Was passiert mit dem Garten?

Dieses Thema im Forum "Übergabe Ein- oder Auszug" wurde erstellt von cvm, 05.06.2010.

  1. cvm

    cvm Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    05.06.2010
    Beiträge:
    28
    Zustimmungen:
    0
    Hallo,

    ich hoffe das Thema steht im richtigen Bereich, ansonsten bitte verschieben.

    Ich habe folgende Frage:

    Meine Mutter hat mit ihrem Mann von ca. 12 Jahren ein Haus angemietet. Dies war Neubau-Erstbezug und demnach gab es auch keinen angelegten Garten, sondern sie lebten drumherum wie auf einer Baustelle. Der Vermieter fühlte sich nicht verpflichtet einen Garten anzulegen, was auch kein Problem damals für meine Eltern war.

    Sie haben also einer kargen Landschaft über die Jahre ein Gesicht gegeben. Es wurden Holzsichtschutze gezogen. Etliche Pflanzen gepflanzt, viele Buchsbäume etc. Es ist ein richtiges Paradies. Mittlerweile sind die Bäume auch schon sehr hoch nach der Zeit (Tanne etc.). Der Garten ist nicht klein, also es sind wirklich viele und sehr schöne Pflanzen.

    Mein Stiefvater ist gestorben und meiner Mutter ist es finanziell nicht mehr möglich alleine das Haus zu halten, es ist viel zu teuer. Nun hat sie mit der 3 monatigen Kündigungsfrist gekündigt und hat den Vorschlag gemacht, bzw. höflich nachgefragt wie das denn jetzt mit dem Garten läuft. Sie hat ja immerhin das Haus nicht nur optisch damit sehr aufgewertet und Pflanzen sind ja auch recht teuer.

    Ausserdem kann der Vermieter das Haus mit dem tollen Garten sehr einfach weitervermieten und bekommt mit Sicherheit auch noch mal mehr Miete. Auch wollte meine Mutter die Küche mit drinnen lassen. Ich Vorschlag war 2 -3 Kaltmonatsmieten damit zu verrechnen.

    Der Vermieter käme damit sehr sehr günstig weg, stellt sich aber auf stur.

    Was kann man machen? Wir wissen, das meine Mutter keine rechtliche Handhabung hat, aber wir können doch jetzt nicht den ganzen Garten rausreisen :gehtnicht

    Da ja vorher ausser Sand dort nichts war, wäre es zwar nicht schwer den Garten in den Ursprungszustand zu versetzen, aber das kann doch keine Lösung sein.

    Und weiß vielleicht jemand, da meine Mutter eigentlich finanziell nicht in der Lage ist, das Haus noch 3 Monate weiterzuhalten ob es noch eine andere Möglichkeit gibt?

    Es wäre schön gewesen, wenn der Vermieter sich auf den Deal eingelassen hätte und wir hätten den Garten und die Küche verrechnen könnnen.

    Ich freue mich, wenn jemand eine Idee hätte.
     
  2. AdMan

    Schau mal hier in diesem Ratgeber. Dort findet man viele Antworten!

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 Thomas76, 05.06.2010
    Thomas76

    Thomas76 Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    06.08.2009
    Beiträge:
    1.693
    Zustimmungen:
    0
    Tja, was soll man da raten ? :gehtnicht

    Wie schon treffend festgestellt wurde, hat man rechtlich keine Handhabe.Also kann man höchstens mit dem Vermieter weiterverhandeln, und ihm mit dem geforderten Preis entgegenkommen, denn ich vermute mal, das genau das der Knackpunkt sein wird, oder ?

    Wenn der Vermieter tatsächlich gar nichts zahlen will, würde ich die Küche eben entweder ausbauen und in der nächsten Wohnung weiternutzen oder sie bei Ebay&Co. verkaufen.Ähnliche würde ich mit Teilen des Gartenbestandes verfahren, soweit möglich.
     
  4. cvm

    cvm Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    05.06.2010
    Beiträge:
    28
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Thomas,

    ja ich weiß. Soweit sind wir jetzt auch.

    Entweder die Küche kommt auf den Müll, oder sie soll sich jemand ausbauen und mitnehmen.

    Den Garten werden wir dann auch anbieten. Ich habe meiner Mutter geraten, sofern sie sich nicht einigen kann, eine Anzeige in der lokalen Zeitung zu starten und dann können Leute kommen, die sich die Bäume und Sträucher selber ausbuddeln sollen und noch einen gewissen Betrag X bezahlen sollen.

    Wäre natürlich schade, wenn der Vermieter es an € 3.000,-- scheitern lassen würde, zumal der Garten (die Pflanzen) das 3fache gekostet haben.

    Aber gut, ganz mit € 0,00 wird meiner Mutter nicht rausgehen.

    Danke für Deine Antwort.
     
  5. #4 Michael_62, 05.06.2010
    Michael_62

    Michael_62 Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    02.06.2009
    Beiträge:
    1.097
    Zustimmungen:
    0
    Man muss hier aber sicherlich Vorsicht walten lassen, es könnte in so einer Konstellation durchaus auch Absprachen gegeben haben, dass der Mietzins verbilligt war, wegen der eigenen Gartenanlage.


    Sollte dem so sein, was sicherlich nur der Vermieter noch beantworten kann ist obige Strategie gefährlich.

    Eine 12 Jahre alte Küche hat materiell Erinnerungswert.
    :wink
     
  6. cvm

    cvm Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    05.06.2010
    Beiträge:
    28
    Zustimmungen:
    0
    Also die Küche lasse ich auch mal außen vor, das kann man wahrlich vergessen. :D

    Nein der Mietzins war nicht günstiger wegen dem nicht angelegten Garten.
     
  7. #6 Thomas76, 05.06.2010
    Thomas76

    Thomas76 Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    06.08.2009
    Beiträge:
    1.693
    Zustimmungen:
    0
    Na, da mußt du aber bisher verdammt billige Küchen verwendet haben ;) Die Küche meiner Eltern ist dreizig Jahre alt und in Top-Zustand.In einer Wohnung von mir ist die Küche fast vierzig Jahre alt, und (gemessen an dem Alter) auch noch in Ordnung.

    Sicherlich, rein von der Zeitwert-Geschichte her muß man natürlich Abstriche machen, aber auch eine zwanzig jahre alte Küche kann materiell noch in einem sehr guten Zustand sein (elektrogeräte mal separat betrachtet).

    Und zehn Jahre ist für mich das Minimum an Lebensdauer, was ich von einer Küche erwarte.
     
  8. cvm

    cvm Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    05.06.2010
    Beiträge:
    28
    Zustimmungen:
    0
    Also die Küche meiner Eltern war nicht so billig. Es ist eine weiße Küche (o.k. da sieht man halt leider das Alter an den Fronten teilweise) aber sie hat keine Beschädigungen.

    Die Griffe sind etwas abgegriffen (könnte man aber tauschen). Geräte sind alle von Bosch.

    Aber gut in der Küche wurden jeden Tag viel und gerne gekocht, da sind 12 Jahre schon ein lange Zeit. Ich denke, vergoldet bekommt man sie nicht mehr, aber es wird sich entweder der Nachmieter vielleicht drüber freuen oder es baut sich jemand die Küche aus ebay ab.

    Um die Küche ging es uns aber hier gar nicht so.

    Der Garten macht uns mehr kopfzerbrechen, denn der ist im laufe der 12 Jahre im Gegensatz zu der Küche im Wert gestiegen.

    Jeder weiß, was eine kleine Buchsbaumkugel kostet und was eine sehr große Kugel kostet. Von den restlichen Büschen (überwiegend Buchs) und Sträuchern etc. etc. Pergola unsw. ganz zu schweigen.

    Na ja wir werden sehen.
     
  9. kathi

    kathi Gesperrt

    Dabei seit:
    20.07.2007
    Beiträge:
    2.158
    Zustimmungen:
    0
    Also ich würde mir den Mietvertrag deiner Mutter nochmal sehr genau durchlesen, ob da nicht was zum Garten drin steht.
    Wenn ich ein neues Einfamilienhaus mit Garten im "Rohzustand" vermieten würde, dann stünde garaniert was darüber drin.
    Nicht, dass da irgendwas drinsteht, dass irgendwelche Pflanzungen als mit dem Haus verbunden gelten und in das Eigentum des Vermieters übergehen. Keine Ahnung wie man sowas rechtswirksam formulieren könnte, aber sollte so etwas da stehen, dann könnte es problematisch werden, wenn man einfach ausbuddelt.

    Und zum Verkauf bei einem bekannten Internetauktionshaus:
    Hab da schon häufig nach Pflanzen und sonstigem gesucht und auch geboten.
    Wenn Dinge eingestellt werden, bei denen nur Abholung möglich ist, geht die Anzahl der Gebote deutlich zurück und wenn Pflanzen erst noch ausgebuddelt werden müssen, geht das noch weiter runter. Damit sinkt natürlich auch der erzielbare Preis enorm. Fraglich, ob sich das wirklich lohnt.
     
  10. #9 lostcontrol, 06.06.2010
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.603
    Zustimmungen:
    828
    das wirst du leider alles vergessen müssen.
    1.) kein mensch hat deine mutter gezwungen geld in den garten zu investieren.
    2.) dass buchs wächst, ist nicht der verdienst deiner mutter sondern der natur (wobei ich nicht so recht glauben kann, dass buchs in reinem sand tatsächlich gedeiht, aber ich nehme mal an dass der boden nicht wirklich nur aus sand besteht, sonst würde dort nämlich garnichts wachsen).
    3.) alles, was fest montiert wurde (sichtschutz etc.) geht in den besitz des eigentümers über (mal ganz abgesehen davon, dass man dafür eigentlich die erlaubnis des eigentümers benötigt). pflanzungen von hecken etc. gehen ebenfalls in den besitz des eigentümers über. selbst stauden. gleiches gilt für bäume etc.

    mit anderen worten:
    keine chance. der eigentümer muss deiner mutter dafür keinen cent bezahlen.
    mal ganz abgesehen davon, dass es ja auch sein könnte, dass er überhaupt keinen wert auf garten legt und für sich selbst vielleicht einfach nur betoniert hätte.
    oder dass er den garten komplett anders gestaltet hätte und die pflanzen so oder so rausreissen würde, weil er halt nicht auf pfingstrosen steht sondern mehr auf gräser, nicht auf buchs (ich find buchs übrigens auch ätzend-superspiessig) sondern eher auf kirschlorbeer (den ich übrigens auch rundweg ablehne - neophyten dulde ich nicht in meinem garten).

    tut mir ja leid dass ich so antworten muss - bin ja selbst gartenfreundin und kann verstehen dass einem da das herz blutet.

    versucht mit dem eigentümer zu verhandeln, das ist eure einzige chance.

    und - auch wenn's illegal ist - ich würde deiner mutter empfehlen ihre pflänzlein auszubuddeln und im neuen garten unterzubringen.
    für stauden empfiehlt sich da der herbst, wenn man sie eh runterschneidet (dann fällt's nicht so auf).
    schneeglöckchen und ähnlich unkontrollierbares kannste knicken, die kannst du nicht umsiedeln, die siedeln selbst wie sie wollen.
    tulpenzwiebeln kann man ja problemlos ausbuddeln, manch einer macht das sowieso jedes jahr (ich nicht, ich hab's auch noch nie kapiert warum andere das machen, wär mir viel zu stressig die jedes jahr den ganzen sommer über entsprechend einzulagern usw.).
    pfingstrosen umsetzen kannst du auch vergessen - die sterben dran. die brauchen jahre, teilweise jahrzehnte um sich einzugewöhnen, die lässte besser vor ort. päonien überhaupt - ich weiss dass ausgefallene sorten da
    irrwitzig teuer sein können, aber umsetzen kannste die nur mit viel glück.
    bäume umsetzen ist mit einem gigantischen aufwand verbunden und viel zu offensichtlich als dass man dazu raten könnte, wo's doch illegal ist.
    mit wildblumen wär ich extrem vorsichtig - auf die kannst du nicht mal dann anspruch erheben (den du ohnehin nicht hast), wenn du sie tatsächlich dort gesäht oder gepflanzt hast - die hätten ja auch wild dort aufgehen können (vor allem dann, wenn sie auch bei nachbars wachsen).

    sich die gartenpflege im nachhinein auszahlen lassen zu wollen finde ich persönlich übrigens ziemlich - nunja...
    man hat ja den garten für sich selbst gepflegt.
    dort wäre auch was gewachsen (auf sand nicht, aber wie gesagt, das glaub ich ja eh nicht) wenn man sich nicht um die gestaltung gekümmert hätte. das wär dann halt nicht der geschmack des bewohners gewesen, aber so ist das nun mal.
    ich krieg ja leider auch keine bezahlung für meinen gnadenlosen, verbissenen (und ebenso hoffnungslosen) kampf gegen löwenzahn, ackerwinden, hahnenfuss und quecken.
    und auch keinen für meine schirmherrschaft über gänseblümchen, wiesenschaumkraut, gundermann, günsel, lerchensporn und ähnliches UNKRAUT das in meinem "eben-nicht-rasen" wächst (hätte ich einen vermieter, er könnte sich die haare raufen wie er wollte, dass ich keinen englischen rasen sondern 'ne "schwäbische grünfläche" hege und pflege - er hätte keine chance, auch nicht vor gericht). noch nicht mal dann wenn ich den garten betoniert hätte.

    rein rechtlich ist das mit dem garten ganz ähnlich wie mit den schönheitsreparaturen.
    man kann alle paar jahre frisch streichen, bordüren anbringen, wischtechnik, irgendwelchen pseudo-stuck, was-auch-immer - beim auszug ist das nichts wert, auch wenn's einem selbst hübsch erscheint.

    ich fühle mit.
     
  11. ellen

    ellen Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    01.10.2007
    Beiträge:
    180
    Zustimmungen:
    0
    hallo cvm.
    ich würde alles was geht an pflanzen und sträucher aus dem garten rausnehmen.
    und mit in die neue wohnung nehmen oder alle pflanzen in kübel setzen anwachsen lassen und dann verkaufen.
    ich habe 16...1,50 hohe tuhja bäume ausgebuddelt in kübel gesetzt,und alle sind gut verwurzelt.auch pflanzen und sträucher,haben das ausbuddeln gut überlebt.und so hat es als mieter für mich den vorteil ,das ich ,später wenn es soweit ist ,alles mitnehmen kann an den neuen wohnort.
    als mieter einen garten anlegen,ging nie gut,von den vermietern her gesehn.

    die wollten immer mitreden.lieben gruss.ellen
     
  12. cvm

    cvm Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    05.06.2010
    Beiträge:
    28
    Zustimmungen:
    0
    Danke für Eure zahlreichen Antworten.

    @lostcontrol

    Man kann wirklich jedes Wort auf die Goldwaage legen.

    Natürlich war da nicht nur reiner Sand. Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, das um das Haus herum NICHTS war, ausser Erde, Sand, etc. (wie es halt auf Baustellen in Neubaugebieten aussieht!)

    Auch geht es nicht um die Auszahlung der Gartenpflege! Das ist doch quatsch. Es geht einfach um den Garten bzw. die Pflanzen generell. Immerhin wertet dieser angelegte Garten das Haus ja auch auf und klar wächst immer was aus dem Boden (auch viel Unkraut) Hier geht es aber wirklich um sehr schöne Ziergewachse etc. Aber es bringt auch nichts darüber zu diskutieren, da Du ja auch Pflanzenliebhaberin bist, glaube ich schon das Du verstehst um was es hier geht, bzw. was ich meine.

    Selbst die Terrasse wurde auf Kosten meiner Eltern gelegt. (Selbst schuld, das weiß ich auch) Das habe ich auch meiner Mutter gesagt, aber Vorwürfe der Frau zu machen, die jetzt eh einiges zu bewältigen hat, bringt auch nichts.

    Auch weiss ich das der Buchs durch die Natur gewachsen ist, aber meine Mutter hat ihr übriges dazugetan, das er gewachsen ist. Bei schlechter Pflege verzeiht das auch kein Buchs. Ist ja in der Gärtnerei auch nicht anders und trotzdem ist der Buchs dort auch teurer wenn er größer ist, obwohl er da auch durch die Natur gewachsen ist :?

    Ich verstehe aber immer noch nicht was daran illegal sein soll, wenn meine Mutter (wenn es soweit kommt) den Garten in den Ursprungszustand versetzt? Die Pflanzen sind doch ihr.

    Bei ebay würden wir die Pflanzen auch nicht anbieten, sondern wenn nur die Küche, habe ich bereits auch so geschrieben.

    Wegen der Pflanzen würden wir in einer lokalen Zeitung inserieren. Einige Buchskugeln setzte ich bei mir in den Garten, das ist kein Problem. Aber alles geht halt auch nicht, die Gartenplanung ist bei mir auch schon abgeschlossen.


    Ich habe ja selbst geschrieben, das meine Mutter wohl keine große Chance hat!

    Also wir warten es ab und ich danke noch mal für Eure Antworten.
     
  13. #12 Christian, 06.06.2010
    Christian

    Christian Gesperrt

    Dabei seit:
    12.08.2008
    Beiträge:
    2.706
    Zustimmungen:
    0
    Ich kanns nachvollziehen, aber versuche das doch mal von der anderen Seite zu sehen: Wenn der Nachmieter einen Gemüsegarten anlegen will, sind die 30 Jahre alten Tannen eher von Nachteil, da sie viel Licht "wegnehmen". Die Beseitigung dieser 30 Jahre alten Tannen wird nicht billig sein.

    Würdest du dich freuen, wenn du in eine neue Wohnung ziehst, in der der Vormieter die Türen mattschwarz lackiert hat? Der Vormieter fand das bestimmt total chic und hat dafür bestimmt Geld ausgegeben. Stell dir mal vor, der will von dir jetzt noch das Material für die Gartenanlage .. ähhh ... das Material fürs Türenlackieren (die Farbe) bezahlt haben wollen ...
     
  14. cvm

    cvm Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    05.06.2010
    Beiträge:
    28
    Zustimmungen:
    0
    Hallo,

    ich glaube die ganze "Diskussion" führt zu nichts. 30 Jahre alte Tannen gibt es da nicht und auch keine Nachbarn mit Gemüsebeeten. Es gibt da gar keine Nachbarn die die Pflanzen oder Bäume stören könnten. Es ist auch nur eine Tanne die schon etwas gößer ist und die steht am Ende des Grundstücks, wo sie niemanden stört auch keinen Nachbarn.

    Ich verstehe zwar was Du mir mit Geschmack sagen willst (schwarze Türen etc.) sehe das aber bei dem Garten wirklich etwas anders.

    Aber wir müssen abwarten was der Vermieter, wenn er Mitte Juli kommt sagt. Vielleicht geht ja auch alles gut aus. Oder es gibt bis dato einen Nachmieter der sich dazu äußert. Wenn er den Wunsch hat das Grundstück komplett neu anzulegen, machen wir halt einfach alles wieder plan und der nächste kann beginnen ;)
     
  15. fini

    fini Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    23.10.2010
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    Ich HABE grad ein Haus ersteigert das vermietet ist. Vor der Versteigerung wurde ein Gutachten erstellt.
    Schon bei der Versteigerung hat der Mieter den Gericht ein Schreiben vorgelegt wo aufgelistet ist, was alles vom Ihm gemacht wurde und was Ihm gehört.
    Dieses Schreiben wurde mir auch zugestellt.
    Im Gutachten seht nur, dass der Carport und ein Schuppen den Mieter gehört.
    Was passiert nun, wenn ich in paar jahren Eigenbedarf anmelde?
    Kann der Mieter dann alles abbauen oder ausbutteln?

    Gibt es der irgenwelche Gesetze? Im Mietvertrag steht dazu nichts.

    Fini
     
  16. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    26.09.2010
    Beiträge:
    7.723
    Zustimmungen:
    328
    Beide Aussagen halte ich für falsch: Wenn der Mieter die Sachen wieder entfernt und den Ursprungszustand herstellt, hat der VM daran keine Rechte - es sei denn, es gibt eine diesbezügliche anderslautende Vereinbarung zw. den Parteien.
     
  17. cvm

    cvm Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    05.06.2010
    Beiträge:
    28
    Zustimmungen:
    0
    Hallo,

    also der Vermieter hat nicht mit sich sprechen lassen und wir haben den Garten "Plan" gemacht!

    Dafür hatten wir Glück und mussten das Haus nicht renovieren. Einige hatten ja angezweifelt, ob wir mit dem MV durchkommen. Aber die Klausel war wirklich ungültig!!! Hatten ja einige hier angezweifelt und den von mir beauftragen Anwalt keine Ahnung vorgeworfen. Ich hätte das ja gerne mal in dem dazugehören Thread geschrieben, aber ich kann auf meine letzte Antwort nicht selber wieder antworten.

    Und wir wissen mittlerweile auch, dass der Vermieter es wohl sehr bereut, das er den Garten nicht gelassen hat. Er tut sich sehr schwer mit dem vermieten. ABer gut, das soll nicht mehr unser Problem sein.
     
  18. #17 lostcontrol, 27.10.2010
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.603
    Zustimmungen:
    828
    du magst glauben was du willst, die gesetzeslage ist eine andere.
     
  19. fini

    fini Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    23.10.2010
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    welche gesetzeslage denn ... ???
    paragrafen, urteile?

    fini
     
  20. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    26.09.2010
    Beiträge:
    7.723
    Zustimmungen:
    328
    Moin Fini,

    das ist das sog. LCG (LostControlGesetz):
    §1 (Ich habe immer recht).
    §2 (sollte ich mal irren, tritt automatisch §1 inkraft).

    Über 8300 Beiträge sprechen ja schliesslich eine deutliche rechtssichere Sprache... :tuschel
     
  21. #20 lostcontrol, 30.10.2010
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.603
    Zustimmungen:
    828
Thema: Was passiert mit dem Garten?
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. mieter baut carport

    ,
  2. pflanzen bei auszug mitnehmen

    ,
  3. ist ein carport wesentlicher bestandteil des grundstücks

    ,
  4. Mitnahme von Pflanzen bei Auszug,
  5. pflanzen mitnehmen bei auszug,
  6. mieter baut carport auf meinem grundstück,
  7. auszug garten,
  8. müssen mieter beim auszug pergola wieder abbauen,
  9. mieter baut carport auf genieteten grund,
  10. Miete auszug pflanzen,
  11. gartenpflanzen bei auszug mitnehmen,
  12. mieter baut bachlauf ,
  13. geldrückgabe bei auszug für den angelegten garten,
  14. darf der mieter bei auszug pflanzen aus garten mitnehmen,
  15. § 946 bgb zaun,
  16. § 97 BGB Sauna,
  17. pflanzen im garten eines mietshaus,
  18. sichtschutzzaun holz Lautertal zum nachbarn,
  19. muss mieter einem neubau im garten zustimmen,
  20. zaun §946 bgb,
  21. muss mieter pergola streichen,
  22. darf mieter gepflanzte gartenblumen bei auszug behalten bzw. mitnehmen,
  23. wesentlicher bestandteil des Grundstücks und Findling,
  24. wesentlicher BEstandteil eines Grundstücks und findling,
  25. darf ein vermieter carport abreissen?
Die Seite wird geladen...

Was passiert mit dem Garten? - Ähnliche Themen

  1. Garten zu matschig um Mülltonnen an die Straße zu stellen

    Garten zu matschig um Mülltonnen an die Straße zu stellen: Hallo, ich habe eine Wohnung in einem MFH. Es gibt einen Gemeinschaftsgarten und zu jeder Wohnung noch einen eigenen Garten. In manchen der Gärten...
  2. Mietvertrag, Garten berechnen

    Mietvertrag, Garten berechnen: sagt mal, wie berechnet ihr der Wohnung zugeteilte Gartenpazellen? Die Wohnung hat Ca. 100m2 Garten. Da ja in Berlin die Mietpreisbremse gilt,...
  3. Schwimmbad im Garten mitvermieten?

    Schwimmbad im Garten mitvermieten?: Hallo zusammen, ich bin gerade dabei ein Einfamilienhaus mit Garten und Außenschwimmbad neu zu vermieten. Im Internet habe ich leider keinen...
  4. Tierhaltung im Garten MFH

    Tierhaltung im Garten MFH: Hallo, ich habe mal wieder ein Problem mit dem Nachbarn meiner Mieterin. Meine Mieterin hält in ihrem Garten ein paar Meerschweinchen. Über ihr...