Warmwasserkosten

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von DasBrot, 07.10.2013.

  1. #1 DasBrot, 07.10.2013
    DasBrot

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    Hallo

    Ich habe ein Zweifamilienhaus geerbt welches ich zuvor mit meiner Mutter bewohnt habe.

    In der Vergangenheit haben wir die Verbräuche quasi geschätzt mittels zweier Wärmemengenzähler (immer Öl Voll getankt, dann die KWH der Zähler zusammengezählt und durch den Betrag der gekauften Ölmenge geteilt und dann mit der KWH Zahl der einzelnen Zähler mal genommen. Warmwasser wurde anhand zweier Warmwasserdurchflusszähler geschätzt. Dies alles funktioniert in der Familie gut, jedoch wenn ich zukünftig vermieten möchte ist diese Strategie Mumpitz. Erst habe ich nach Warmwasserzählern gesucht welche anhand des durchflusses und Temperatur auch KWH ausgeben. das scheint es aber überhaupt nicht zu geben.

    Meine Frage nun. Ich habe geeichte Wärmemengenzähler von Allmess (integral Maxx oder so ) im Heizkreislauf. Und Wasserzähler im Warmwasserkreislauf. Was benötige ich noch für eine Abrechnung welche auch gesetzeskonform ist ? Ich bin doch recht überfordert mit dieser Aufgabe. Das teilen durch die KWH ist ja nett, jedoch ändert sich ja der Ölpreis. Und das funktioniert ja nur wenn mann IMMER Voll tankt. ansonsten benötigt man ja einen Durchflusszähler für das Öl welcher aber wieder nicht anerkannt wird ?

    Wer kann helfen ?
    MfG
    Bernd
     
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  3. Andres

    Andres
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    Möchtest du beide Wohnungen vermieten oder eine davon weiter selbst bewohnen?

    Falls letzteres: Es wäre dann vielleicht nicht die gerechteste aber sicher die einfachste Lösung, die Abrechnung nicht nach Verbrauch sondern z.B. nach Wohnfläche durchzuführen. Auch eine Pauschale käme dann in Betracht. Jedenfalls bist du in diesem Fall nicht verpflichtet, nach Verbrauch abzurechnen.
     
  4. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    DasBrot:

    "In der Vergangenheit haben wir die Verbräuche quasi geschätzt mittels zweier Wärmemengenzähler"
    - In welche Leitungen sind siese eingeschleift?

    "Warmwasser wurde anhand zweier Warmwasserdurchflusszähler geschätzt."
    - Für jede Wohnung einer?

    "Erst habe ich nach Warmwasserzählern gesucht welche anhand des durchflusses und Temperatur auch KWH ausgeben. das scheint es aber überhaupt nicht zu geben."
    - Richtig.

    "Ich habe geeichte Wärmemengenzähler *) von Allmess (integral Maxx oder so ) im Heizkreislauf**)."
    - Das sind Plural und Singular, passt also nicht zusammen.

    "Und Wasserzähler im Warmwasserkreislauf."
    - Dito.

    "Was benötige ich noch für eine Abrechnung welche auch gesetzeskonform ist ?"
    - Kann ich Dir später sagen.

    "Das teilen durch die KWH ist ja nett, jedoch ändert sich ja der Ölpreis. Und das funktioniert ja nur wenn mann IMMER Voll tankt. ansonsten benötigt man ja einen Durchflusszähler für das Öl welcher aber wieder nicht anerkannt wird ?"
    - Ich denke, das wird kein Problem, wenn ich die Infos habe.
     
  5. #4 DasBrot, 07.10.2013
    DasBrot

    DasBrot Neuer Benutzer

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    Danke für die Antworten.

    Also genauer zur Ausgangssituation.
    Wir haben für jede Wohnung einen Heizkreis welcher jeweils mit einem Wärmemengenzähler ausgerüstet ist.

    Ausserdem haben wir für jede Wohnung einen Warmwasserzähler welcher nur die Durchflussmenge misst. (Keine Zirkulation)
    und für jede Wohnung einen Kaltwasserzähler.
    Die verbrauchte Menge Trinkwasser stellt also kein Problem dar. (Außer das es extrem interessant ist wie sehr die Stadtwerkezähler schummeln das ist aber ein anderes Thema)

    Das Ganze ist an einer Ölheizung welche keinerlei weitere Zähler besitzt.

    Eine Abrechnung nach qm. würde ich nur ungern machen, da die Energieverbrauchsgewohnheiten stark abweichen.

    Eine Anfrage bei einem Abrechnungsdienstleister ergab leider auch nur das man dort prozentual die Warmwasserkosten erfasst.
    Eine der Wohnungen möchte ich weiterhin selbst bewohnen, allerdings ohne böses Erwachen wegen anfechtbarer Nebenkostenabrechnungen.

    Ich hoffe etwas Licht ins Dunkle gebracht zu haben.
    Gruß
    Bernd
     
  6. Andres

    Andres
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    Da für dich dann keine Pflicht zur Verbrauchserfassung (und entsprechender Abrechnung) besteht, würde ich mir diesen Klotz nicht ans Bein binden. Wenn die beiden Wohnflächen etwa gleich groß sind, muss man hier auch keine übertriebene Angst vor verschwenderischen Mietern haben - und notfalls gibt es noch die erleichterte Kündigung.

    Zum Thema Verbrauchserfassung und -abrechnung wird Berny bestimmt noch etwas schreiben.
     
  7. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    "Wir haben für jede Wohnung einen Heizkreis welcher jeweils mit einem Wärmemengenzähler ausgerüstet ist."
    - OK.

    "Ausserdem haben wir für jede Wohnung einen Warmwasserzähler"
    - OK.

    "und für jede Wohnung einen Kaltwasserzähler."
    - OK.

    "Eine Anfrage bei einem Abrechnungsdienstleister ergab leider auch nur das man dort prozentual die Warmwasserkosten erfasst."
    - Richtig. Wenn der Auftraggeber bestimmt, dass (bspw.) 25% der Heizkosten in die WW-Bereitung gehen, kann er sich 2 zusätzliche WMZ einsparen. Auf diese Prozentzahl müssten sich VM und M vorher einigen.

    Also, ein Berechnungsbeispiel:
    Zunächst werden die Einzelwasserverbräuche addiert, ergeben 80m³. Berechneter Gesamtwasserbezug vom EVU beträgt 160€. Somit kann dieser Betrag auf jeden der 4 WZ prozentual genau aufgeteilt werden.
    Gesamtheizkosten 3000€, da gehen also 2250€, entsprechend den beiden WMZ auf beide Parteien aufgeteilt und 750€ entsprechend den beiden WWZ auf beide Parteien aufgeteilt.

    "Ich hoffe etwas Licht ins Dunkle gebracht zu haben."
    - Dito, Excel macht das alles locker möglich.:50:
     
  8. #7 Studentin Mia, 15.10.2013
    Studentin Mia

    Studentin Mia Neuer Benutzer

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    Super, habe auch dabei was gelernt. DANKE!
     
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