Wärmemengenzähler für Warmwasseraufbereitung

Diskutiere Wärmemengenzähler für Warmwasseraufbereitung im Heizung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo Zusammen. Wir haben in einem MFH, 5 Parteien, ziemlich genau Mitte 2013 den vorgeschriebenen Wärmemengenzähler eingebaut. Dieser zeigte am...

  1. HGrimm

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    Hallo Zusammen.
    Wir haben in einem MFH, 5 Parteien, ziemlich genau Mitte 2013 den vorgeschriebenen Wärmemengenzähler eingebaut.
    Dieser zeigte am 01.01.2014 einen Wert von ziemlich genau 10.000kWh (Zeitraum Juli...Dezember) an. Was grob geschätzt 20.000kWh pro Jahr bedeuten würde.

    Zum Gegenrechnen:
    2013 wurden 29.000kWh an Fernwärme benötigt und 80m³ Warmwasser verbraucht. Die Wärmemmengenzähler der Fußbodenheizungen haben in Summe 15.000kWh angezeigt.
    Jetzt sollte man doch daraus schließen können, dass abzüglich den Verlusten, der Rest auf die Warmwasseraufbereitung entfallen müsste. Gemäß der bis 2013 anwendbaren Formel ergibt sich ein Anteil von ca. 30%.

    Für 2013 würde sich bei gleichbleibendem Verbrauch, folgende Konstellation ergeben:
    Gesamtverbrauch: 30.000kWh (Fernwärme)
    Fußbodenheizungen: 15.000kWh (Summe aller Wärmemengenanzeigen in den Wohnungen)
    Warmwasseraufbereitung: 20.000kWh (gemäß Wärmemenengenzähler im Speicher-Rücklauf)

    Irgendwie unrealistisch, oder?! Eine Verteilung von 50%-50% würde ich sicherlich für realistisch halten, da Baujahr 2006, aber bei 20.000kWh für Warmwasser wären ja schon eher 66% für Warmwasser.

    Hat jemand vielleicht Vergleichswerte?

    Kann es sein, dass die gemessene Gesamtwärmemenge (Fußbodenheizungen + Warmwasser-Wärmemengenzähler) die des Gesamtverbrauchs (Wärmemengenzähler der Fernwärme) übersteigt?
    Da der Wärmemengenzähler der Fernwärme erst vor 1,5Jahren getauscht wurde, würde ich diesen Wert nicht anzweifeln.

    Vielen Dank.
     
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  3. Andres

    Andres
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    Nicht für Fernwärme und nicht für die vollständige Beheizung mit FBH. Ganz grundsätzlich erscheinen mir 250 kWh/m³ WW (ich gehe von 60 °C aus) etwas hoch, aber noch im Rahmen.


    Ja. Wobei die Verluste natürlich eine erhebliche Unbekannte in der Rechnung sind.


    Bei einem effizient beheizten Haus mit ineffizienter WW-Versorgung finde ich das nicht grundsätzlich unmöglich. Mangels praktischer Erfahrung mit deiner Ausstattung kann ich es leider nicht genauer sagen.


    Bei Wasseruhren ist das möglich, bei WMZ meiner Meinung nach nicht.


    Die Hochrechnung des WW-Verbrauchs erscheint mir fragwürdig. Gab es 2013 Mieterwechsel? Dann kannst du dir eine solche Rechnung nämlich schenken - Wasserverbrauch von Mieter zu Mieter ist keine planbare Größe. Und wenn du den Verbrauch im ersten Halbjahr etwas niedriger annimst, sieht dich Sache plötzlich anders aus ...

    Wenn du weiter zweifeln willst, wären danach die WMZ dran, genauer: die korrekte Montage der Fühler.
     
  4. HGrimm

    HGrimm Neuer Benutzer

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    Vielen Dank für dein Post.

    Es gab zwar wechsel, jedoch eher so, dass im zweiten Halbjahr sicherlich weniger WW verbraucht wurde. Eine Wohnung gab es einen Wechsel von 4 Personen auf 1 Person (ab April) und eine Wohnung von 4 Personen auf 2 Personen (ab März).
    Da mir die Verbrauche der letzten 6 Jahre vorliegen, ist der Gesamt-WW-Verbrauch von 2013 geringer als die Jahre zuvor.
    Also leider keine Erklärung...

    Wie im ersten Post geschrieben, käme ich auf einen Gesamtwärmebedarf von ca. 35.000kWh bei 15.000kWh für Heizung und 20.000kWh für 80m³ WW.
    Jedoch zeigt der Gesamtwärmezähler eben für 2013 nur 29.000kWh an.

    Die Fühler sind korrekt montiert (zumindest WARM auf warm und KALT auf kalt), und der Zähler selber ist im Rücklauf montiert.
    Ich bin zwar kein absoluter Fachmann auf dem Gebiet, würde aber sagen dass da alles passen sollte.
    Ich bin auch mit dem Heizungsmonteur in Kontakt. Ich notiere jetzt täglich die Zählerstände (wird zwar an der Tatsache nix ändern) und dann muss der Monteur nochmal nach der Installation schauen.
    Nur hat dieser noch keine Werte, da die meisten Eigentümer den Zähler sehr spät eingebaut haben und es noch keine Vergleichswerte gibt. Was man findet sind halt die Rechenbeispiele mit den diversen Formeln, und dass zwar der Anteil für WW vor allem in neueren Bauten auch mal 50% sein kann. Aber reelle Werte mit Wärmezähler gemessen habe ich leider nirgens gefunden...
     
Thema: Wärmemengenzähler für Warmwasseraufbereitung
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