Was tun bei Heizungsausfall?

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FMBerlin

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Es ist Oktober, heiter bis wolkig bei knapp unter 20 Grad im Schatten. In den nächsten 2 Wochen soll es langsam kühler werden aber frostfrei bleiben. In Eurem vermieteten Mehrfamilienhaus fällt der Ölheizkessel im Keller aus, Reparatur unmöglich. Damit gibt es auch kein Warmwasser. Der Heizungsbauer, der im Sommer die Wartung gemacht hat hat bis Jahresende keine Termine für einen Neueinbau mehr frei. Die meisten anderen Firmen sind auf Wochen oder Monate ausgebucht. In den nächsten zwei Wochen hat jedenfalls auch keine andere Firma Zeit. Wie reagiert Ihr?
 

set

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Erst mal eine andere Heizungsfirma suchen. Hattet ihr einen Wartungsvertrag für die Heizungsanlage oder ist die Firma (vielleicht auch wechselnde Firmen?) nur auf Zuruf gekommen.

Wo hast du denn nach anderen Firmen gesucht? Vielleicht noch mal bei der Handwerkskammer nach Firmen in deiner Region nachfragen. Wenn es heist es soll ein neues Heizgerät eingebaut werden und man ist an einer längerfristigen Zusammenarbeit interessiert dann findet sich vielleicht eher jemand.

Gibt es einen Gasanschluss im Haus, oder soll wieder ein Ölkessel eingebaut werden? Was ist denn kaputt?
 

FMBerlin

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Es muß ein neues Heizgerät eingebaut werden.
Die bisherige Firma hat seit Jahren regelmäßig die Wartung, Reparaturen und auch andere Aufträge in mehreren Objekten ausgeführt, ohne Wartungsvertrag.
Angefragt wurden regionale Firmen aus der Partnerliste auf der Internetseite des Kesselherstellers.
Mobile Heizanlage gäbe es nur für Einfamilienhäuser oder es wäre keine Firma mit einer leistungsfähigeren bekannt bzw. das Objekt zu groß für mobile Vollbeheizung.
 
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immobiliensammler

immobiliensammler

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das Objekt zu groß für mobile Vollbeheizung.

Das glaube ich ehrlich gesagt nicht. Bei uns im Ort hat ein großes Hotel seine Heizung (geplant) während der Heizperiode austauschen lassen. Da wurde eine mobile Heizung aufgebaut (zwei 20-Fuß-Container voll Technik) und an den Gasanschluss und die Leitungen des Hotels angeschlossen. Hat optimal funktioniert.

Ich hatte den Eigentümer (ist in unserem Freundeskreis) dann gefragt ob er verblödet sei, Antwort war: war nicht teurer als der Austausch im Sommer gewesen wäre. Grund war dass der Heizungsbauer im Winter ja nur Notfalleinsätze hat, daher mitten im Winter seine Leute auslasten wollte und darum die Kosten für die Mietgeräte übernommen hat. Was die Technik jetzt zu mieten/installieren gekostet hat kann ich Dir daher leider nicht sagen, wenn es auf der Rechnung ausgewiesen wäre hätte ich es für Dich in Erfahrung bringen können.
 

ehrenwertes Haus

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Mobile Heizanlage gäbe es nur für Einfamilienhäuser oder es wäre keine Firma mit einer leistungsfähigeren bekannt bzw. das Objekt zu groß für mobile Vollbeheizung.
Seltsam, wenn keine für heutige Heizungen sehr ungewöhnlichen Rohrdimmensionen verbaut sind, doch selbst dann kann man mit Adaptern/Übergangsstücken fast immer eine zentrale Notheizung anschließen.

Man kann ganze MFH-Neubauten mit mobilen Heizanlagen trocken Heizen, alternativ bzw. als Ergänzung zu Bautrocknern.

Ich glaube gerne, dass ein kleiner Haus- und Hofhandwerker nicht die technische Ausrüstung hat für größere Objekte eine mobile Notbeheizung zu ermöglichen.

Bei Firmen, die sich darauf spezialisiert haben, wird man dennoch fündig, z.B. hier:
In deiner Region gibt es ganz sicher auch entsprechende Firmen.
 

set

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natürlich gibt es auch mobile Heizgeräte für Einfamilienhäuser oder kleinere Mehrfamilienhäuser. Hab wir selber schon als Baustellenheizung eingesetzt, bzw. hatten wir selber mal im Bestand.

Du hast leider meine Frage nicht beantwortet was denn nur kaputt was sich nicht mehr reparieren lässt? Größer Sachen kündigen sich meist vorher an und wenn die Firma dort regelmäßig die Wartung haben die euch auf soetwas hingewiesen?

Soll wieder ein Ölkessel eingebaut werden? Das wäre vielleicht ein Grund warum da keiner so richtig ran will…
 

FMBerlin

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Es gibt keine Ersatzteile mehr. Es soll wieder ein Ölkessel desselben Herstellers werden. Ich nehme an, daß ein erfahrener Fachmann hätte erkennen können, daß der Kessel keine Saison mehr durchhält aber der eingeteilte Monteur war unerfahren.

Die Fragestellung ist: Wie würdet Ihr in dem beschriebenen Szenario reagieren?

Der echte Heizungsausfall ist überstanden. Ich möchte nun herausfinden, was besser oder anders hätte getan werden können.
 
Duncan

Duncan

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Die Fragestellung ist: Wie würdet Ihr in dem beschriebenen Szenario reagieren?
Mich etwas weiter nach einer anderen/größeren Firma umsehen. Mobile Heizungsanlage dieser Größe haben Firmen mit 3-4 Mann üblicherweise nicht, bestenfalls wissen die einen Großhändler wo sie sich eine Solche mieten können.

Also erst mal mobile Lösung um Zeit zu gewinnen.
Dann überlegen ob und warum es wirklich nochmal Öl werden soll. Ich sehe viele Heizungs-Sanitärfirmen, die da komplett aussteigen. Und genau deshalb auch keine neuen mehr verbauen.
Öl ist in den letzten Jahren bei mir nach und nach rausgeflogen. Gasanlagen kann man nochmal überlegen. Alle anderen stelle ich auf Wärmepumpe um und gucke, ob nicht Blockkraftwerk oder anderes passender wäre. Ein Objekt geht nun leider an die Fernwärme. Anschlusszwang. Und wenn man schon mal dran ist auch gleich gucken wie es sich mit Solar(unterstützung) und oder Photovoltaik verhält. Hier lohnt es sich auch mal die lokalen Fördermöglichkeiten abzuchecken.
 

notwendiges Übel

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Ich hatte vor 7 Jahren das „Vergnügen“ daß innerhalb von einer Woche beide Ölheizungen ausgefallen sind.
(kleines Mehrfamilienhaus, mit warum-auch-immer- 2 Ölheizungen)
Für die ca 15 Jahre alten Brenner und Steuerungen (No-Name) gab es keinerlei Ersatzteile mehr.
Der Sanitär-und Heizungsfachmann hat die Anlagen provisorisch in Gang gesetzt (mit suboptimalem Verbrauch) …und hat dann angefangen, alles für die (eine) neue (Gas-) Heizungsanlage vorzubereiten.….das Ganze im Nachbarkeller, so daß am Tag X innerhalb nur weniger Stunden von dem alten auf das neue System umgebaut werden konnte. In dem Zusammenhang wurden noch andere Dinge fällig und von mir gewünschten Dinge umgesetzt.

Langer Text- kurzer Sinn….ich würde den Heizungsspezialisten drängen, die Sache flott zu machen (und sei es provisorisch/mit Gebrauchtteilen/Ersatzteilen was-auch-immer) ….und dann die Endlösung angehen.
 

amber28

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Das Problem ist, dass das Installationssystem im Sommer viel wirtschaftlicher ist, wenn es repariert wird. Im Sommer können weniger Beschäftigte Anlagen teurer werden, da sie sich im Winter um Notreparaturen kümmern. Ich denke, solche wichtigen Themen sollten immer im Sommer überprüft werden.
 
immodream

immodream

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Hallo amber28,
dieser schlaue Ratschlag nutzt FMBerlin jetzt nichts mehr, da die Katastrophe bereits eingetreten ist.
Grüße
Immodream
 
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