nicht mit der immobilienbranche auch beruflich zu tun haben könnte. ich habe viele jahre in der solartechnikbranche gearbeitet und da natürlich entsprechend mit bauträgern zu tun gehabt und da auch in frühen stadien der planung schon entsprechende pläne gebraucht um die anlagen kalkulieren und planen zu können (und für spätere käufer wirtschaftlichkeitsberechnungen anzustellen).

    nein, warum?
    die architekturzeichnungen gehören zur dienstleistung des architekten, die sind nicht einfach nur ein gimmick sondern pflicht, die muss man einreichen usw., das ist nichts das man sich auch sparen könnte, im gegenteil, das ist, für sich genommen, ein nicht zu vernachlässigender kostenfaktor um den man aber nicht drumrum kommt und der de fakto auch unverzichtbar ist - für alle beteiligten.
    VR dagegen ist verzichtbar, denn das ganze projekt endet ja in RR, und "real reality" macht VR eben überflüssig, zumal die VR immer nur hinterherhinken kann.

    langsam.
    bausummen von 2 mios? von was für anlagen redest du da? nenn doch ein konkretes beispiel bzw. zumindest wieviele wohnungen sich darin befinden - rein rechnerisch redest du ja gerade von einem 10-familien-haus.

    jetzt sagst du die 200.000-euro-wohnung würde dann als VR 600-700 euro kosten (mit schnickschnack inkl. einrichtung). was hab ich mir denn unter der 200.000-euro-wohnung vorzustellen? es gibt gegenden in deutschland da kriegst du für 200.000 euro 'ne 1.000qm-villa.
    sprich: red doch mal in quadratmetern - oder warum denkst du dass die quadratmeter eine vernachlässigbare grösse wären? für deine dienstleistung ist es doch egal ob sich die immo in münchen zentral befindet oder in meckpomm im hinterland, oder? dass man für 2 mios in münchen zentral deutlich weniger quadratmeter bekommt als in meckpomm im hinterland muss ich dir hoffentlich nicht erklären - die arbeit pro quadratmeter ist für dich aber gleich gross...

    findste? öhm... also... eine viel schlechtere "anlage" fällt mir da nicht ein.
    immerhin geht's nur um eine momentaufnahme, um eine entscheidungshilfe die dir den echten eindruck sowieso nicht wirklich ersetzen kann. das ist rausgeworfenes geld für dich. wenn du die immo kaufst kannst du sie dir noch lange gemütlich live anschauen - realistischer als jede simulation. zumal sich deine VR ja nicht anpassen wird, die altert ja nicht mit, und wahrscheinlich wirst du auch keine updates machen wenn's dann irgendwann "windows schnubbeldibu 2050" gibt (funktioniert's denn überhaupt mit XP oder vista? und mit windows 8?).

    wieso, zahlst du das vorab einem makler oder wie? zahlst du da irgendwie eintritt? oder wie soll ich das verstehen?
    du kannst dir im internet jede menge schicke sachen anschauen (leider find ich immernoch keine beispiele für VR) ohne dafür bezahlen zu müssen. es ist aber nicht so dass du dann dort anrufen kannst und sagen kannst "hey, machen sie mir mal ein rendering von der wohnung x in y und zwar mit nussbaum-boden und einer EBK in kirschrot hochglanz" - so einfach geht's dann doch nicht.

    dann bist du aber deutlich besser beraten wenn du einem sachverständigen 5.000 euro gibst.
    die VR ist nur eine simulation, da gibt's nur schöne oberflächen und keine baufehler, da gibt's keinen schimmel und keine undichten fenster, da passt die EBK immer rein und die anschlüsse sind auch immer an den nötigen stellen...
    alle simulationen dienen nur der veranschaulichung und sind nichts, nach dem man entscheidungen treffen sollte - wer das tut ist schlicht und ergreifend dämlich.

    auweia - du bist echt naiv...
    zum einen: ob man einen makler braucht hängt davon ab wie angebot und nachfrage sind - das ist in deutschland je nach region sehr unterschiedlich. hier im grossraum stuttgart braucht niemand einen makler der ein haus verkaufen möchte, die nachfrage ist gigantisch (wir reden von ganz normalen bewohnbaren häusern - selbst baufällige bruchbuden bekommt man hier für den entsprechenden preis problemlos verkauft). einen makler wird also nur beauftragen wer sich den ganzen stress drumrum sparen möchte, was durchaus nachvollziehbar ist.
    wieviel der makler daran verdient errechnet sich prozentual aus dem verkaufspreis - vergiss also bitte die 8.000 euro und recherchiere mal vernünftig.
    ABER: warum sollte der makler eine VR beauftragen? zumal die eben nicht die fraglichen 600-700 euro kosten würde (die würd ich dir sogar auch noch bezahlen wenn du mir für mein privathaus sowas generierst mit allem drumrum, also eben auch den verschiedenen optionen bezüglich ausstattung) sondern deutlich mehr, immerhin muss man erstmal ausmessen.

    und warum sollte der makler das bezahlen? frag doch mal bei makler an wie die das sehen - ich hege starke zweifel daran dass die bereit wären das zu bezahlen...

    und wer bezahlt die, die "gesamtkosten"? der bauträger? der makler? unwahrscheinlich... das wird am käufer hängen bleiben, an wem auch sonst.

    eben - deine eltern und die eltern deiner freunde haben ein grundstück gekauft, einen architekten beauftragt und eine baufirma - haben die dann auch VR bestellt? nein? warum nicht?
    haben die sich ihren architekten bzw. ihre baufirma ausgesucht weil die so tolle VR auf ihrer website hatten? nein? sowas... warum nicht?
    kann man trotzdem in diesen häusern wohnen? vermissen sie es dass sie keine VR haben erstellen lassen?

    da reden wir jetzt aber von der substanz und nicht vom bild davon.
    in deiner VR sieht die wand weiss aus, hat vielleicht ein bisschen struktur, aber du weisst nicht ob das jetzt hochwertiger filzputz ist oder ob das billiger plastikscheiss ist der die wände versiegelt und eventuell zu schimmel führen kann. oder auf das kochtopf-beispiel bezogen: du siehst dass der kochtopf blau ist, aber nicht ob der einen sandwich-boden hat und wie hoch der edelstahl-anteil ist. was ist dir wichtiger? das hübsche bild? oder die substanz?

    dann hilft es auch nichts wenn die VR schick finden wenn sie's nicht bezahlen können.
    und die senioren sind ja - deiner ansicht nach - sowieso viel zu beschränkt als dass sie mit +-55 überhaupt den schalter für den computer finden würden sofern sie überhaupt sowas haben bzw. überhaupt wissen was das ist... (ja, ich mein das sarkastisch - ich fand deine sprüche diesbezüglich schon hammerhart, zumal genau diese generation diese technik überhaupt erst erfunden hat).

    und dabei hilft dir VR? ernsthaft? hübsche bilder anstatt harten fakten?

    du bekommst nicht automatisch bilder und simulationen wenn du ein haus kaufst - da hast du offensichtlich einen denkfehler. du bekommst sehr wahrscheinlich die pläne vom architekten (zumindest teile davon), das war's aber auch schon, bilder kannst du selber knipsen.

    siehste. daher die frage danach wer das bezahlen soll. letztendlich ist es der käufer.

    gerade schreibst du doch selbst dass es eben NICHT dasselbe kostet!!!

    na du hast doch behauptet dass das standard wäre - ist es nicht. ich find kein einziges beispiel.

    ich harre in freudiger erwartung der beispiele die du uns zeigen wirst!!!

    als "immo-verkäufer" bist du nur dann interessant, wenn du gute immobilien anbieten kannst - egal ob mit oder ohne VR... du wirst auch mit der coolsten VR die überteuerte neubauruine in meckpomm nicht verkauft bekommen bzw. keinen guten eindruck beim kunden machen.

    dazu wird es nie zahlen geben, das liegt in der natur der dinge.
    oder sagst du der verkäuferin im discounter dass du die aprikosen jetzt kaufst weil das inserat mit den sonderangeboten so schick daherkam?

    bietest du kostenlose tests an? nein? warum nennst du es dann "test"?

    für wen ist das ein mehrwert?
    eine nagelneue hochwertige EBK mit modernen geräten ist ein mehrwert. der wär mir beim immo-kauf mehr wert als eine VR, denn da hab ich deutlich länger was davon.
    die immo wird nicht "mehr wert" durch eine VR.

    die werden sich aber nicht auf VR beziehen...

    bezüglich der tatsächlichen werbekraft von VR?
    da wirst du dann wohl testläufe machen müssen bei denen du sowas mal kostenlos zur verfügung stellst...

    eben, warum also zusätzlich geld ausgeben? versteh ich nicht.

    du verkaufst aber eine immo nicht dadurch dass du hübsche bilder von ihr hast - was zählt ist wie gesagt lage, lage, lage...

    das stimmt ja eben einfach nicht.
    mach doch einfach mal als beispiel eine VR von meinem privathaus, dann können wir sehen ob du das wirklich so günstig anbieten kannst. ich bin gespannt.
     
  18. shap3d

    shap3d Neuer Benutzer

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    Ich habe dir 3 Beispiele gepostet klick die doch an oO. Also komm schon, mach dich nicht lächerlich. Du willst mir erzählen du findest da keine Visualisierungen? Als Tip: auf der Startseite, vielleicht machst du deinen Scriptblocker aus, evtl. blockiert der die.

    Ok das hat kein Sinn, ich werde mich nicht auf Forentrolle einlassen.
    Wenn du sinnlos Leute angreifen willst anstatt auf das Thema einzugehen, gut, nicht mit mir.
    Wenn du bereit bist ernsthaft zu Diskutieren, können wir das gerne fortsetzten.
    Damit das passiert:
    Lese Texte im Kontext und Pflück dir nicht einzelne Satzfetzen raus, dann muss man auch nicht alles 10 mal erklären. Unterstelle Leuten nicht, was sie können und was sie nicht können und benutze deine Unterstellung dann als Argument.

    Wenn du weder eine Idee davon hast, wie VR entsteht, noch was dafür gebraucht wird, ja nichteinmal wie Renderings entstehen, dann poste dazu einfach nicht, oder frage nach, wie das entsteht, was man dafür braucht und wo die Unterschiede sind, dass wäre vll ein spannendes Thema für ein extra Thread. Alleine schon diese Aussage über den Lichteinfall, da kriegt man ja Kopfschmerzen.

    400€ für ein Rundgang in der Baumasse mit Materialen ohne Extras in einem 100qm Gebäude sind für dich ein guter Deal? Dann verbreite es, vielleicht findet VR dann mehr gehör. Einfach mal eine Firma beauftragen, die das kann, spaß haben.

    Grüße
     
  19. #18 lostcontrol, 03.07.2013
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    wie gesagt: hab ich gemacht, da find ich aber keine VR.
    bitte verlink das doch mal direkt.

    wo genau sollen da denn bitte irgendwelche sein?

    ich habe keinen scriptblocker aktiviert - das wäre ja kontraproduktiv bei dem was ich grad so mache.

    dir gefällt nur nicht was ich schreibe...

    ich hab dich doch garnicht angegriffen - ich denke nur dass du da irgendwie so einige denkfehler drin hast.
    und du beantwortest keine fragen, das nervt so langsam.

    blöd für dich dass ich selbst schon renderings angefertigt habe und dass ich sehr genau weiss wie sowas entsteht und was man dafür braucht.
    eben drum weise ich dich ja so ausdrücklich darauf hin dass du die maße brauchen wirst, wenn du sowas erstellen willst - das ignorierst du aber geflissentlich.

    du tust so als sei der lichteinfall bzw. schattenwurf ganzjährig gleich.
    das ist aber nicht so.
    entsprechend muss man das bei einer vernünftigen VR auch berücksichtigen, damit es keine missverständnisse geben kann.

    ich dachte du übernimmst den auftrag?
    oder hatte ich das falsch verstanden?
    wie gesagt - ich würde dir den auftrag geben, leg doch einfach los, ich bin gespannt.
    die bemaßungen kann man ja hoffentlich einblenden?
    und EBK gehört zu den materialien?
     
  20. #19 shap3d, 03.07.2013
    Zuletzt bearbeitet: 03.07.2013
    shap3d

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    Die machen Renderings --> Bilder, aber KEINE VR.
    Das ist die Frage hier. Warum gibt’s da nur Bilder, keine VR, das ist schade.

    Ne mir gefällt nicht, über Themen zu diskutieren, die hier nicht reingehören (Z.B. meine persönlichen Kaufgepflogenheiten, die haben mit dem Thema einfach nichts zu tun und das sorgt dafür, dass hier 80% nutzloser Text steht, denn meine Meinung darüber ist nicht relevant.) und mir gefällt nicht, dass ich alles ständig wiederholen muss. Du fragst mich jetzt schon bestimmt zum 5 mal wo die VR auf der Seite von den Bauträgern ist, bei denen man allerdings nur die Renderings sehen soll,- genau da.
    Für Papabär war das nach einem Post klar, wieso ist das für dich so ein Problem ist, ist mir ein Rätsel.

    Du fragst mich was das kostet, das hab ich versuch zu errechnen und eine Schätzung gepostet, sogar in sehr konkreten Beispielen. Z.B. könnte eine 2 Millionen € Wohneinheit etwa 5400€ kosten, wenn diese weiter oben geposteten Bedingungen eintreten. Damit meine ich keine Villa mit schwachsinniger qm Anzahl, sondern genau eines der drei von mir geposteten Beispiele. Wenn du vergessen hast, was ich dort geschrieben hab, wäre eine freundliche Frage, ob ich das wiederholen kann, anstatt Gehässigkeit, angebrachter, wie in anderen Fällen übrigens auch.

    Du fragst mich nach den Vorteilen, die habe ich bestimmt drei mal genannt. Sogar im Detail.

    Auf ein "wer hat die bessere Rechtschreibung"-Post lass ich mich nicht ein, so ein Bullshit. Deine Posts sind und das ist nur das Offensichtlichste, furchtbar, Groß und Kleinschreibung missachtest du bei jeder Gelegenheit, aber das interessiert nicht, darum geht es nämlich nicht. Und nach einem 15h Arbeitstag hier rumzumachen, dass irgendein Satz nichtmehr 100% korrekt ist, ist forengetrolle per Definition.

    Ich ignoriere doch nicht, dass man dafür Maße braucht oO. Man benötigt einen Grundriss. Den ganzen Vorgang hab ich beschrieben, oder nicht?

    Für den Rest an gutem Willen für diesen Thread:
    Man benötigt einen Grundriss, auch für VR, eigentlich braucht man das Selbe, was man für Renderings auch benötigt, daher auch der Vergleich, da der Herstellungsaufwand vergleichbar ist. Details scheinst du ja zu kennen.

    Zum Kostenvergleich: Ein in Auftrag gegebenes Rendering kostet zwischen 600 und 1500€. Dafür kriegt man auch VR. Konkret, weiß ich von einem der geposteten Bauträger, dass diese Renderings bezogen haben -- R e n d e r i n g s --, darum hab ich deren HP auch gepostet. Allerdings werde ich hier nicht über die Geschäftspolitik von solchen Bauträgern schreiben und öffentlich konkret werden, das nennt sich übrigens "Gepflogenheit".

    Ich sage, dass eine VR jeden beliebigen Lichteinfall anzeigt. Kopfschmerzen hat mir bereitet, dass du behauptest, dass eine hübsche Zeichnung, das Selbe leistet. Ich bezweifle, dass man dort dynamisch die Sonneneinstrahlung anzeigen kann und per Knopfdruck diese wechselt. Als Grundlage dienen hier übrigens Sonnenstands Daten, wie sie im gängigen CAD auch verwendet werden. Das hat dazu beigetragen, dass ich bezweifeln musste, dass dir klar ist, was VR ist.

    Nein eine EBK ist doch wohl ganz offensichtlich Einrichtung? Ein Material ist ein Sammelbegriff für Materie (daher Material) die zur Herstellung von Endprodukten dient. Eine EBK ist eine Endprodukt.

    Ein Material ist z.B. Holz, Stein, Putz oder im weitestenden Sinne im digitalen Bereich auch Beläge, wie Fliesen und Parkett, da diese zwar ein Endprodukt sind, aber offensichtlich nicht zur Einrichtung gehören.
    Denn:
    Einrichtung ist ein Sammelbegriff für /bewegliche/ /Nutzgegenstände/, vorwiegend für Wohn-, Geschäfts- und Büroräume. Merkmal ist hier, dass sie NICHT mit der Bausubstanz fest verbunden sind.

    Wenn du den Wunsch hast, dass es eine Küche gibt, aber sonst keine Einrichtung ist so etwas sicherlich auch möglich.

    Ich führe hier kein Verkaufsgespräch, das sag ich jetzt auch nicht zum ersten Mal.
    UND ich werde das auch nicht öffentlich diskutieren, vor allem in einem Forum mit entsprechenden Richtlinien nicht. <-- Darum.
    Ich habe dieses Gespräch übrigens ganz ungebunden einem Hersteller von Visualisierungen geschickt:
    Ich formuliere mal etwas freundlicher.
    Die bezweifeln aufs höchste, dass bei dir ein ernsthaftes Interesse an einem Angebot besteht, dass übers "sich lustig machen" hinausgeht. Solltest du dich ernsthaft für die Technik interessieren, suche dir einen Dienstleister, schick dem die Grundrisse und erfrage ein Angebot oder handel ein "Testobjekt" aus. Vielleicht kann man dir dort dann trauen. Ich sehe das übrigens ähnlich, keine Ahnung, was ein Angebot an dich bringen soll,- außer Ärger.

    Das hier wird mein letzter Post, ich bezweifle, nachdem ich die letzten Posts nochmal gelesen habe, dass hier ein Gespräch auf erträglichen Niveau stattfinden kann. "Der Rechtschreibjoker" ist dafür das beste Indiz. Meine Antwort diesmal erklärt dir hoffentlich meine Haltung und ist mein letzter Akt.
    Du wirst vermutlich wieder den Text zerpflücken, damit habe ich kein Problem, wunder dich aber bitte nicht, wenn ich nichtmehr darauf eingehe. Vermutlich ist ein Forum schlichtweg die falsche Plattform für solche Gespräche, dennoch danke für deine Zeit und die zum Teil interessanten Erkenntnisse, wenn auch zu einem anderem Thema.

    Ich wünsche dir trotz allem einen schönen Tag und hoffe, dass deine Firma auch in Zukunft läuft.

    Grüße
     
  21. #20 lostcontrol, 03.07.2013
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    ach so - ich hatte dich so verstanden dass da beispiele für VR drauf seien.
    aber du hast doch sicher beispiele für VR parat?
    verlink die doch bitte mal, damit wir das mal sehen was du damit überhaupt genau meinst.
    deine stuttgarter kollegen machen sowas ja laut deiner aussage, die haben doch sicher auch was online.

    die frage wurde aber doch nun auch schon zig mal beantwortet: wegen der kosten.

    du fragst aber doch auch 100 mal warum die leute keine VR haben und gibst dich mit der antwort "wegen der kosten" nicht zufrieden - glaubst du wirklich dass das keine rolle spielt?

    ich habe dich bestimmt 5 mal nach beispielen für VR genannt - bezüglich der von dir genannten URLs habe ich dann nur einmal gefragt wo denn da die beispiele für VR sein sollen.
    anscheinend hast du nicht verstanden dass ich tatsächlich beispiele für VR sehen möchte - wie renderings aussehen weiss ich.

    Papabär würde auch gerne beispiele für VR sehen, gell Papabär?

    naja - so konkret waren die beispiele jetzt nicht - du rechnest da von bausummen ausgehend, nicht von quadratmetern ausgehend - und dass quadratmeterpreise in deutschland extrem unterschiedlich sind weiss man ja.

    du hast aber bei deinem 2-mio-mehrfamilienhaus leider keine quadratmeterzahlen genannt, das lässt sich also nicht auf andere immos übertragen...

    dann frage ich mal ganz freundlich:
    was willst du dafür haben wenn du eine VR zu einem EFH mit ca. 300qm wohnfläche (zuzüglich nutzfläche zuzüglich garten) erstellst, zu den bereits genannten konditionen, d.h. mit wahlmöglichkeiten bezüglich ausstattung, ein, zwei standard-einrichtungsgeschichten wie EBK und vielleicht noch badezimmer, und natürlich der einblendbaren bemaßung?

    ich meine die vorteile für den immo-käufer NACH dem kauf - du schreibst ja das würde den wert erhöhen.

    nein, den vorgang hast du ja eben nicht beschrieben, ich hatte danach gefragt aber es kam leider nichts.
    aber ich ganz gerne nochmal freundlich fragen, wie soll das denn ablaufen?
    gehst du hin und misst alles aus? machst fotos? und danach gibst du das alles in den computer ein als basis für deine VR?

    mit grundrissen alleine ist es nicht getan - das weisst du hoffentlich?
    abgesehen davon: es ist für mich einfach schwer vorstellbar, wie du ein komplette EFH an einem halben tag als VR erstellen willst - die meisten leute brauchen schon deutlich länger um alleine die maße richtig in den computer einzugeben.

    ist da das ausmessen der immobilie auch mit drin?
    da wir schon mal etwas professionell ausmessen lassen mussten weiss ich was das kostet.
    und da kommst du nicht mit ein paar hundert euro weg...

    du hattest dich so ausgedrückt als stünde die sonne immer gleich am horizont - ich hatte befürchtet dass dir nicht klar ist dass das eben nicht so ist.

    in deinen postings ist nie so ganz klar was du unter "ausstattung" verstehst und was unter "einrichtung"...
    unter "einrichtung" versteht man klassischerweise eigentlich eher die mobilen dinge, weniger die einbaumöbel.
    EBKs zählen typischerweise zur "ausstattung" - zumindest in der immo-branche.

    und eben drum zählen EBKs zur ausstattung, eine EBK ist per definitionem ja ein fester einbau.

    na die einrichtung mit anzubieten würde dann wohl doch etwas zu weit führen, zumal es ja unendlich viele verschiedene möbel gibt und nicht jeder designer-sessel in deinem progrämmchen verfügbar sein kann.

    und warum kannst du das nicht machen?
    bzw. warum stellst du deine fragen dann überhaupt hier, wenn du das garnicht anbieten möchtest?

    du hattest doch schon ein angebot gemacht - oder war das mit den 400 euro nicht ernst gemeint?
    wobei da ja noch die frage offen ist wie das mit dem ausmessen laufen soll - denn ausgemessen werden muss ja erstmal, ist das mit drin im preis?

    wenn jemand nicht weiss wie man "standard" schreibt, dann ist das für mich ein indiz dafür, dass derjenige noch nie mit sowas zu tun hatte. es gibt rechtschreibfehler, die outen einen einfach...

    es wäre einfach schön wenn du die noch offenen fragen beantworten würdest wie z.b. zu deiner vorgehensweise und zu den quadratmeterpreisen. ansonsten kann man diese diskussion sowieso nicht ernstnehmen...

    und natürlich fehlen auch noch die beispiele für VR die du zeigen wolltest!

    welche firma meinst du jetzt?
     
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