Wärmemengenzähler, Wasserzähler in ELW

Dieses Thema im Forum "Abrechnungs-/Umlagmaßstab" wurde erstellt von Pilot, 24.08.2016.

  1. #1 Pilot, 24.08.2016
    Zuletzt bearbeitet: 24.08.2016
    Pilot

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    Hallo,
    wir haben eine vermietete ELW. Die eine Wohnung wird von uns selbst, die andere von der Verwandtschaft bewohnt. Abgerechnet wurde bis jetzt nach Wohnflächenverteilung, ca. 75/25.

    Es war nun der Wunsch des Mieters nach Verbrauch abzurechnen. Weniger weil Sie davon ausgehen dass Sie zu viel bezahlen, vielmehr damit alles genau passt und jeder an einer gerechten Verteilung interessiert ist. Wir gehen davon aus, dass die Mieter in zwei, spätestens drei Jahren wieder ausziehen. Danach ist fraglich ob wir weiter vermieten, oder die Wohnung selbst nutzen, evtl auch geschäftlich.

    Nun habe ich mir mal ein Angebot eines Heizungsbauers machen lassen.
    Angeboten wurde ein Kalt- und Warmwassserzähler für das Brauchwasser und ein Wärmemengenzähler für die Fußbodenheizung zur ELW. Kostenpunkt knapp 700€. Mit Investitionskosten in dieser Höhe habe ich nicht ganz gerechnet und frage mich ob es Alternativen, vorallem für den Wärmemengenzähler (Allmess UltraMaxx) gibt, zumal sich die Sache in ca. 2 Jahren erledigt haben dürfte. Mieten kommt allerdings nicht in Frage. Bei dem genannten WMZ soll es sich ja eher um den "Mercedes" mit Ultraschallmessung handeln.

    Ich frage mich auch, ob tatsächlich ein Wärmemengenzähler am Kreis der ELW ausreicht und nicht beide Kreise mit je einem versehen werden müssten. Laut dem Heizungsbauer nicht. Er meinte dafür gibt es Formeln, Tabellen, Berechnungswege, etc.

    Eine weitere Frage, da die Eichgebühr auf dem Angebot explizit aufgelistet ist. Könnte man in unserem Fall gem. §2 HeizkostenV auf geeichte Messsgeräte verzichten. Probleme seitens der Mieter dürfte es nicht geben, da auch Sie wegen der Umlage dieser Kosten an niedrigen Preisen interessiert sind.

    Danke und Grüße
     
  2. AdMan

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  3. #2 anitari, 24.08.2016
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    Pro Wohnung oder insgesamt?
    Wenn insgesamt kann das schon hinkommen. Ein Wärmezähler kostet ja schon um 150 €.

    Wenn nicht insgesamt, noch andere Angebote einholen.

    Seitens des aktuellen Mieters vielleicht nicht, aber seitens eines neuen/fremden Mieters.

    Wobei, die Eichgebühr ist doch recht gering.
     
  4. GSR600

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    Nicht vergessen, 1 Zähler reicht nicht, wenn dann müssen ja beide Bereiche gemessen werden, also Hauptwohnung und ELW.
     
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  5. Pilot

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    Danke für deinen Beitrag!
    Es werden insgesamt nur die 3 Zähler eingebaut und zwar auf der Seite zur ELW.
    Beim Kaltwasser sehe ich kein Problem, da ist der Preis vorgegeben. Beim Warmwasser sehe ich es kritischer, da es zwar die bezogene/verbrauchte Energie an der LWP anzeigt, aber dann ja nicht die Menge die wir zum Verhältnis verbraucht haben. Sprich m.M.n. bedarf es zwei Zähler. Diese Zähler sind aber auch nicht das große Problem die schlagen nur mit ca. 150 Euro zu Buche, hiervon ca. 30€ für das Eichverfahren (stimmt nicht die Welt). Das würde ich schon ohne weiteres akzeeptieren.

    Der WMZ ist jedoch mit knapp 400€ angegeben. Diesen Kostenpunkt hätte ich etwas gesenkt ...wenn möglich.

    Bevor ich ein Vergleichsangebote einhole, wollte ich erst mit diesem Heizungsbauer über Alternativen sprechen. Aber vorher brauche ich natürlich Hintergrundinfos von unabhängiger Seite um nicht ganz blöd dazustehen ;-)
     
  6. Pilot

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    Unsere beiden Posts haben sich wohl überschnitten.
    Meinst du generell bei allen Zählern (Kalt-,Warmwasser, Heizung)?
    Beim Kaltwasser habe ich ja die große Wasseruhr als Referenzwert, aber die beiden anderen Zähler?
     
  7. GSR600

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    Ja bei allen Zählern.
     
  8. Pilot

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    Wie geschrieben gehen auch meine Bedenken in diese Richtung.
    Das macht die ganze Sache aber dann auch nicht billiger und wir wären bei ~1000€. Das wäre dann definitiv zu teuer für die Sache bzw. den Zweck.

    Um so besser wenn es Alternativen gäbe!!!
     
  9. #8 anitari, 24.08.2016
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    Es müssen für jede Wohnung entsprechende Zähler installiert werden. Also 2 Kalt-, 2 Warmwasser und 2 Wärmezähler für die Heizung.

    Ach ja, bei Warmwasseraufbereitung über die zentrale Heizungsanlage auch noch ein Wärmemengenzähler dafür.

    Also insgesamt 7 Zähler.

    Andere Möglichkeit, den Kram bei z. B. ista, Techem, Brunata oder was es da sonst noch für Anbieter gibt mieten und von der Firma auch gleich die Abrechnung machen lassen.

    Miete und Abrechnungskosten sind umlegbar.
    150 € für einen Kalt- und einen Warmwasserzähler? Mit oder ohne Installationskosten?

    Wenn ohne ist das schon ein stolzer Preis. Ich habe vor 2 Jahren 3 neue WW-Zähler installieren lassen. Kosten Pro Stück knapp 38 € inkl. dieser Eichgebühr und Märchensteuer. Installation natürlich extra.
     
  10. #9 Stadtkind, 24.08.2016
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    Müssen ist falsch. Da die ELW nicht der Heizkostenverordnung unterliegt, muss der TE gar nichts machen. Bei einer genauen Messung und Heizkostenverteilung sind die angesprochenen Mengen an Messgeräten richtig.
     
  11. #10 anitari, 24.08.2016
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    OK, sollte.
     
  12. #11 Pilot, 24.08.2016
    Zuletzt bearbeitet: 24.08.2016
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    Heizung und Warmwasser wird beides extra gemacht.

    Wegen der von Dir genannten 7 Zähler...
    Also ich meine dass ich maximal 5 benötige um genau abrechnen zu können (2 X Warmwasser, 2 X Heizung und 1 X Kalt, hier habe ich die große Wasseruhr vom Versorger und anhand dieser kann man den Verbrauch beider Whg. ausrechnen)

    Wie anfangs schon geschrieben kommt mieten der Zähler für uns nicht in Frage.
    Die machen das auch nicht umsonst, ich stecke in einem Vertrag fest ohne zu wissen was die kommenden Jahre kommt und das abrechnen an sich ist ja kein Problem und dazu ist es die Verwandtschaft. Und auch diese Kosten beim Kauf der Zähler wären ja theoretisch als Modernisierungsmaßnahme mit 11% p.a. umlegbar.

    Ja die Kosten für die einzelnen Zähler sind in etwa identisch, es kommen dann halt noch die Leitungsteile und was man zum Einbau noch benötigt dazu. Ob jetzt da noch ein oder zwei Zähler dazu kommen wäre ja auch nicht das große Problem, mit dieser Größenordnung hatte ich gerechnet.
    Die Wärmemengenzähler (zumindest die vom HB vorgeschlagenen) aber sind mir für diesen Zweck fast zu teuer, da die mit knapp 400€ je Zähler, zzgl. Montage und Zusatzteile angegeben sind. Da spielt es schon eine Rolle ob nun zwei, nur einer oder etwas anderes eingebaut wird.
     
  13. Pilot

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    Welche Mengen meinst du mit den "angesprochenen Mengen" für die genaue Messung?
     
  14. Berny

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    Richtig, ich würde (auch) nichts machen lassen.
     
  15. Pilot

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    Würde gerene nochmal zurück zu meiner eigentlichen Hauptfrage kommen...
    Gibt es zu dem angebotenen "Allmess UltraMaxx" eine günstigere, qualitativ ausreichende Alternative? Sei es ein anderer WMZ oder ein anderes System?
     
  16. #15 anitari, 24.08.2016
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    Gib doch einfach mal bei Google Wärmezähler ein. Und gleich auch Wohnungszähler Warm-/Kaltwasser. Du wirst überrascht sein. Ich bin der Meinung das Dich der Heizungsfutzi über den Nuckel ziehen will.

    Darum noch mal mein Rat sich von anderen Fachfirmen Angebote machen lassen.
     
  17. Berny

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    Mach' doch eine Ausschreibung und fordere Angebote an. Mache ich regelmässig und habe bereits einige drei- bis fünf-stellige Beträge eingespart.
     
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  18. Pilot

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    Ich hab zwischenzeitlich noch in einem Fachforum für Heizungen um Rat gefragt.

    ...Wenn man die Sache genau abrechnen und rechtlich richtig machen möchte, benötigt man nach Meinung einiger dort 3 Wärmemengezähler und 4 Wasserzähler. Kostenpunkt hochgerechnet anhand meines Kostenvoranschlags wären dann rund 1500€.

    ...Sache hat sich dann erledigt.
     
  19. #18 Newbie15, 25.08.2016
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    1500 € ist kein Schnäppchen.Wir haben nach Angeboten für ein 3-Parteienhaus gefragt und da war der Preis am Ende ähnlich, mit "normalen" (also keine Ultraschall) Wärmemengenzähler und insgesamt jeweils 4 Kalt- bzw. Warmwasserzähler. Ich denke, mit 1000 € müsstest du für eine richtige Verbrauchserfassung schon rechnen.

    Da muss man sich ja langfristig schon fragen, ob die Verbrauchserfassung wirklich sinnvoll ist oder ob das nicht am Ende eher ne nette, von der Bevölkerung direkt bezahlte Subventionierung der Heizungsbauer und Sanitärbetriebe ist. Man braucht ja nur ein gut gedämmtes Haus und eine effiziente, morderne Heizung und schon sind die Verbrauchserfassungskosten 25 % oder mehr der "Heizkosten". V.a. erst recht ärgerlich, wenn man am Ende der Abrechnung sieht, dass man mit Aufteilung nach Fläche auch annährend das gleiche Ergebnis gekommen wäre oder aber durch die Grundkosten ohnehin auch den hohen Verbrauch eines Nachbarn subventioniert.
     
  20. Berny

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    Richtig. Mir liegen 14 Angebote vor, und hier wären m.E. ~1100-1200€ i.O.
     
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