Wärmemengenzähler mieten oder kaufen????? bzw. welche Zähler??

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von DieterS, 08.10.2011.

  1. #1 DieterS, 08.10.2011
    DieterS

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    Hallo,

    ich stehe vor der Frage, ob ich für einen Neubau (5 Familienhaus) Wärmemengenzähler für die Heizung (welche u.a. den Durchfluss messen und nicht die, die nach dem Verdunsterprinzip funktionieren) vom Heizungsfachmann einbauen lasse (also selbst bezahle) und anschliessend die Abrechnung für Warmwasser-und Heizkosten selbst erstelle, oder die Geräte z.B von Techen miete bzw. kaufe, wobei sich da die Frage stellt, ob ich dann die Abrechnung von Techem machen lassen müsste - denke ja.

    Sehe ich das Ganze richtig? Wenn ich die Geräte vom Fachmann einbauen lasse, muss ich diese wie schon erwähnt bezahlen (so weit ich weiss nicht auf die Miete umlagefähig), für die Wartung der Geräte sorgen, Verbrauch selbst ablesen und mich mit Mietern streiten, falls die Geräte defekt sind und damit falsche Werte anzeigen. Ausserdem scheinen mir diese Zähler anfällig für mögliche Manipulationen zu sein. Habe gehört, dass es genügt einen Fühler rauszuziehen un der Zähler zählt nicht mehr.

    Wenn ich die Geräte über z.B die Techem beziehe (ob Miete oder Kauf), dann ist Techem für alles rund um die Zähler verantwortlich und kann die Kosten sogar umlegen. Ich sehe mich momentan hier nur den Nachteil (sofern nicht umlagefähig), dass ich die Heizkostenabrechnung von Techem bezahlen müsste, aber wiederum den Vorteil, dass ich mich nicht mit den Mietern wegen der Abrechnung ärgern müsste.
    Kann jemand helfen?

    Gruß Dieter
    PS: Oder sind ggf. die Heizkostenverteiler, die auf jedem Heizkörper sitzen und nach dem Verdunsterprinzip funktionieren die einfachere Lösung??
     
  2. AdMan

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  3. Heizer

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    So fern je Wohnung nicht mehr als 10 Heizkörper oder eine FBH vorhanden ist, sind elektronische Heizkostenverteiler billiger.

    Bei Wärmemengenzählern kann man sehr viel falsch machen. Das sollte ein Sanifritze im Auftrag eines Abrechnungsdienstleisters machen und kein normaler Heizungsfachmann. Die kennen erfahrungsgemäß die aktuellen Vorschriften nicht und bauen oft noch Tauchhülsen ein, was ab 2016 einen erneuten teuren Umbau zur Folge hätte.

    Direkt tauchende Fühler kann man nicht mehr einfach herausziehen. Dann wird es nämlich feucht ;) Außer man sperrt vorher ab, dann kann man aber auch nicht mehr heizen.


    Viele Dienstleister bieten die Geräte zur Miete und Wartung auch ohne Abrechnungsdienstleistung an. Ob Techem das macht, kann ich nicht sagen.

    Nur warum willst Du das selber machen? Mal abgesehen von der möglichen zusätzlichen Fehlerquelle, kannst Du Deine Kosten nicht umlegen. Das sind dann nicht umlagefähige Verwaltungskosten.


    Ich rate dringend davon ab einen x-beliebigen Heizungs-oder Sanitärfachbetrieb mit der Lieferung und dem Einbau von Wärmemengenzählern zu beauftragen. Oft schleppen die dann die überteuerten Allmessdinger an. Der Austausch aller 5 Jahre wird dann unnötig kostspielig.
     
  4. Berny

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    Ab 01.01.2014 sind die WMZ sowieso vorgeschrieben.
     
  5. Heizer

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    Wie jetzte? Keine HKVs mehr? Was hast Du denn geraucht?
     
  6. Berny

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    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Meine Aussage betraf WMZ, nicht mehr oder weniger.
    Die Regelung sollte Dir, äh, einem Heizer, auch bekannt sein, oder?
     
  7. Heizer

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    Hier ging es bisher nicht um Warmwasserbereitung sondern um Heizung. Ich konnte Deinem Gedankensprung daher nicht folgen.
     
  8. Berny

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    OK, für die Unbedarften: 2 WMZ kann man in einer verbundenen Heizungsanlage einbauen in den Heizkreislauf und in die WW-Kessel-Ladeleitung. Wenn man die Werte miteinander vergleicht, kann man genau ermitteln, wv. % der Heizkosten in die Raumheizung, und wv. % in die WW-Bereitung gingen.
     
  9. Heizer

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    Nochmal. Es ging hier nicht um die WW-Bereitung !!! Maldavon ab, reicht ein Zähler in der Boilerleitung nach HKVO.Von einem zweiten Zähler im Heizstrang steht da nix.
     
  10. #9 DieterS, 09.10.2011
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    Hallo Heizer,

    Du schreibst: So fern je Wohnung nicht mehr als 10 Heizkörper oder eine FBH vorhanden ist, sind elektronische Heizkostenverteiler billiger.

    Was würdest Du vorschlagen bei einer Fussbodenerwärmung im Bad (in den Bädern)? Neben dem Handtuchheizkörper im Bad haben alle übrigen Räume normale Heizkörper.

    Danke im Voraus.
     
  11. Berny

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    Um Dich richtig zu verstehen: Nur die Bäder haben FBH?
     
  12. #11 DieterS, 10.10.2011
    DieterS

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    Genau, nur die Bäder haben eine Fussbodenerwärmung und einen Handtuchheizkörper. Der Heiz-bauer weist ausdrücklich darauf hin, dass es eine Erwärmung ist und keine Fussbodenheizung.
     
  13. Heizer

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    Also elektrisch betrieben?
     
  14. #13 DieterS, 10.10.2011
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    über ein RTL Ventil, wenn ich es richtig verstanden habe
     
  15. Berny

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    Google-Bilder hat gehelft: Es ist vergleichbar einem Heizkörperventil, nur andere Bauform.
    Wie dort ein HKV anzubringen ist, weiss ich nicht. Vielleicht eher ein WMZ?
     
  16. Heizer

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    Also dann doch eine normale FBH.

    In Bädern kommt es gelegentlich vor, dass auf Grund von Projektierungsfehlern durch Dusch- oder Badewanne die Heizleistung nicht ausreicht und eine Zusatzheizung, meist in Form eines Handtuchtrockners, nötig ist.

    Das Problem hier ist, dass meist auf einen zusätzlichen Heizkreis für die FBH verzichtet wird und einfach mit an die statische Heizung angeschlossen wird. Dies führt zu hydraulischen Problemen, die zu einer geringeren Heizleistung der Fußbodenheizung führen können, so dass diese als alleinige Heizleistung nicht mehr ausreichend ist.


    Daher verwendet man oft eine elektrische Fußbodentemperierung und einen normalen Badheizkörper für die Grundlast.

    Messtechnisch hast Du möglicherweise nun ein Problem:

    Wenn die Heizkörper nicht je Wohnung einen eigenen Heiztrang haben, benötigst Du für jeden Heizkörper einen HKV und zusätzlich für jede FBH einen Wärmemengenzähler.

    Das ist praktisch der messtechnische Supergau, der bereits bei der Projektierung versaut wurde.

    Andernfalls reicht ein Wärmemengenzähler je Wohnung und für die Warmwasserbereitung.

    Hier empfehle ich normale Aufputz 110mm eines beliebigen Herstellers in der Durchflussgröße Qp 0,6 , falls die Wohnungen nicht über 150m² groß sind. Sind die größer dann Qp 1,5.

    Keinesfalls würde ich Messkepsaln empfehlen, die meist die Sanifritzen einem aufschwatzen wollen. Die sind zwar im Moment nicht teurer, aber aller 5 Jahre bei Ersatzbeschaffung zahlt man deutlich drauf. Außerdem ist man dann auf ein bestimmtes Kapselsystem angewiesen. Gibt es das nicht mehr wird ein teurer Umbau fällig.

    Das Problem kann bei normalen Aufputzzählern nicht passieren.
     
  17. Mackie

    Mackie Gast

    Auch wenn das Thema schon älter ist, möchte ich dem Beitrag von Heizer gerne applaudieren! :D
    Lasst euch bloß nicht diesen Unterputz-Gedöns aufschwatzen! Egal ob Wasser- oder Wärmemessung, es gibt unter dem Strich nichts teureres! Leider wissen das die Wenigsten und so fallen viele auf den Heizungsbauer des Vertrauens oder den Vorschlag des Messdienstes rein.

    Ich bin selber in der Branche tätig und biete selbstständig Heizkostenabrechnungen an und behaupte mit stolz, noch keinem meiner Kunden ein unnötig überteuertes System verkauft oder vermietet zu haben.
    Ist ein Unterputz-System jedoch einmal drin (und meistens freundlicherweise fest eingehanft oder verlötet), lässt sich dieses nicht so einfach austauschen.
    Gerad bei Waschmaschinen-Zählern Unterputzgehäuse mit einer Messkapsel zu setzen, grenzt meiner Meinung nach an eine Frechheit.

    Zu beachten ist übrigens auch folgender, nicht unwesentlicher Punkt:
    Gerade bei herkömmlichen Wärmemengenzähler für die Heizung (Flügelradzähler, keine Ultraschall- oder noch besser Schwingstrahltechnologie), sammelt sich im Laufe der Jahre sehr viel Dreck und Ablagerungen im Unterputzgehäuse an, die den Zähler u.U. beschädigen können. 5 Jahre sind in der Regel kein Problem - beim dritten Eichaustausch kann das schon ganz anders aussehen, wenn das Unterputzgehäuse nicht immer gereinigt wurde oder der zähler nicht im korrekten Turnus gewechselt wurde. Man glaubt gar nicht, was da so alles zum Vorschein kommt...
    Der Vorteil beim Aufputzzähler: Er ist günstiger, man ist flexibel in der Anbieterwahl (Ausnahmslos jeder Messdienst kann Aufputz liefern) und das Unterteil wird mit ausgetauscht. Der Dreck kommt mit weg und somit lässt sich eine Vielzahl der Diskussionen rund um Zählerausfälle beseitigen!
     
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