Vorliegende Grundschuld-Löschungsbewilligungen, diverse Fragen

Diskutiere Vorliegende Grundschuld-Löschungsbewilligungen, diverse Fragen im Baufinanzierung Forum im Bereich Finanzen; Wenn man mit Sinn und Verstand die Zeit über arbeitet... Dat sinn doch schon drei Dinge auf eimal, Sinn + Verstand und dann noch die ganze Zeit...

  1. Ferdl

    Ferdl Erfahrener Benutzer

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    Dat sinn doch schon drei Dinge auf eimal, Sinn + Verstand und dann noch die ganze Zeit Arbeiten ... also, du verlangst schon ne ganze Menge für dat bischen Geld.
    Anwensheit will doch auch bezahlt werden.
     
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  3. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Du wirst bestimmt den Zettel mit 8Std. unterschrieben haben.
    Zum anderen sind 60€ jetzt schon normal.
    Du weißt nicht was sie in der Firma noch für Eure Baustelle zusammen gepackt haben. Oder sie waren beim Großhandel zuvor. Das ist alles Arbeitszeit was der Kunde zahlen muss.

    Warum ist das Handwerk so verpöhnt? Fahre mit Deinem BMW Auto zu BMW und Du zahlst 180€/Std. Fahre zu VW, genau das gleiche. Übrigens ist es bei VW, da weis ich es, zahlst Du für das gleiche Ersatzteil je nach Modell unterschiedliche Preise wenn es bei beiden Modellen passen sollte.Bei dem teureren Modell sind auch die gleichen Ersatzteile teurer.Das ist Marktwirtschaft.

    Und Ölwecksel bei einem Audi A3 ist vom Stundenlohn auch preiswerter als bei einem W12. Du fährst ein teures Modell, musst also auch einen höheren Stundenlohn zahlen. Wie begründest Du das? Der Monteur verdient bei beiden Ökwechsel 15€/Std.

    Dem Deutschen ist das Auto das liebste Kind, da diskutiert niemand über Stundenpreise.

    Wie schaut es bei Dir aus? Du möchtest sicherlich auch immer einen vollen Tag bezahlt bekommen.

    Und ich bin mir sicher, dass Du sicherlich auch eine minutengenaue Abrechnung von einer Handwerkerfürma bekommen könntest. Dann beträgt der Stundenpreis jedoch 90€, damit solche Kalkulationen mit einberechnet sind. Ich staune ja das Du die Zigarettenpausen nicht mit abgezogen hast. Solche Kunden liebe ich.
     
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  4. #23 Nanne, 18.12.2018
    Zuletzt bearbeitet: 18.12.2018
    Nanne

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    Zusätzlich noch ein's drauf. Es gibt Handwerker die am Tag gut und gerne mal
    20 Std.Arbeitszeit zusammenbringen. Da dürfte was nicht in Ordnung sein, oder ?
    Das rechne ich eigentlich schon mit ein, dass die Arbeitszeit gut aufgerundet wird.

    Meine Devise: Solange jemand sein Geld mit ehrlicher Arbeit verdient, die Arbeit sauber und korrekt durchführt, wird die Rechnung beglichen, auch inklusive
    Besch..., ich meine kleinen Fehlern:50:
     
  5. #24 immodream, 18.12.2018
    immodream

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    Hallo,
    kommt ein Handwerker mit 45 Jahren in den Himmel und fragt den Petrus " Warum hast du mich so jung sterben lassen ? "
    Antwort vom Petrus " Ich habe deine Stundenzettel ausgewertet und danach müsstest du bereits 90 Jahre alt sein ".
    Grüße
    Immodream

    PS : Für Alle , die sich jetzt beleidigt fühlen.
    Ich habe selber einen handwerklichen Beruf gelernt und einer meiner Söhne hat einen Handwerksbetrieb
     
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  6. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Bei unseren Jungs ist es umgekehrt, die vergessen ständig Zettel zu schreiben. Montag haben wir im Büro eine Therme gefunden die eingebaut wurde. Die Tage haben bei den Monteuern gefehlt.
    So kann es auch gehen wenn alle im Stress sind. Das doofe ist nur wenn das tatsächlich vergessen wird abzurechnen kommt es der Firma sehr teuer.
     
  7. #26 Melanie123, 15.08.2019
    Melanie123

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    Ich hatte mich entschlossen, die Grundbücher glattzustellen. Dies auch selbst, also nur mit Unterschriftsbeglaubigung vom Notar.
    Objekt 1 ist ok.

    Bei Objekt 2 gibt es Probleme, die sich mir erst nach Ping-Pong-Spiel (schriftlich und telefonisch) mit dem Grundbuchamt erschlossen haben.
    Gekauft hatte ich vom Bauherrn eine ETW und 2 TG-Plätze, also 3 Grundbücher (466, 483,484).
    Wie sich jetzt heraus stellte, gibt es eine Gesamtgrundschuld auf alle 3 Grundbücher.
    Die Löschungsbewilligung 180T€ der Bank bezieht sich nur auf einen TG-Platz, 484.
    Gewollt war wohl (mein Stiefvater führte Bankgespräche) ursprünglich die Belastung der Wohnung. Gewollt jetzt (nach Rückabwicklung des Darlehens) natürlich die Löschung aller Grundschulden.

    Meine Fragen:
    1. Was sind Eure Hypothesen, wie derartige Missverständnisse entstehen können? Die Bank hat ja kein Interesse daran, mir eine fehlerhafte Löschungsbewilligung auszustellen. Im Gegenteil haben sie (nach mehreren Verhandlungsrunden) ein pauschales Angebot von mir über 20€ zur Letztabwicklung angenommen, um mir im Nachhinein einen Brief (so richtig mit Porto) zu schreiben, dass es ihrerseits einen Rundungsfehler gegeben hat, aufgrund dessen sie mir jetzt noch 0,01€ überweisen. :013sonst:
    2. Konkreter: irgendein blöder Fehler bei mir und meiner Bank oder etwas mit Bauherr und/oder Grundbuchamt, von dem auch Miteigentümer betroffen sein könnten, die ich schon mal vorwarnen sollte, dass sich eine Löschung sehr in die Länge ziehen kann?
    3. Anders: inzwischen bin ich von der Sachbearbeiterin zum Rechtspfleger aufgestiegen, der gerne eine nochmalige Löschungsbewilligung der Bank und meine nochmalige Zustimmung hätte. Das beides natürlich notariell, was halt weitere Kosten in dreistelliger Höhe nach sich zieht.
    4. Ich weiß, dass es gem. § 894 BGB eine "Berichtigung des Grundbuches" gibt. Greift da was und wie vor allem würde das ablaufen? Würde das die notariellen Kosten sparen?

    Ich freue mich aber über alle Hinweise, denen ich nachgehen könnte, insb. Tipps, wie Ihr das handhaben würdet und Erfahrungen, die Ihr gemacht habt. Ich lerne gerne dazu.

    Liebe Grüße,
    Melanie
     
  8. Andres

    Andres
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    Mangelnde Ausdrucksfähigkeit auf der einen Seite, mangelnde Auffassungsgabe (oder Wille) auf der anderen Seite, mangelnde kritische Grundeinstellung in geschäftlichen Dingen auf der einen Seite, mangelnde Sorgfalt auf der anderen ...

    Ich weiß es nicht. Ja, auch mir ist aufgefallen, dass beide Irrtümer wieder einmal zu Gunsten der Bank ausgefallen sind: Man hat "versehentlich" die Sicherheit vergrößert und die Löschungsbewilligung verkleinert. An welchem Punkt systematische Inkompetenz zu versuchtem Betrug wird, mögen andere beurteilen.


    Naja, offensichtlich war dir selbst nicht ganz klar, welcher Art die Grundschuld ist. Dein Stiefvater hat das damals ausgehandelt und unterschrieben und bei dir kam diese Information eben nicht an. In der Bank der gleiche Ablauf: Irgendjemand hat das damals so vereinbart und wohl auch irgendwie dokumentiert und heute muss irgendjemand anderes das mit diesen Informationen abwickeln, noch dazu in einer ihm unbekannten Situation, in der es dann nicht schon aus der Nummerierung völlig offensichtlich ist, dass die Bank ja kaum eine Grundschuld von 180.000 auf einen TG-Stellplatz eingetragen haben wird.

    Was damals besprochen wurde, dürfte nicht mehr zuverlässig rekonstruierbar sein, und was tatsächlich eingetragen wurde, hätten beide Seiten direkt an der Quelle überprüfen können. Irgendwie klingt das für mich nach Unentschieden ...


    Was ist die Frage?


    Gibt es denn konkrete Anhaltspunkte, dass der Inhalt des Grundbuchs nicht mit der tatsächlichen Rechtslage übereinstimmt? Also z.B. dass bei der Grundschuldbestellung etwas anderes eingetragen wurde, als der Notar beurkundet hat?

    Der grundsätzliche Ablauf ist aber identisch: Du verlangst von der Bank die Zustimmung zur Berichtigung (statt Löschung), die Erklärung wird notariell beurkundet, das Grundbuchamt nimmt die Eintragung vor. Alternativ kannst du dem Grundbuchamt auch die Unrichtigkeit nachweisen, § 22 GBO, aber ...

    ... so oder so sind Eintragungen vom Notar zu prüfen. Wenn du etwas im Grundbuch ändern willst, ist das unumgänglich, § 15 GBO.
     
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  9. #28 Melanie123, 16.08.2019
    Melanie123

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    Danke Andres, das rückt mir ein wenig den Kopf zurecht.

    Yep, das ist wohl mein eigentliches Problem bezogen auf meinen Stiefvater. Ich habe den Fehler gemacht, ihm auch noch nach meiner Volljährigkeit zu vertrauen.
    Ob er mich nur "über den Tisch gezogen" oder Wörter aus dem StGB relevant wären: es wäre ohnehin verjährt und auch nicht beweisbar.
    Er veranlasste unter Zeitdruck, dass ich meiner Mutter das von beiden bewohnte 1-Fam-Haus zum 42-fachen abkaufte. Sie sind also meine Mieter.
    Das Lehrgeld ist in sechsstelliger Höhe.
    Dummerweise hat mein Stiefvater nicht nur mich übervoerteilt, sondern auch die Nachbarn der Doppelhaushälfte, die mal sehr gute Freunde waren und jetzt erbitterte Feinde sind. Es landet also jede Menge emotional intendierter, aber sachlich verfasster Bullshit von H&G, einem Anwalt und vor allem von Behörden auf meinem Schreibtisch.

    Ist also vermutlich nur einer der vielen Kollateralschäden eines deutlich größeren Problems.

    Die Frage wäre gewesen, ob man, da sich die Gebühren an dem Wert einer Grundschuld bemessen, ich diese noch mal zahlen müsste (was Bank und notarielle Beglaubigung meiner Unterschrift bezogen auf 180 T€ anbelangt) oder ob das günstiger ginge. Deshalb auch meine Frage nach einer Grundbuchberichtigung, die von den notariellen Gebühren her ja deutlich unter einer erneuten Löschung der 180 T€ liegen sollte.

    Ich mag aber auch das als Kollateralschaden abhaken.
     
  10. Andres

    Andres
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    Ah, ok.

    Die Löschung der Grundschuld ist beim Notar schon relativ günstig bewertet (0,5-Gebühr). Jetzt ist es natürlich schwer zu sagen, was ein anderes Vorgehen kostet, ohne dieses andere Vorgehen zu kennen ;), aber ich halte es für eher unwahrscheinlich, dass da substanziell etwas gespart wäre. Das würde aber erst passieren, wenn der Notar entfällt, d.h. wenn die Änderung von Amts wegen erfolgt, was ich hier bisher nicht sehe.


    Eher nicht, zumindest solange sich der Geschäftswert nicht verringert.
     
Thema:

Vorliegende Grundschuld-Löschungsbewilligungen, diverse Fragen

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