Was wird mit....

Dieses Thema im Forum "Versteigerung" wurde erstellt von Irmi244, 24.10.2012.

  1. #1 Irmi244, 24.10.2012
    Irmi244

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    Durch Zwangsversteigerung wurde das Haus welches meinen Neffen gehört verkauft.
    Die jetzigen Nutzer (ohne Mietvertrag)haben jede Menge Geld in das Haus gesteckt. Wie z.B. neues Dach, neues Bad, neue Fenster, neue Böden usw.
    Meine Frage jetzt dürfen die Nutzer all diese Sachen wieder raus nehmen? Es wäre schon blöd wenn nur noch die Mauern stehen. Jede Ausgabe kann von den Nutzern bis zum kleinsten Nagel nachgewiesen werden. Eigentlich sind sie ja Eigentümer dieser Sachen, oder sehe ich das falsch?
     
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  3. #2 Papabär, 24.10.2012
    Papabär

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    Hallo Irmi244,
    ... sind damit eben ein ganz schönes Risiko eingegangen. Oder sie haben gewusst, das alles was fest mit dem Gebäude verbunden wird, in das Eigentum dessen übergeht, der im Grundbuch eingetragen ist.

    Eventuell könnte noch eine Forderung gem. §539 BGB geltend gemacht werden ... ob eine solche Forderung aber gegen den bisherigen - oder gegen den neuen Eigentümer zu richten wäre, weiß ich ehrlich gesagt nicht.
     
  4. #3 MrBesserwisser, 24.10.2012
    MrBesserwisser

    MrBesserwisser Gast

    Ganz so einfach ist es nicht.

    Es gibt auch sog. Scheinbestandteile. Scheinbestandteile sind Einbauten, die zwar fest mit dem Gebäude verbunden sind, aber nur für den vorübergehend - für die Mietzeit - installiert werden sollten. Dieses wären z.B. Einbauküchen.

    Je nach Vereinbarung kann es durchaus auch sein, das die Mieter Anspruch auf einen finanziellen Ausgleich für die Einbauten (nicht Scheinbestandteile) haben.
     
  5. #4 Martens, 24.10.2012
    Martens

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    Es geht aber hier um Dach, Fenster, Bad und Böden - also nix mit Scheinbestandteil.

    Wie geschrieben wurde, haben die Nutzer (what ever that means) überhaupt keinen Mietvertrag.

    Ich würde mal sagen: dumm gelaufen, zumindest für die Nutzer.

    Christian Martens
     
  6. #5 Papabär, 24.10.2012
    Papabär

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    Für Einbauküchen mag das ja zutreffen ... ich hatte bislang aber noch keinen Mieter, der eine Wohnung ohne Fenster haben wollte, weil er lieber seine Eigenen mitbringen wollte.
    Auch zweifel ich (zugegeben, mit "Nichtwissen") daran, dass man den vorübergehenden Einbau eines Daches plausibel darlegen können wird.


    Und ... Rechtsgrundlage? Genau, §539 BGB ... da isser wieder :50:
     
  7. #6 Irmi244, 24.10.2012
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    Mein Neffe hat das Haus mit seinen "Kumpels" bewohnt und alles was nicht niet und nagelfest und brennbar war im Winter auf Grund der Kälte verbrannt. Klar wenn man mit seine Kumpels feiert darf es ja nicht kalt sein. Leider hat es bei den Innentüren und den Holzfussboden angefangen und beim Dach was nicht mit Ziegeln belegt war aufgehört. Bilder zeugen davon das man von der Garage im Erdgeschoss nachts die Sterne sehen konnte, weil die Plane welche provisorisch aufgelegt wurde auch langsam rissig wurde.
    Kurz gesagt es standen nur noch die Grundmauern als der Nutzer der eigentlich was aus dem Haus machen wollte es übernommen hatte. Leider musste er nach nicht mal 2 Jahren aus dem Haus raus in eine barierrefreie Wohnung. Er ist nun der meinung das er das was er investiert hat auch wieder mitnehmen kann. Eine Ausgleichszahlung durch meinen Neffen wäre nicht denkbar.
     
  8. #7 Lucius30, 25.10.2012
    Lucius30

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    Die Ansprüche hätten im Rahmen des Zwangsversteigerungsverfahrens geltend gemacht werden müssen. Jetzt sieht es wohl eher schwierig aus.
     
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