Was versteht man unter Gartenpflege?

Dieses Thema im Forum "Gartenpflege" wurde erstellt von jamie, 14.04.2007.

  1. jamie

    jamie Neuer Benutzer

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    Hallihallo,

    kann mir jemand sagen, was konkret die Gartenpflege beinhaltet? Ist der Vorgarten darin enthalten?

    Ich wohne in einem 2-Fam.-haus. Mein Vermieter hat hier auch eine Wohnung, hat aber seinen Dauerwohnsitz in einem anderen Bundesland und hält sichhier dementsprechend selten auf.

    Jetzt droht mir mein Vermieter, einen Gärtner zu beauftragen und die Kosten allein mir in Rechnung zu stellen.

    Er hat mir im Vertrag nur eine Gartennutzung eingeräumt. Der Garten ist NICHT mitvermietet. Das hat er durchgestrichen. Allerdings schreibt er unter sonstiges: Für die Gartennutzung gilt Nr. 6. Unter Nr. 6 steht folgendes:

    "Der Mieter ist verpflichtet, einen mitvermieteten oder rechtlich selbständig vermieteten Garten gärtnerisch zu unterhalten. Ohne vorherige Einwilligung des Vermieters ist er nicht berechtigt, von der bisherigen Nutzungs- und Anlageart abzuweichen, insbesondere den Garten umzugestalten, Zäune zu verändern, Bäume zu fällen usw."

    Was bedeutet: Gärtnerisch unterhalten? Mehr steht nicht zur Gartenpflege. Ich habe doch keinen mitvermieteten Garten, auch ist er nicht rechtlich selbständig.

    Ich pflege den Garten. Mähe auch den Rasen. Mein Vermieter schreibt, ich würde seit meinem Einzug im August, die Gartenpflege vernachlässigen. Konkreter wird er nicht.
    Im Februar hat er mich zur Gartenpflege aufgefordert und mich darauf hingewiesen Unkraut zu jähten. Im Winter??? Habe auch kein Unkraut gefunden.

    Jetzt hat er mich wieder angemahnt: "Betreff: Vertraglich vereinbarte Gartenpflege ....Ende April wird eine von mir beauftrage Firma Ihre bis dahin nicht erledigten Pflichten (ja, welche denn???) durchführen und die dafür entstehenden Kosten werden Ihnen in Rchnng gestellt."

    Weiß noch immer nicht, was er meint. Wie gesagt, pflege ich den Garten. Wer hat auch sonst z. B. den Rasen gemäht?!
    Kann er ohne Grund einen Gärtner bestellen und mir den in Rechung stellen??? Er spricht nicht mit mir. Habe schon bei ihm angerufen. Ruft auch nicht zurück. Weiß auch nicht, wie er aus der Entfernung die Gartenpflege beurteilen kann.

    Muss er mir nicht das Gegenteil beweisen? Oder kann er nach eigenem Ermessen handeln?

    Ich ignoriere jetzt seine Schreiben und warte.
     
  2. AdMan

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  3. #2 Martens, 14.04.2007
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    moin Jamie,

    Du hast da ein Problem, weil Du diesen merkwürzigen Vertrag unterschrieben hast.

    Du solltest nichts ignorieren, was vom Vermieter kommt, das geht nach hinten los.

    Schreibe dem Vermietr, was Du an Gartenpflege treibst, stelle fest, daß das ausreichend ist und widerspreche der Hinzuziehung einer Firma zu Deinen Lasten.

    Wenn der Vermieter eine Firma beauftragt, muß er diese ersteinmal selbst zahlen, dann wird er versuchen, die Kosten in der Betriebskostenabrechung 2007, also irgendwann im nächsten Jahr, von Dir zu bekommen. Da muß man dann sehen, wie die Abrechnung insgesamt aussieht, haben wir ja schon diskutiert.

    Ansonsten: ausziehen!

    Wenn Du nicht eine irgendwie geartete Freude an solchen Auseinandersetzungen hast, nix wie wech da!

    schönes Wochenende,
    Christian Martens
     
  4. #3 lostcontrol, 15.04.2007
    lostcontrol

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    unter gartenpflege kann man vieles verstehen - aber man kann sich ja auch schon darüber streiten, was eigentlich überhaupt unter "garten" zu verstehen ist...

    der "vorgarten" gehört selbstverständlich auch zum garten (oder was soll das sonst sein?).

    wenn du mal googelst findest du jede menge, was unter gartenpflege verstanden wird - und wieviel aufwand man da betreiben kann...

    ich würde mal sagen üblicherweise wird unter gartenpflege verstanden, dass man den rasen bzw. die wiese regelmässig mäht, dass man hecken und bäume regelmässig schneidet, dass man die beete und rabatten von unkraut befreit (sonst sind das nämlich ruckzuck keine beete und rabatten mehr) und dass man allgemein den wildwuchs einigermassen in zaum hält (sonst ist es zumindest nach meiner definition nämlich irgendwann kein "garten" mehr).
    das ist an sich schon 'ne menge arbeit...

    aber unter gartenpflege kann man natürlich auch verstehen, dass man irre viel aufwand betreibt hinsichtlich bepflanzung der beete und rabatten, hinsichtlich der rasenpflege (zum rasen wird eine wiese dann, wenn da wirklich nur gras wächst - dafür braucht's aber wirklich immens viel arbeit).

    zur gartenPFLEGE gehört allerdings nicht das ANLEGEN eines gartens (also das grundsätzliche gestalten mit wegen, pflanzen von bäumen und hecken, terrassen und ähnlichem).

    gartenpflege gehört zu den umlegbaren kosten bei mietwohnungen. wenn dein vermieter dir per vertrag die gartenpflege übertragen hat, dann bist du dafür zuständig. hälst du dich nicht an diese vereinbarung, dann kann der vermieter tatsächlich mit fug und recht einen gärtner beauftragen...
    das ist wie mit der "kehrwoche" - wenn die mieter sich nicht an den "reinigungsplan" halten und tatsächlich nichts passiert, dann kann der vermieter da durchaus irgendwann (natürlich nach entsprechenden anmahnungen) eine putzfrau engagieren und die entstehenden kosten auf die mieter umlegen.

    DAS ist allerdings nicht korrekt. die kosten für die gartenpflege müssen nach entsprechendem verteiler auf BEIDE parteien umgelegt werden.
    es wäre allerdings möglich dass bei dem bestehenden vertrag, in dem du verpflichtet wurdest, die gartenpflege zu übernehmen, entsprechend eine erhöhung der miete auf dich zukommen könnte, denn vielleicht hat sich der vermieter das ja so vorgestellt, dass er dir die wohnung etwas günstiger vermietet, wenn du dafür die gartenpflege machst.

    das widerspricht sich natürlich ein bisschen, dass er einerseits das "nicht mitvermietet" unterstreicht aber andererseits unter nr. 6 soetwas schreibt".
    da könnte man argumentieren: der garten wurde ausdrücklich NICHT mitvermietet, welcher garten soll hier also der mitvermietete oder rechtlich selbständig vermietete garten sein?
    andererseits sind das ja (wenn ich das richtig verstanden habe) handschriftliche individuelle vereinbarungen, und ich schätze, dass ein richter dazu sagen würde, dass für ihn eindeutig ist, welcher garten da gemeint ist und dass dieser "formfehler" deshalb zu ignorieren sei...

    mit "gärtnerisch unterhalten" ist die allgemein gartenpflege gemeint würde ich mal annehmen...

    unkraut hat die unangenehme eigenschaft, dass es nicht einfach über den winter verschwindet und danach nie wieder auftaucht...
    und dass es in besagtem garten kein unkraut gibt, würde an ein wunder grenzen.
    nur sollte man da eben auch wieder definieren, was denn als unkraut gilt und was nicht... manche leute empfinden schon gänseblümchen als unkraut, andere dagegen pflanzen sich sogar absichtlich disteln in den garten...

    naja - wenn sich gartenpflege aufs rasenmähen beschränken würde, dann wäre das tatsächlich keine grosse sache. aber das reicht eben im allgemeinen nun mal nicht. was ist mit den hecken? was mit den bäumen? gibt's da rabatten und beete, die nun mal tatsächlich so einiges an aufwand einfordern?

    offensichtlich sieht er ja einen grund - er hat wohl eine andere vorstellung von gartenpflege als du. vielleicht solltet ihr das mal klären.
    aber da du ja den garten nutzen darfst, dann sollte es dir doch selbst ein anliegen sein, dass der garten wenigstens einigermassen in schuss ist, oder nicht?
    man hat ja nichts von einem garten, der völlig zuwuchert, so dass man nicht mal mehr einen tisch und ein paar stühle aufstellen kann...
    ich bin zwar eine grosse freundin von naturnahen gärten, aber ich möchte einen garten dann schon auch noch nutzen können, sonst hab ich doch nichts davon.

    na vermutlich werden ihm die nachbarn entsprechend bericht erstatten.
    du schreibst doch an anderer stelle schon, dass du über ihn erfahren hast, dass die nachbarn sich beschwert haben - da weisst du doch dann woher es kommt...

    mich wundert eigentlich nur warum die nachbarn sich eigentlich nicht an dich direkt wenden? wenn bei mir mal wieder die wicken durch die hecke zum nachbarn rüber wuchern, dann werde ich da freundlich drauf hingewiesen, dass ich mich da doch mal drum kümmern soll - und dann zieh ich halt mit meinem körbchen los und zerr die vermaledeiten dinger aus der hecke, auch wenn ich selbst finde dass die doch recht hübsch blühen (leider blühen sie dann auf meiner seite auch nimmer - aber da sieht man eben dass das, was die eine als hübsch empfindet den anderen als unkraut gilt).
    es dient doch dem guten nachbarschaftsverhältnis, wenn man sich bei solchen sachen arrangiert...

    würde ich nicht machen. versuche lieber mit dem vermieter zu einer einigung zu kommen, indem ihr euch mal darüber unterhaltet, was unter "gartenpflege" zu verstehen ist.

    hast du schon mal einen eigenen garten gehabt und über mehrere jahre gepflegt?
     
  5. Heizer

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    Man kann unter Gartenpflege ja auch ein naturbelassenes Kleinbiotop verstehen.

    Wenn der Vermieter keinen konkreten Aufgabenkatalog zusammengestellt hat und dem Mieter mitgeteilt hat ist bis auf Bäume Fällen und Zäune versetzen fast alle erlaubt.

    Mal abgesehen davon ist der Garten ja garnicht mitvermietet. Welcher Garten soll also gepflegt werden?

    Nur mal so meine Gedankengänge dazu von mir. :stupid
     
  6. #5 lostcontrol, 15.04.2007
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    nö, seh ich nicht so. "naturbelassen" ist ja quasi das gegenteil von einem "garten" und "pflege" bedeutet ja gerade NICHT etwas einfach zu "belassen".

    jepp, diese formulierung ist echt 'ne gurke.
    andererseits ist aber ja auch klar ausformuliert, dass jamie den garten "gärtnerisch zu unterhalten" hat.
    ich glaube nicht dass sich da irgendein richter auf die argumentation "aber der garten wurde ja ausdrücklich NICHT mitvermietet, er kann also mit dieser formulierung nicht gemeint sein" einlassen wird. das ist doch nach gesundem menschenverstand klar, was hier gemeint ist.
    klar könnte man da jetzt einen anwalt drauf loslassen - aber lohnt sich das denn?

    ich für meinen teil freu mich an meinem garten - da bin ich dann auch bereit ab und zu ein bisschen was dran zu "pflegen". ich denke mal dass jamie sich eigentlich freuen sollte, dass er den garten nutzen darf, obwohl er nicht mitvermietet wurde...
     
  7. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Hoffentlich krieg ich nun von RHMV nicht wieder Haue. Aber ich versuchs mal rechtlich aufzudröseln.

    Im Mietvertrag ist also die Pflege eines Gartens vereinbart der zwar zum Grundstück gehört, dessen Nutzung aber ausgeschlossen ist. Denn eine Vermietung ist nichts anderes als eine Nutzungsüberlassung oder wie man das rechtlich korrekt nennt.

    Demzufolge handelt es sich dabei um einen Dienstleistungsvertrag ohne Gegenleistung.

    Und wenn dem so wäre, dann wäre die Vereinbarung aus mehreren Gründen nichtig. (Formzwang etc.)


    Das wäre ja genauso als ob ich verpflichtet worden wäre beispielsweise den Parkplatz vom Vermieter zu kehren und im Winter dort Schnee zu schippen aber nicht dort parken dürfte.

    Ich darf den Rasen mähen mich aber nicht in die Schaukel legen. Hallo?
     
  8. Birgit

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    Ich bin kein Jurist... aber für mich klingt die Formulierung schon ziemlich eindeutig.

    "Der Mieter hat den Garten gärtnerisch zu unterhalten": darunter verstehe ich die Pflege des Gartens hinter dem Haus ebenso wie des Vorgartens, dh. Rasen mähen, Unkraut jäten, Sträucher beschneiden, Laub harken usw.

    Und diese Arbeiten können per Mietvertrag auf einen Mieter, gerade wenn der den Garten dann auch noch nutzen darf, abgewälzt werden.

    Allerdings muss der Vermieter seinerseits, wenn er mit Art und Umfang der Gartenpflege nicht zufrieden ist, den Mieter konkret auffordern, unterlassene oder mangelhafte Arbeiten nachzuholen.

    Grundsätzlich gilt aber auch hier: Briefe der anderen Vertragspartei einfach zu ignorieren, kann nach hinten losgehen. Ich würde stattdessen explizit nachfragen, welche Arbeiten er bemängelt. Und in jedem Fall das Gespräch suchen, vielleicht lassen sich so die Probleme aus dem Weg räumen.
     
  9. jamie

    jamie Neuer Benutzer

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    Hallo lostcontrol,

    vielen Dank für die Mühe, die du dir gemacht hast. :Blumen

    Ok, von vorne...
    Leider kann ich von diesem besagten Garten kein Foto zeigen. Der Garten besteht aus Wiese. Wiese deshalb, weil er eigentlich an sehr vielen Stellen kahl ist und überwiegend aus Moos besteht. Ein Rasen hat es nie gegeben. Und diese Wiese wird von mir IMMER gemäht - ist bei diesem Ding wirklich keine große Sache.

    Um die Wiese herum stehen überwiegend engbeieinander Nadelbäume. Weshalb sich die Nachbarn schon VOR meiner Zeit bei meinem Vermieter beschwert haben. Die Bäume nadeln wie verrückt und lassen keine Sonne durch, weshalb sich auch erklärt, dass es unmöglich ist, auch nur annährend soetwas wie einen RASEN anzulegen. Beete gibt es keine. Oder doch: Der Vater des Vermieters hat zu Lebzeiten ein Beet angelegt. Dieses Beet sollte laut Vormieter so bleiben wie es war. Wie überhaupt alles in dem "Garten". Die Bäume wuchsen und gedeihten prächtig in der Breite und der Länge. Der Mieter durfte nichts kürzen. Der Erste hat es wohl doch gewagt - die Anzeichen sind noch heute zu erkennen- schließlich wollte er auch mal Sonne auf die Terrasse haben, und erhielt prompt die Kündigung. Zwischenzeitlich wurde immer wieder eine "Edeltanne" von Weihnachten aus Süddeutschland mitgebracht. Ganz nach dem Motto: Es wird sich noch eine Loch finden lassen.

    Nachdem die Nachbarn schon den Rechtsweg betritten hatten, wurden nun die Bäume ausgedünnt. Was sie und den "Garten" nicht wirklich schöner machte. Die Tannen dürfen weiter ungehindert in die Höhe wachsen, auch wenn sie untenherum auf über 2 m kahl sind. Es gbt noch Lorbeersträucher vor den Tannen. Diese sind auch nicht wirklich schön. Sie wurden auch ausgedünnt und haben bizzare Formen angenommen. Diese "Hecke" steht auch nur ziemlich kahl vereinzelt rum. Aufgrund der Tannen lässt sich auch kaum Unkraut finden. Vielleicht unter den ganzen Nadeln. Aber das Hervorkommen dürfte sich als ziemlich schwierig erweisen. Übrigens findet man wirklich nur Tannennadeln - davon aber wirklich reichlich. Was an Unkraut zu finden sein KÖNNTE (wenn ich es nicht schon entfernt habe), wäre hier und da ein Löwenzahn. Der Garten ist ein Wald. Das obere Stück sollte sowieso naturbelasen bleiben: Für die Igelchen!

    Sein kleines Beet hat er entrümpelt. Er möchte aber gerne das Beet unter den Tannen behalten. Da wächst nichts außer Unkraut. Und weil es SEIN Beet ist, mache ich dort auch nichts. MEIN Beet an der Terrasse halte ich auch sauber. Wachsen tut da aber auch nichts. Es kommt nirgendwo Sonne hin.

    Wie gesagt, machen darf ich dort nichts. Nach dem Sturm hingen von einer schon mächtig gestutzen Tanne noch einige dicke Zweige runter. Die habe ich abgesägt - auch die toten vertrockneten Äste. Jetzt hängt an dem ganzen Stamm nur noch ein Ast. Das wird ein Mordsterror geben.

    Wie gesagt: Es ist schon schwierig DAS zu beschreiben. Dachte, man könnte mir sagen, was unter Gartenpflege gemeint ist. Meine Nachbarn lachen sich tot über ihn und die Briefe, die ich von ihm erhalte.

    Er meint aber den Vorgarten. Dort steht auch eine große Kiefer im Garten. Man kann da gar nicht Gegenanfegen. Den Dreck im Zaun zu halten, ist schon Arbeit ohne Ende. Zum guten Schluss sieht es keiner, weil die Tannen immer nadeln.

    Als es nun gestürmt hat, lagen dicke große Zweige verteilt auf Gehweg und Straße. Diese Äste hätten zersägt werden müssen. Ich habe sie auf einer alten kahlen Hecke (wenn man sie so bezeichnen kann) unter der Tanne gelegt. Mein Vermieter meint, ich solle den "Sturmbruch" beseitigen. Das habe ich aber liegen lassen. Und jetzt ist Theater, weil er es nicht macht und nur mit dem Finger drauf zeigt und sagt: "wegmachen!"

    Noch etwas: "Jamie ist eine Frau"

    Mein Vermieter macht nichts am Haus. Es ist wohl wirklich so, dass er meint, für mich sollte es eine Ehre sein, dass er mich in seinem Haus wohnen lässt. Also habe ich mich um ALLES zu kümmern, und zwar so, wie er es gerne hätte. In einem Brief teilte er mir mit, dass ich für die Sicherheit und Werterhaltung des ANWESENS zuständig sei und dass er durch mich auch die öffentliche Sicherheit und Ordnung stark gefährdet sehe. Denn da für ihn alles so selbstverständlich ist, dass ich alles und er nichts macht (er spricht ständig von Pflichten, die ich habe), mache ich nur noch das was ich machen muss. Und genau das gefällt ihm nicht. Schließlich hat er die Wohnung vermietet, damit er sich um nichts kümmern muss.

    Naja... Habe oft schon in der Zeitung gelesen, dass soetwas normalerweise vergütet wird, wenn man sich um das Haus kümmert, wenn der Vermieter monatelang nicht anwesend ist. Und warum sollte ich mehr machen als ich muss??? Findet ja noch nicht einmal Anerkennung - noch nicht einmal das!
     
  10. jamie

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    Ich lese von euch immer auch unter anderen Themen: Ist auf den Mieter umzulegen.... auf die Mieter umzulegen...

    Wird der Vermieter nicht daran beteiligt? Wie ich bereits ausführlich berichtete, wohne ich in einem 2-Fam.-Haus. Ich bin für alles alleine zuständig:

    1) Winterdienst - nicht wenig (vor und hinter dem Haus)
    Der Vermieter erwartet, dass die Gehewege IMMER (zwischen 7 - 22 Uhr) frei sind. Sollte es mittags also schneien und ich bin dienstlich oder privat unterwegs, habe ich einen Winterdienst (auf eigene Kosten zu beauftragen).
    Er hat mit dem Winterdienst nichts zu tun - hat er auf mich abgewälzt.

    2) Reinigung

    a) Keller
    b) Kellertreppe
    c) Waschküche
    d) Treppenhaus und Eingangsbereich
    e) Gehwege vor und hinter dem Haus
    - reichlich Laub und Tannennadeln und -zapfen
    f) Garageneinfahrten - auch seine
    g) Haustür, Briefkästen
    Er hat mit damit nichts zu tun - hat er auf mich abgewälzt

    3) "Garten"pflege wozu auch der Vor"garten" gehört
    Er hat damit nichts zu tun - hat er auf mich abgewälzt



    Im Vertrag steht natürlich immer: Ist auf den (die) Mieter umzulegen. Da er aber kein Mieter ist, meint er, hat er mit allem nichts zu tun.

    Ich bekomme das auch nicht vergütet. Im Gegenteil: Zahle für (geschätzte) 60qm im Altbau (50er Jahre) 350,- € kalt. Zudem trage ich 75% der Nebenkosten = 150,- € + 50,-€ Garage.
    Normalerweise hätte ich solch einen Mietvertrag gar nicht unterschrieben. Das wusste ich aber vorher alles nicht.
    Mit seiner Erlaubnis durfte ich mir auf eigene Kosten einen eigenen Briefkasten anbringen. Die Erlaubnis erhielt ich nur, weil er mir das nicht verwehren durfte. Jetzt muss er sich um seine Briefkastenleerung selbst kümmern.
     
  11. #10 lostcontrol, 15.04.2007
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    jamie - zieh aus.
    du hast eine so grundsätzlich andere vorstellung vom gegebenen mietverhältnis, dass du und dein vermieter euch vermutlich nie einigen werdet.

    bezügl. "verteiler":
    es geht ja hier um ein "zweifamilienhaus". dementsprechend sind per gesetz beide parteien zuständig z.b. für den winterdienst, d.h.: unter anderem schneeschippen des "bürgersteigs" = "fussgängerwegs". verständlicherweise wird diese gesetzliche pflicht üblicherweise an die mieter übertragen.
    im falle eines unfalls (z.b. jemand rutscht auf dem vereisten schnee aus) muss also der mieter zahlen (sofern er nicht mit den betriebskosten auch einen winterdienst bezahlt).
    gleiches gilt bezüglich gartenpflege:
    wenn du per vertrag die pflicht übernommen hast, dich z.b. um die bäume auf dem von dir bewohnten grundstück zu kümmern, dann bist du zuständig, falls ein herabfallender ast einder auto beschädigt.
    d.h. für den mieter: er ist hoffentlich haftpflichtversichert.

    grundsätzlich gilt:
    dass die betriebskosten - und darunter fällt eben auch die gartenpflege - umlegbar sind.
    in deinem fall: dein vermieter kann dir nicht die kompletten kosten für einen gärtner aufs auge drücken, er muss seinen anteil erstmal rausrechnen.
     
  12. jamie

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    :wand:
    Aber genau so stellt er sich das vor!

    :vertrag

    Er kommt nach Hause und alles ist fein und ordentlich (das IST es sogar!), er braucht sich um gar nicht zu kümmern. Seine Garageneinfahrt ist gereinigt, etc. Und sollte es mal nicht so sein, dann wird man per Brief (!) auf seine Pflichten hingewiesen und um der Sache Nachdruck zu verleihen, droht man gleich mit dem Anwalt.

    Dort werde ich hingehen - und euch berichten

    habe ich einen dienst- oder Arbeitsvertrag unterschrieben?! Es steht davon (außer Gartenarbeit) nichts im Mietvertrag. Er legt aber alles eben so aus, dass mit "Mieter" ja nur ich gemeint sein kann - gibt es noch einen?!

    Also, der Mieter hat...
     
  13. jamie

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    :wink
    Danke dir!

    Trotz meiner Investitionen in der Wohnung, werde ich wohl ausziehen. Stehe kurz vor Abschluss eines Kaufvertrages eines - ja was wohl.... 2-Fam.-Hauses :hase

    Soll jetzt wirklich kein Scherz sein. Eine Wohnung ist vermietet. Ich weiß ja jetzt wie es geht und wie das normal zu seien scheint :D Mal schauen, wie der Mieter darauf reagiert, wenn ich ihm seinen Mietvertrag so auslege, als sei er alleiniger Mieter, folglich auch für alles zuständig :respekt

    Vielleicht sollte ich dem auch mal die Schuhe rausstellen zum Putzen :vertrag

    Werde aber das komische Gefühl nicht los, dass diese Nummer bei mir nicht ziehen wird. Woran das wohl liegen mag?! Oder ist das vielleicht doch nicht so normal...
     
  14. #13 lostcontrol, 16.04.2007
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    moment mal - niemand hat gesagt dass das, was bei dir abläuft, "normal" sei.
    ausserdem hast du ja den mietvertrag so unterschrieben - sind dir denn die widersprüche nicht aufgefallen? du kannst doch nicht etwas unterschreiben und hinterher rummosern, dass dir da was "ausgelegt" würde - ist doch nicht so als hätte man dich mit vorgehaltener pistole gezwungen, das zu unterschreiben.
    und es ist ein riesen-unterschied, ob der vermieter im haus wohnt oder nicht.
    zudem solltest du dir klar sein, dass du bei eigentum in jedem falle 'ne menge arbeit zu erledigen hast, und da kannst du dann nicht mehr mit irgendwelchen verträgen argumentieren...
    wundere dich nicht, wenn dein mieter dir dann deinen vertrag um die ohren haut (bzw. den vertrag, den er schon hat - kauf bricht ja bekanntlich miete nicht).

    dafür kannst du dann natürlich jederzeit den garten komplett betonieren, wenn dir die "pflege" zuviel wird.

    aber ich schätze mal eher dass es dann bei dir auch den wundersamen wandel geben wird - vom paulus zum saulus oder so ähnlich...
     
  15. jamie

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    Um das zum Abschluss zu bringen: :pc

    Mein Vermieter wohnt im Haus! Im Mietvertrag steht die hiesige Adresse! Die andere Adresse ist mir nicht bekannt - nur die Rufnummer!
    Er hält sich hier nur sehr selten auf. Wo ist da der Unterschied?

    Ich bin auch sehr oft beruflich unterwegs, wird auch keinen interessieren. Menschen, die im Süden überwintern sind auch nicht von den hiesigen Pflichten entbunden, oder? :motzki

    Ich wohne seit vergangenen August hier.

    Ich habe einen ganz "normalen" Formmietvertrag, von Haus und Grund, der aus 32 Seiten besteht.
    Lediglich die Hundehaltung und der Satz: Für die Gartenpllege gilt...." ist per Hand zusätzlich eingetragen.
    In JEDEM MIetvertrag steht: "Der Mieter hat..., dem Mieter unterliegt..., sind vom Mieter..." Aber das besagt ja nicht, dass der Vermieter nichts mehr hat..., ihm nichts mehr unterliegt...

    ICH kann meinem Vermieter meinen Mietvertrag nicht um die Ohren hauen???? :?

    Ich habe also keine sonderlichen Vereinbarungen unterschrieben. Außer halt, dass ICH für die Gartenpflege zuständig bin. Und den "Garten" halte ich in dem Zustand, in dem ich ihn vorgefunden habe.

    Da mein Vermieter eben KEIN Mieter ist, und das nimmt er eben wörtlich, hat er eben mit diesen ganz normalen Pflichten, wie sie in einer Hausgemeinschaft nunmal anfallen, um eine funktionierende Hausgemeinschaft erst zu ermöglichen, GAR NICHTS mit zu tun. Er ist eben VERMIETER.

    Eine ganz normale Hausordnung gibt es in dem Mietvertrag nicht. Dort steht nur WAS zu erledigen ist, aber nicht WANN. Dort steht auch nicht, dass ich alles ALLEINE erledigen muss. Dort steht, wie eben üblich in Mietverträgen, von den Mietern.

    Das ich diese ganzen Sachen eben AUCH erledige, das ist mir schon klar - ist ja auch normal. Und was Sauberkeit und Ordung betrifft, kann man mir ganz sicher nichts nachsagen.

    Aber habe ich einen Dienstleistungsvertrag unterschrieben? Bin ich Hausmeister?

    Mein Vermieter ist anwesend und läuft an den Dreck (den ich nicht zu verantworten habe) vorbei, zeigt drauf und sagt: "wegmachen!" Er selbst macht generell nichts! Meint aber auch, nichts machen zu müssen, dafür sei ich (laut Mietvertrag) zuständig. Sei ja schließlich Mieter und der Mieter hat... so steht es geschrieben. :vertrag

    Konnte meine Ironie aus den letzten Zeilen nicht lesen? Gerade ICH werde ganz sicher nicht vom Paulus zum Saulus. Ich brauche diese Konfrontationen nicht. Bin auch nicht so unsozial. :bier Wollte die Sache nur verdeutlichen. Denn schließlich wären die Gegebenheiten genau die gleichen: 2 Fam.-Haus, ein Mieter, irgendein normaler Mietvertrag...

    Die Form-Mietverträge sind ja auch für Mehrfamilienhäuser zugeschnitten, weswegen auch zu lesen ist, welche Pflichten die Mieter haben. Aber das ist ja wohl nicht gleichzusetzen mit Mieter und Vermieter. Was dann widerrum besagen würde, dass VERmieter nicht davon betroffen ist...

    Wäre ja wirklich eine Interessante Frage...

    Mehrfamlienhaus... Vermieter wohnt auch dort... Kann er alle Pflichten auf die Mieter umlegen, er selbst bleibt außen vor? Oder um das noch besser zu verdeutlichen: Ganz normale Formmietverträge, in denen die Aufgaben der Reinigung, des Winterdienstes, etc. auf die Mieter verteilt werden...
    Kann der Vermieter sich darauf berufen, dass er VERmieter und nicht Mieter sei (in den Mietverträgen ist doch deutlich von Mieter die Rede :stupid) und sich deshalb von diesen Pflichten ausschließen???

    Wohl kaum...
     
  16. jamie

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    Und noch etwas:

    ich habe nichts gegen Gärten und Gartenpflege - im Gegenteil.

    Es ist aber kein Garten (unbebautes Grundstück ca. 500qm, davon 100 qm Wiese, der Rest besteht aus (gezählt) 54 Baümen, davon 46 Tannen, zzgl. ca. 8 kleinere Koniferen, plus vereinzelte ausgedünnte Lorbeerbüsche), eher eine Wald mit einer Lichtung.

    Im Oktober wurde dort vom Vermieter erteinmal der Urwald ausgedünnt. Aber nur deshalb, weil schon alles zu den Nachbarn wuchs.

    Hatte mit Vermieter gesprochen, ob man (ich) nicht einzelne kleine Lebensbäume gegen einen blühenden Strauch o. ä. austauschen dürfte. Nein, hieß es, die noch kleinen Bäume (ca. 1,20 m) sollten stehen bleiben.

    Etwas anderes läßt sich auch schon kaum verändern. Es sei denn man geht ans Fällen über. Aber genau das will er ja nicht (und darf ich nicht).

    Etwas anderes als diesen "Grten" sauber zu halten (was an sich schon eine Kunst ist) bleibt mir ja gar nicht.

    Schreibe dass nur, damit klar ist, dass es nichts damit zu tun hat, dass ich keinen Bock habe.

    Verändern darf ich nichts, pflanzen oder anlegen ist aus a) Platzgründen und b) mangels Lichtdurchlässigkeit kaum möglich.

    Keine Ahnung, was mein Vermieter so will. Ich mache den Dreck weg und dann hat es sich für mich. Und gegen die Tannennadeln komm ich nicht gegenan.

    So, das alles nur zur Erklärung. Ihr habt ja recht. Werde ausziehn. Werde es ihm eh nicht rechtmachen. Aber das wird es dann wohl keiner.
    Wörüber ich mich aber am meisten ärger ist, dass ich ihm noch die Wohnung saniert habe. Von dem Geld werde ich nichts sehen. Und deshalb finde ich den Vermieter auch so unverschämt. Er fordert, fordert, macht aber selbst nichts. und mehr kann ich hier einfach nicht bringen - weder finanziell noch zeitlich. Sonst hätte ich neben meinem normalen Job keine Freizeit mehr, weil ich mich rund ums Haus kümmern muss. Von daher schaffe ich mir selbst Eigentum an.
     
  17. jamie

    jamie Neuer Benutzer

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    "zudem solltest du dir klar sein, dass du bei eigentum in jedem falle 'ne menge arbeit zu erledigen hast, und da kannst du dann nicht mehr mit irgendwelchen verträgen argumentieren..."

    Ach was...

    Ist ja mein Reden!
     
  18. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    Also hier läuft doch was grundsätzlich schief.

    So wie Du das beschreibst handelt es sich NICHT um einen Garten sondern um einen Wald. Dieser kann natürlich nicht mit gärtnerischer Unterhaltung gemeint sein. Oder?

    Hier sollte tatsächlich jemand aktiv werden der sich damit auskennt.

    Kosten für Baumfällarbeiten wegen mangelhafter Pflege sind aber nicht auf Mieter umlegbar.
     
  19. #18 lostcontrol, 16.04.2007
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    also für mich klingt das auch eher nach "wald" als nach garten...
    und wenn der vermieter das gerne so belassen möchte, dann darf er das ja auch jederzeit (umgekehrt könnte es eher schwierig werden, je nachdem was die örtliche baumschutzverordnung dazu meint).

    aber da bleibt dann eigentlich nur noch zu fragen, warum du das denn gemietet hast, wenn dir das so grundsätzlich nicht gefällt?

    was den unterschied zwischen vermieter und mieter in einem haus angeht:
    das ist natürlich kokolores so. der vermieter läuft da bezüglich der rechte und pflichten und bezüglich der umlagen genauso als "mieter" wie der tatsächliche mieter (es sei denn es wurden im mietvertrag andere vereinbarungen getroffen - wie bei dir eben das mit der gartenpflege).

    trotzdem solltest du das schreiben des vermieters nicht ignorieren. da in einem zweifamilienhaus, in dem eine wohnung vom vermieter selbst bewohnt wird (und das ist ja offiziell der fall, auch wenn der vermieter häufig nicht anwesend ist), kann er dir ja deutlich vereinfacht kündigen, und das kann dir selbst dann nicht recht sein, wenn du ohnehin ausziehen willst, weil du dann ja massiv unter druck gesetzt bist...
     
  20. #19 Mieter1962, 10.01.2011
    Mieter1962

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    Ich weiß, das ist schon ein älterer Beitrag, aber genau das gleiche Problem habe ich hier auch grade. Mein Vermieter wohnt auch hier und macht nichts. Besonders aktuelle Winterdienst hab ich Angst, dass man jemand was passiert und ich alleine Schuld habe.

    Hinzu kommt noch Ruhestörung etc. und wenn ich ihn mal bitte etwas leiser zu machen, da ich früh raus muss, sagt er das ich ihm in seinem eigenen Haus nicht sagen darf wann er ruhig sein muss. Ich hingegen darf nichtmal mit Schuhe in Wohnung weil ihm Gehen zu laut ist.

    Wie hast du das Problem gelöst? Kann man ihm sagen, das er rechtlcih auch wie ein Mieter Pflichten hat oder ist es wirklich so, dass man nichts machen kann?
     
  21. #20 Christian, 10.01.2011
    Christian

    Christian Gesperrt

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    Klar kann man ihm das sagen. Man kann ihm aber auch sagen, daß in China ein Sack Reis umgefallen ist. Das hätte die selben Auswirkungen. Der Vermieter hat nciht die gleichen Pflichten wie der Mieter, sofern es keine vertragliche Vereinbarung über Pflichten des Vermieters gibt.

    Wenn der Mieter einen Vertrag unterschreibt, in dem er sich zu etwas verpflichtet, kann er nachher nicht verlangen, daß es ungerecht ist, daß andere nix machen müssen.

    Stellt euch mal vor, ihr bekommt eine Mieterhöhung, nur weil die Nachbarwohnung neu vermietet wurde und der neue Mieter mehr zahlt ... :stupid
    In so einem Fall pocht kein Mieter auf Gleichbehandlung, aber wenns um Pflichten geht, schreien sie alle drauf los ... ;-)

    Auch wenns jetzt zu spät ist, sollte man trotzdem imemr alles durchlesenm, was man unterschreibt ... und nicht unterschreiben, wenn einem das nicht gefällt.

    Mal ganz unter uns: Der Vermieter muss den vertragsgemäßen Zustand der Wohnung gewährleisten. Wenn die Heizung ausfällt, muss der Vermieter sich schnell um alles kümmern. Könnte man das nciht, genau wie den Winterdienst, auf Mieter und (den im Haus wohnenden) Vermieter aufteilen? ;-)
     
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