wasserbett zwangsabbau??

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von leo88, 03.09.2014.

  1. leo88

    leo88 Neuer Benutzer

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    hallo

    Wohne seid ca 2 jahren in ein Altbau ( bj ca 1850) in 3 stock DG .
    Habe seit einzug auch ein Wasserbett 200*140*20 ca 560kg alles zusammen ca maximal gewicht 600kg

    Vor 2 Wochen meinte mein vermieter, dass sich in der untern Wohnung deswegen ein riss in der wand gebildet hat.
    Jetzt will er das ich mein Wasserbett sofort abbau und den " schaden" in der untern wohnug bezahlen soll .

    Mein vermieter teile mir dann per bief mit "wenn ich mein Wasserbett nicht abbauen würde ,würde er in meiner Wohnung gehen und das Wasserbett selber ablassen auch gegen mein willen "
    Die Begründung sei " gefahr in verzug "

    Ich hab ihn darauf hin ein Kompromiss vergeschlagen. Aber dies wollte er nicht .

    meine Meinung ist das dass bett schon 2 jahr da stand ohne das irgentwas passiert ist .
    und ich doch das recht hab mein fussboden mit ca 200 kg pro qm2 zu belasten.

    was mein denn ihr dazu ???
    bin da im unrecht ?

    Danke im vorraus
    mfg Leo 88
     
  2. AdMan

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  3. #2 Papabär, 03.09.2014
    Papabär

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    Hallo leo88,

    hast Du mal nach dem Stichwort "Wasserbett" in der Suchfunktion des Forums geforscht?

    Schau mal, ob Dir das hier weiter hilft. (Es gibt auch noch weitere Thread´s zu dem Thema)
     
  4. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Zu den ca 600kg Dauergewicht, kommt Nachts aber noch dein Gewicht und ggf. deines Partners dazu ..... :91:

    Ist der Riss in der Wand oder in der Decke :?

    Der da wäre :?
     
  5. #4 Papabär, 03.09.2014
    Papabär

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    Ich bin zwar kein Bausachverständiger, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass eine übermäßige Deckenbelastung auch zu Spannungen in Wänden führen kann. Dann braucht draußen bloß mal ein 30-Tonner (ggf. über Kopfsteinpflaster?) vorbeirauschen - und schon ist der Riss da.

    Ich hatte das Problem mal in ´nem Altbau (ohne Wasserbetten, Aquarien oder Tresore), weil die Stadt die Hauptstraße aufgebuddelt hat - und der gesamte Schwerlastverkehr vorübergehend vor dem Haus (über besagtes Kopfsteinpflaster) vorbeigeführt wurde.
     
  6. #5 Modernfamily, 03.09.2014
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    Fällt mir nix mehr ein...

    Außer: sch...auf was man als Vermieter alles achten muss...
    Vor allem wenn man keine Betondecke hat. Ich denke im nächsten Mietvertrag deines Vermieters wird auch da ein Passus dazu vermerkt sein. Aktuell tut er mir total leid dass er auf so einen Vollpfosten getroffen ist und nu den Schaden hat.

    Bau das Bett umgehend ab wenn du nicht demnächst bei deinem Untermieter schlafen möchtest!
     
  7. #6 Pharao, 03.09.2014
    Zuletzt bearbeitet: 03.09.2014
    Pharao

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    Hi Papabär,

    da bin ich voll bei dir, nur ein Riss in der Wand kann m.E. auch andere Ursachen haben. Da würde ich jetzt (je nach Lage des Risses) nicht umbedingt auf`s Wasserbett tippen. Letztlich wird wohl nur ein Gutachter das beurteilen können.

    Wie wahr ....
     
  8. Andres

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    Ein fachgerecht aufgebautes Wasserbett, d.h. ein Bett auf einem ausreichenden Sockel zur Lastverteilung, der ebenso fachgerecht eingebaut wurde (ausreichender Formschluss, kann in einem Altbau manchmal problematisch sein), ist grundsätzlich in jeder Wohnung unkritisch, die nicht ohnehin ein schwerwiegendes baustatisches Problem hat. Das sind einige Vorbedingungen, die man im eigenen Interesse prüfen sollte - also bitte nicht nur den Hauptsatz lesen.

    Ich sehe hier drei Problemfelder:

    1. Forderungen nach Schadenersatz. Wenn der Vermieter etwas will, muss er beweisen, wodurch der Schaden entstanden ist. Das ist nicht einfach. Sollte ihm dies aber gelingen, kann es teuer werden. Daher sollte man sich im eigenen Interesse Gedanken machen, ob man am Schaden nicht doch irgendwie beteiligt ist. Außerdem sollte eine Meldung an die eigene Haftpflicht dringend erfolgen.
    2. Forderung, das Bett abzubauen. Nach meinem Verständnis ist eine solche Forderung unzulässig. Die Aufstellung eines Betts nach Gusto des Mieters dürfte recht unstrittig zu einem üblichen Gebrauch einer Wohnung zählen. Der oben angesprochene fachgerechte Einbau wäre dagegen eine begründbare Forderung.
    3. Androhung, in die Wohnung einzudringen. Das ist unzulässig und strafbar. Eine unmittelbare Gefahr kann hier gar nicht angenommen werden (oder ist der Vermieter auch Statiker?) und damit wäre ein solches Eindringen in die Wohnung des Mieters ein Hausfriedensbruch. Man sollte dem Vermieter keine Anzeige androhen (drohen ist immer schlecht - könnte als Nötigung ausgelegt werden), aber den Vermieter darauf hinzuweisen, dass man ein unbefugtes Eindringen in die Wohnung nicht dulden wird, kann nicht schaden. Sofern man sich nicht absolut sicher ist, dass der Vermieter keine Schlüssel zur Wohnung hat, ist außerdem ein Austausch des Schließzylinders angeraten. Wehret den Anfängen ...

    Vorsicht: Sollte der Vermieter wider Erwarten doch Recht haben, kann die Sache sehr teuer werden. Daher sorgfältig prüfen, ob man auch wirklich nichts falsch gemacht hat.

    Das Bett mit 600 kg anzunehmen, halte ich übrigens für zu wenig. Rahmen und Unterkonstruktion werden mehr als 40 kg wiegen, 560 kg sind ja nur die Füllung. Und gelegentlich liegt auch noch jemand im Bett ...
     
  9. #8 Papabär, 04.09.2014
    Papabär

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    Also nu´ mal langsam ... man muss ja nicht gleich ausfallend werden.

    Grundsätzlich verbieten kann der Vermieter das Wasserbett nicht (vorbehaltl. evtl. vertraglicher Vereinbarungen) - hier gibt es mehrere Entscheidungen, wonach ein Wasserbett durchaus zur üblichen Wohnungseinrichtung gehört.

    Wenn der Mieter durch unsachgemäßen Gebrauch der Mietsache - auch unter Berücksichtigung der für das Baujahr üblichen Traglasten - einen Schaden an der Mietsache herbeiführt, kann er in die Haftung genommen werden (vorausgesetzt, der Schaden ist nicht durch die Wohngebäudeversicherung abgedeckt).

    Ob ein Schaden auf ein Wasserbett zurückzuführen ist, hätte im Zweifelsfall der Vermieter zu beweisen - als Mieter würde ich jedoch nicht riskieren wollen, dass er das kann.

    Der Begriff "Gefahr im Verzug" ist sicherlich dehnbar ... wenn der Vermieter noch die Zeit findet, einen Mieter schriftlich darauf hinzuweisen, staucht das seine Möglichkeiten außergerichtlich zu agieren - und sich hinterher darauf zu berufen - aber empfindich zusammen.

    Die Ankündigung des Vermieters würde ich gleichwohl zum Anlass nehmen, und mal über ´nen neuen Schlieszylinder nachdenken.
     
  10. #9 Papabär, 04.09.2014
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    :005sonst: Prost Andres!
    Man sagt ja "zwei Doofe - ein Gedanke" ... aber bei der Häufigkeit wirst Du mir langsam unheimlich.


    Nun, um die Drohung mit einer Anzeige als Nötigung auszulegen, müsste die Anzeige ein "empfindliches Übel" darstellen ... was sich m.E. kaum begründen ließe.

    Aus taktischen Gründen würde ich eine solche Drohung aber auch nicht empfehlen ... soetwas endet regelmäßig in einem Kleinkrieg.
     
  11. Jobo45

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    Ja als Vermieter sollte man schon beachten, dass das Aufstellen von handelsüblichen Betten ermöglicht werden sollte, ist dies nicht der Fall so muss das im Mietvertrag angegeben werden.

    Es entbindet den Mieter aber nicht bei solch einem Bett die Aufbauvorschriften zu beachten, siehe hierzu auch Andres Beitrag !

    Wer sagt denn das der Schaden vom Bett kommt, mit solch einfacher Schadensanalyse solltest Du nie Vermieter werden.


    und gelegentlich kommen da auch noch Beschleunigungskräfte hinzu die nicht unerheblich sein können ;-)


    Danke
     
  12. #11 Pharao, 04.09.2014
    Zuletzt bearbeitet: 04.09.2014
    Pharao

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    Hi Papabär,

    so dehnbar ist m.E. der Begriff nicht. Solange die Rissbildung bzw. das Gewicht des Wasserbett nicht eine Gefährdung darstellt, die zum sofortigen handeln einen zwingt (und das wird man als Laie eh garnicht beurteilen können, sofern keine wirklichen eindeutigen Anzeigen vorhanden sind. Und ein Riss der sich langsam bildet gehört m.E. nicht als eindeutiges Zeichen dazu), besteht auch keine Gefahr in Vollzug auf die sich der Vermieter hier berufen könnte.

    I.d.R. beschränkt sich das "Recht" des Mieters darauf, was man üblicherweise erwarten kann, also in deinem Fall, was man üblicherweise in so einem Altbau erwarten kann.
     
  13. #12 Papabär, 04.09.2014
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    Genau.

    Btw. würde ich gerne mal wissen, aus welcher Quelle diese 200kg/m² kommen ... und die Frage nach dem Kompromiss wurde auch noch nicht beantwortet.



    Es macht auch einen Unterschied, ob sich die Last direkt neben einer tragenden Wand - oder mitten im Raum befindet. Ich habe dazu gerade mal einen alten link herausgekramt, insbesondere die Kommentare des users Jackie251 fand ich dort sehr aufschlussreich.
    (Ich schätze, unser Duncan könnte zu den Thema auch noch etwas beisteuern).
     
  14. Jobo45

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    Es wurde der Mieter unter dem Schlafzimmer noch garnicht berücksichtigt, vielleicht macht der dem Vermieter Stress, aber gut das gehört in den Bereich der Glaskugel.

    Habe hier einen interessanten Link gefunden, der sich zwar an Aquarianer wendet aber irgendwie ist ein Wasserbett ja schon auch ein Bassin.

    Statik in der Aquaristik

    Gewicht & Statik bei Wasserbetten
     
  15. Duncan

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    Kann sie. Dazu später mehr.
     
  16. Duncan

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    Vorsicht. Die Holzbalkendecken in Altbauten tragen in der Fläche unterschiedlich. An einem Punkt ist der 600kg Tresor kein Problem im gleich Raum an einer anderen Stelle, äh hol ihn selber aus dem Keller. Beim Wasserbett kommen noch erhebliche Schwingungen mit dazu. Man beobachte mal mit Flüssigkeiten beladene Fahrzeuge, die Fahrer brauchen dafür in aller Regel eine besondere Qualifikation. Da werden aus läppischen 560kg durchaus Kraftwirkungen die mehreren Tonnen entsprechen können. Kann man auch mal mit einer Wasser gefüllten und zugeschweißten Plastetüte probieren.

    Punkt 1 gehe ich mit.
    Punkt 2 begrenzt. Ein Verbot des Einbaues von Wasserbetten halte ich für völlig legitim, die Teile laufen auch gerne mal ungewollt aus. Nur sollte man da möglichst vorher drauf kommen. Am fachgerechten Aufbau mangelt es sehr oft. Gute Fachmonteure weigern sich auch mal ein Bett aufzubauen, wenn der Untergrund erkennbar nicht für die Belastung ausgelegt ist. Das ist bei Gründerzeitbauten und älter die Regel!
    Lotrechte Nutzlasten ohne ausreichende Querverteilung (=Holzbalkendecke) werden übrigens bei Wohnräumen mit 1,5 kN/m² angegeben (~150kg)(Schneider Bautabellen). Will sagen: hier ist vor Montage der Sonderlast Wasserbett der Statiker zu befragen!
    Punkt 3 weitgehende Zustimmung, hier gehe ich gegen den Mieterwillen ggf. mit GV und Polizei in die Whg.!

    So wieder erwarten sehe ich das nicht, der Vermieter ist auch verpflichtet Leib und Leben der anderen Hausbewohner zu schützen und wenn er dafür dem Mieter aus dem Dachgeschoss das Bett vor die Tür stellen muss...

    Das kann alles ganz mächtig teuer werden und der Streit darum kann ein ganz toller Prozess werden.

    Bei Altbauten kann man sich aber sicher sein, nichts genaues weiß man nicht und mal halten sie, mal bricht was, aber Holz hat den Vorteil vor dem Versagen zu warnen, also immer schön die Ohren aufhalten. Rissbildungen kann man nur vor Ort beurteilen.
     
  17. #16 Papabär, 04.09.2014
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    Naja ... die deutschen Gerichte sehen das regelmäßig anders (z.B. AG Herne Az. 20 C 83/92 ... ja, is alt ... es gibt auch ähnliche, jüngere Entscheidungen, bin nur grad´ zu faul zum Suchen).

    Womit mal wieder bewiesen ist, dass Richter keine Ahnung von Physik haben müssen. :160:

    Auch ein generelles, mietvertragliches Verbot halte ich für zu riskant (wurde in den letzten Jahren eigentlich irgendein generelles Verbot nicht gekippt?). In unseren Mietverträgen (nur Altbauten) steht, dass besondere Deckenlasten ("insbesondere x, y, z, ...") nur nach schriftlicher Genehmigung des Vermieters aufgestellt werden dürfen.



    Vermutlich wird´s - und jetzt zitiere ich mal sinngemäß aus dem verlinkten Thread - für eine Meldung in der Tagesschau á la
    aber wieder nicht reichen ... damit wir dieses Thema auch morgen wieder frisch von neuem behandeln dürfen.
     
  18. #17 Modernfamily, 04.09.2014
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    Naja

    wenigstens bleibts dann spannend hier ;-)
    bitte informieren wie die Geschichte ausging.
     
  19. #18 leo88, 04.09.2014
    Zuletzt bearbeitet: 04.09.2014
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    hi

    also zu erst zum kompromis .
    Habe den vermieter vorgeschlagen das ich mein wasserbett sofort abbau und den "schaden :unsicher005:" meiner versicherung melde
    und er mir darauf hin eine kleine entschädigung 100- 200 euco oder eine mietmiederung gibt.

    Zum Schaden muss ich sagen das man da nicht wirlich viel sieht es ist eben ein riss im putz ca 40 cm lang in der gegen über liegende wandseite
    ich denk mal das des eine sache von 100-200 euro ist .

    zum aufstell ort
    das bett ist ca 30cm von 2 wänden entfernt

    und auf die 200 kg pro m2 bin gekommen als ich die DN 1055 gelesen habe diese RICHTLINE ist 1957 in kraft getreten . ist aber eine richtline und kein gesetz laut anwalt .
    ich mir zu 100% sicher das dass gewicht nicht das haus zerstört.
    aber ich bin der meinung das jedes haus so ein gewicht aushalten sollte wenn dies nicht so ist würde ich mir ersthafte gedanken machen ob die wohnung sicher zu bewohnen oder zu vermieten ist ohne das man jemand darauf hinweisst .

    aber ich sehe auch das nur ein gutachter dieses "problem " lösen kann
    und das kann dann schon teuer werden

    aber vielen dank für die zahlreichen und schnellen antworten
    die meinung gehen doch weit auseinander

    deswegen werde ich wohl oder übel das bett abbauen damit der steit nicht zu groß wird .
    will damit eindeutig sagen das ich immer an einer friedlichen und sinnvollen lösung interessiert bin .


    aber zuletz noch zu Modernfamily

    Zitat von Modernfamily Beitrag anzeigen
    ……Aktuell tut er mir total leid dass er auf so einen Vollpfosten getroffen ist und nu den Schaden hat.

    warum vollpfosten ????:huepfend002::huepfend002:
     
  20. #19 Papabär, 04.09.2014
    Papabär

    Papabär Erfahrener Benutzer

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    Sollte der Riss sich wirklich nur im Putz befinden, ist das quasi wie ein Lackschaden am Auto - und Du könntest mit dem Betrag richtig liegen (wobei ich eher auf 200-350 € schätzen würde ... die Wand wird ja vermutlich tapeziert und gestrichen sein).

    Falls der Riss jedoch tiefer ins tragende Mauerwerk geht, ist das eher mit einem Schnitt in die A-Säule zu vergleichen ... da würde ich Dich auch auslachen, wenn Du mit dem Taschengeld ankommst.



    Dann solltest Du Dich beim nächsten Mal in ein Haus einmieten, dass lesen kann - oder bei dessen Bau eine Kristallkugel eingesetzt wurde.



    Wie jetzt ... bist DU jetzt der Statiker? Ich meine, wenn der Vermieter Dir einen 3cm-Cut in die A-Säule Deines Auto´s haut, ist das Geschrei ja vermutl. auch groß.

    Sicher, es ist bislang wohl kaum ein Haus alleine unter der Last eines Wasserbettes zusammengebrochen - aber Häuser unterliegen ja auch noch anderen physischen Belastungen (die vorbeirollenden LKW hatte ich ja bereits erwähnt), die - in Summe mit ein paar "kleinen Rissen" - dann durchaus zu kapitalen Schäden führen können.

    Und natürlich müsste Dir der Vermieter eine Verursachung erst einmal nachweisen, was mit Sicherheit nicht immer einfach ist. Aber es ist eben auch nicht unmöglich.
     
  21. Pharao

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    Hi,

    meines Wissens haben (wenigsten einige) Wasserbetten aber einen Auslaufschutz, also so eine Art Schutzwanne.
     
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