Wärmezähler Warmwasser - Fußbodenheizung extra?

Diskutiere Wärmezähler Warmwasser - Fußbodenheizung extra? im Heizung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Guten Abend, in einem 3 Familienhaus verfügen alle Wohnung über eine Fußbodenheizung. Der Energieverbrauch der Fußbodenheizung wird über einen...

  1. Greg82

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    Guten Abend,

    in einem 3 Familienhaus verfügen alle Wohnung über eine Fußbodenheizung.
    Der Energieverbrauch der Fußbodenheizung wird über einen Wärmezähler in den jeweiligen Wohnungen gemessen.
    Die Warmwasseraufbereitung erfolgt über die zentrale Heizungsanlage.
    Wird hierfür ein extra Wärmezähler benötigt?
    Wenn ja, einer an der Heizungsanlage oder jeweils einer in der Wohnung (neben dem für die Fußbodenheizung)?

    Alle Wohnungen verfügen daneben über eine Warmwasser- und eine Kaltwasseruhr.
     
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  3. #2 immobiliensammler, 18.11.2016
    immobiliensammler

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    Auch einen guten Abend,

    ja, es wird ein extra Wärmemengenzähler benötigt und zwar einer an der Heizungsanlage. Der Wärmemengenzähler misst die Menge Energie, die zum Erzeugen des Warmwassers (fürdas ganze Haus) benötigt wird, die danach ermittelten Kosten werden dann über die Wasseruhren umgelegt.
     
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  4. Greg82

    Greg82 Neuer Benutzer

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    Vielen Dank für die schnelle Anwort.

    Um eine korrekte Abrechung erstellen lassen zu können, benötigte ich somit

    je Wohnung: 1 Wärmemengenzähler
    1 Warmwasseruhr
    1 Kaltwasseruhr


    sowie 1 Wärmemengenzähler an der Heizungsanlage.

    Richtig?
     
  5. #4 Stadtkind, 18.11.2016
    Stadtkind

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    Jep.
    1. Schritt: Gesamtenergiekosten auf Warmwasser und Heizung aufteilen (laut der Wärmemengenzähler).
    2. Schritt: Warmwasserkosten gemäß Warmwasseruhren aufteilen.
    3. Schritt: Heizungskosten gemäß Wärmenengenzähler in den Wohnungen aufteilen.
     
  6. Andres

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    Ob die erforderlich ist, hängt von baurechtlichen Vorschriften ab. Falls keine Kaltwasserzähler vorgeschrieben und auch nicht freiwillig vorhanden sind, käme für das Kaltwasser auch ein anderer Abrechnungsmaßstab in Frage.
     
  7. #6 PHinske, 18.11.2016
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    Die Wohn- und Nutzfläche ist aber bei WarmWasser und Raumheizung auch nicht zu vergessen, § 8 bzw. 7 HeizkostenV, jeweils Abs. 2
     
  8. jorgk

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    Ich bin jetzt nicht sicher was nötig ist wenn man das neu so machen möchte, aber in meiner Betriebskostenabrechnung erfolgt die Aufteilung des
     
  9. jorgk

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    Die Betriebskostenabrechnung kann auch ohne den Wärmemengenzähler an der Heizung zur Ermittlung der Kosten für Warmwasser gemacht werden - rein rechnerisch. Denn die Energiemenge zum Erzeugen von Warmwasser ist (physikalisch gesehen, abgesehen von Verlusten) fix - es ist über die WW-Wasseruhren ja bekannt wie viel Warmwasser verbraucht wurde.
    Spart den einen Wärmemengenzähler ... wenn das bei einer neuen/ neu eingerichteten Anlage weiter so gemacht werden darf. Zumindest hier wurde das Vorgehen mit Verweis auf die Heizkostenverordnung (§ 9 Abs. 1+2) begründet.
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  10. #9 immobiliensammler, 19.11.2016
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    Nur dass das leider seit dem 01.01.2014 - von wenigen Ausnahmen abgesehen - nicht mehr zulässig ist. § 9 HeizkostenVO

    https://www.gesetze-im-internet.de/heizkostenv/__9.html
     
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  11. jorgk

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    @immobiliensammler: Du bis ein Schlaumeier - das es bei neueren Anlagen evtl. nicht mehr geht, darauf hatte ich auch schon in meinem Beitrag hingewiesen (s.u.). Aber es ist hilfreich, dass Du die Fundstelle für die Heizkostenverordnung hier direkt verlinkst.
    Ab wann die Heizkostenverordnung im Einzelfall rechtlich den Einbau eines Wärmemengenzählers erzwingt scheint mir recht diffus, zumal es ja extra Regelungen für die Ausnahme gibt. Kommt wohl auch drauf' an, was die Mieter im Fall mal verlangen - wenn es keine technischen Hindernisse gibt.

    Jedenfalls, wenn der TE für den Einbau an der Warmwasseraufbereitungs-Anlage/Heizung einen hohen Aufwand hätte, dann könnte er versuchen auf diese Ausnahme abzustellen. Mir war nur wichtig darauf hinzuweisen.
     
  12. #11 immobiliensammler, 19.11.2016
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    Wo steht, dass die Heizkostenverordnung nur für neue Anlagen gilt? In allen Objekten die ich kenne (also sowohl WEG als auch MFH) wurden die Wärmemengenzähler bis spätestens 31.12.2013 nachgerüstet, vollkommen egal, wie alt die Heizungsanlage ist.

    Wenn der VM mit der Ausnahmevorschrift der HeizkostenVO arbeitet (mir ist kein solcher Fall bekannt) dann muss er das auch vor Gericht belegen sobald der erste Mieter eine Anfechtung erklärt, sonst kommen eben die Kürzungen bei einer unzutreffenden Abrechnung!
     
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  13. jorgk

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    Wie wäre es Du ließt mal was ich schreibe? Meine Aussage bezog sich nicht allein auf neue Anlagen. Ich habe geschrieben "wenn das bei einer neuen/ neu eingerichteten Anlage weiter so gemacht werden darf".

    Es ist toll das Du das dann ergänzt mit der entsprechenden Verordnung. Aber dann zitiere auch bitte so vollständig und stell es nicht so dar als ob ich Unsinn erzählt habe.

    Und wenn Du selbst keine Anlage kennst die nicht nachgerüstet worden wäre: Jetzt kennst Du eine. In meiner Wohnung wird so abgerechnet (rein rechnerische Aufteilung der Wärmekosten für Warmwasser und Heizung). Und solange sich niemand beschwert passiert deswegen wohl nix.
    Im Fall: Ich oder ein anderer Mieter im Haus müssten sich beschweren, hier bin ich nämlich Mieter.
     
  14. #13 immobiliensammler, 19.11.2016
    immobiliensammler

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    Dann wird Deinem VM sein Geiz oder seine Untätigkeit irgendwann mal auf die Füße fallen. M.E. sind 15 % der Heizkosten eines ganzen Abrechnungszeitraums im Verhältnis zu einmalig rund 500 Euro eine Milchmädchenrechnung!

    Und gemäß VO darf - entgegen Deiner Aussage in Post #8 - die Ermittlung des Energiebedarfs für die Warmwassererzeugung seit dem 01.01.2014 eben nicht mehr rechnerisch ermittelt werden. Auf die Ausnahmen - die hier nicht geschildert wurde - habe ich ja hingewiesen.

    Das diese Formel Quatsch war hat man ja bei den Abweichungen der Abrechnungen 2013 zu 2014 ja in den allermeisten Fällen gesehen, die Warmwasserkosten sind zu Lasten der Heizkosten in den meisten Fällen die ich kenne gestiegen.

    Im übrigen empfehle ich mal zu "ließt" einen Blick in den Duden, oder was hat das in Deinem Satz mit "lassen" zu tun?

    https://de.wiktionary.org/wiki/ließt
     
  15. Andres

    Andres
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    Interessant. Woraus ergibt sich dort der unzumutbar hohe Aufwand für die Messung mittels WMZ?


    Das gilt auch für die meisten anderen illegalen Praktiken. Was soll das für eine Argumentation werden?
     
  16. jorgk

    jorgk Erfahrener Benutzer

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    Keine Ahnung - interessiert mich nicht. Ist irrelevant solange ich oder andere Mieter im Haus mit der Heizkostenabrechnung d'accord gehe(n).

    Hab ich damit argumentiert? Ich hab' nur gesagt wie der Ist-Zustand aussieht. Und ich habe, nur das ich das schon hier sage, niemanden den Rat gegeben so oder nicht-so zu verfahren.

    Apropos illegal: Keiner von uns weiß ob es bei der Anlage vom TE illegal oder legal wäre die in der Heizkostenverordnung vorgegebene Rechenmethode zu nutzen. Einfach weil niemand von uns eine ausreichende Kenntnis der Anlage haben wird um zu entscheiden ob der 2. Satz in §9 Abs 2 HeizkostenV bei der Anlage zutrifft oder nicht ["Kann die Wärmemenge nur mit einem unzumutbar hohen Aufwand gemessen werden, kann sie nach der Gleichung ... bestimmt werden."]
    Ich denke mir jedenfalls, das der Gesetzgeber schon einen Grund hatte warum er den Satz in die HeizkostenV schrieb (oder in der letzten Neufassung beließ). Kommt also auf die Gründe im Einzelfall und ggf. den Richter an, der die Auseinandersetzung im Streitfall entscheidet.


    Und danke @immobiliensammler - demnächst lese ich immer nur. Ciao.
     
  17. #16 energieprofi87, 04.12.2016
    energieprofi87

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    Kann mich in diesem Punkt Immobiliensammler nur anschließen
     
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