Was haltet Ihr von dieser BK-Abrechnung?

Dieses Thema im Forum "NK - Ankündigungen!" wurde erstellt von dots, 14.02.2015.

  1. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    was haltet Ihr von dieser BK-Abrechnung?

    - gültig?
    - verständlich?
    - was würdet ihr anders machen?
    - Layout?
    - fehlt was, ist was zuviel?

    Danke für Eure Meinungen, Anregungen, Ideen und Eure Kritik.

    Gruß
    dots

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  2. AdMan

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  3. Andres

    Andres
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    Vorbehaltlich der externen Heizkostenabrechnung habe ich keine Beanstandungen.


    Allgemein üblich wäre es, für den Verteilerschlüssel keine separate Tabelle aufzustellen. Das fließt dann als zusätzliche Spalte in die letzte Tabelle ein. Natürlich fügt das der Abrechnung einiges an redundanter Information hinzu (und das wird noch schlimmer, wenn mehr als 10 Positionen abgerechnet werden), aber ich sehe zwei wesentliche Vorteile:
    • Viele Mieter dürften diese Struktur gewohnt sein.
    • Die tatsächliche Berechnung der einzelnen Positionen kann man einfach von links nach rechts zeilenweise ablesen.


    Weniger ist mehr - ich finde dieses schlichte Layout grundsätzlich gut. Trotzdem habe ich hier Schwierigkeiten mit dem Lesefluss.
    • Das mag an der eingestellten Auflösung liegen, was auf Papier kein Problem ist.
    • Mir sind das zu viele Tabellen. Dazu gleich noch.
    • Weniger Tabellenumrandungen - vor allem vertikal - würden das ganze deutlich auflockern. Im Gegenzug mehr horizontale Abstände, vor allem zwischen die einzelnen Tabellen.


    Mir fehlt hier vor allem ein Briefkopf oder eine Absenderangabe. Das Ding kommt ja bestimmt noch mit Anschreiben o.ä., also ist das nicht unbedingt ein formales Problem. Ich fände es trotzdem besser, wenn erkennbar wäre, wer hier schreibt.

    Da es sich um eine Vorlage handelt, fehlen mir noch ein paar Kleinigkeiten, die aber im Einzelfall nicht unbedingt erforderlich sind:
    • Bei den Vorauszahlungen sollte noch ein Feld für den Übertrag aus dem Vorjahr (Überzahlung oder noch nicht geleistete Nachzahlung) vorhanden sein.
    • Am Ende der Abrechnung sollte gleich eine Anpassung der Vorauszahlung eingeplant werden.
    • Bei den Umlageschlüsseln würde ich "Nutzungdauer" statt "Nutzungszeitraum" schreiben. Den Nutzungszeitraum (hier ganz einfach 1.1.-31.12.) würde ich ganz oben unter den Abrechnungszeitraum setzen.

    Die Tabelle mit der Belegübersicht ist m.E. unnötig, falls du nicht immer sämtliche Belege mitschickst. Nebenbei: Die Nummerierung ist exemplarisch? Sonst wäre da auch noch was nicht in Ordnung ...

    Die Tabelle zur Aufteilung des Wasserverbrauchs in kalt und warm ist unnötig. Für den vorliegenden Teil der Abrechnung ist es nicht relevant und in der Warmwasserabrechnung wird ja bestimmt nochmal erklärt, wieviel Warmwasser verbraucht wurde.

    Die Tabelle zur Wohnfläche ist unnötig. Das wird erstens in der folgenden Tabelle zu Umlageschlüsseln noch einmal wiederholt und lässt sich zweitens wie schon erwähnt in die "große Übersicht" aufnehmen.

    Für die geleisteten Vorauszahlungen würde m.E. eine einzige Summe ausreichen.

    Wenn man das alles zusammenkürzt, ist genug Platz für angemessene Abstände. Die Abrechnung passt trotzdem noch auf eine Seite.
     
  4. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    - gültig? - Ja
    - verständlich? - Naja...
    - was würdet ihr anders machen? - Alles
    - Layout? - Ist Mist.
    - fehlt was, ist was zuviel? - Ich habe alles auf einer Excelseite, Schriftgrösse 13: Jeder Posten in eigener Zeile, Lesefluss v.l.n.r. Ausserdem Absender, Empfänger, Bezeichnung des Objekts, Abrechnungszeitraum, Nutzungszeitraum, zukünftige Vorauszahlungen, Kontoverbindung, Zahlungsziel, Datum, Unterschrift.
     
  5. sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    ich finde die Abrechnung auch sehr gewöhnungsbedürftig.

    Die erste Tabelle der Vorauszahlungen würde ich so gar nicht machen und wenn schon dann an Ende und nicht am Anfang.

    In diesem Fall der Änderung der Vorauszahlung würde ich dann 10x100 + 2x200 =1400€ Gesamt, als Info bei der Vorauszahlung mitteilen.

    Ansonsten 12 x XX = XXX

    Das Layout der vielen Kästchen finde ich auch nicht gut.

    Wie Berny schon schrieb, würde ich auch alles ändern...
     
  6. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    vielen herzlichen Dank für eure wertvollen Tipps.

    Was meinst du damit, Andres?

    Ist in der 2. Zeile. Reicht das so, Berny, oder würdest du das anders machen?


    Eure ganzen Anmerkungen werde ich versuchen umzusetzen.
    Darf ich dann die neue Version hier nochmal hochladen?

    Die Grundidee, die zu den vielen Tabellen geführt hat, war: Zu jedem Wert eine Belegnummer (Quelle) angeben zu können und dann in Excel die ganze Berechnung auf die paar Ursprungswerte aus den Belegen aufzubauen. War Mist, ich merk's selber.

    Gruß
    dots
     
  7. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Bei mir heisst es: "Aufstellung der Betriebskosten Ihrer Mieträume XXXstr. Y, 12345 Musterstadt, vom .. bis... ."
     
  8. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Das ist (in meinen Augen) wirklich besser! Danke. :-)
     
  9. Andres

    Andres
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    Die Aufstellung der Vorauszahlungen beginnt mit
    Guthaben Abrechnungsjahr 2013 bzw. Restforderung Abrechnungsjahr 2013
    und geht dann mit den Vorauszahlungen
    Vorauszahlung Januar 2014 ...
    (oder die von mir präferierte Jahressumme) weiter.

    Im einfachsten Fall steht dort eine Null, womit dann dokumentiert ist, dass die Vorjahre endgültig abgeschlossen sind. Im weniger idealen Fall erinnert dich dieses Feld daran, dass da noch etwas zu tun ist.
     
  10. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Hallo Andres,

    ich würde das aus einer anderen Perspektive betrachten:
    Wenn im Jahr 2014 ein mal keine BK-Vorauszahlung gezahlt wurde, ist die Summe dann halt "nur" 11 statt 12 mal der Monatsbetrag. Ins nächste Jahr rübernehmen würde ich das nicht.
    Also nur die Vorauszahlungen anrechnen, die auch wirklich in dem Abrechnungszeitraum gezahlt wurden.
    Können dann auch mal nur 11 und im Folgejahr 13 sein.

    Hat das irgendwelche Nachteile?

    Gruß
    Dots
     
  11. Andres

    Andres
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    Hast du vermutlich falsch verstanden. Zwei Beispiele:

    Mieter A hätte 2013 eine Nachzahlung von 2,72 € zu leisten gehabt. Trotz mehrfacher Erinnerung war er bisher nicht zur Zahlung zu bewegen. Bei solchen Beträgen leite ich kein Mahnverfahren ein - aus offensichtlichen Gründen. 2014 hat er eine Erstattung von 3,14 €. Da bietet es sich doch an ...

    Mieterin B zahlt ihre Miete immer per Barüberweisung. Ob sie kein Girokonto hat oder ob es dafür andere Gründe gibt, weiß ich nicht. Jedenfalls sind mir keine Bankdaten von ihr bekannt. 2013 hatte sie eine Erstattung von 42 €. Da sie mir trotz Aufforderung keine Bankverbindung genannt hat und auch meinem Angebot, das Geld in Bar bei mir abzuholen, bisher nicht nachgekommen ist, kann ich das ganz entspannt mit der nächsten Nachzahlung verrechnen.

    (Beide Fälle sind real, nur die Zahlen sind fiktiv.)

    Eine gute Vorlage sollte solche Umstände abbilden können. Natürlich setze ich in meiner Jahressumme die insgesamt tatsächlich geleisteten Vorauszahlungen an. Ich schlüssle das nur nicht unnötig weit auf - mache ich bei den Betriebskosten schließlich auch nicht.
     
  12. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Jetzt hab' ich es verstanden! Die Idee finde ich gut.
    Danke, Andres! :-)
     
  13. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    In meinen MVn steht, dass der M für jede Mahnung/Abmahnung 5,00 € zu zahlen hat, zu verzinsen gemäss § 288 (1) BGB.
    Dann machen sich die 2,72 € schon ganz anders...:61:
     
  14. Andres

    Andres
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    Ob das zulässig ist, gilt als umstritten - nur hat niemand Lust, das wegen 5 € klären zu lassen. Jedenfalls ist das maximal für eine einzige Mahnung zulässig (nämlich für die, mit der Verzug eintritt), denn weitere Mahnungen sind kein Verzugsschaden sondern nur Papiermüll ohne Wirkung.
     
  15. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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  16. Berny

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    Hallo Christian,
    ich halte die Abrechnung für i.O.
    Anstelle "die Wohnung" könnteste auch "Ihre Mietwohnung" schreiben.
    Die IBAN und BIC erinnern mich übrigens an ein Lied von David Seville...:brille005:
     
  17. Andres

    Andres
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    Ich finde das in dieser Form gut. Nur bei der Heizkostenabrechnung würde ich statt "direkte Zuordnung" lieber "entsprechend beiligender Abrechrung" schreiben.
     
  18. #17 Malte78, 31.03.2015
    Malte78

    Malte78 Gesperrt

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    Ich habe nichts weiter hinzuzufügen....finde das ist ein runder Plunder
     
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