Was ist Heizungs- was ist Wasserverbrauch?

Diskutiere Was ist Heizungs- was ist Wasserverbrauch? im Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Aus welcher Region (grob) kommst Du denn? Eigentlich gibt es solche überall!
immobiliensammler

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Ich habe Dir eine PN geschrieben, wenn jemand aus der Ecke noch eine Adresse hat soll er diese gerne auch noch nennen!
 

peterpaul

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Jein - teilweise haben die gute Rahmenverträge (meist aber mit den großen Abrechnungsdienstleistern - was zwar den Preis aber nicht den Service verbessert), bei uns vor Ort haben die auch eine leidlich gute vereinseigene Hausverwaltungs-Tochterfirma, um vor allem der älteren Klientel einen Rundum-Service anbieten zu können.
So läuft es dort wohl. Wenn ich das richtig verstanden habe: Bru.... lesen ab, schicken die Daten dann zu dem Eigentümer (ältere Person), die leitet das weiter zu H+G und die erstellen dann für sie die Nebenkostenabrechnung (oder auch nur Heizung/Gas, weiß ich nicht genau).
 

peterpaul

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Ich muss nochmal ganz laienhaft fragen: Der Warmwasserzähler einer Mietpartei. Misst der jetzt nur den Wasserverbrauch, der fürs duschen, baden und über das Waschbecken entnommen wird? Oder rauscht da auch das Wasser durch, mit welchem die Heizungen in den Zimmern aufgeheizt werden?

Ich habe jetzt mal mit der "2,5 Formel" gerechnet. 2,5 x Kubikmeter x Temperaturdifferenz warm/kalt (bei 58,8 Grad lt. Gas-Anlage müssten das dann ca. 48,8 sein und das dann halt in Kelvin umrechen). Dabei kam ich auf einen ziemlich geringen Wert (5.000 kWh für 55m2 und 2 Personen mit Dusche).

Mit den Dienstleistern für die Abrechnung Gas/Wärme/Heizung/Wasser häng ich auch nach wie vor. Es haben erst 2 geantwortet. Einer der bekannten Großen hatte nochmal ein Formular geschickt, das ich ausgefüllt habe und seitdem auf Antwort warte. Und ein kleineres Unternehmen aus Wesel bat um Rückruf (mach ich noch, danke für den Tipp auch an dieser Stelle nochmal ;) ). Die sind allerdings auch gut 80km von hier weg.
 

braut

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Ich muss nochmal ganz laienhaft fragen: Der Warmwasserzähler einer Mietpartei. Misst der jetzt nur den Wasserverbrauch, der fürs duschen, baden und über das Waschbecken entnommen wird? Oder rauscht da auch das Wasser durch, mit welchem die Heizungen in den Zimmern aufgeheizt werden?

Ich habe jetzt mal mit der "2,5 Formel" gerechnet. 2,5 x Kubikmeter x Temperaturdifferenz warm/kalt (bei 58,8 Grad lt. Gas-Anlage müssten das dann ca. 48,8 sein und das dann halt in Kelvin umrechen). Dabei kam ich auf einen ziemlich geringen Wert (5.000 kWh für 55m2 und 2 Personen mit Dusche).

Mit den Dienstleistern für die Abrechnung Gas/Wärme/Heizung/Wasser häng ich auch nach wie vor. Es haben erst 2 geantwortet. Einer der bekannten Großen hatte nochmal ein Formular geschickt, das ich ausgefüllt habe und seitdem auf Antwort warte. Und ein kleineres Unternehmen aus Wesel bat um Rückruf (mach ich noch, danke für den Tipp auch an dieser Stelle nochmal ;) ). Die sind allerdings auch gut 80km von hier weg.
Wenn du schon selbst nicht durchblickst ist es für einen außenstehenden noch viel schwieriger.

Auf deinen Bildern zeigst du einen "Warmwasserzähler". Der misst tatsächlich nur "Wasserverbrauch", also alles, was irgendwo raus fließt. Warum du den im Text als "Heizung vorne" bezeichnest, das ist schon seltsam - so seltsam wie die Schlauchverbindung vom Warmwasser zum Heizkreis, dem mit dem Wärmemengenzähler. Der Heizkreis ist üblicherweise geschlossen, hat also keinen Wasser-Verbrauch, sondern nur einen Wärme-Verbrauch. Die Schlauchleitung sollte nicht permanent angeschlossen bleiben, sondern nur zum Nachfüllen des Heizkreises verwendet werden. Theoretisch entsteht hier ein nicht abgerechneter Verlust, wenn aus dem Wasserkreislauf nicht abgerechnetes Warmwasser in den Heizkreis eingespeist wird. In der Praxis handelt es sich hier nur um einige wenige, nicht abrechnungsrelevante Liter zur Nachfüllung. Aber ich kenne den Fall eines Mieters, der sich freute, aus dem Heizkreislauf das Warmwasser für die Autowäsche abzuzapfen. In der Praxis gefährlich ist aber, dass das Trinkwasser aus dem Warmwasserkreislauf durch Wasser aus dem Heizkreislauf verunreinigt wird. Aus dem Grund darf üblicherweise diese Schlauch-Verbindung nicht permanent bestehen bleiben. Deswegen Schlauch - und auch nicht permanent, weil ich auch eine Kellerüberflutung selbst kenne, wo der Schlauch dem dauerhaft anliegenden Druck nicht gewachsen war und platzte.
 

peterpaul

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Wenn du schon selbst nicht durchblickst ist es für einen außenstehenden noch viel schwieriger.

Auf deinen Bildern zeigst du einen "Warmwasserzähler". Der misst tatsächlich nur "Wasserverbrauch", also alles, was irgendwo raus fließt. Warum du den im Text als "Heizung vorne" bezeichnest, das ist schon seltsam - so seltsam wie die Schlauchverbindung vom Warmwasser zum Heizkreis, dem mit dem Wärmemengenzähler. Der Heizkreis ist üblicherweise geschlossen, hat also keinen Wasser-Verbrauch, sondern nur einen Wärme-Verbrauch. Die Schlauchleitung sollte nicht permanent angeschlossen bleiben, sondern nur zum Nachfüllen des Heizkreises verwendet werden. Theoretisch entsteht hier ein nicht abgerechneter Verlust, wenn aus dem Wasserkreislauf nicht abgerechnetes Warmwasser in den Heizkreis eingespeist wird. In der Praxis handelt es sich hier nur um einige wenige, nicht abrechnungsrelevante Liter zur Nachfüllung. Aber ich kenne den Fall eines Mieters, der sich freute, aus dem Heizkreislauf das Warmwasser für die Autowäsche abzuzapfen. In der Praxis gefährlich ist aber, dass das Trinkwasser aus dem Warmwasserkreislauf durch Wasser aus dem Heizkreislauf verunreinigt wird. Aus dem Grund darf üblicherweise diese Schlauch-Verbindung nicht permanent bestehen bleiben. Deswegen Schlauch - und auch nicht permanent, weil ich auch eine Kellerüberflutung selbst kenne, wo der Schlauch dem dauerhaft anliegenden Druck nicht gewachsen war und platzte.
Danke. Der Schlauch ist auf beiden Seiten zugedreht und bei den Leuten, die dort wohnen, habe ich auch wirklich nichts zu befürchten.

"Heizung vorne" hat unser Vater das offenbar genannt, weil er den Wert des Wärmezählers als "Heizung hinten" bezeichnet hat und nicht wusste, dass der Warmwasser-Zähler damit nix zu tun hat. Es war schlichtweg ein Irrtum von ihm. "Heizung vorne" ist im Grunde "Warmwasser Anliegerwohnung".
 

braut

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Ich hab nur noch nicht verstanden warum.
Weil man dann auch nicht versehentlich etwas falsch macht. Ansonsten kannst du dich um DIN 1988-4 bemühen, um die Installation von Rüctflussverhinderer und Systemtrenner.

"Diese Norm legt fest, dass die Entnahmearmatur zur Befüllung einer Heizungsanlage mit einem Rückflussverhinderer ausgestattet sein muss. Diese Absicherung genügt, wenn nach Abschluss des Füllvorgangs der Schlauch zwischen Heizungs- und Trinkwasserinstallation entfernt wird"

Siehe auch DIN EN 1717...
 

Ferdl

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Weil Menschen wie du und ich den Schlauch nicht abmachen, ist diese Lösung bei Neuanlagen ganz verboten. Befüllung ist dann nur noch mit Systemtrenner zulässig.
Hintergrund ist derjenige, wenn die Absperrer nicht 100% dicht sind oder versehentlich offen gelassen wurden, und der Druck in der Trinkwasserleitung unter den Systemdruck der Heizung fällt, zB bei einem Rohrbruch, kann versifftes Heizungswasser in die Trinkwasserleitung eindringen. Man bedenke auch, dass in Heizungssystemen gelegentlich Zusatzstoffe wie Frostschutz-, Korosionsschutz- oder Dichtmittel zugefügt werden, dass will man nicht im Trinkwasser.
 
Thema:

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