Was tun?

Dieses Thema im Forum "Räumungsklage" wurde erstellt von Jess83, 17.05.2016.

  1. Jess83

    Jess83 Neuer Benutzer

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    Hallo!
    Ich weis dieses Thema ist sicherlich schon öfter durchgekaut.... aber was können wir tun??
    Mieter zahlt seit November 2015 keine Miete mehr...
    nach mehrmaliger Nachfrage unsererseits - keine Reaktion!
    Fristlose Kündigung und dann Räumungsklage durch unseren Anwalt!
    Heute habe ich erfahren, das die Mieter Anfang Mai vom Gericht (hat 2 Monate gedauert) erstmal ein Schreiben erhalten haben - dass Sie sich zu dem Thema binnen 4 Wochen äussern müssen! Bis heute noch keine Reaktion!
    WARUM wird diesen Leuten noch Zeit gegeben?? Wir haben doch eine Räumungsklage eingreicht?!
    Was passiert danach?
    Was können wir tun.... wir zahlen die kompletten Nebenkosten und das nicht gerade wenig!!!
    Heute ist uns angeblich der Rasenmäher beim Mietshaus geklaut worden (vom anderen Mieter erfahren) - das wird wahrscheinlich erst der Anfang sein.... wer weis was bis ?!? noch fehlt oder sogar aus Rache kaputt gemacht wird! Ich will denen nichts unterstellen, aber langsam ist unsere Geduld am Ende und das Konto leer!

    Viele Grüße
     
  2. AdMan

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  3. #2 BHShuber, 17.05.2016
    BHShuber

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    Hallo,

    hoffentlich habt ihr einen Fachanwalt für Mietrecht.

    So nun kannst du so gut wie gar nichts machen, alles was zu machen ist, ist eingeleitet, weitere Fragen zum Thema insbesondere den weiteren Verlauf empfehle ich den Kontakt mit dem beauftragten Rechtsanwalt.

    Auf jegliche Handlungen, die den Vermieter angreifbar machen, rate ich eindringlich zu verzichten, das kann sich nur negativ auf die weiter Angelegenheit auswirken!

    Gruß
    BHShuber
     
  4. Duncan

    Duncan
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    Eure Klageschrift landet im Postzentrum deines Amtsgerichts. Von dort mäandert die Richtung Geschäftsstelle, die prüft ob es sich um eine Haftsache oder sonstige aus gesetzlichen Gründen zu bevorzugende Sache handelt, wenn nicht (was hier offensichtlich der Fall ist), geht die in die normale Geschäftszuordnung und reiht sich dort in die Zahl der laufenden Verfahren ein. Wird einem Dezernat mit entsprechenden Richter(n) und Rechtspflegern zugeteilt und dann wird die zwischen all den Autounfällen, Nachbarschaftsstreitigkeiten usw. irgendwann mal bearbeitet. Der erste Schritt ist zumeist das heraus schicken einer entsprechenden Information an den Beklagten und die Frage ob er sich zu der Klage verteidigen möchte, wenn nicht kann man hier nämlich abkürzen. An dem Punkt scheint ihr zu sein. Das Recht auf rechtliches Gehör (-> GG) umfasst auch das man sich auf sein Vorbringen vorbereiten kann, hier ggf. Rücksprache mit einem Rechtsbeistand nehmen kann. Deshalb gibt es für die Beantwortung solcher Schreiben Fristen. Wenn du selbst mal auf der anderen Seite stehst willst du diese auch haben! Bei weitem nicht jede Klage wird ja auch zurecht und mit eindeutig zu erwartendem Ausgang erhoben. Das weiß man grundsätzlich erst hinterher.
    bezgl. des Rasenmähers kann man prüfen ob der wirklich von seinem zugeordnetem Platz verschwunden ist und ob ihn nicht ein Berechtigter benutzt/umgestellt hat und dann ggf. Anzeige erstatten, nach deinen bisherigen Mitteilungen gegen Unbekannt. Letztere nehmen Dienststellen der Polizei und Staatsanwaltschaften entgegen.
    Zum Rest brauchst du Geduld, einen guten Rechtsbeistand und ausreichend Kapital um genau solche Fälle zu überbrücken und auszugleichen.

    Als sehr hilfreich für den Abbau des dabei aufkommenden Frustes hat sich bei mir ein Boxsack erwiesen, möglichst schalldicht aufgehängt, dann kann man ihn auch gepflegt beschimpfen...
     
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  5. #4 Petra_44, 18.05.2016
    Petra_44

    Petra_44 Erfahrener Benutzer

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    Ich würde diesem Mieter jegliche weitere Zahlungsaufforderungen etc. nur noch per Postkarte zustellen. Vor allem dann, wenn es sich vielleicht um ein kleines Dorf handelt.

    Es hat ja niemand etwas zu verschenken, und es kann niemand erwarten, dass man immer das Porto für einen Brief ausgibt. Einfach rotes Kartonpapier kaufen, in den Drucker legen, dann auf Postkartengröße zuschneiden.

    Es ärgert mich nämlich immer wieder, dass diejenigen, die sich an keine Regeln halten, immer so anonym bleiben dürfen.
     
  6. #5 immobiliensammler, 18.05.2016
    immobiliensammler

    immobiliensammler Erfahrener Benutzer

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    Eigentlich halte ich das für eine gute Idee, könnte nur nach hinten losgehen wenn der Mieter sich zu wehren weiß. Die Geschichte mit dem "schwarzen Mann" fand ich damals auch gut, ist dann aber auch von den Gerichten verboten worden.

    Ich habe es aber auch schon mal gemacht bei einem entsprechenden Kandidaten, Versicherungsagentur, Titel lag vor, Zahlungen kamen keine. Büro war voll mit zwei Besuchern, Sekretärin war da, ich bin rein, habe nach dem Schuldner gefragt (die Sekretärin wusste nicht wer ich war), nicht da, dann soll er mich bitte mal anrufen, wie er denn seine Schulden bei mir zu regulieren gedenkt. Keine 10 Minuten später Anruf auf dem Handy, wutschnaubender Schuldner, was mir einfällt, das herumzuposaunen, ich habe damals auch geantwortet wenn ich will setze ich das als Anzeige in die Zeitung, Verleumdung wäre es ja nur, wenn es die Unwahrheit wäre! Naja, langer Rede kurzer Sinn, kurz darauf kam eine Ratenzahlungsvereinbarung zu Stande, die dann auch wirklich eingehalten wurde. Aber ob das damals von mir wirklich rechtskonform war, keine Ahnung, aber es hat funktioniert!
     
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  7. #6 BHShuber, 18.05.2016
    BHShuber

    BHShuber Erfahrener Benutzer

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    Genau diese Vorschläge meinte ich mit nicht angreifbar machen!

    Gruß
    BHShuber
     
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