Wärmediebstahl oder sparsames Heizen?

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von Kleinvermieter, 19.01.2007.

  1. #1 Kleinvermieter, 19.01.2007
    Kleinvermieter

    Kleinvermieter Gast

    Wir haben ein neues Mieterehepaar. ca. 70/75 Jahre alt.
    Bei der Prüfung der Heizngszähler stellte ich fest, dass die Wohnung nur noch 30-40 % der sonst üblichen Wärmemenge abnimmt.
    Zuerst dacht ic der Wärmemengenzähler wäre defekt.
    Demist aber nicht so. Die Leute heizen nicht. Die Thermostatventile sind zugedreht bis zum Anschlag, stelle ich fest, als ich nachfagte ob die Wohnung ausdreichen warm sei.
    Die Nachbarwohnungen weisen dagegen einen höheren Wärmeverbrauch auf als früher.
    Die Raumtemperatur betrug in der Wohnung 19,1°C bei 7-9°C Aussentemperatur.
    Die Wohnung wird m.E. nur über die im Estrich verlegten Heizungsrohre geheizt. Da es sich um ein Einrohrheizungssystem handelt, wird ja der Boden ständig von dem warme Heizngswasser durch flossen.
    Ich bin gespannt wie das bei tiefen Aussentemperaturen weitergeht, falls der Winter doch noch kommt.
    Gibt es eigentlci eine Heizpflicht für Mieter?
     
  2. AdMan

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  3. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Seit es die "Stern-Stellung" an Heizkörpern gibt, nicht mehr...
    Der Mieter ist nur verpflichtet, dass Objekt vor Schäden zu bewahren. Dazu zählt eben auch, die Heizungsrohre nicht einfrieren zu lassen. Da die meisten Mieter den Sinn der "Stern-Stellung" nicht kennen und es als niedrigste Stufe ansehen, gibt es da kein Problem. (Meistens ist auch ein Riegel eingebaut, der die 0-Stellung verhindert).

    Sparsame Menschen gibt es immer wieder und wenn die Räume dann doch warm genug sind, gibt es keine Probs.

    Was wenig benutzt wird, geht langsamer kaputt...

    Ständiges Geschraube am Thermostat belastet den ja nicht unerheblich..
     
  4. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    61
    RE: Wärmediebstahl

    Das Mieterverhalten mit dem Begriff "Diebstahl" auch nur entfernt in Verbindugn zu bringen, halte ich nahc der Sachverhaltsdarstellung für geradezu aberwitzig. Nach Lage der Dinge verhält sich der Mieter einfach vernünftig und verzichtet mit ca. 19° Raumtemperatur einfach auf weit überzogene Beheizung der Wohnung. Dass die angrenzenden Wohnungen dadurch zur Aufrechterhaltung von "Saunatemperaturen" mehr Energie verbrauchen als bei einem Nachbarn, der ebenfalls auf weit über 20° Raumtemperatur heizt, kann man nicht dem sparsamen Mieter vorhalten. Vielmehr sollten sich die Nutzer der angrenzenden Wohnungen fragen, ob ihr Verhalten sinnvoll ist.

    Im übrigen werden die Mieter auch ohne jeglichen Verbrauch durch den Grundkostenanteil an den Heizkosten beteiligt.
     
  5. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    2.396
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    0
    Das ist ja gerade der Sinn der Heizkostenverordnung sparsame Mieter durch geringere Kosten zu belohnen.

    Ich denke eher, daß die vorhergehnde Nutzung geradezu verschwenderisch mit der Heizenergie umgegangen ist.

    Mal davon abgesehen. Bei einem Wärmemengenzähler wird ja die Wärmemenge der gesammten Nutzeinheit gemessen. Die Wärme der Rohre im Fußboden wird also auch erfaßt. Von Wärmediebstahl kann also keine Rede sein. Eher im Gegenteil. Durch die Grundkosten werden besonders sparsame Heizer meist übermäßig mit Grundkosten belastet.

    Ich habe bei mir in einigen Räumen meist auch nur 19-20 Grad. Im Schlafi sogar nur 18. Da kann ich zar nicht kurzärmlich durch die Bude rennen, aber das will ich ja auch nicht. Nur im Bad hat es so um die 22-23 Grad.

    Jeder der deutlich mehr heizt ist meiner Meinung nach ein Energieverschwender und kümmert sich einen Scheißdreck um die begrenzten Energievorkommen, die Umwelt und vor allem und die nachfolgenden Generationen.
     
Thema: Wärmediebstahl oder sparsames Heizen?
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