Wasserkosten Umlagefähigkeit

Dieses Thema im Forum "Kaltwasserversorgung" wurde erstellt von si210202, 19.03.2012.

  1. #1 si210202, 19.03.2012
    si210202

    si210202 Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    19.03.2012
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    Hallo zusammen,
    ich habe ein 3 Familienhaus. Bei der Wasserabrechnung habe ich nun eine Frage. Ich habe einen Hauptzähler und 3 einzelne Zähler in den Wohnungen.
    Hier an einem Beispiel.
    Verbrauchsübersicht: Zähler in der Wohnung Wohnung
    EG 50 qm³ Wohnung
    1. OG 75 qm³ und
    2. OG 125 qm³.
    Der Hauptzähler beträgt 253 qm ³.
    und wenn ich nun die Summe aller 3 Wohnungen zusammen addiere dann erhalte ich 250 qm³, und nun habe ich eine Differenz von 3 qm³.

    Kann ich diese Differenz einfach durch 3 Wohnungen teilen ,sodass alle 1 qm ³ dazubekommen oder muss dies nach dem Verbrauch umlegen oder ... ?
    Anmerkung: Die Wohnungen sind alle 3 exakt gleich groß.

    Bitte um kurzes Feedback. danke
     
  2. AdMan

    Schau mal hier in diesem Ratgeber. Dort findet man viele Antworten!

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 Soontir, 19.03.2012
    Soontir

    Soontir Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    10.02.2011
    Beiträge:
    680
    Zustimmungen:
    11
    Ort:
    Heidelberg
    Ich würde die Kosten, die von dem Versorger in Rechnung gestellt werden, auf die Einheiten nach deren Verbrauch verteilen und fertig.
     
  4. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    14.10.2006
    Beiträge:
    2.396
    Zustimmungen:
    0
    Ja ich auch.

    Neben den m³ Kosten hast Du ja noch Grundgebühren, Wartungs, Filterreinigung etc. Die kannst Du gleich mit in die Wasserkosten reinrechnen.

    Ob die Zähler Äpfelstücke, Zimtsterne oder m³ anzeigen ist unerheblich. Hauptsache sie messen alle in der selben physikalischen Einheit.
     
  5. #4 si210202, 19.03.2012
    si210202

    si210202 Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    19.03.2012
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    die Problematik ist dabei, dass der Versorger ( aus der Wassserrechnung ) auch auf die 253 qm³ kommt.
    d.h. ich habe alles umgelegt und es sind 3 qm³ zu der Wasserrechnung zu wenig.
    Die 3 qm die zur Wasserrechung fehlen muss ich ja einer Wohnung bzw. mehreren umlegen.
    Um dise geht es mir.
    Da ich dies wenn ich auf 3 Wohnung gleichmäßig verteile, der Mieter der am wenigsten verbracht, sich sicherlich beschwert und die 3 qm ³ Verbrauchsgewichtet ectl. möchte.
     
  6. #5 Soontir, 19.03.2012
    Soontir

    Soontir Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    10.02.2011
    Beiträge:
    680
    Zustimmungen:
    11
    Ort:
    Heidelberg
    Nein, der Vorsorger berechnet Ihnen für die 253m³ einen Betrag X.

    Diesen Betrag X teilen Sie nun durch den gesamten Verbrauch im Objekt (werte der einzelnen Uhren).
    Diese Betrag multiplizieren Sie dann mit den m³ der jeweiligen Einheiten und fertig.

    Sie müssen jetzt hier nicht auf Krampf die fehlenden 3m³ suchen und verteilen.
     
  7. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    24.01.2012
    Beiträge:
    7.853
    Zustimmungen:
    501
    Hi,

    wie enstand den diese Differenz ? Möglich wäre ja zB für Gartenpflege, ect und da spielt es dann doch keine Rolle, ob der einzelne Mieter nun in seiner Wohnung wenig oder viel Wasser verbraucht hat.
     
  8. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    14.10.2006
    Beiträge:
    2.396
    Zustimmungen:
    0
    Schonmal was davon gehört, dass die Wasserzähler eine Betriebsfehlergrenze von bis zu 5% haben? So gesehn ist das eine % Zählabweichung eher noch wenig.
     
  9. #8 si210202, 19.03.2012
    si210202

    si210202 Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    19.03.2012
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    Ich könnte natürlich die Kosten aus der Wasserrechung dividiert durch Verbrauch der Zählersumme in den Wohnungen. Aber mich würde schon interessieren, wenn ich nur nach den Wohn ungszählern gehen würde und dann die Summe mit der Wasserkostenabrechnung vergleiche.
    Wenn ich den Betrag X zu der Wsserrechnung diviedere erhalte ich jedoch eine Abweichung Wasser m³.
    z.B. fikitve Zahlen.
    1000 € netto nur für Wasserrechnung Verbrauch nach der Wasserrechung 100 m³
    wennman hier 1000 / 100 dividiert, dann erhält man den Verbrauch pro m³

    Nach den Wasserzählern in der Wohnung ist die Summe 97 m³
    1000 / 97 dividiert ist etwas höher.
    Klar kann ich das so rechnen.
    Mir geht es rein darum wenn ich den Verbrach für die Mieter transparent mache, dann würden kleine Abweichungen ergeben.
    diese Differenz würde ich gerne aufteilen.
    Dies habe ich nun verbrauchsgewichtet gemacht.
    Kommt fast auf das gleiche, manche Mieter sind da sehr penibel.


    Wie die Differenz zu stande kommt kann ich leider nicht sagen.
    Ich hoffe ihr versteht mich
     
  10. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    14.10.2006
    Beiträge:
    2.396
    Zustimmungen:
    0
    Ganz und garnicht.

    Wo ist denn das Problem 100% der Wasserkosten auf die 3 Mieterzähler aufzuteilen? Da bleibt nix übrig und es kann sich auch keiner beschweren.

    Natürlich ist der m³ Preis beim Mieter als auf der Wasserabrechnung. Das ist nunmal so. Denn zu den Wasserkosten gehört ja nicht nur das Frisch- und Abwasser sondern zum Beispiel auch Zählergebühren, Anlagenwartung etc.

    Da Du ja dafür jeweils eine Rechnung hast sind die Kosten voll und ganz belegbar.

    Zählverluste sind normal und auch nicht zu beanstanden. Gerichte lassen hier bis zu 15% Abweichung zu.
     
  11. #10 Soontir, 19.03.2012
    Soontir

    Soontir Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    10.02.2011
    Beiträge:
    680
    Zustimmungen:
    11
    Ort:
    Heidelberg
    Mach es dir doch nicht schwerer wie es ist. Du hast hier nun halt mal eine Differenz bei den Zählern, was auch noch im grünen Bereich ist.

    Rechne die Kosten so ab wie schon beschrieben und lass die 3 m³ gut sein.
     
  12. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    24.01.2012
    Beiträge:
    7.853
    Zustimmungen:
    501
    Was kostet den diese 3 m3 an Wasser ? Ich meine das diese jetzt auch keine hunderte von Eurönchen ausmachen würde, gerade wenn man das auf 3 Wohnungseinheiten gleichmässig verteilt.

    Ich würde mir da jetzt auch nicht mehr Arbeit machen als nötig, sondern wie schon beschrieben worden ist von anderen Usern, einfach so abrechnen und fertig. Interessant ist ja nunmal das, was die Stadtwerke dir in Rechnung stellt.
     
  13. #12 immodream, 19.03.2012
    immodream

    immodream Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    05.05.2011
    Beiträge:
    2.207
    Zustimmungen:
    459
    Hallo,
    es ist normal, das die einzelnen Wohnungszähler nicht so exakt wie die Hauptwasseruhr zählen, so das meistens eine Wasserdifferenz übrig bleibt.Das können manchmal bis zu 20% sein.wenn ich jedoch eine Wasserdifferenz von nur 3 m³ hätte, wäre mir die Arbeit, diese 3 m³ anteilig auszurechnen, zu viel.
    Ich verteile diese Wasseredifferenz wie folgt:Wasserdifferenz : durch Wasseruhren Gesamtwasserverbrauch x Gemessener Wasserverbrauch der Wohnungsuhr.
    Auf Deutsch 3 m³ : 250 m³ x Wasserverbrauch der Einzeluhr
    Grüße
    Peter
     
  14. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    26.09.2010
    Beiträge:
    7.727
    Zustimmungen:
    328
    Hallo Peter,
    das ist nicht zu beanstanden.
    Bei meiner Immobilie werden die Einzelverbräuche zusammengezählt, die Summe ergibt Beispiel: 180m³. Der Lieferant berechnet 198m³. Also bekommt jeder Zähler einen Faktor von 1,1.
    Mein selbst entwickeltes Excel-Prg. macht das automatisch, funktioniert litergenau.
     
  15. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    24.01.2012
    Beiträge:
    7.853
    Zustimmungen:
    501
    Also von einem Messgerät erwarte ich eigentlich kleine Toleranzen. Also 20% Unterschied ist schon eine sehr große Abweichung in meinen Augen ....

    Aber ihr habt ja Recht, da gab es ja immer was mit Nachlauf (bei den normalen Wasseruhren). Also immer brav langsam das Wasser abdrehen ;)
     
  16. #15 Christian, 20.03.2012
    Christian

    Christian Gesperrt

    Dabei seit:
    12.08.2008
    Beiträge:
    2.706
    Zustimmungen:
    0
    Hallo,

    nur mal so als Beispiel:

    Zähler Wohnung 1: 1m³
    Zähler Wohnung 2: 2m³
    Zähler Wohnung 3: 3m³

    Wenn man die Verbräuche der Wohnungen zusammenrechnet, kommt man nach Eva Zwerg ... ähh ... Adam Riese auf 6m³.

    Mal angenommen, der Wasserversorger hat 10m² in Rechnung gestellt für 1€/m³, also einen "Gesamtpreis" von 10€.

    Wohnung 1 bekommt dann 1m³ * (10€ / 6m³) = 1,67€ in Rechnung gestellt.
    Wohnung 2 bekommt dann 2m³ * (10€ / 6m³) = 3,33€ in Rechnung gestellt.
    Wohnung 3 bekommt dann 3m³ * (10€ / 6m³) = 5,00€ in Rechnung gestellt.

    Die vom Wasserversorger angegebenen 10m³ tauchen nirgendwo in der Rechnung auf. Selbst wenn der Wasserversorger die 10 Euro für 1078m³ Wasser berechnet hätte, ist einzig und allein der Betrag entscheidend, unabhängig davon wie der sich zusammensetzt und auf wie viel m³ der sich bezieht.

    Andersrum erklärt: Der betrag der Wasserrechnung ist erst mal fürs ganze Haus entstanden. Dabei tut es nichts zur Sache, wie viel m³ im ganzen Haus verbraucht wurden. Dieser Betrag X muss nun auf die Wohnungen aufgeteilt werden. Wenn B nun doppelt so viel verbraucht hat, wie A, muss B auch doppelt so viel vom Betrag X angerechnet bekommen wie A (unabhängig, wie viel A und B tatsächlich verbraucht haben).

    Gruß,
    Christian
     
  17. #16 Berny, 20.03.2012
    Zuletzt bearbeitet: 20.03.2012
    Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    26.09.2010
    Beiträge:
    7.727
    Zustimmungen:
    328
    Danke, Christian, wie ich es in #13 bereits mit zwei Sätzen schrieb... ;-)
    Und für die geneigten Mitleser: Bei der Heizkostenberechnung ist es sinngemäss genauso.
     
  18. #17 Martens, 20.03.2012
    Martens

    Martens
    Super-Moderator

    Dabei seit:
    05.04.2006
    Beiträge:
    2.909
    Zustimmungen:
    157
    Ort:
    Berlin
    In einer BetriebsKOSTENabrechnung werden KOSTEN abgerechnet - und keine m³, kWh oder Ostereier, Weihnachtsmänner... ;)

    Also, wie schon mehrfach geschrieben wurde, die Kosten im Abrechnungszeitraum über die vereinbarten Einheiten verteilen.

    Christian Martens
     
  19. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    14.10.2006
    Beiträge:
    2.396
    Zustimmungen:
    0
    Du hast Äpfel und Birnen vergessen ;)
     
  20. #19 immodream, 20.03.2012
    immodream

    immodream Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    05.05.2011
    Beiträge:
    2.207
    Zustimmungen:
    459
    Hallo,
    eigentlich haben die Wohnungswasseruhren, wie die Meßgeräte an den Heizköpern oder wie Wärmemengenzähler nur die Aufgabe , entstandene Kosten verbrauchsmäßig zu verteilen.

    Grüße
    Peter
     
  21. #20 Martens, 21.03.2012
    Martens

    Martens
    Super-Moderator

    Dabei seit:
    05.04.2006
    Beiträge:
    2.909
    Zustimmungen:
    157
    Ort:
    Berlin
    Peter,

    ach DIE müssen die Kosten verteilen?
    Dann werde ich künftig die Fertigung der Betriebskostenabrechnung an die Meßgeräte delegieren, ist ja deren Ding.

    :)
    Christian Martens
     
Thema: Wasserkosten Umlagefähigkeit
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. wasserkosten

    ,
  2. hohe kaltwasserkosten

    ,
  3. wasserabrechnung 3 familienhaus

    ,
  4. wassergeldabrechnung,
  5. wassergeldabrechnung wasserkosten,
  6. kaltwasserkosten umlagefähig,
  7. wasserkosten umlagefähig,
  8. Umlagefähigkeit Systempreis bei Wasserkosten,
  9. wasserabrechnung excel,
  10. wassergeldabrechnung excel,
  11. berechnung wasserkostenabrechnung,
  12. aberechnungserstellung wasserkosten umlagefähig,
  13. weg-verwaltung wasserabrechnung,
  14. wiederkehrende beitraege wasserrechnung umlagefaehig?,
  15. Betriebskosten Wasserabrechnung Zählerdifferenzen,
  16. wassergeldabrechnung beispiel,
  17. wassergeldabrechnung zu hoch,
  18. Betriebskosten Umlegung Grundgebühr Trinkwasser auf Mieter,
  19. umlage der wasserdifferenz im kleingarten,
  20. wieso hohe kaltwasserkosten,
  21. Kaltwasserkosten Umlage,
  22. wasserabrechnung differenz hauptzähler wohnungszähler,
  23. wasserabrechnung mit excel,
  24. wasseranalyse 3 familienhaus,
  25. wasserkosten 3 familienhaus 2012
Die Seite wird geladen...

Wasserkosten Umlagefähigkeit - Ähnliche Themen

  1. Viel zu Hohe Wasserkosten

    Viel zu Hohe Wasserkosten: Hallo, ich habe eine Betriebskostenabrechnung bekommen mit sehr sehr hohen Wasserkosten, was meiner Meinung doch nicht rechtens sein kann. Ich...
  2. Rauchwarnmelder nicht umlagefähig für Bestandswohnungen?

    Rauchwarnmelder nicht umlagefähig für Bestandswohnungen?: Bisher bin ich davon ausgegangen, dass die gemieteten Rauchwarnmelder als "regelmässige Kosten" umlagefähig im Rahmen der BetrKV sind. Nun liegt...
  3. Umlagefähige und nicht umlagefähige Handwerkerleistungen bei Vermietung

    Umlagefähige und nicht umlagefähige Handwerkerleistungen bei Vermietung: Hallo zusammen, ich hatte im Jahr 2015 bis Ende März noch selbst in meiner Wohnung gewohnt und diese ab April 2015 vermietet. Wie ich das...
  4. Baumpflege umlagefähig?

    Baumpflege umlagefähig?: Sehe ich das richtig, dass eine einmalige (oder selten durchgeführte) Baumpflege nicht umlagefähig gem. der BetrKV ist? Regelmässige Arbeiten, wie...
  5. Rauchmelder umlagefähig?

    Rauchmelder umlagefähig?: Leider habe ich keine aktuellen Posts gefunden. Könnt Ihr mir sagen, ob Rauchmelder zu den umlagefähigen Kosten gehören? Danke.