Wann muss FI-Schalter nachgerüstet werden?

Diskutiere Wann muss FI-Schalter nachgerüstet werden? im MV - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Ich muss sagen, ich finde es absolut heftig was hier geschrieben wird und wie versucht wird mich regelrecht zu bedrängen (so empfinde ich das...

  1. Pharao

    Pharao Gast

    Sorry Nürnberg,

    aber wer in einem Forum eine Frage stellt, der darf sich nicht beschweren, wenn andere User versuchen zu helfen mit Vorschlägen, Ratschlägen, Tipps oder mal die eigene Meinung dazu schreiben !

    Finde deine Aussage daher sehr unpassen, denn DU hast das Problem und nicht wir ! Aber gut, ich für meinen Teil werde ab sofort auf keine deiner Beiträge mehr Antworten, wenn du dich hier gleich bedrängt & falsch verstanden fühlst .....
     
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  3. #82 Tobi_85, 07.03.2015
    Tobi_85

    Tobi_85 Gast

    Also ich verstehe diese Streiterei nicht, ein FI Typ A der 63A verträgt kostet ca 40-70€ Je nach Hersteller.
    dazu die Installation mit 2 Stunden sind maximal 250€
    Ob 2-3-4-oder 5 Draht ist dabei egal.
    ein FI vergleicht nur den Eingehenden und Ausgehenden Strom also L und N, besteht hier eine Abweichung weil ein Schluss zur Erde hergestellt wird durch einen Mensch oder Fehler, dann löst er aus.
    Klar wollen die Elektrofirmen einem einreden gleich alles zu erneuern, aber nur ein FI reicht und es muss keine neue Verkabelung gelegt werden, es darf sogar die Klassische Nullung weiterverwendet werden.
    Also bitte Stellt euch nicht so an, mit Strom ist nicht leichtsinnig umzugehen, hier besteht LEBENSGEFAHR oder würdet ihr auch euch selbst oder eure Kinder der Gefahr aussetzen?
    Also setzt wegen 250€ auch nicht andere Mieter und Kinder der Gefahr aus!!!
     
  4. Andres

    Andres
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    Ist das ein defa-Kind und war es schon geboren, als dieser Thread noch keinen Staub angesetzt hatte?
     
  5. Pharao

    Pharao Gast

    Hi,

    um das ganze zu verstehen, musst du nicht nur den kompletten Thread hier lesen, sondern ggf. auch die vielen anderen Beiträge in den anderen Thread`s. Ich mein, das hier ist ja nicht das einigste Problem mit der Wohnung bzw. mit dem Vermieter von "Nürnberg" ..... :91:
     
  6. #85 Taliesin, 09.03.2015
    Taliesin

    Taliesin Erfahrener Benutzer

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    Moin,

    auch wenn ich ebenso nicht viel davon halte, alte threads aufzuwärmen, möchte ich das gefährliche Halbwissen des Neuschreibers nicht unkommentiert lassen.

    hier würde mich mal interessieren, woher Tobi weiß, dass man mit 2 Stunden auskommt.

    So weit korrekt. Aber wohin soll denn der Strom abfließen, wenn es durch eine fehlende dritte Ader kein Erdpotential gibt? Möglicherweise würde man in so einem Fall noch gar nicht merken, dass man ein schadhaftes Elektrogerät in den Händen hält. Aber...
    ...spätestens jetzt hast Du eine noch größere Gefahr. Jetzt reicht es nämlich, mit dem defekten Stecker in der einen Hand ein "geerdetes" Bauteil anzufassen. Denn bei der klassischen Nullung ist das Gehäuse des Gerätes mit dem geerdetem aktiven Leiter (Deinem N) verbunden und der Strom wird vom FI-Schalter als betriebsmäßiger Rückstrom erkannt, er löst eben NICHT aus.
    Weil Elektrofirmen per Definition ja auch nur Umsatz machen wollen und ihnen die Sicherheit der Elektroanlage am A** vorbeigeht...
    Mit den 250 Euro mag man auskommen, wenn die Elektroanlage mindestens 3adrig ausgeführt ist, ansonsten ist es definitiv mit Dreck, Zeit, Möbelräumerei und dem Vermieter mit finanziellen Aufwendungen verbunden.

    Übrigens war es bis vor ein oder zwei Jahren durchaus statthaft, nur das Badezimmer mit einem FI zu schützen, erst seit kurzem müssen alle Steckdosen, und mittlerweile mit mehr als einem FI-Schalter (der mittlerweile RCD heißt) überwacht werden.
    Es besteht tatsächlich die Anforderung, dass die Anlage auf den neuesten Stand gebracht werden muss, wenn wesentliche Änderungen daran vorgenommen werden. Aber wenn eine Anlage zum Zeitpunkt der Errichtung normenkonform war, besteht keine Pflicht, sie ständig auf neuestem Stand zu halten.
    Es ist besser, sich als Mieter der Lebensgefahr der Elektroanlage bewusst zu sein und danach zu handeln, als sich wegen falsch eingebauter Schutzmaßnahmen in falscher Sicherheit zu wiegen.

    Gruß
    Tali
     
  7. Andres

    Andres
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    Das Erdpotenzial gibt es auch an anderen Punkten. Wenn man selbst keinen Kontakt dazu hat, kann man völlig gefahrlos an die Phase fassen. Nur kann man sich darauf nicht verlassen ...


    Natürlich wird die "klassische Nullung" (ich würde ja eher sagen "PE-N-Trennung") vor dem FI vorgenommen. Die Schutzfunktion des PE-Leiters ist damit hinter dem FI uneingeschränkt gegeben.


    Das hat niemand behauptet. Dass du bei der Anfrage nach derartigen Umbauten aber sehr oft eine "muss alles neu"-Auskunft bekommst, wirst du nicht bestreiten wollen?
     
  8. #87 Taliesin, 09.03.2015
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    Dazu könntest Du den 2. von mir geschriebenen Absatz lesen

    Ah, da hat jemand Ahnung :-)
    Wie Du richtig bemerkt hat, wird die Trennung von PE- und N-Leiter sinnvollerweise vor dem Fehlerstromschutzschalter vorgenommen.
    Bei der "klassischen Nullung" wird die Trennung von PE und N aber erst in der Steckdose vorgenommen. Wie soll ein FI-Schalter in der Verteilung das bemerken?
    Hier möchte ich nochmal den Tobias zitieren:
    Er möchte das Zweileitersystem beibehalten, leider wird der FI-Schalter das sicherlich nur halb lustig finden, weil er so seine Schutzfunktion schlichtweg nicht erfüllen kann.
    Wobei, es gibt natürlich Steckdosen mit integriertem FI-Schalter, aber dazu muss natürlich JEDE Steckdose dagegen ausgetauscht werden. Da möchte ich mal sehen, wie weit man mit 200 Euro kommt :-)

    Ich denke, dazu habe ich mich in meinem 6. Absatz geäußert.
    Da gibt es so einige Vorschriften, an die man sich als Elektriker halten MUSS.
    Ein Elektriker, der sagt, das muss nicht, stellt sich (meist wissentlich) mit einem Bein hinter die schwedischen Gardinen. Was tut man nicht alles, um einen Kunden zu bekommen/behalten.

    Gruß
    Tali
     
  9. Andres

    Andres
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    Von der Lösung mit integrierten Steckdosen bin ich ausgegangen, da es hier nur um das Bad geht. Warum man in der restlichen Wohnung nicht die klassische Nullung (ohne Sicherheitsgewinn oder -Verlust) behalten können soll, erschließt sich mir nicht.
     
  10. #89 Pharao, 10.03.2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10.03.2015
    Pharao

    Pharao Gast

    Öhm :? Bad & Flur haben doch beim User "Nürnberg" einen FI. Es giehn hier ja nur darum, das der Rest der Wohnung keinen hat.

    Im übrigen hätte ich jetzt auch nicht gewusst, das es Steckdosen mit integriertem FI gibt. Dein Satz hätte ich also somit auch anders verstanden. Aber ist doch jetzt auch egal, das Thema hat sich doch erledigt.
     
  11. #90 Taliesin, 10.03.2015
    Taliesin

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    Auf die Schnelle gefunden

    Genau, erledigt. Aber ich hab die Sache irgendwann mal gelernt und wollte daher wie geschrieben das offenbare Halbwissen nicht unwidersprochen stehen lassen. Wer weiß wer das hier noch mal lesen wird.

    Also gut jetzt, zu damit ;)

    Gruß
    Tali
     
  12. #91 Ingo Knito, 04.07.2015
    Ingo Knito

    Ingo Knito Gast

    Zur Aufklärung der Fragen:

    1. Beim AUSTAUSCH einer defekten Steckdose MUSS KEIN FI nachgerüstet werden, sondern nur bei UMBAU oder ERWEITERUNG!

    2. Ein Fehlerstromschutzschalter (FI oder RCD) misst NICHT den Fehlerstrom, der über den Schutzleiter läuft, sondern den DIFFERENZstrom zwischen PHASE (braun, schwarz oder grau) und NEUTRALLEITER (blau).

    Fließt über den Neutralleiter nicht der gleiche Strom zurück, der über die Phase zum Verbraucher hingeflossen ist, z.B. weil ein Fehlerstrom (von maximal 30 mA) über DICH oder was auch immer geflossen ist. löst der FI aus.

    Hierzu ist kein Schutzleiter erforderlich, der FI funktioniert also AUCH bei ZWEIadriger Installation, solang der Erdungswiderstand nicht zu hoch ist (also weniger als 30 mA fließen).

    ACHTUNG!!!!!!! Die PRÜFtaste sagt NICHTS über die korrekte Installation aus, sondern prüft NUR die rein MECHANISCHE Funktion des Fehlerstromschutzschalters!!!
    Die korrekte ELEKTRISCHE Funktion kann NUR über eine Messung mit einem hierfür zugelassenen Prüfgerät von einer Fachkraft durchgeführt werden!!!

    Hoffe, damit sind alle Fragen geklärt.
     
  13. #92 leitstellenhexe, 17.03.2019
    leitstellenhexe

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    Wenn ich als Elektrotechniker den ersten Beitrag lese, kommen mir arge Zweifel an der Beschreibung mit dem Stromschlägen. Sollten an den benutzten Lampen bzw. Geräten stromführende Teile berührbar sein, dürfen diese keinesfalls verwendet werden.
    Ein Fehlerstromschutzschalter ist kein Allheilmittel für schlampigen Umgang mit defekten Geräten.
    Ein Fehlerstromschutzschalter verhindert keinen Kontakt mit gefährlicher Netzspannung. Der Summenstromwandler im FI misst nur den Strom, der in die Elektroanlage eingespeist wird und der wieder herauskommt. Und bei einem Unterschied, also wenn der Strom irgendwo einen anderen Weg findet- z.B durch den Körper des Benutzers defekter Geräte -schaltet er bei Überschreiten des Fehlerstroms ab. Aber dann ist der Strom schon geflossen, es kann kurzzeitig ein erheblich höherer, auch tödlicher Strom fließen, der sogar auch einen Sicherungsautomaten zum Abschalten bringen kann selbst wenn der FI bei >30mA abschaltet .
     
  14. #93 ehrenwertes Haus, 17.03.2019
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    ... der kurz vor seinem 7. Geburtstag steht... in einem Thema, das seit fast 4 Jahren ruht...

    Bitte nicht Mumien ausgraben.
     
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  15. #94 leitstellenhexe, 17.03.2019
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    hab ich gesehen, nachdem der Beitrag fast fertig war. Abgesendet habe ich ihn, weil er von allgemeinem Interesse sein könnte.....
     
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