Wasserkosten bei nicht erfasster Entnahmestelle

Dieses Thema im Forum "Kaltwasserversorgung" wurde erstellt von b9ris, 17.11.2009.

  1. b9ris

    b9ris Neuer Benutzer

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    Hallo zusammen,

    meine Situation sieht wie folgt aus.
    Ich möchte alle Wohnungen (10 Stück) mit einem Kaltwasserzähler ausstatten. Außerdem stehen im Keller 2 Waschmaschinen, die entsprechend auch einen Zähler bekommen.
    Damit habe ich 12 Wasserentnahmestellen, die ich über die Wasserzähler auch direkt mit den Mietern abrechnen kann.

    Problem:
    Es gibt eine 13. Entnahmestelle die für den Garten genutzt wird.
    Da frage ich mich, wie ich das abrechne und was am fairsten für alle ist.

    Variante 1:
    Den Rest der nach Ablesen übrig bleibt verteile ich wie bisher die kompletten Wasserkosten auf die Bewohner der einzelnen Wohnungen.

    Variante 2:
    Den Rest der nach Ablesen übrig bleibt verteile ich auf die einzelnen Parteien ohne die Bewohnerzahl der Wohnung zu berücksichtigen.

    Variante 3:
    Ich verteile den Rest proportional zum Wasserverbauch auf die einzelnen Wohnungen.

    Variante 4:
    Ich setze den Wasserverbrauch aus dem Keller als Gartenpflege an. (Ist bisher kein Betrag angegeben.)

    Was haltet ihr am Fairsten und was ist zulässig?

    Danke für eure Hilfe :)
     
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  3. #2 lostcontrol, 17.11.2009
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    warum machst du nicht einfach an den außenwasserhahn auch einen zähler?
    in jedem falle muss das gemessen werden, denn der gesamtverbrauch, den die stadt am hauptzähler abliest, ist IMMER ein anderer als die summe der einzelzähler.

    und überleg dir, ob du die zähler nicht mieten willst.
    alle 6 jahre müssen kaltwasserzähler geeicht werden, dafür musst du als eigentümer aufkommen - wenn du die dinger mietest kümmert die entsprechende firma drum und die miete darfst du umlegen.
     
  4. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Sorry, aber das ist ein ziemlich unklar. :help
    Ich spekuliere mal, dass die Kosten für den Garternverbrauch nach Personzahl umgelegt werden sollen.
    Die Kosten für den Gartenverbrauch wären aus den Wasserkosten herauszurechnen und auf Kosten der Gartenpflege umzubuchen. Dann müsste nur noch Personenzahl als Umlageschlüssel für die Kosten der Gartenpflege vereinbart sein...

    wie vor mit der Einschränkung, dass der vereinbarte Umlageschlüssel für Kosten der Gartenpflege dann eben Wohneinheit sein müsste.


    Das ist das naheliegende Verfahren.


    Diese Verteilung ist sicher untauglich. Wasserverbrauch von Waschmaschinen wird man kaum als Gartenverbrauch ansehen können.


    Was zulässig ist, sollte sich aus den Kommentaren erkennen lassen. Was am fairsten ist, wird jeder anders bewerten. Gerechtigkeitserwägungen führen nur selten zu sinnvollen Ergebnissen. Jeder Mieter wird immer das Verfahren als gerecht ansehen, bei dem er für selbst die niedrigste Belastung erwartet. Das Ziel bei einer Abrechnung muss immer Unangreifbarkeit sein. In der beschriebenen Konstellation wird die Variante 3 diesem Ziel sicher gerecht. Die Gesamtkosten für Wasser, nicht die Menge, werden im Verhältnis der Ablesewerte verteilt. Ob die Summe der Einzelmengen mit der Gesamtmenge am Hauptzähler übereinstimmt, ist unerheblich. Es gibt dabei keinen Rest, der nach irgendeinem streitträchtigen Verfahren bewertet werden müsste.
     
  5. b9ris

    b9ris Neuer Benutzer

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    Habe mich wohl unklar ausgedrückt. Es geht nur um den 13. Wasserhahn der nicht mit einem Wasserzähler versehen werden soll, da er sowieso nur für den Garten genutzt wird. Daher auch die Idee mit der Gartenpflege.

    Die Waschmaschinen kriegen jeweils einen Zähler. Darum könnte ich den kompletten Rest auch für den Garten nehmen.

    Habe bei der Variante 3 nämlich Bedenken, dass dann jmd. meckert, weil sein persönlicher Wasserverbrauch nichts mit dem Wasserverbrauch für den Garten zu tun hat. Obwohl diese für mich eigentlich die einfachste wäre. ;)
     
  6. #5 lostcontrol, 17.11.2009
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    warum nicht? es wäre sinnvoll!
    du würdest staunen was man in einen garten so alles an wasser pumpen kann - wenn da z.b. ein englischer rasen gepflegt wird, der täglich mehrmals gesprengt wird, "läppert" sich das schon ganz gewaltig.
    und wenn dann auch noch plantschbecken oder ähnliches aufgestellt werden oder gar eine gartendusche...

    die idee ist an sich nicht schlecht, aber dann müsste a) sichergestellt werden dass dieses wasser auch wirklich nur für die gartenpflege genutzt wird und nicht für plantschbecken, gartenduschen, autowäsche oder ähnliches und b) müsste man den verbrauch trotzdem messen. zudem gehört er dann - wie bereits erwähnt - zur gartenpflege und wird nach dem hierfür verwendeten verteiler umgelegt.

    mieter meckern immer mal wieder - das wirst du auch bei gründlichster und korrektester vorgehensweise nicht vermeiden können.
    wichtig ist, dass deine betriebskostenabrechnung korrekt und nachvollziehbar ist, und nicht ob sie den mietern gefällt.
     
Thema: Wasserkosten bei nicht erfasster Entnahmestelle
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