(Warm-)wasserabrechnung bei Badmodernisierung

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von Torkap, 02.03.2010.

  1. Torkap

    Torkap Neuer Benutzer

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    Hallo zusammen,

    mal eine etwas kniffelige Frage anhand des folgenden Beispiels:

    5 Hochhäuser werden mit einer zentralen Heizanlage inkl. Warmwasseraufbereitung versorgt. In den einzelnen Wohnungen sind Warmwasserzähler installiert. Es wird nach den üblichen Vorgaben der Heizkostenverordnung abgerechnet. Grundkosten/Verbrauchskosten für HZ und WW = 50/50%. Soweit kein Problem.

    Nun werden die Bäder der Gebäude flächendeckend modernisiert. In diesem Zusammenhang mussten für eine gewisse Zeit die Wohnungs-Warmwasserzähler ausgebaut werden. Bis neue Zähler gesetzt wurden ist einige Zeit vergangen.

    Nun zum Problem: der Hauptwarmwasserzähler in der Station weist einen deutlich höheren Verbrauch aus, als die Summe der Warmwasserzähler in den Wohnungen. Wo's herkommt ist klar: bis die neuen Zähler gesetzt wurden, wurde bereits Wasser entnommen.

    Meine Frage: Da das sicher kein so ganz exotischer Fall ist: Wie stelle ich diesen Sachverhalt in der Heiz- und Warmwasserkostenabrechnung dar?

    Welchen Gesamtverbrauch verwende ich? Lege ich bei der Aufteilung der Gaskosten in Heizungs- und Warmwasserkosten den zentralen Warmwasserzähler oder die Summe der Wohnungs-WWZ zugrunde?

    Oder vielleicht ganz anders?!?! :?
     
  2. AdMan

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  3. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Wenn mit "einige Zeit" ein Zeitraum von wenigen Tagen oder vielleicht 2 oder 3 Wochen gemeint sein sollte wäre die Ausgangslage sicher eine anderen als bei vielleicht 6 Monaten.

    Keineswegs ausschließlich...
    Messdifferenzen sind völlig normal. Wie beim Zeitraum wird es auch hier um die Relationen gehen. Eine Differenz von 100 m³ ist zweifellos "deutlich", bei einer Gesamtmenge von 1000 m³ trotzdem nicht erheblich.

    Wenn der Einbau innerhalb einer relativ engen Zeitspanne zwischen dem ersten und dem letzten Zähler erfolgt ist, wird man dies überhaupt nicht darzustellen haben.
    Man wird unterstellen können, dass sich das Verbrauchsverhalten durch die - unterstellt geringe - Zeitspanne ohne Zähler nicht signifikant verändert haben dürfte und die Ablesewerte der einzelnen Wohnungszähler einen Umlageschlüssel ergeben, durch den der Anteil jeder Wohnung am Gesamtverbrauch ausreichend genau abgebildet wird.

    Die Gesamtkosten der Heizungsanlage müssen auf Beheizung und Wassererwärmung aufgeteilt werden. Der Kostenanteil für Warmwasser an den Gesamtkosten wird also nach der tatsächlich erwärmten Wassermenge und damit nach dem zentralen Zähler zu berechnen sein.
    Der Kostenanteil Warmwasser wird dann in Grund- und Verbrauchskosten aufgeteilt. Die Verbrauchskosten werden nach den erfassten Verbrauchswerten der einzelnen Wohnungen auf die Nutzer verteilt.
     
  4. Torkap

    Torkap Neuer Benutzer

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    Danke für die schnelle und ausführliche Antwort!

    Ich habe ungefähr dieselbe Auffassung zu dem Thema. Die Differenzen betragen allerdings im Schnitt 40 %, was nicht wenig ist. Der (gebündelte und deswegen etwas spätere) Einbau der neuen Zähler lag im Schnitt bei 4 - 6 Wochen, während die Nutzung der Warmwasserversorgung schon deutlich früher möglich war. Daher halt die Differenz (zusätzlich zu den sonst ohnehin üblichen Differenzen bei der Menge an Zählern).

    :danke
     
  5. #4 pragmatiker, 02.03.2010
    pragmatiker

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    bei der gesamtsumme nehmen sie natürlich das, was sie bezahlt haben und bei der kubikmeterzahl die addition der zwischenuhren, ganz wie immer. bei einer anderen abrechnung würde der vermieter drauf zahlen.

    wenn den mietern auffällt, das dann der preis pro kubikmeter wesentlich höher ist als in den vorjahren, können sie den sachverhalt sachlich erklären.
     
Thema: (Warm-)wasserabrechnung bei Badmodernisierung
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