Warmwasser- und Heizkosten korrekt kalkulieren

Diskutiere Warmwasser- und Heizkosten korrekt kalkulieren im Heizung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Guten Tag und ein frohes neues Jahr an alle, Im Voraus möchte ich mich entschuldigen, für alle Schreibfehler, die ich hier machen werde: Deutsch...

  1. #1 Staikfrite, 02.01.2017
    Staikfrite

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    Guten Tag und ein frohes neues Jahr an alle,

    Im Voraus möchte ich mich entschuldigen, für alle Schreibfehler, die ich hier machen werde: Deutsch ist nicht meine Muttersprache!

    Ich habe dieses Jahr mein Haus sanieren lassen: es gibt eine neue Gaszentralheizung mit Solarpanels.

    Es gibt 3 Wohnungen, die alle vermietet sind und alle Mieter sind im 2016 eingezogen. Jede Wohnung hat einen Wärmezähler für die Heizung. Es gibt aber kein Wärmezähler für das Warmwasser, sondern nur Standard Wasserzähler.

    Die Heizung ist ja völlig neu, also gibt es für 2016 keinen scheinbaren zusätzlichen Kosten.
    1. Gibt es doch unscheinbaren Kosten (Montage, Zählereichengebüren, initiale Kaminfägerprüfung…), die ich anrechnen kann?

    2. Sollte / muss ich einen oder mehrere Wärmezähler für das Warmwasser installieren?

    3. Könnte mir jemand freundlich erklären, mit einem konkreten Beispiel (1.000€ Gas, 100m3 Warmwasser à 60° (W1: 20m3+ W2: 30m3+ W3: 50m3), 20 kWh Heizung (W1: 8kWh + W2: 5kWh + W3: 7kWh)), wie die Abrechnung erfolgt?
    Vielen Dank im Voraus.
     
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  3. sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    Dann stimmt wohl deine Überschrift nicht oder?
    Du hast doch sicher schon eine Nebenkosten-Heizkostenvorauszahlung neben der Miete vereinbart?

    Das warme Wasser wird aber über die Heizung erzeugt?

    Mit deinen Angaben kann man so keine Heizkostenabrechnung erstellen und für Warmwasserkosten kannst du nicht die kalt Wasserentnahmen nehmen.
     
  4. #3 immobiliensammler, 02.01.2017
    immobiliensammler

    immobiliensammler Erfahrener Benutzer

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    Und gemäß Heizkostenverordnung braucht er ja neben den Wasserzählern auch noch einen Wärmemengenzähler für die Warmwassererzeugung.

    Ich weiß jetzt nicht, was die Aussage "ich habe dieses Jahr mein Haus sanieren lassen" in Bezug auf die neue Heizung heißen soll, wird diese in 2017 eingebaut oder bezieht sich dieses Jahr auf 2016 und die Heizung ist schon eingebaut.

    Wenn die Heizung in 2017 eingebaut wird dann würde ich sehendes Auge für die Zeit bis zum Einbau eine "falsche" Abrechnung nach Formel machen (15-% Abzug der Mieter wäre wohl billiger als die Nachrüstung), wenn die Heizung schon eingebaut wurde dann würde ich erwarten, dass der WMZ bereits mit eingebaut ist, andernfalls würde ich mit dem Heizungsbauer sprechen, dieser müsste ja wissen, dass der zwingend erforderlich ist.
     
  5. #4 Staikfrite, 03.01.2017
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2017
    Staikfrite

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    Sorry, wie geschrieben, Deutsch ist nicht meine Muttersprache! Klar, die Mieter bezahlen eine Vorauszahlung. Es geht mir hier um die Abrechnung pro Mieter und die Heiz- und Warmwasserkostenverteillung nach Verbrauch.

    Ja

    Mein Heizungsinstaller hat mir gesagt, ich sollte die m3 des Warmwassers in kWh konvertieren
     
  6. #5 Staikfrite, 03.01.2017
    Staikfrite

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    Davon hat den Heizunginstaller nie etwas gesagt! Ist es einen Kunstfehler von ihm?

    Die Heizung wurde in 2016 eingabaut und ich reden hier von der 2016 Abrechnung.
     
  7. #6 anitari, 03.01.2017
    anitari

    anitari Erfahrener Benutzer

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    Das machst mit der selben Formel die der Gasanbieter zum umrechnen von m³ in kWh benutzt. Die Formel findest Du in der Gasrechnung.
     
  8. #7 immobiliensammler, 03.01.2017
    immobiliensammler

    immobiliensammler Erfahrener Benutzer

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    Ändert aber nichts daran dass die Abrechnung unzulässig ist wenn kein Wärmemengenzähler für die Kosten der Warmwassererwärmung installiert ist. Ich würde mit dem Installateur sprechen was er dazu sagt. Hatte das auch letztes Jahr, Haus zum 01.01.2016 übernommen in dem Mitte 2015 eine neue Heizung eingebaut wurde, leider ohne WMZ. Der gute Mann wollte dann noch rund 800 Euro für den Einbau von mir (stand nicht im Angebot), ich habe dann gefragt ob es in Ordnung wäre wenn sein Autohändler ein Auto ohne Sicherheitsgurt liefert und dann für die Nachrüstung Geld verlangt. Eine angebotene Heizung muss meiner Meinung nach dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und wenn der Heizungsbauer weiss, dass es um ein MFH geht dann gehört da eben seit 2014 der WMZ dazu.
     
    sara gefällt das.
  9. #8 Staikfrite, 03.01.2017
    Staikfrite

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    Vielen Dank an Sara, Anitari und Immobiliensammler!

    Also, was ich verstanden habe, ist dass Wärmemengenzähler für der Warmwassererwärmung ein Muss ist.

    Aber das wird woll für 2017 gelten...
    Könnte mich jemand für 2016 bitte helfen, bzgl. Frage Nr. 3?
     
  10. Andres

    Andres
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    Nicht nur kann, sondern sogar muss! Der Betriebsstrom der Heizung wäre eine dieser Positionen, außerdem die Miete der Zähler (falls sie gemietet sind), und die regelmäßige (nicht die erste) Überprüfung durch den Schornsteinfeger.


    Richtig.


    Dazu müsste man noch die m³ (oder kWh, falls der Versorger das angibt) des verbrauchten Gases kennen, außerdem die tatsächlichen Gesamtkosten wie oben beschrieben.


    Persönliche Meinung: Nein. Es wäre zwar schön, wenn er auch von solchen Dingen etwas verstehen würde, aber erwarten kann man das nicht.
     
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