Was muss der Mieter bei Auszug genau tun ?

Dieses Thema im Forum "Schönheitsreparaturen" wurde erstellt von Franz_Mann, 02.12.2009.

  1. #1 Franz_Mann, 02.12.2009
    Franz_Mann

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    Hallo

    und damit meine ich nicht die Herausgabe der Schlüssel die er erhalten hat sondern eher das immer wieder diskutierte Thema Wandfarbe und Zustand des Bodens.

    Wir haben einen Mieter der demnächst ausziehen wird. Vor dessen Einzug vor etwas mehr als 3 Jahren, hatten wir alle Wände frisch in weiss streichen lassen.

    Bei Einzug kam die Frage auf, ob er denn streichen dürfe. Ich sagte, dass ich es wohl nicht untersagen könne, würde mich aber freuen wenn er es sein ließe.

    Wenige Tage später als ich in der WHg war um etwas zu besprechen strahlte mich ein leuchtend gelber Flur an...

    Neulich war ich wieder da und durfte mich an einem schlecht mit weiß übertünchten gelben Flur erfreuen, der eher beige wirkte. Verstärkt durch die Tatsache, dass der Raum nicht einmal Tageslicht hat - wchlichtweg erdrückend...

    Wir gingen die Räume ab und ich durft feststellen, dass in einem Raum die Wände in altrosa gestrichen waren, in einem anderen in gelb und Lila und in einem anderen wiederum in blau. Betroffen sind Wohn und Schlafzimmer, Flur und Küche. In den Wänden sind tlw. große Löcher von Dübeln.

    Nun zu den Fragen:
    Kann der Mieter mir die Wohnung so überlassen oder muss er sie streichen ? Mein Bauchgefühl sagt, dass die Farbwahl - sagen wir mal - stark polarisiert und deswegen nicht der mehrheit zusagen würde....

    Wir haben einen Einheitsmietvertrag (klassische Vordruck) von 2006 in welchem zu diesem Thema folgendes steht:

    1. Der Mieter übernimmt die notwendigen Schönheitsreparaturen während der Mietdauer auf eigene Kosten. Zu den Schönheitsreparaturen gehören Anstrich der Wände und Decken, dem das Anbringen einer weiß gestrichenen Rauhfasertapete gleichsteht, das Reinigen von Parkett- und Teppichböden, der Anstrich von Türen und Fenstern, Türen innerhalb der Mieträume, Fenster auf der Innenseite, Außentüre von innen, Anstrich von Heizkörpern und Heizrohren, das Beseitigen kleinerer Putz- und Holzschäden.

    2. [kleine Instandhaltungen]

    3. Der Vermieter kann die nach Fristenplan fälligen Schönheitsreparaturen während der Vertragslaufzeit fordern, spätestens jedoch bei Ende des Mietverhältnisses alle nach dem Grad der Abnutzung gemäß nachstehendem Fristenplan erforderlichen Schönheitsreparaturen verlangen. Die Fristen laufen ab Beginn des Mietverhältnisses. Als angemessene Zeitabstände der Schönheitsreparaturen gelten im allgemeinen. Wand- und Deckenanstriche in Küchen, Bädern und Duschen alle drei Jahre, in Wohn- und Schlafräumen, Dielen und Toiletten alle fünf Jahre, in anderen Räumen alle sieben Jahre. Reinigen von Parkett- und Teppichböden alle fünf Jahre, Lackieren von Heizkörpern und Rohren, Innentüren und Fenstern und Außentüren von innen alle sechs Jahre.

    4. Sind bei Ende des Mietverhältnisses Schönheitsreparaturen nach dem vorstehenden Fristenplan noch nicht fällig, kann der Vermieter verlangen, dass der Mieter nur einen Kostenanteil von den Kosten zu tragen hat, die eine im Falle des vollen Fristablaufs bei Ende des Mietverhältnisses durchzuführende fachgerechte Schönheitsreparatur verursacht hätte. Der zu zahlende Kostenanteil errechnet sich regelmäßig nach dem Verhältnis zwischen der im Fristenplan vorgesehenen Frist und dem Zeitraum, der seit Beginn des Mietverhältnisses bzw. seit der letzten vom Mieter ausgeführten Schönheitsreparatur bis zur Räumung abgelaufen ist. Liegen die letzten Schönheitsreparaturen während der Mietzeit länger als 1 Jahr zurück, zahlt der Mieter 20% der Renovierungskosten, länger als 2 Jahre 40%, länger als 3 Jahre 60%, länger als 4 Jahre 80%. Die Kosten der Renovierung werden im Zweifel nach einem Kostenvoranschlag eines vom Vermieter benannten Malerfachgeschäfts ermittelt. Die Selbstdurchführung der erforderlichen Schönheitsreparaturen bleibt dem Mieter unbenommen.


    Soviel ich weiss nennt man das starre Fristen....

    Fakt ist, dass der Mieter zwar in den Jahren gestrichen hat, jedoch in unmöglichen Farben :stupid


    Und die nächsten beiden Fragen:

    Ist der Mieter vepflichtet die ganzen Löcher von seinen Bohrungen "unsichtbar" zu machen ?

    Wir haben in der Wohnung viel Parkett...wie sieht es da mit der Abnutzung aus bzw. Kratzern die durch ihn verursacht wurden ? Hat einen Bürostuhl mit dem er immer mit den Rollen drauf rumrutscht und rennt fast den ganze Tag mit den Straßenschuhen rum.


    Warte gespant auf Euer Feedback :top

    ...
     
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  3. #2 Thomas76, 02.12.2009
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    Naja, das scheint mir gerade nicht der starre Fristenplan zu sein, denn da (habe fast die gleiche Formulierung in meinen Mietverträgen) steht ja was von "...nach Grad der Abnutzung..." und "Als angemessene Zeitabstände der Schönheitsreparaturen gelten im allgemeinen...".Starr wäre, wenn es Sinngemäß hieße : "Alle zwei Jahre sind die Wände zu streichen".

    Da der Mieter aber an sich ja gestrichen hat (wenn wohl auch nicht so Fachmännisch), geht es bezüglich der Farben hier wohl eher um den Zustand bei der Wohnungsrückgabe, wurde hierzu speziell etwas vereinbart ? Normalerweise geht man vor Gericht davon aus, das Wände bei der Rückgabe zwar nicht zwingend strahlend weiss gestrichen sein müssen, aber doch in neutralen Tönen gehalten sein müssen, was bei Neongelb und Lila sicherlich nicht der Fall ist.

    Gebohrte Löcher sind ja soetwas wie Beschädigungen an der Mietsache, die der Mieter auf jeden Fall zu beheben hat.

    Bezüglich der Kratzer im Parrkett kommt es auf den Grad der Beschädigung an.Eine gewisse Abnutzung,also kleinere Kratzer und Schrammen wird man akzeptieren müssen, da ja vom Mieter nicht erwartet werden kann, das er in der Bude nur auf Filzpantoffeln rumläuft.Richtig starke, tiefgehende Beschädigungen sind dagegen keine normalen Abnutzungserscheinungen, hier muß was getan werden.Dazu mußt du aber genauer beschreiben und beurteilen, wie das Parkett nun konkret aussieht.

    Also in der Kurzform : dem Mieter klar machen, was du erwartest :

    - Dübellöcher&Co. sind vernünftig zuzuspachteln

    - Alle Wände in "schlimmen" Farben müssen weiss bzw. neutral übermalt werden, und zwar vernünftig.

    - (Parkett ist noch zu klären)
     
  4. Capo

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    Das ist aber übel für Dich.
    Schönheitsreps? starre Fristen und damit hinfällig.
    Endreno? In deiner Klausel ist das mE nicht haltbar, weil es unabhängig vom zustand ist.
    Die Farbgebung ist Mietersache und Pastelltöne sind schon erfolgreich "durchgefochten" worden.

    Parkett? normale Abnutzung. BTW: Auch ein zusätzlicher Hund und eine dadurch starke Beanspruchung des Parketts ist lt AGs normale Verwohnung.

    lt einer Gerichtsentscheidung: 20 Löcher pro m² sind normal und vom Vermieter zu akzeptieren. Eine Rep der Löcher ist nicht durch den Mieter zu bewerkstelligen.
    Er muss eigentlich noch nicht einmal die Wand "tapezierfertig" herstellen also die Löcher verschließen.

    Klingt komisch, ist aber so....
     
  5. #4 Franz_Mann, 02.12.2009
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    was soll den endreno sein ???

    noch nie gehört....

    und die Farben sind keine Pastelltöne aber auch keine Neontöne,
    dennoch heftig kräftig....
     
  6. #5 Thomas76, 02.12.2009
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    Endrenovierung.

    "Kräftig" ist natürlich immer subjektiv, aber knallige Farben muß man normalerweise nicht akzeptieren.
     
  7. #6 lostcontrol, 03.12.2009
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    also ich seh da keine starren fristen.
    da teile ich die meinung von thomas, die formulierung "im allgemeinen" etc. hebt das auf.

    seh ich auch so. der mieter darf streichen wie er will, und pastelltöne sind vom vermieter zu akzeptieren (zumindest wenn man den vielen, vielen, vielen entsprechenden gerichtsurteilen folgen mag).

    kommt auf die schäden an würd ich sagen.
    rollen von einem bürostuhl dürften aber vermutlich auch als normale abnutzung durchgehen.
    wobei es mich wundert dass da schäden entstanden sein sollen - ich rollere hier auch permanent mit meinem bürostuhl (der noch nicht mal spezial-rollen für parkett hat) auf dem parkett hin-und-her und man sieht keinerlei spuren davon.
    allerdings hab ich natürlich auch supersolides altes parkett...

    was die dübellöcher angeht: damit wirst du leben müssen, auch das gehört zur normalen abwohnung. du kannst deinen mietern ja nicht verbieten regale, wandschränke oder sonstige möbel an den wänden anzubringen.

    trags mit fassung - das sind ja alles noch harmlose sachen, da gibt's weit schlimmeres.
    für die "normale abnutzung" zahlt der mieter ja auch eine miete, vielleicht kalkulierst du das ja künftig ein, dass du ab und an entsprechend ein bisschen investieren musst.
     
  8. #7 Franz_Mann, 03.12.2009
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    okidoki

    danke euch
     
  9. #8 Thomas76, 03.12.2009
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    Richtig, aber hier scheint es ja wirklich um "knallige" Farben zu gehen, und da haben die lieben Gerichte ja schon des öfteren entschieden, das das nach Mietende zu "entschärfen" ist.

    Also ich hatte schon so einen Fall, da hat eine Mieterin fast den ganzen Tag auf dem Bürostuhl vor dem Rechner verbracht, nach zwei Jahren hatte sie an der Stelle richtig tiefe Furchen in das Parkett gefahren, tlw. über einen halben Centimeter tief ! Ähnliches an der Stelle vor der Couch, an der sich üblicherweise die Füße befinden.Das läuft für mich dann nicht mehr unter normaler Abnutzung.

    Es geht dabei ja auch nicht darum, das der Mieter nicht bohren darf, sondern darum, das er die selbstgebohrten Löcher nach Mietende bitte wieder zu verschließen hat.
    Unabhängig von der Gesetzeslage sind die meisten Mieter von sich aus so vernünftig, die Löcher wieder dichtzuspachteln.
     
  10. #9 lostcontrol, 03.12.2009
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    ich denke mal das hängt auch vom material ab.
    ich hab wie gesagt supersolides altes eiche-parkett - das ist natürlich auch extrem robustes hartholz.
    modernes parkett unterscheidet sich hiervon meist vor allem durch die faktoren dicke der nutzschicht (bei manchen parkettarten nur 0,5mm, bei mir sind's mehrere zentimeter) und natürlich durch die holz-art. ist ja logisch dass weiches kiefernholz viel stärker abgenutzt wird als eiche.
    aber was da als "normale abnutzung" gilt ist halt wie so oft schwer zu sagen.
    die benutzung eines bodens mit einem bürostuhl würde ich schon für normal halten und den fehler dann eher darin sehen, dass das parkett nichts taugt.

    stimmt, witzigerweise scheint das für mieters normal zu sein, während andere, eigentlich viel wichtiger dinge, sträflich vernachlässigt werden.
    ich bin darüber nicht immer so irre glücklich, weil da eben häufig auch fröhlich über die tapete drübergespachtelt wird, aber da wir ja eigentlich immer unrenoviert vermieten ist das erstmal nicht mein problem...
     
  11. #10 Franz_Mann, 03.12.2009
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    @ lostcontrol

    das heisst bei Euch muss der Mieter bei Einzug erstmal aktiv werden und muss dafür beim Auszug nix machen ?

    Habt ihr damit gute Erfahrungen gemacht ???
     
  12. #11 lostcontrol, 03.12.2009
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    ich hab's hier schon mehrfach beschrieben (andere auch), die vorteile liegen klar auf der hand:
    ===> es wird beim auszug nicht schlampig gemalert (erfahrungsgemäss gibt sich kein mieter da noch grossartig mühe, da wird dann nicht mehr abgeklebt, elektro-abdeckungen werden nicht mal mehr abgenommen etc., es wird nicht ausreichend deckend gestrichen usw.).
    ===> die mieter geben sich beim renovieren beim einzug große mühe, sie machen es ja für sich selbst und wollen es dann auch entsprechend schön haben
    ===> auch die beste rauhfasertapete hält keine 100 anstriche aus. warum also die mieter beim auszug noch 'ne schicht weisseln lassen, wenn der nächste mieter dann sowieso noch 'ne schicht in bunt streicht?
    ===> man spart sich den ganzen ärger mit den unsicheren klauseln bezüglich schönheitsreparaturen/endrenovierung
    ===> "besenrein" darf tatsächlich auch so minimal sein, wie's definiert ist, die neuen mieter machen beim renovieren ja ohnehin nochmal dreck
    ===> das problem dass der ausziehende mieter mit seinen renovierungspflichten nicht rechtzeitig fertig wird, kann garnicht erst auftreten

    wir vermieten nur dann renoviert, wenn eine wohnung nach vielen jahren mal wieder unsererseits grund-saniert bzw. -modernisiert werden muss.
    aber wir schenken uns das dann, eine endrenovierung zu verlangen, meist geht's ja ohnehin wirklich nur ums malern, und ein bisschen schönheitsreparaturkosten muss man auch als vermieter so oder so einkalkulieren, das geben wir dann halt dran.
    da hat dann halt derjenige mieter grosses glück gehabt (oder auch nicht, denn wenn wir so eine grundsanierung bzw. -modernisierung vornehmen, erhöhen wir die miete dann für den nächsten mieter auch entsprechend, das bisserl malern kommt da schon wieder rein).

    wir haben wirklich nur gute erfahrungen damit gemacht und uns sicher auch viel ärger gespart.
     
  13. #12 Thomas76, 06.12.2009
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    Naja, ich sehe das etwas anders.In meinem Fall ist das Parkett seit zehn Jahren in der Wohnung, und div. Mieter hatten natürlich auch schon Bürstühle und Sofas "im Einsatz", trotzdem hat es keiner geschafft, mehr als normale Schrammen im Parkett zu fabrizieren.Nur diese eine Mieterin hat in den ca. zwei Jahren ihres Wohnens wirklich extreme Furchen verursacht.
    Bürostühle mit Rollen sind ja bekanntlich über kurz oder lang der tot für jeden Bodenbelag, daher gibt es ja z.B. extra diese Kunststoff-Unterlagen.

    Naja, sie hatte die Schäden auch mehr oder weniger widerspruchslos akzeptiert, und wir haben dann wg. Zeitwert halbe-halbe beim Parkettabschleifen gemacht.
     
  14. #13 Franz_Mann, 24.12.2009
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    Müsste der Mieter nun gemäss der Klausel in unserem Vertrag streichen oder nicht ???

    Der Flur war mal quietschgelb und wurde schlecht mit weiss überstrichen, sieht jetzt zB eher fleckig aus....
     
  15. #14 Thomas76, 24.12.2009
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    Tja, wie du an der vorangegangenen Diskussion hier sehen kannst, gehen da die Meinungen auseinander.Ich bin ja nach wie vor der Meinung, das der Mieter die Wohnung mit Wänden in einem neutralen Farbton zurückzugeben hat, natürlich vernünftig gestrichen, so wie er sie auch übergeben bekommen hat.

    Die Klausel in dem Vertrag bezieht sich ja übrigens nur auf die Schönheitsreparaturen, zu irgendwelchen schriftlichen Vereinbarungen bezüglich Übergabe der Wohnung hast du noch nichts gesagt.

    Sprich doch einfach mal mit dem Mieter, und sag' ihm, das du die Wohnung in einem vergleichbaren Zustand wie beim Einzug zurückhaben möchtest, und das dieses fleckig-übergemalte diesem nicht entspricht.Vieleicht hat der gute Mann ja von ganz alleine ein Einsehen ?

    Wenn nicht, würde ich allerdings da keinen großen Rechtsstreit vom Zaun brechen, sondern die Wohnung einfach unrenoviert weiter vermieten, dann hast du genau diese Problematik in Zukunft auch nicht mehr.
     
  16. #15 Holzwürmchen, 25.12.2009
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    20 Löcher pro qm??? also pro qm Wohnfläche???
    Das erscheint mir aber sehr viel :? :?
    Das wären ja bei einer kleinen Wohnung von 50qm ganze 1000 Löcher .
     
  17. #16 Thomas76, 25.12.2009
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    Ich nehme mal an, es ist Anzahl Löcher pro qm Wand gemeint.

    Wobei ich die angesprochene Gerichtsentscheidung gern mal sehen würde.
     
  18. #17 Holzwürmchen, 25.12.2009
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    .
    pro qm Wand ?? dann wären das ja noch viel mehr Löcher :?
     
  19. #18 Thomas76, 25.12.2009
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    Wie gesagt, ich bin da bezüglich diesem Gerichtsurteil auch eher skeptisch.Die Begründung würde mich sehr interessieren.

    Z.b. schreibt selbst der Hamburger Mietverein auf seinen Seiten :

    "Renovierung - Dübellöcher: Dübellöcher sind beim Auszug zu schließen, Das bedeutet aber nicht, dass die betreffenden Wände allein deswegen neu dekoriert werden müssen, damit keine Farbabweichungen oder Fehlstellen in den Tapeten zu sehen sind. Nur wer übermäßig viele Löcher gebohrt hat, kann zum Schadensersatz verpflichtet sein. Wie viele Löcher hinnehmbar sind, ist eine Frage des Einzelfalls."

    http://www.mieterverein-hamburg.de/mieterverein-recht/recht_r-mietrecht-mietertipps-urteile.htm

    Deswegen bleibe ich auch bis auf weiteres bei der Ansicht, das ein Mieter selbstgebohrte Löcher wieder zu verschließen hat.
     
  20. Mavi

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    na gute nacht... Also einige Gesetze und Vorschriften sind doch echt zum lachen... :stupid
     
  21. RMHV

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    Welche Gesetze und welche Vorschriften könnten denn hier "echt zum lachen" sein? Vielleicht dass der Mieter nach § 538 BGB Veränderungen und Verschlechterungen der Mietsache durch vertragsgemäßen Gebrauch nicht zu vertreten hat? Oder sollte es noch irgendwelche mir nicht bekante Vorschriften geben, die "echt zum lachen" sein könnten?

    Hier ging es um ein Urteil. Das ist weder ein Gesetz noch irgendeine andere Vorschrift. Im Verfahren ging es unübersehbar um die Streitfrage, ob irgendeine Anzahl von Dübellöchern noch als vertragsgemäßer Gebrauch anzusehen ist oder nicht. Diese Frage hat das Gericht für den zu entscheidenden Einzelfall beantwortet. Nicht mehr und nicht weniger. Den Sachverhalt und die Begründung des Gerichts kennt hier im Moment niemand. Wenn man das Urteil erst mal kennt und damit auch weiß worüber man redet, kann man es gerne kritisieren. Bis dahin sollte aber gelten: erst denken, dann lachen.
     
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